Eröffnung kooperativer grüner Anger in Wien-Donaustadt

Neue Wohnhausanlage Podhagskygasse/Schukowitzgasse mit Flächen für gemeinsames Miteinander

Am 2. Juli fand die feierliche Eröffnung der Wohnhausanlage Podhagskygasse der Wohnbauvereinigung der Privatangestellten (WBV-GPA) durch Mag. Michael Gehbauer (Geschäftsführer WBV-GPA), Mag.a Andrea Holzmann (Geschäftsführerin WBV-GPA), Bezirksvorsteher Norbert Scheed und Dr. Kurt Stürzenbecher (Vorsitzender des Ausschusses für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, in Vertretung für Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig) statt.

Im zentralen Bereich der Wohnanlage wird ein Raum für Alle mit Möglichkeiten zum Aufenthalt, Spielen und Queren für die AnrainerInnen realisiert. Dieser wurde von Walk-Space.at gemeinsam mit Trans-City ZT GmbH, Landschaftsarchitektur Rennhofer und der WBV-GPA geplant.

Walk-Space.at freut sich über die Fertigstellung und gratuliert allen Bewohnerinnen und Bewohnern zu ihrem neuen Zuhause!

Weiterlesen: Infomail 3/2014

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Wissen Kompakt Sonderausgabe vorgestellt

"Zu Fuß auf der internationalen Konferenz für FußgängerInnen Walk21 in München 2013“
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Walk-space.at – der österr. Verein für Fußgänger und Fußgängerinnen hat am Dienstag, 8. April 2014 in der Wiener Planungswerkstatt die neue Sonderausgabe der „Wissen kompakt Serie“ zur „Weltfußgängerkonferenz Walk21“ vorgestellt.

 

Auf 44 DIN A4-Seiten farbig bietet die Publikation eine kompakte und ansprechende Zusammenfassung über ausgewählte Themen und Vorträgen zum Zufußgehen der Walk21-Konferenz, welche unter dem Titel „Walking Connects!” in München 2013 stattfand.

Die Publikation gibt einen Überblick über interessante Konferenz-Beiträge zu Strategien, Instrumente und Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs und illustriert internationale Praxisbeispiele.

Inhalte:

Vorstellung der Publikation durch die AutorInnen – Powerpoint-Kurzpräsentation "Schlaglichter" der einzelnen Kapitel:

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  • Gestaltung des öffentlichen Raums – FußgängerInnen im Fokus
  • Herausforderung und Chancen von Shared Space und Begegnungszone
  • Eine Stadt zum Zufußgehen für Alle – inklusive Kinder, ältere Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen
  • Arbeiten in und mit der Gemeinschaft - Partizipation als Instrument zur Förderung des Fußverkehrs
  • „Schritt für Schritt reich werden“ – Beitrag des Fußverkehrs für die lokale Wirtschaft
  • Rad und Fußverkehr – gemeinsame Ziele, was es braucht auf dem Weg zur besseren Koexistenz
  • Strategien zur Förderung des Fußverkehrs: Good Practice – aus Norwegen, Zürich, Bozen, Stuttgart, München, Paris, Berlin
    - Konzepte für den Fußverkehr - Der Weg ist das Ziel
    - Kommunikation als A und O der Bewusstseinsbildung - Wie man durch Kampagnen die Beine in den Kopf bekommt

 

Infos zur Broschüre:

 

FußgängerInnencheck Wien Donaustadt

Optimierung der Erreichbarkeit ausgewählter Haltestellen der Linie 26: Prinzgasse, Zanggasse, Forstnergasse

neue HaltestelleDie neue Straßenbahnlinie 26 ist am 5. Oktober 2013 in Betrieb gegangen.

In den darauffolgenden Wochen werden entlang der täglichen Wege zu Fuß von und zu den Stationen kleinräumige Verbesserungsmöglichkeiten, Lücken im Fußgängernetz erhoben und dokumentiert, Wünsche für eine optimierte fußläufige Erreichbarkeit der neuen Stationen der Linie 26 gesammelt.

In zwei Kerngebieten – rund um die Haltestelle Forstnergasse und im Einzugsgebiet der Haltestellen Prinzgasse und Zanggasse - findet dieses Pilotprojekt, das an der Schnittstelle zwischen dem Fußverkehr und dem öffentlichen Verkehr ansetzt statt.

 

Mobilitätswoche in Wien

Walk-Space.at - geführter Rundgang – „good Practice Zu Fuß in Wien 3 und Wien 7“

Gruppenfoto vom Good-Practice Rundgang in Wien 3 und 7Eine Entdeckungsreise „auf den Spuren bisheriger Walk-Space-AWARD-PreisträgerInnen, zu Fuß durch Wiens schönste Durchhäuser, versteckte Wegeverbindungen, Abkürzungen sowie kleinräumige Qualitäten für FußgängerInnen konnten bei diesem Rundgang für Jung und die „goldenagers“ erlebt werden. Die Route führte von historisch gewachsenen Strukturen in Wien Landstraße – Rochusmarkt, Sünnhof, Passage Hainburger Straße bis zu Neugestaltungen, wie etwa den, mit dem Walk-space AWARD 2010 ausgezeichneten, Jenny-Steiner-Weg in Wien Neubau und zeigte dabei gute Beispiele zum Zufußgehen, wie bedeutsam „barrierefreie“ Wegenetze sind.

Geleitet wurde der Rundgang von Team walk-space.at – dem Österr. Verein für FußgängerInnen. Walk-space.at in Kooperation mit "zu Fuß in Wien" und unter Beisein der Beauftragten für FußgängerInnen in Wien, Petra Jens.

Fotogalerie Rundgang:

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Eyecatcher für "Walk-space AWARD"Links zum Thema:

Good-Practice Beispiele zum Gehen

FußgängerInnencheck für Städte und Gemeinden

Walk-space AWARD 2010 - Good-Practice Broschüre

MACHEN SIE AUCH 2013 mit: Infos zum Walk-space AWARD 2013


 

Mariahilfer Straße Neu

Impressionen vom derzeitigen Probebetrieb vor der Neugestaltung Begegnungszone & Fußgängerzone Mariahilfer Straße in Wien

Blick auf neues Begegnungszonen-Schild in Mariahilfer Straße  Blick auf neue Sitzbereiche in der Mariahilfer Straße  Blick auf Busspur in der FUZO Mariahilfer Straße  Blick stadteinwärts auf der neuen Mariahilfer Straße

Die WienerInnen flanieren mit Begeisterung in der lebenswerten neuen Begegnungs- und Fußgängerzone.
Mehr dazu bei der VII. österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2013.

 

Wir freuen uns schon auf die Neugestaltung der Mariahilfer Straße nach dem "Probebetrieb".


 

 

"Kreativgalerie der Wünsche" für FußgängerInnen am linken Donaukanalufer

Aktionstage "Gut zu Fuß am Donaukanal"

Donaukanal Dialog

Der erste Teil der Aktion zur Sammlung von Wünschen und Anregungen für das Zufußgehen am linken Donaukanalufer konnte am Montag, 10.6.2013 erfolgreich werden.

Bei der Fußgänger- und Radfahrerbrücke Siemens-Nixdorf-Steg regte die „Kreativgalerie der Wünsche“ zahlreiche Zufußgehende an, ihre Wünsche zum Donaukanal abzugeben.

Im Rahmen von persönlichen Gesprächen, Feedbackbögen zum „Pflücken“ und einer „Stimmungswolke“ wurden jene Qualitäten ermittelt, die zu einer Steigerung der Attraktivität für das Zufußgehen in diesem Bereich beitragen können.

In diesem Zusammenhang kristallisierten sich unter anderem Wünsche nach mehr Rampen und barrierefreien Verbindungsmöglichkeiten zur Promenade entlang des Donaukanals, mehr Informationen zur Radwegbenutzung, weniger Einfluss des Straßenraumes durch Lärm & Abgase, sowie mehr Aufenthaltsbereiche / Wohlfühlzonen, wie auch punktuell nach einer besseren Beleuchtung als wichtige, von den Fußgängern und Fußgängerinnen häufig genannte Themen heraus.

  Kreativgalerie der Wünsche   Wünsche älterer FußgängerInnen werden aufgenommen   Zufußgehender vor "Stimmungswolke"   Kreideschriftzug "Danke für's Zufußgehen" am Boden

Weitere Anregungen für mehr Fußgängerqualitäten entlang des Donaukanals konnten am Freitag, 14.6.2013 im Bereich Gerhardusgasse / Anton-Schmid-Promenade gesammelt werden. Die Zufußgehenden wünschten sich mit überwiegender Mehrheit, dass vor allem schnelle Radfahrende den parallelführenden Radweg und nicht den Gehweg benützen mögen. Bodenmarkierungen, größere Hinweistafeln, eine bessere Positionierung der Radverbotsschilder und Informationsaktionen für Radfahrende wurden als mögliche Maßnahmen seitens der PassantInnen genannten.

Schwab bei Kreativgalerie für FußgängerInnen am DonaukanalDer zweithäufigste Wunsch nach eine abwechslungsreicheren Gestaltung der Grünbereiche wurde meist in Zusammenhang mit Lärm- und Sichtschutz zur Brigittenauer Lände erwähnt. Darüber hinaus sind den Fußgängern und Fußgängerinnen die Pflege von Asphalt und Wurzelbereichen (Stolpersteine) sowie mehr Spielplätze für Kinder und Bank-Tisch-Kombinationen wichtig.

Befragte TouristInnen schätzen den Erholungsraum entlang des Donaukanals sehr und würden Orientierungswegweiser (z.B.: zu öffentlichen Verkehrsmitteln) wie auch mehr Kunst & Blumen zur Qualitäts-verbesserung vorschlagen.

 

Für alle, die nicht persönlich dabei sein konnten, gab es die Möglichkeit Wünsche und Ideen für die "Kreativgalerie der Wünsche" mittels Feedbackbogen bis 17. Juni 2013 zu schicken: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein Projekt in Kooperation mit "Bereich Gehen der Mobilitätsagentur Wien" und "Fairnesszone - Projekt im Zielgebiet Donaukanal"

 

Plan mit Standort vom 1. AktionstagDas waren die Aktionstage:

Die Aktion zur Sammlung von Wünschen und Anregungen für das Zufußgehen am Donaukanal fand am:

Mo., 10.6.2013 von 14:00-18:00 Uhr
am linken Donaukanalufer bei der Fußgänger- und Radfahrerbrücke Siemens-Nixdorf-Steg, sowie am

Fr., 14.6.2013 von 11:00-15:00 Uhr
im Bereich Gerhardusgasse / Anton-Schmid-Promenade, am Treppelweg

bei jedem Wetter !


 

mehr_mariahilferMariahilfer Straße Proberaum

zu Fuß unterwegs, mehr Mariahilfer, weniger Straße

Zwischen Neubaugasse und Esterhazygasse hatten FußgängerInnen und RadfahrerInnen am ersten Mai-Wochenende die Möglichkeit den Straßenraum für sich zu erobern. Flanieren, Schlendern, Kommunizieren  - ein Fußgängerraum der Freitag Nachmittag auf Interesse stieß.

 

 


 

Wiener Verkehrsfrühling: Miteinander Rad / Fuß

Umfrage zu gemischten Verkehrsflächen für Fuß- und Radverkehr

Martina Malyar, Alec Hager, Petra Jens, Dieter Schwab, Susanne Reichard mit TulpenRechtzeitig zum realen Frühlingsbeginnin in Wien - nach einem langen Winter - wurde der lang ersehnte "Verkehrsfrühling" der aktiv mobilen ausgerufen:

Gemeinsam wurden von Obmann Dieter Schwab (Walk-Space.at) mit der BezirksvorsteherIn des 9. Bezirks Martina Malyar sowie Alec Hager ( Radlobby) und den beiden MitarbeiterInnen der Mobilitäsagentur Wien - FußgängerInnen-koordination Petra Jens und   Susanne Reichard Tulpen an RadfahrerInnen und FußgängerInnen verteilt und für das "Zufußgehen" und "radlen" auf gemischten Flächen gedankt.

"Die neue Regelung der Straßenverkehrsordnung, wonach auf bestimmten Strecken schnelle Radfahrende auf die Fahrbahn dürfen, ist eine zusätzliche Maßnahme, um Konflikte zwischen Radfahrenden und Zu-Fuß-Gehenden auf gemischten Flächen zu vermeiden. Genauso wie die Einführung von Begegnungszonen an den dafür geeigneten Standorten eine Verbesserung für die weniger geschützten VerkehrsteilnehmerInnen ist", weist Dieter Schwab (walk-space.at), auf die jüngste Novelle der Straßenverkehrsordnung hin.

Sujet Rad mit BlumeFür ein entspanntes Zufußgehen besonders auf gemischten Fuß- und Radflächen ist dies eine unterstützende Maßnahme um Konflikte zu vermeiden und den Gehsteig zu entlasten.

Die Mobilitätsagentur Wien lädt daher Fußgänger und FußgängerInnen ein, sich in die Diskussion um die Benützungspflicht von Radwegen einzubringen und Vorschläge abzugeben, welche Wegstrecken in Wien von der Radwegebenützungspflicht ausgenommen werden sollten.

Ihre Vorschläge & Anregungen dazu können Sie per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Tel.: 01 4000 49 906 abgeben.

Walk-Space.at freut sich sehr über diese "Miteinander-Aktion" - mit Respekt, empfiehlt einen "Masterplan Gehen" für Wien, eine Strategie für das Gehen, viele bewußtseinsfördernde Aktionen gemeinsam mit der Mobilitäsagentur, ein Netzwerk an qualitätsvollen Begegnungszonen für Wien - basierend auf FußgängerInnen-checks, sowie den Walk-space-AWARD 2013 zu unterstützen -  und gratuliert zum Einstand!


 

Markierung für ein besseres Miteinander von Fuß und Rad - Ringradweg

universitaetsring4Der Ring ist eine der meistbefahrenen Straßen im motorisierten Individualverkehr, aber auch ein besonderer Hotspot für nicht-motorisierte VerkehrsteilnehmerInnen in der Stadt. Als Reaktion auf die starke Zunahme des Radverkehrs in Wien, die sich innerhalb der letzten Jahre abzeichnete, wurde das Projekt „Ringradweg Neu" im Bereich Schottentor realisiert. Im Zuge dessen sollten die Lücken des Ringradwegs geschlossen und teilweise neue Einrichtungen zur Verbesserung des Nebeneinanders von Fuß- und Radverkehr geschaffen werden. Zu den Zielen des Projekts gehören auch Durchgängigkeit des Wegenetzes und verbesserte Markierungen wie beispielsweise auf Höhe der Universität Wien. In der Vergangenheit kam es zu Konflikten zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Im Sinne eines gemeinsamen Miteinanders soll durch die Neugestaltung, die Erkennbarkeit erhöht und das Risiko für alle VerkehrsteilnehmerInnen reduziert werden. Walk-space.at begrüßt die bisherigen Umgestaltungen und die teilweise neu gewonnen Platzverhältnisse und freut sich auf weitere fußgängerfreundliche Lösungen in Wien. Eine Aktion zur gegenseitigen Rücksichtnahme im Sinne einer entspannten Mobilität wird als weiterführende Maßnahme empfohlen.

Siehe passend dazu auch die Kampagne "Tschuldigen! Passt schon": http://tschuldigen.at/

Fotoimpressionen der Markierungen auf Höhe des Universitätsrings:

Fußgänger und Radfahrer am Universitätsring Radfahrende halten vor Schutzweg neue Bodenmarkierungen beim Universitätsring

Charta unterzeichnen

Auszug der Charta

 

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