XI. Österreichische Fachkonferenz für FußgängerInnen 2017 in Klagenfurt am Wörthersee


"Zu Fuß nachhaltig bewegt & sicher - Mobilität der Zukunft”

lebenswerte Straßenräume innerorts - nachhaltige Masterplanung - Infrastruktur klimaaktiv, bewegungsfördernd


8. und 9. Juni 2017 | Klagenfurt am Wörthersee, Wirtschaftskammer

Plenarvorträge, internationale und österreichische Good-Practice, Workshops,
Sessions, Speed-Dating Projektvorstellung, Austausch & Vernetzung, Walk-Shop-Rundgänge und regionale Exkursionen 

Das war das Konferenzprogramm 

Stand: 6.6.2017
Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien und Filmsequenzen (Mittagsloop) etc. sind kompakt auf ein CD dokumentiert.
Infos & Bestellung:  >> Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

 

Übersicht:

Do., 08.06.2017: Eröffnung / Plenum | Workshops A - D | Plenum | "Speed-Dating"- Austausch | Rundgang

Fr.,  09.06.2017: "Speed-Dating"- Austausch | "Round Table" & Plenum | Parallelsessions | Plenum |  Walk-Shops

 

Mittwoch, 7. Juni 2017  (optional)

Welcome abends ab 19:30 Uhr in der Stadt Klagenfurt, Vizebürgermeister Christian Scheider, Stadt Klagenfurt

für registrierte TeilnehmerInnen

 

Donnerstag, 8. Juni 2017

ab 8:30

 

Check-in

Tagungsunterlagen

 

Foto: Stadt Presse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9:30

 

Eröffnung / Begrüßung

 
   

Begrüßung
Präsident Jürgen Mandl, WKK
DI Dieter Schwab, Walk-space.at Obmann

"Round Table - Nachhaltigkeit, Wirtschaft, Masterplanung - zu Fuß" - es diskutieren:

Landesrat Rolf Holub, Land Kärnten
Landesrat Gerhard Köfer, Land Kärnten
LAbg. Ing. Manfred Ebner, Land Kärnten, angefragt
Bürgermeisterin Dr.in Maria-Luise Mathiaschitz, Stadt Klagenfurt
Vizebürgermeister Christian Scheider, Stadt Klagenfurt
Präsident Jürgen Mandl
, Wirtschaftskammer Kärnten
DI Werner Thalhammer, Bundesministerium für ein Lebenswertes Österreich

Unterzeichnung der "Internat. Charta für's zu Fuß gehen":
http://www.walk-space.at/wissen/charta.html

Moderation: DI Stefan Müllehner, Walk-space.at

 

 

 10:30

 

Plenum

 
   

Fußgängerstadt Klagenfurt – Rückblick und Perspektiven
DI Robert Piechl, Stadt Klagenfurt

Der MoMaK - Mobilitätsmasterplan Kärnten 2035 – Aktivverkehr gut zu Fuß
Dr. Albert Kreiner, Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 7

Bozen gut zu Fuß
Dr. Ing. Ivan Moroder, Stadt Bozen, Amt für Mobilität

Fußgängerverkehr im Überblick
DI Volker Bidmon, Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 9

 

 

12:15

 

Mittagspause / Stehlunch

Filmloop:

"Schulstraße Bozen"; Walk-space.at
"Verkehrssparende Siedlungsentwicklung Ottensheim", Klimabündnis Österreich
"Unsere Kinder klimaaktiv mobil unterwegs", klimaaktiv mobil Österreich

"Transformation des öffentlichen Raumes, Qualitätsverbesserung von Nachbarschaften" - Fotoimpressionen Straßenraumaktion Graz, FGM
und "StraßenPARK-Aktion Ober-Grafendorf", Walk-space.at

 

   

13:30

 

Plenum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Foto: Stadt Presse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

   

Erfolgsfaktor Aufenthaltsqualität in Innenstadt und Quartierzentrum am Beispiel von Zürich
Dipl. Geograf SVI Erich Willi, Stadt Zürich

Mit dem Rad zum Einkauf in die Innenstadt - Potenziale und Konflikte bei der Öffnung von Fußgängerzonen für den Radverkehr
Dipl.-Geogr.in Juliane Böhmer, Fachhochschule Erfurt, Wirtschaft-Logistik-Verkehr, Fachbereich Verkehrs- und Transportwesen

 

14:30

 

Parallel-Workshops - Impulsvorträge und Diskussion
zur Auswahl

(i) Die Redezeit für Impulsbeiträge beträgt ca. 10 - 15 Min.
 


Workshop A: Lebenswerte Straßenräume innerorts
Argumente, Kaufleute, Wirtschaft, Versorgung – Gestaltungsaspekte

Leitfragen:
Wie sieht eine qualitätsvolle Gestaltung aus? Welche guten Beispiele in Bezug auf Ausstattung eines Straßenraums bzw. des Fußwegenetzes gibt es?
Bringt eine attraktive und komfortable Gestaltung von Straßenräumen auch der Wirtschaft nutzen?
Welche Bedeutung hat der Fußverkehr für die Wirtschaft?
Bringt das Zufußgehen neben den qualitativen Vorteilen auch quantifizierbare Ergebnisse für Kaufleute?
Welche Erfahrungen haben Interessenvertretungen der Wirtschaft und Kaufleute?

Moderation: DIin M. Strasser, Walk-space.at

Straßenräume in Klagenfurt
DI Robert Piechl, Stadt Klagenfurt

Neue öffentliche Räume in Graz
DI Martin Zettel, Stadtplanung Graz

Der Wert des zu Fuß Gehens – Frequenz, Qualität und die Rolle für die lokale Wirtschaft
Dr. DI Harald Frey, TU-Wien, Verkehrsplanung und Verkehrstechnik

Beispiele zur Gestaltung von Orts- und Stadtkernentwicklungen
Arch. DI Gerhard Kopeinig, ARCH+MORE

Neue Radverleihinfrastruktur an fußläufigen Hotspots
Dr. Wolfgang Hafner, Stadt Klagenfurt, Abt. Umweltschutz

Kaffee zwischendurch 

 

Workshop B: nachhaltige Masterplanung | Infrastruktur klimaaktiv, bewegungsfördernd

Leitfragen:
Welche Erfahrungen gibt es international / national und regional? Worauf ist bei der Umsetzung zu achten? Welche Strategien braucht es in weiterer Folge, damit aktive, gesundheitsfördernde Mobilitätsformen, wie der Fußverkehr im öffentlichen Raum ausreichend Platz finden?
Wie können die Bedürfnisse von FußgängerInnen in Planungen von Bund, Ländern, Städten bzw. Gemeinden stärker berücksichtigt werden?

Wie kann die Situation für FußgängerInnen in Bezug auf Image & Infrastruktur seitens Bund, Ländern und Städten bzw. Gemeinden verbessert werden und letztendlich zur Bestärkung der Energie- und Klimaziele und einer nachhaltigen Masterplanung beitragen?
U.a werden klimaaktiv mobil Projekte und andere Good Pratice Beispiele vorgestellt.

Moderation: DI Dieter Schwab, Walk-space.at

Strategien und Maßnahmen in Deutschland: Handlungsleitfaden für Fußverkehrsstrategien
Bernd Herzog-Schlagk, Fuss e.V.

Masterplan Gehen in Österreich
DI Nikolaus Ibesich, Umweltbundesamt

Fußgängerstrategie im Rahmen des MoMaK - Mobilitätsmasterplan Kärnten 2035
DI Hans Schuschnig, Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 7

Mobilitätsmasterplan Villach - Aktivverkehr
Ass.Prof.i.R. DI Dr. Kurt Fallast, TU Graz, Institut für Straßen- und Verkehrswesen

Digitale Infrastruktur für das Gehen
Andreas Unterluggauer, ITS Vienna Region

Kaffee zwischendurch 


Workshop C: Sicherheit - Aufmerksamkeit - Bewusstsein:

Kampagnen, Aktionen, gemischte Geh- und Radwege

Leitfragen:
Fragen der Verkehrssicherheit, gute Lösungen und Komfortfragen spielen eine Rolle.
Wie sieht das Miteinander von Radfahrenden und Zufußgehenden in unterschiedlichen Gegebenheiten aus?
Aspekte,  Kriterien, Lösungsansätze für Rad – und Fußverkehr / Mischverkehrsflächen werden diskutiert.

Moderation: DI Klaus Robatsch, KfV 

Verkehrssicherheitsarbeit für FußgängerInnen
Mag. Peter Zenkl, Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 7

Konflikte zwischen Fuss- und Veloverkehr
Thomas Schweizer, Fussverkehr Schweiz

Schritt für Schritt mehr Sicherheit für den Fußgängerverkehr
DI Klaus Robatsch, KFV

Anwendung von flächigen Bodenmarkierungen zur Verdeutlichung von Konfliktstellen zwischen Rad- und Fußverkehr
DI Andreas Nuß, Stadt Wien, MA 28

Mit Anna unterwegs – die Mobilitätsbox für den Kindergarten
DI Michael Erdmann i.V. DIin Petra Jens, Mobilitätsagentur Wien

Kaffee zwischendurch


Workshop D: Zu Fuß in der Raumplanung

Leitfragen:
Wie können kurze Wege realisiert werden? Wo gibt es Beratung?
Welche Möglichkeiten der Fußgängerförderung gibt es in Neubaugebieten, welche im Bestand?
Welche Planungsinstrumente / -prinzipien können angewendet werden?
Akteursanalyse: Wer ist zuständig für eine Raumplanung der kurzen Wege? Wer unterstützt Vorhaben? An wen kann man sich wenden?
Welche Aktions- und Beratungsprogramme gibt es? Welche Fördermaßnahmen gibt es?

Moderation: DI Helmut Koch, Komobile Gmunden / DI Stefan Müllehner, Walk-space.at

Raumplanerische Möglichkeiten zur Unterstützung des Zu-Fuß-Gehens
Univ. Prof. DI Dr. Gernot Stöglehner, BOKU, Institut für Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung

Gemeinden im Montafon reaktivieren historisches Fußwegenetz
Mag. Ing. Bernhard Maier, Stand Montafon - Gemeindeverband südl. Vorarlberg

Grazer Stadtentwicklung und Planung für fußläufige Qualitäten
DI Martin Kroißenbrunner, Stadt Graz

Raumplanung fußläufig auf Schiene bringen - fußläufige & schienenorientierte Siedlungsentwicklung 
DI Stefan Müllehner, Architekturbüro DI Dr. Hannes Englmair (vormals stadtland), walk-space.at

Kaffee zwischendurch 

 

17:00

 

Plenum

Kurzfilm: klimaaktiv mobil – Verkehrssparende Siedlungsentwicklung (in Krummnußbaum)

Ausblick Tag 2

 

 

17:15

 

Speed-Dating - Kurzvorstellung 
von ca. 20 Good-practice Projekten, Austausch & Dialog

nach den Konferenzschwerpunkten an Stehtischen, ca. alle 10 Minuten Wechsel der TeilnehmerInnen 

Aktuelle Projektliste siehe: » Speed-Dating Projektvorstellung 2017

 

 

 

 

 

 

19:30  

Rundgang „Klagenfurt gut zu Fuß“; (Passagen, Innenhöfe, Plätze, neue Projekte)
DI Robert Piechl, DI Alexander Sadila, Stadt Klagenfurt
unter Begleitung StR Frank Frey, Stadt Klagenfurt

Dauer ca. 1 Stunde

Treffpunkt: Wirtschaftskammer Haupteingang, Europaplatz 1

Hinweis: Der Treffpunkt musste wegen einer Veranstaltung im Klagenfurter Zentrum verschoben werden - nur verkürzter Rundgang möglich.

Alternative Möglichkeit: Innenstadtlauf ab 17:15 Uhr - Gesundheitsschwerpunkt Bewegung 

Wenn Sie diesen Rundgang im Klagenfurter Zentrum in voller Länge machen möchten, buchen Sie bitte den Walk-Shop D am Freitag, 9. Juni 2017.

 

   

ab ca. 21.15

 

Möglichkeit zur Abendvernetzung  (optional)

Lokal mit Gastgarten (Eigenkonsumation)

   

 

DOKU-CD:

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien und Filmsequenzen (Mittagsloop) etc. sind kompakt auf ein CD dokumentiert.
Infos & Bestellung:  >> Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

Freitag, 9. Juni 2017

  

08:00

 

Check-in Tag 2

   

08:30

 

 

"Speed-Dating"- Kurzvorstellung 
von ca. 20 Good-practice Projekten, Austausch & Dialog

an Stehtischen, ca. alle 10 Minuten Wechsel der TeilnehmerInnen 

Aktuelle Projektliste siehe: » Speed-Dating Projektvorstellung 2017

 

 

 

 

 

 

09:20

 

 

Plenum

Gesprächsrunde „Wie geht es zu Fuß gut weiter“ - es diskutieren:

Mobilität der Zukunft zu Fuß; DI Walter Wasner, bmvit
Gehen im Alltag – Aktive Mobilität, Bewegungsempfehlungen; Dr.in Verena Zeuschner, Fonds Gesundes Österreich
Mehr Platz - FairSpace – Bewegungs- & Begegnungszonen für Österreich; DI Dieter Schwab, Walk-space.at
Aufenthaltsqualität & Geh-sund; Thomas Schweizer, Fußverkehr Schweiz
Öffentlicher Verkehr und Umwelt - gut zu Fuß; Stadtrat Frank Frey, Stadt Klagenfurt

Moderation: DI St. Müllehner, Walk-space.at 

 

09:50

 

Plenum

Fussgängerrelevante Ergebnisse der nationalen Mobilitätserhebung - Österreich unterwegs - Zukunftsperspektive
em.o.Univ.Prof.DI.Dr. Gerd Sammer, Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Verkehrswesen

 

10:15

 

 

Mobilität der Zukunft - zu Fuß: Forschungs- und Innovationsansätze, Technologie
Dr. Stefan Seer, AIT

 

 

10:40  

Parallel-Sessions - Impulsvorträge und Diskussion
zur Auswahl

(i) Die Redezeit für Impulsbeiträge beträgt ca. 10 - 15 Min.

 

Session 1: Mobilität der Zukunft: zu Fuß
Rolle demographischer Wandel, - Möglichkeiten Fußgängerchecks, - Berücksichtigung der Ergebnisse der österreichweiten Mobilitätserhebung 2013/2014, - Forschungsergebnisse, Innovationen, Technologien, - Automatisierung,...

Leitfragen:
Dieser Schwerpunkt geht der Frage nach, wie Technologien, Automatisierungen, innovative Verfahren / Planungen und smarte Lösungen dazu beitragen können, attraktive räumliche Umgebungen für aktive Mobilitätsformen im Sinne einer sicheren und gleichberechtigten Mobilität mit Qualitäten zu ermöglichen?
Welche innovative Verfahren, Produkte, Dienstleistungen gibt es, die für eine aktive (Alltags-) Mobilität der Zukunft - zu Fuß von Bedeutung sein werden?
Welche Rolle können Technologien und Innovationen für eine flächengerechte Raumaufteilung („fair space“) und für eine (bewegungsaktive) Alltagsmobilität spielen? Können neue Entwicklungen (innovative Produkte, Dienstleistungen) gesundheitsrelevante Zielsetzungen (Prävention) verfolgen und gleichzeitig positive Auswirkungen auf den umweltbewussten Verkehr – insbesondere auch öffentlichen Verkehr - haben? Mögliche Anforderungen für zukünftige F&E-Projekte?

Moderation: DI Stefan Müllehner, Walk-space.at 

PERRON - Chancen u. Grenzen für die Gestaltung von Navigationsanweisungen
Mag.a Stephanie Schwarz, AIT

SWITCH - Durch aktive Mobilität zu mehr Wohlbefinden
DIin Wiebke Unbehaun, DIin Mailin Gaupp-Berghausen, BOKU, ITS

GoGreen - Zusammenhänge von Begrünungsmaßnahmen mit der aktiven Mobilität
DIin Mira Kirchner, MK Landschaftsarchitektur

Reallabor GO Karlsruhe
Robert Blaszczyk, M.Eng., Elke Häußler, M.A., Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft, Fakultät f. Informationsmanagement

UML - Urbane Mobilitätslabore Aspern
DI Christoph Kirchberger, TU-Wien, Fachbereich für Verkehrssystemplanung

Kaffee zwischendurch

 

Session 2: Begegnungszonen                                                                                                                                                                             
(inter)nationaler & regionaler Austausch, Good practice, Vorhaben – regionale Projekte – Evaluierungsansätze – Begegnungszonen und Wirtschaft

Leitfragen:
Was machen die Erfolgsfaktoren aus? Können mit diesem Konzept die Erwartungen erfüllt werden? Gute Beispiele aus Österreich / Kärnten: Wie kann eine Begegnungszone mit einer selbsterklärenden, attraktiven Straßenraumgestaltung effizient umgesetzt werden?
Welche Wirkungen und Evaluierungsansätze gibt es?
Realisierte Projektbeispiele geben einen Einblick in die Planung und Umsetzung - siehe dazu auch Speed-Dating Beitrag "Dokumentation der Begegnungszonen in Österreich - www.begegnungszonen.or.at", welche seitens Walk-space.at vorgestellt wird. Zudem steht der internationale und nationale Erfahrungsaustausch im Vordergrund.

Moderation: DI Dieter Schwab, Isaak Granzer, Walk-space.at

Entwicklung und Erfahrungen der Begegnungszone Velden am Wörthersee
Bmstr. DI Volker Bidmon, Amt der Kärntner Landesregierung, Abt. 9

Die Begegnungszone Velden aus wirtschaftlicher Sicht
Dir. Mag. Othmar Resch, Casino Velden

Begegnungszonen in Villach
Baudir. Guido Mosser, Stadt Villach

Herausforderungen im Zusammenhang mit der Errichtung von Begegnungszonen
Dr.in DIin Elisabeth Bader, Stadt Kufstein, Bau- und Umweltschutz

Begegnungszone Pöchlarn: Gelungene Ortskernbelebung
DIin  Waltraud Wagner, NÖ.Regional.GmbH

Kaffee zwischendurch

 

Session 3: Gehen im Alltag - Bewegung, Prävention, Gesundheit

Leitfragen:
Wie können Präventionsansätze für das Gehen im Alltag in Kommunen (Wohnumfeld, Viertel, Siedlung, Gemeinde, Stadt) bzw. in Schulen / Bildungseinrichtungen aussehen? Welche Good Practice Beispiele gibt es?
Wie kann gesellschaftlich argumentiert – wie individuell der Nutzen kommuniziert werden? Wie können in den Gemeinden und Regionen konkrete Gesundheitsförderungsaktivitäten für das Zufußgehen im Alltag vorangetrieben werden?
Wie können gesunde Lebensbedingungen – insbesondere in der Infrastruktur – geschaffen werden? Können neue Entwicklungen (innovative Produkte, Dienstleistungen) gesundheitsrelevante Zielsetzungen (Prävention) verfolgen und gleichzeitig positive Auswirkungen auf den umweltbewussten Verkehr haben?
Dieser Schwerpunkt zielt darauf ab einen interdisziplinären Austausch zwischen den Bereichen Gesundheit, Nachhaltigkeit, Bildung, Planung, Forschung, Politik und Verwaltung anzuregen.

Moderation: DIin M. Strasser, Walk-space.at

Österreichischen Empfehlungen für gesundheitswirksame Bewegung
und welchen Beitrag Zufußgehen leisten kann
Dr.in Verena Zeuschner, Fonds Gesundes Österreich

Sieben europäische Städte, sieben Strategien zur Förderung aktiver Mobilität:
Ergebnisse einer städteübergreifenden Analyse im Rahmen des PASTA-Projekts
Mag.a Ilonka Horvath; Gesundheit Österreich

Sicher bewegt – Elternhaltestellen
Mag.a Birgit Appelt, SPES Zukunftsakademie, Familien-Akademie

Auf geht’s – Jeder Schritt zählt! Schrittkampagne in Hermagor
Hanni Gratzer, Initiative GEHsund

Abschätzung gesundheitsrelevanter Wirkungen von bewegungsaktiver Mobilität
Veronika Bayer-Balint, BMGF - Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Gesundheitsförderung / –prävention

Kaffee zwischendurch

 

Session 4: Zukunftsthemen zu Fuß - gute Beispiele

Leitfragen:
Welche Faktoren beeinflussen das Zu Fuß gehen (Klima, Wetter, Bedingungen, Gestaltung, Sicherheit, ...)? Wie kann man von guten Beispielen lernen und dieses Wissen für verschiedene Planungsprozesse nutzen bzw. konkret auf andere Projekte übertragen (Masterplanung, ...)? Wie können diese als Argumentationsgrundlage und bewusstseinsbildend eingesetzt werden und damit als Unterstützung für neue Projekte dienen? In welcher Form sollte kommuniziert werden, um die Infos bei den Adressaten wirksam zu verankern, Verhaltensveränderungen bewirken? Was wären die drei nächsten wichtigen Schritte?

Moderation: Christian Zeilinger, Walk-space.at 

Alt aber (verkehrssicher) mobil: Maßnahmen für mehr SeniorInnentauglichkeit unserer Straßen
Ass.Prof. DI Dr. Wolfgang J. Berger, BOKU; Mag.a Bettina Schützhofer, sicher unterwegs

Der Masterplan aus stadtplanerischer Sicht – meteorologische Gutachten als Beitrag zur Entwicklung bewegungsfreundlicher Stadtquartiere
Mag. Simon Tschannett, Weatherpark - Meteorologische Forschung u. Dienstleistungen

Feldversuch Fußgängerzone Sendlinger Straße in München
Dipl.-Geogr. Paul Bickelbacher, Stadtplaner/Stadtrat München (D)

Transformationsaktion "StraßenPARK"
Anneliese Lehner, walk-space.at

Kaffee zwischendurch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13:00  

Plenum

Geh-sund!  - Aktive Mobilität und Gesundheit
Thomas Schweizer, Fussverkehr Schweiz

Konferenzschlussworte & Ausblick 2018
DI Dieter Schwab, Obmann Walk-space.at

   

13:25

 

Mittagspause / Stehlunch

   

14:15

 

Walk-Shops & regionale Exkursionen
(zur Auswahl; Dauer: ca. 2 Stunden)

A) Begegnungszone Velden

Die Initiative zur Begegnungszone in Velden ging von wichtigen Wirtschaftstreibenden, Hoteliers und vor allem vom Casino Velden aus. Wie kann der stark befahrene Corso  von der Dominanz des Autoverkehrs befreit werden und seine Qualitäten als Flaniermeile besser zur Geltung bringen? Gemeinsam mit engagierten BürgerInnen vor Ort wurde ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept entwickelt, das seither als Bühne für das komplexe Spiel des öffentlichen Lebens dient und das Leben vor Ort nachhaltig unterstützt. Wir treffen uns vor dem Casino, um bei einem kleinen Rundgang die Qualitäten des Raumes gemeinsam zu erforschen.

Dieser Walk-Shop wird geführt von:

Arch.DI Mag. Thomas Pilz, DI Christoph Schwarz, AAPS
Dir. Mag. Othmar Resch, Casino Velden

Zugverbindung:

14:22 Uhr Abfahrt Railjet, 14:35 Uhr Ankunft Velden Hbf
Rückfahrtsmöglichkeit: 17:04 Uhr Abfahrt, 17:26 Uhr Ankunft Klagenfurt

 

B) Begegnungszone Villach

Die Bahnhofstraße wurde als Weiterführung in die Altstadt mit Bürgerbeteiligung neu gestaltet und als Begegnungszone verordnet. Seit der Eröffnung 2012 funktioniert die Begegnung praktisch konfliktfrei. Auch die erst relativ junge Bezo am Hans-Gasser-Platz ist ein erfolgreiches Projekt, dessen Ursprung auf einen neue Entwicklung auf einer Liegenschaft eines lange Zeit leer stehenden Geschäftsgebäudes zurückgeht. Nach einem städtebaulichen wettbewerb samt Bürgerbeteilgungsverfahren wurde auch der Platz davor völlig neu und den Ansprüchen der modernen Architektur des neuen Gebäudes folgend gestaltet. Die im Stadtentwicklungskonzept der Stadt Villach formulierte Aussage zu einer Stadt der kurzen Wege soll beginnend mit diesen Projekten „Schritt für Schritt Fuß fassen“.

Dieser Walk-Shop wird geführt von:

Baudir. Guido Mosser, Stadt Villach

Zugverbindung:

14:22 Uhr Abfahrt Railjet, 14:46 Uhr Ankunft Villach Hbf
Rückfahrtsmöglichkeit: 17:14 Uhr Abfahrt, 17:37 Uhr Ankunft Klagenfurt (Zug fährt auch nach Wien)

 

C) Neue Radverleihinfrastruktur an fußläufigen Hotspots

Aufgrund seiner Topografie und Stadtgröße hat die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee sehr gute Voraussetzungen für eine Erhöhung des Radverkehrsanteils. Ein neues Fahrradverleihsystem mit 10 Stationen und 60 Fahrrädern dient als Anreiz für Touristen und Einheimische. Eine Verbindung des Fahrradverleihsystems mit dem öffentlichen Verkehr und touristisch genutzten Anlagen (Mobilitätskarte, Kombitickets) kann die Attraktivität des Fahrradverleihsystems steigern und die Reichweite erhöhen. Die Route führt zu einigen interessanten Standorten und gibt Eckdaten zur Umsetzung und zum Ausbau.

Dieser Walk-Shop wird geführt von:

Dr. Wolfgang Hafner, Stadt Klagenfurt, Abt. Umweltschutz

 

D) Walk-Shop in Klagenfurt: „Klagenfurt gut zu Fuß II"

Der Leiter der Klagenfurter Stadtplanung führt gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung für Straßenbau und Verkehr durch die südlichste Landeshauptstadt Österreichs und sie bringen aktuelle Vorhaben und Projekte der Stadt Klagenfurt vor Ort näher. Vorgestellt werden Themen zu Fußgängerdistanzen in Klagenfurt, zur Bedeutung des Ringes aus der Sicht der Verkehrsplanung, Barrierefreiheit, Rückbau von Ampeln, Diskussion neuer Begegnungszonen, Fußgängerzone, Stadt der kurzen Wege – Innenhöfe und Passagen. Der Rundgang führt durch das Zentrum und damit an Österreichs erster Fußgängerzone vorbei zu aktuellen Projekten, mit Fokus auf aktuelle städtische Fußverkehrsplanung.

Dieser Walk-Shop wird geführt von:

DI Robert Piechl, DI Alexander Sadila, Stadt Klagenfurt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagungsort

 

Wirtschaftskammer Kärnten

Europaplatz 1 - Eingang: Bahnhofstr. 42 (5 Min. zu Fuß vom Bahnhof)

9021 Klagenfurt am Wörthersee 

 

Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien und Filmsequenzen (Mittagsloop) etc. sind kompakt auf ein CD dokumentiert.
Infos & Bestellung:  >> Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

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Auszug der Charta

 

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