Signalgesteuerte Fußgängerübergänge
mit unvollständiger Signalfolge

Gemeinde Thüringen, Vorlarlberg

Gewinner Kategorie "Fußgängerquerungen"

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ZIELE
  • Erhöhung der Sicherheit für FußgängerInnen
  • Verringerung der Wartezeiten für FußgängerInnen
  • Vermeidung unnötiger Stopps für den Kraftfahrzeugverkehr
  • Win-win-Situation für die beteiligten VerkehrsteilnehmerInnen
PROJEKTBESCHREIBUNG

Zahlreiche Zebrastreifen sind mit Lichtsignalanlagen geregelt. Bei einer vollen Regelung haben die FußgängerInnen im Normalfall ROT und der Kraftfahrzeugverkehr GRÜN. Zum Überqueren des Zebrastreifens muss sich der/die Fußgänger/in anmelden. Unter Berücksichtigung der Signalfolgezeiten (4 Sek. Grünblinken und 4 Sek. Zwischenzeit) erhalten die FußgängerInnen frühestens nach 8 Sekunden Grün. Dies ist für viele FußgängerInnen zu lang, insbesondere dann, wenn keine Fahrzeuge in Sichtweite sind. Zahlreiche FußgängerInnen queren deshalb in den verkehrsschwachen Zeiten bei ROT den Zebrastreifen, ohne sich anzumelden. Dies ist jedoch ein hohes Sicherheitsrisiko. Versuchsweise wurde deshalb in Vorarlberg ein Zebrastreifen mit einer unvollständigen Signalfolge gesichert:

Der Kraftfahrzeugverkehr erhält nur ein Zweikammersignal mit GELB und ROT. Die FußgängerInnen haben kein Lichtsignal. Im Normalfall sind die Signale dunkel. Der Zebrastreifen funktioniert wie ein normaler Zebrastreifen. Es gelten die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung. Bei hohem Verkehrsaufkommens oder bei besonders schutzbedürftigen FußgängerInnen (Kinder, Schüler, usw.) können die FußgängerInnen die Überquerung ebenfalls per Druckknopf anfordern. Die für den KFZ-Verkehr ursprünglich dunkle Ampel springt auf GELB und nach 3 sec auf ROT. Dadurch ist der KFZ-Verkehr gezwungen anzuhalten. Sobald die Fahrzeuge anhalten, können die FußgängerInnen den Zebrastreifen gesichert queren. Die Wartezeit beträgt maximal 3 Sekunden. Dadurch wird die Akzeptanz der FußgängerInnen, sich konform der StVO zu verhalten, deutlich verbessert und die Sicherheit dadurch erhöht.

KRITERIEN
Umwelt- und Gesundheitsaspeskte
  • Weniger Stau für den Kraftfahrzeugverkehr – dadurch geringere Abgasemissionen.
Sicherheitsverbesserung
  • Durch die bessere Akzeptanz der Lösung gibt es keine Fußgängerquerungen bei Rotlicht – dadurch höhere Sicherheit.
  • Da die FußgängerInnen auch kein Grünsignal erhalten, queren sie nicht mehr „blindlings“ die Straße, sondern achten nach wie vor auf den Verkehr; erst wenn ein Fahrzeug anhält, überqueren sie die Straße.
  • Für die FußgängerInnen gelten eigentlich dieselben Regelungen wie bei Zebrastreifen ohne Lichtsignalregelung. Nur haben die FußgängerInnen die Möglichkeit, das Anhalten des Kraftfahrzeugverkehrs durch die Anforderung des Rotlichtes für den Kraftfahrzeugverkehr zu „erzwingen“.
BEWERTUNG:
Prämiert wurde insbesondere der innovative Ansatz des Projektes, sowie die optimale Lösung für die FußgängerInnen und die gleichzeitig erzielten positiven Effekte auf die Flüssigkeit des Kfz-Verkehrs. Eine kleine Maßnahme mit weitreichender Wirkung!

FußgängerInnen-Check

Pillichsdorf (Niederösterreich):

Gemeindeamt Pillichsdorf Straßenansicht

BewohnerInnen und VolkschülerInnen als ExpertInnen für ihre qualitätsvollen Wege zu Fuß in Pillichsdorf

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Beschreibung FG-Check

Aktion fußgängerfreundliche Kommunen

Rückseite einer Kartenaktion mit versch. Schwerpunkten wie Begegnungszone, Fußgängercheck, etc.

Beispiel Wien, Seestadt: Lebenswerte Räume

Imageaktion für das Gehen
und qualitätsvolle Räume!

Mitmachen, Weiterleiten, Liken & Sharen!

Weiterlesen: Aktion & Beispiele

 

Mobilitätsfest

Autofreier Tag und Mobilitätswoche:

Walk-space hinter dem Aktionstag beim Autofreien Tag in Graz 

Walk-space hat das Mobilitätsfest am 22.9.2017 fußgängerfreundlich begleitet.

» Autofreier Tag in Graz

» Aktion: fußgängerfreundliche Kommunen

FußgängerInnen-Check...

Lange Gasse (Wien, Josefstadt):

Gemeindeamt Pillichsdorf Straßenansicht

Volkschülerinnen und Volksschüler als ExpertInnen ihrer Schulumgebung!

Im Zuge eines von Walk-space.at durchgeführten FußgängerInnenchecks in Zusammenarbeit mit der Volksschule Lange Gasse sowie der Bezirksvorstehung des 8. Wiener Gemeindebezirks wurden "Wohlfühlorte" und "Stolpersteine" in der näheren Umgebung der Schule gesammelt.

Ergebnisse

Beschreibung FG-Check

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