Skywalk Spittelau

Wien, Döbling

Gewinner Kategorie "Ober- und Unterführungen"

  • bruecke
  • flugperspektive
  • infrastruktur
  • skywalk
ZIELE
  • Herstellung der barrierenfreien Anbindung des U-Bahngebäudes Spittelau an den 19. Bezirk.
  • Herstellung einer Radwegverbindung vom 20. Bezirk über den Spittelauer Steg in den 19. Bezirk.
PROJEKTBESCHREIBUNG

Der ursprüngliche Zugang von der U-Bahnstation Spittelau in Richtung des 19. Bezirkes erfolgte über mehrere Stiegenanlagen und war damit nicht behindertengerecht ausgebildet. Im Zuge eines Planungswettbewerbes wurde eine Lösung für eine niveaufreie Anbindung in den 19. Bezirk gesucht. Das Projekt des Planungsteams Bulant & Wailzer, Prof. Wagner und Fritsch, wurde von einer Fachjury prämiert. Entwickelt wurde eine Verbindung vom U-Bahngebäude Spittelau in den 19. Bezirk mittels zweier Tragwerke, wobei eines über die Heiligenstädter Straße und das zweite Tragwerk über den Döblinger Gürtel geführt wird. Beide Tragwerke wurden gemäß der ÖNorm B1600 behindertengerecht ausgeführt. Weiters wurde der gesamte Steg mit einer taktilen Leiteinrichtung versehen, die für Sehschwache und Blinde eine benutzerfreundliche Orientierung ermöglicht. Da der Steg über mehrere Straßenzüge geführt wird und damit in einer exponierten Lage liegt, wurde er zum Schutz der Benutzer in einer transparenten Glaseinhausung geführt. Im Zuge der Errichtung wurde auch der Anschluss an den Geh- und Radweg in der Guneschgasse im 19. Bezirk verbessert.

KRITERIEN
Sicherheitsverbesserung
  • Durch die verbesserte Anbindung an den Bezirk ist im Sinne der Verkehrssicherheit die Querung der Heiligenstädterstraße nicht mehr erforderlich.
  • Durch die transparente und helle Gestaltung und Beleuchtung ist ein erhöhtes Sicherheitsempfinden für die BenutzerInnen zu erwarten.
Nachhaltigkeitsaspekt
  • Die verbesserte Anbindung der Station fördert die Nutzung des öffentlichen Verkehrs.
Gestaltung
  • Die Gestaltung betont die Leichtigkeit und Transparenz des Steges.
BEWERTUNG:
Prämiert wurde die sehr gut an die städtebauliche Situation angepasste Lösung mit der Anbindung an die vorhandenen Geh- und Radwege. Das Projekt ist barrierefrei, ist eine Sicherheitsverbesserung, bietet mehr Komfort für FußgängerInnen und hat eine hohe Gestaltungsqualität.

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