Das Zufußgehen als integrierter Bestandteil des Gesamt-
verkehrs soll jene Wichtigkeit erlangen, die in einer mobilen Gesellschaft notwendig ist.
Europäische Bürger-Initiative „30km/h - macht die Straßen lebenswert!" ! Reisepass nehmen und
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Die UN Road Safety Week stand dieses Jahr ganz im Zeichen der FußgängerInnen. Rund ein Viertel der Toten im weltweiten Straßenverkehr sind Zu-Fuß-Gehende, in Österreich sind es etwa 17 Prozent (in Deutschland ca. 15 %). Ziel dieser internationalen Aktion war mehr Aufmerksamkeit und Sicherheit für Fußgänger und Fußgängerinnen zu bewirken. Um dies zu erreichen, sind zahlreiche Maßnahmen notwendig wie u.a. sichere Querungen, angepasste Geschwindigkeiten und gegenseitige Rücksichtnahme.
Unter dem Motto "Gehen ist ein Genuss" führte Walk-space.at in diesem Rahmen eine "Dankeschön für das Zufußgehen - Aktion" durch, um mehr Aufmerksamkeit für Zu-Fuß-Gehende und deren Sicherheit zu erreichen.
Im Zuge einer Info- und Verteilaktion wurden in Gemeinden drei Botschaften an FußgängerInnen und andere VerkehrsteilnehmerInnen (wie KFZ-LenkerInnen, RadfahrerInnen, etc.), vermittelt.
FußgängerInnen erhielten als Dankeschön eine kleine Tafel (Fairtrade) Schokolade mit einer Infoschleife "Danke für's Zufußgehen", welche Tipps zum Thema Gehen bereit hielt. AutofahrerInnen und RadfahrerInnen in Interaktion mit Zu-Fuß-Gehende wurde für deren Anhaltebereitschaft ein "Dankeschön für Ihre Rücksichtnahme" überreicht. AkteurInnen, die mehr Aufmerksamkeit gegenüber FußgängerInnen in Zukunft an den Tag legen sollten, erhielten zur Information ein "Danke für zukünftig mehr Rücksichtnahme und verantwortungsvolles Agieren" samt Hinweisen für ein sicheres Miteinander im Straßenraum.
17. und 18.10.2013 | Linz, Wissensturm
Plenarvorträge, internationale und österreichische Good-Practice, Workshops, Sessions, Austausch & Vernetzung, Walk-Shop-Rundgänge
"Nachhaltig, innovativ bewegt - Gut zu Fuß im mittel-städtischen Milieu / Fußgängerphilosophie in ländlich strukturierten Gebieten - Zusammenspiel Theorie und Praxis in der Planung"
Die neue Broschüre Wissen Kompakt 6 - zu Fuß in Österreich 2012 mit vielen interessanten Beiträgen zum Thema Fußverkehr ist jetzt erhältlich.
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Walk-space.at begrüßt die Einführung der Begegnungszone in der StVO per 1.4.2013 in Österreich, da wir uns seit vier Jahren für die Einführung nach dem schweizer, belgischen, französichen oder luxemburgischen Vorbild mit den wichtigen Prinzipien in diesen Ländern wie:einsetzen.
Städte und Gemeinden haben nun auch in Österreich die Möglichkeit Begegnungszonen auszuweisen. Eine Begegnungszone ist "eine Straße, deren Fahrbahn für die gemeinsame Nutzung durch Fahrzeuge und Fußgänger bestimmt ist" (§ 2 Abs. 1 Z 2a)
Die beschlossene Regelung „in Begegnungszonen dürfen Fußgänger die gesamte Fahrbahn benützen. Sie dürfen den Fahrzeugverkehr jedoch nicht mutwillig behindern“, sowie der Ausnahmereglung bei der höchstzulässigen Geschwindigkeit in Begegnungszonen (im Normalfall Tempo 20, Tempo 30 in begründbaren Einzelfällen möglich) erzeugt vermutlich Verwirrung bzw. Verunsicherung für BenützerInnen und erschwert – genauso wie der nicht beschlossene Vorrang der FußgängerInnen - das so wichtige „sichere und komfortable flächige Queren für FußgängerInnen“ in der Praxis.
Die wichtigsten Neuerungen:
Um das, was mit Begegnungszonen international gemeint ist, zu bewirken, nämlich ein flächiges Queren in diesem Bereich durch FußgängerInnen, wurde seitens walk-space.at angeregt die Schweizer Regelung textlich in den Vorschlag zur StVO zu integrieren - insbesondere den Teil mit dem „Fußgängervorrang“ – der in der Revision der StVO im Dezember 2012 leider keine Berücksichtigung gefunden hat – es heißt aus unserer Sicht leider, bitte warten für den Fußgängervorrang in Österreich in Begegnungszonen!
Bei der 6. österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen am 8.11.2012 wurde, gemeinsam mit anwesende schweizer, deutschen, niederländischen und luxemburgischen KollegInnen, die Wichtigkeit eines Agierens im internationalen Gleichklang zur Einführung der Begegnungszone - mit einem Fußgängervorrang - betont (siehe dazu auch die Stellungnahme von walk-space.at).
Aktuelle Argumente: Pressetext
Walk-space.at – der österr. Verein für FußgängerInnen unterstützt die europaweite Kampagne zur Einführung von Tempo 30 in Wohn- u. Siedlungsgebieten
Warum Tempo 30 km/h?
„FußgängerInnenchecks in ganz Österreich zeigen: Eine möglichst geringe Geschwindigkeit der Autos im Siedlungsgebiet ist neben einer geeigneten Gestaltung die Grundvoraussetzung für lebenswerte Straßenräume, für fußläufige attraktive Wohngebiete, gute Querungsmöglichkeiten, dient der FußgängerInnensicherheit und ist eine Grundvoraussetzung, das Kinder eine Mobilität abseits einer automobilen kennenlernen können. Zudem nehmen bei Tempo 30 AutofahrerInnen mehr Rücksicht auf Kinder; Tempo 30 bringt mehr Sicherheit für Nicht-Motorisierte und es passieren weniger Unfälle."
DI Dieter Schwab, Obmann Walk-Space.at
"Gut zu Fuß in der urbanen Stadt / im lebendigen öffentlichen Raum -
mitreden, mitentscheiden, mithandeln, mitgehen" - sicher, gesund und nachhaltig
40 Vorträge, 3 Workshops, 3 Sessions, 6 Fach-Walk-Shops, 200 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich, Schweiz, Luxemburg, Deutschland und Großbritannien.
Themen der Konferenz:
Frau Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou und Walk-space.at Obmann DI Dieter Schwab unterzeichneten die int. Charta für das Zufußgehen: http://www.walk-space.at/wissen/charta.html
Sie konnten an der Konferenz nicht teilnehmen?
Die Tagungsdokumentation aller Vorträge auf CD (inkl. Vorträge der Sessions, Workshops) ist zur Schutzgebühr von € 46,- bzw. für Mitglieder à
€ 23,- (exkl. Zusendung) verfügbar.
Inhalte siehe: CD-Infoblatt
Bei Interesse senden Sie bitte eine kurze Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Projekte und Aktivitäten: Infokarte (pdf)...
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NÖ: zusätzliche Unterstützung möglich!
Näheres im Infofolder
eine Zusammenstellung zum Thema FußgängerInnen 2012
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Ausblick 2013 - Gehen, Verweilen, Bewegen!
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