I n f o m a i l  5  -  2 0 1 6

 

Werte/r Interessent/in am Zu-Fuß-Gehen,
liebe/r Leser/in,

Straßenräume werden zunehmend auch als Aufenthalts- und Erlebnisräume betrachtet. Die Gestaltung ist dabei zentral, welche die Nutzung aller VerkehrsteilnehmerInnen, die Oberflächenbeschaffenheit, Bepflanzungs- und Beleuchtungskonzepte miteinbezieht. Eine selbsterklärende, attraktive Straßenraumgestaltungen ist auch beim Thema Begegnungszonen wichtig.

Lesen Sie in dieser Ausgabe über Straßentransformationsaktionen, die das Bewusstsein auf die vielfältigen Qualitäten im öffentlichen Raum schärfen, über walkable Cities und Aktuelles zum Thema Begegnungszonen. Der Walk-space Newsletter für Mitglieder enthält zudem interessante Informationen von der Walk21 - der Weltfußgängerkonferenz aus Hong Kong.

Kommen Sie gut zu Fuß durch den Winter,
und danke für Ihre Walk-space Unterstützung.
facebook

Fußgängerfreundliche Grüße,
DI Dieter Schwab, Obmann

PROJEKTE


Ober-Grafendorf  

StraßenPARK

Im September startete Walk-space die Pilotaktion #StraßenPARK u.a. in der niederösterreichischen Gemeinde Ober-Grafendorf.
Mit dieser Straßentransformationsaktion wurde gezeigt, wie vielfältig der Raum genutzt werden kann. Den PassantInnen wurde für einige Stunden ein „StraßenPARK“ an geeigneter Stelle angeboten: schon einige wenige Quadratmeter Freiraum gaben die Möglichkeit den Straßenraum aus neuem Blickwinkel zu erleben.

Mehr zu dieser Aktion und zu weiteren Straßentransformationen finden Sie unter dem „Hashtag“ #StraßenPARK auf Facebook und Twitter.

» Siehe auch: Projektflyer „StraßenPARK“

» Kurzfilm

StraßenPark  

Projektdokumentation #Straßenpark

Straßenraumumgestaltungen und Transformationsaktionen sind besonders wichtig zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Fußverkehr. Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche haben einiger solcher Straßentransformationsaktionen im öffentlichen Raum bundesweit stattgefunden und wieder gezeigt, welches Potential der Raum Straße in sich birgt und ein Stück weit zur Lebensqualität im Grätzl beitragen kann. Walk-space hat deswegen auch unter dem Hashtag #StraßenPARK über verschiedene Projekte und Aktionen über soziale Medien informiert, denn von guten Beispielen und der Erfahrung anderer können alle lernen. Ein Auszug dessen ist nun hier zu sehen und darüber hinaus auf Facebook unter #StraßenPARK zu finden:

   

Wulkaprodersdorf
Am 18.9.2016 lud die Obere und Untere Hauptstraße zum Flanieren ein und zeigte Qualität von Platz und Raum für Jung und Alt.

Josefstädter Straßenfest
Die fußgängerfreundliche Josefstadt lud am 19. September 2016 zum traditionellen Straßenfest auf der Josefstädter Straße. FußgängerInnen nahmen sich Platz und Raum für Kultur, Kulinarik und zum Flanieren.

Grätzloase
Mikrofreiräume und Grätzeloasen: Sitzflächen, Bäume, Blumen, Sträucher oder Kunstobjekte zwischen Parkplatzbuchten. Die Parklets boten in verschiedensten Bezirken Wiens einen Sommer lang Wohlfühlplätze im urbanen Leben und behandelten das Thema Lebensraum und Umwelt aus Sicht der BürgerInnen und AnrainerInnen.

street event mödling - "Mödling bewegt"
FußgängerInnen flanierten entlang der Hauptstraße in Mödling.

» Weiterlesen: Projekthomepage „StraßenPARK“

 

 

Save the date: XI. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2017

“Zu Fuß nachhaltig bewegt & sicher - Mobilität der Zukunft”

Bitte merken Sie vor: 8. und 9. Juni 2017 | Klagenfurt am Wörthersee

Mögliche Themen u.a.:

  • Lebenswerte Straßenräume innerorts - Argumente, Kaufleute, Wirtschaft, Versorgung, Gestaltungsaspekte
  • nachhaltige Masterplanung | Infrastruktur klimaaktiv,
    bewegungsfördernd (im Alltag)
  • Mobilität der Zukunft: zu Fuß
    (Rolle demographischer Wandel, Möglichkeiten Fußgängerchecks, Technologien,...)
  • Begegnungszonen: internationale & regionale Austausch, Good practice, Vorhaben, regionale Projekte, Evaluierung
  • Sicherheit - Aufmerksamkeit - Bewusstsein:
    Kampagnen, Aktionen, gemischte Geh- und Radwege,...

» Konferenzwebpage

 

 

"Call for Content"

Mitmachen als ReferentIn / ImpulsgeberIn bis Jänner 2017:
Falls Sie zu einem der oben genannten Themenbereiche ein interessantes Projekt / Initiative / Strategie / Thema im:

• Plenum
• Impulsstatement für Workshop / Session
• "Speed-Dating"
• oder für einen "Walk-Shop" (Rundgang) / eine regionale Exkursion

vorstellen möchten, senden Sie bis 25.01.2017 eine kurze Beschreibung
(1 Seite in DIN A4-Format) an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

» Ankündigungsflyer “Save the date”

 

AKTUELL


 

Walk-space auf Radio Orange

DI Dieter Schwab, Obmann von Walk-space.at – dem Österr. Verein für Fußgängerinnen und Fußgänger im Interview auf Radio Orange zum Thema „Zu Fuß“ und zur Konferenz in Baden in der Sendung „Radio Natural“ im Gespräch mit Gerald Franz.

» jetzt reinhören

 

 
 

„Venedig des Nordens“ zu Fuß - Walkable Stockholm

Stockholm – eine wundervolle FußgängerInnenstadt – das „Venedig des Nordens“ hat an neuralgischen zentralen Punkten Stelen positioniert, um die gewünschten Wege gut finden zu können, um sich gut zu orientieren. Auffallend sind natürlich die umfassenden Möglichkeiten an der atemberaubenden „Waterfront“ zu Fuß zu gehen – egal auf welcher Insel man sich gerade befindet – die Uferbereiche sind attraktiv und offen für alle!

Im zentralen Citybereich gibt es qualitätsvolle FußgängerInnenstraßen – Löwen sind die „Gatekeeper“ – in kurzer Zeit hat sich die FußgängerInnenanzahl dort verdoppelt, auch die Geschäftsleute sind sehr zufrieden. Wundervoll gestaltete Plätze, Umgestaltungen von Straßenräumen haben sich – zusätzlich zu der Citymaut – sehr bewährt und verstärken das pulsierende Leben mit mehr Platz und Aufenthaltsqualität für FußgängerInnen. Die Gestaltung ist auch in Stockholm, der Stadt des Designs, zentral – daher werden einige Straßen ganz bewusst zugunsten das Rad- und Fußverkehrs umgestaltet – neue Tramlinien in den Straßenraum mittig integriert werden - auch wenn dieses Unterfangen teuer ist und dafür der PKW-Verkehr eliminiert werden wird. Die Menschen wollen es!

» siehe auch: Fotogalerie Stockholm

Der öffentliche Verkehr – ganz wichtig als Rückgrat für den Fußverkehr – hat ein enges Netz aus Bahn, U-Bahn, Tram und Bussen, mit einem großen Manko, der Bedienhäufigkeit in den Abend- und Nachtstunden sowie an Wochenenden. Radfahren in Stockholm mit einem gut verteilten Leihradsystem ergänzt diese Lücken bisweilen – ansonsten bleibt nur Warten oder zu Fuß gehen!

Die Ziele bzw. Kriterien des walkable Stockholm City-Plans sind: Barrierefreiheit , Wahlfreiheit für das zu Fuß gehen als gute Option, bessere, qualitätsvollere & schönere Routen und besonders verbesserte FußgängerInnenstraßen und –zonen.

Ein Bericht von Dieter Schwab, walk-space.at

» Weiterlesen für Mitglieder

 

 

Walk21 2017 in Hong Kong – ein Bericht

Die diesjährige Ausgabe der internationalen Walk21-Konferenz führte erstmals nach Asien, genauer nach Hong Kong. Vom 3. bis 7. Oktober diskutierten rund 800 TeilnehmerInnen aus 38 Ländern über das Gehen und lebenswerte Städte. Die gut organisierte Konferenz zeigte, wie das Gehen in einer sehr dichten Stadt, bei tropischem Klima und einer anspruchsvollen Topographie organisiert werden kann. In einem ersten Teil dieses Kurzberichts geht es um das Gehen in Hong Kong selber, im zweiten Teil um die Highlights der Konferenz.

Ein Gastbeitrag von Daniel Sauter, Schweiz

» Weiterlesen für Mitglieder

 

    Begegnungszonen in CH und A: Erfahrungen,
ein Umgang mit dem Thema in D:

Die Forschungsgesellschaften für Verkehr aus Deutschland, der Schweiz und Österreich treffen sich jährlich zur sogenannten D-A-CH-Tagung, um Erfahrungen zu relevanten Forschungsthemen und Richtlinien auszutauschen. Michael Szeiler war als Vertreter der österreichischen Forschungsgesellschaft Straße – Schiene Verkehr (FSV) eingeladen, einen Impulsvortrag über das Arbeitspapier zu Begegnungszonen zu halten und den Workshop „Stadtverkehr“ zu moderieren. Er berichtet über die aktuellen Erfahrungen dieser Tagung.

Ein Gastbeitrag von Michael Szeiler, Rosinak & Partner

» Weiterlesen für Mitglieder

 

 

WISSEN


 

Begegnungszone: Hallein

In der Innenstadt von Hallein wurde im Zuge der Umgestaltung der Altstadt eine Begegnungszone im Bereich Kornsteinplatz - Ruprechtgasse - Robertplatz eingerichtet. In drei Bauphasen soll die Erneuerung des Oberflächenbelags erfolgen, wobei gleichzeitig eine Neugestaltung der Innenstadt realisiert wird. Am Kornsteinplatz, der Ruprechtgasse und Robertplatz wurde 2015 mit den ersten Bauarbeiten begonnen, wo aktuell die Begegnungszone eingerichtet ist und die Oberflächenumgestaltung bereits abgeschlossen wurde. Die verbleibenden Arbeiten werden im Sommer 2016 bzw. weiters 2017 erfolgen. Die niveaugleiche Pflasterung wird mittels gold-grün-brauner, etwa 20 cm hohen Natursteinen auf rund 13.000 m² realisiert und soll damit ein harmonisches Bild mit den umgebenden Fassaden ergeben. Darüber hinaus wurden Bäume gepflanzt und auch die Straßen- bzw. Platzbeleuchtung in Abstimmung mit der Ortsbildschutzkommission für das Projekt erneuert.

» Detailbeschreibung und Fotogalerie Begegnungszone Hallein

 

 

Zu Fuß an der Ostseeküste – Fußverkehr in der Hansestadt Rostock

Die Hafenstadt Rostock liegt an der Ostseeküste und ist dadurch räumlich von der Lage am Wasser geprägt. Dies mag aber nicht nur für den Schiffsverkehr von Vorteil sein, denn auch der Fußverkehr profitiert hierbei von einer attraktiven Umgebung aufgrund der Nähe zum Wasser.
  
Die größte Stadt des nordöstlichsten deutschen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, oder auch „MeckPomm“ wie es die Einheimischen liebevoll abkürzen, wies in den letzten Jahren einen sinkenden Fußverkehrsanteil am Modal Splits auf und schaffte es dennoch neben Jena die beste Bewertung des perpedesindex 2016 zu erreichen.

Ein Beitrag von Christian Zeilinger, walk-space.at

» Weiterlesen für Mitglieder

 

 

DOKU-CD: Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen Baden 2016
"Gut zu Fuß - nahmobil aktiv & sicher"

die Präsentationen zu den ca. 38 Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den 39 "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien und Filmsequenzen (Mittagsloop), etc. finden Sie auf dieser Doku-CD:

» Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

 

Energieaufwand für Mobilität in Kilojoule pro Weg

Interessante Infos aus der Publikation „Fußverkehr in Zahlen“.
Die Serie wird laufend in der walk-space infomail fortgesetzt.

Quelle: aus: "Fußverkehr in Zahlen" S.78

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie - BMVIT, Walk-space.at - der Österr. Verein für FußgängerInnen, Schwab D., Strasser M., et al., Wien 2012

Quelle: VCÖ, 2012: Mehr Lebensqualität in Städten durch nachhaltige Mobilität, VCÖ-Factsheet 03-2012, Wien; Stand: 8.5.2012

» siehe auch: Produkte & Publikationen

 


 

HINWEISE

Fachtagung Pendlermobilität
15. November 2016 | Hard
» Programm

Ausstellung "Wien bewegt. Die Zukunft urbaner Mobilität"
bis 16. Dezember 2016 | Wiener Planungswerkstatt
» Programm

XI. Österreichische Fachkonferenz für FußgängerInnen 2017
Zu Fuß nachhaltig bewegt & sicher - Mobilität der Zukunft”
lebenswerte Straßenräume innerorts - nachhaltige Masterplanung - Infrastruktur klimaaktiv & bewegungsfördernd
8. und 9. Juni 2017 | Klagenfurt am Wörthersee
» Infos


 

Sind Sie schon Mitglied von Walk-space?

Der Österr. Verein für FußgängerInnen lebt auch dank Mitgliederbeiträgen und Spenden.


Werden Sie unterstützendes Mitglied oder unterstützen Sie unsere Arbeit finanziell, mit Ihrer Produktbestellung bzw. Ihrer Teilnahme bei div. Veranstaltungen und Projekten:

BAWAG P.S.K.  |  IBAN AT971400010810000070 | BIC/SWIFTCODE: BAWAATWW
lautend auf: Walk-space.at - Österr. Verein f. FußgängerInnen.

Danke für eine Weiterleitung in Ihrem Netzwerk.

Viel Freude beim Zufußgehen wünscht Ihnen das Walk-space Team!

Mit besten Grüßen,

DI Dieter Schwab, Obmann

www.walk-space.at

 

 Wissen Kompakt Sonderausgabe
zur Walk21 München 2013

 DOKU-CD
Fachkonferenz f. FußgängerInnen 2016

Mitgliedschaft 

 

» Kurzfassung


 


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» Infos zur Mitgliedschaft

 
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