Das Zufußgehen als integrierter Bestandteil des Gesamt-
verkehrs soll jene Wichtigkeit erlangen, die in einer mobilen Gesellschaft notwendig ist.
Die Kampagne „Gehen ist ein Genuss" stand in Herzogenburg ganz im Zeichen der sicheren Schulwege, Interaktionen zwischen FußgängerInnen und anderen verkehrsteilnehmerInnen.
Unter tatkräftiger Mitwirkung des Vbgm. Mag. Ch. Artner gab es für Zu-Fuß-Gehende eine Schokolade als „Dankeschön für's Gehen". Vor allem SchülerInnen der Hauptschule und Musik-Hauptschule Herzogenburg kamen entlang des Schillerrings in den Genuss mehr über die Vorteile, Sicherheitsaspekte, etc. rund um das Zufußgehen zu erfahren.
Für den Einsatz der eigenen Körperenergie in Form des Gehens wurden zahlreiche FußgängerInnen ob jung oder alt im Zentrum von Perchtoldsdorf belohnt.
Am „Tag der Sonne" erhielten unter Mitwirkung des geschäftsführenden Gemeinderats für Mobilität und Nachhaltigkeit Christian Apl – in Vertretung von Bgm. Martin Schuster– Zu-Fuß-Gehende während sie Ihre Nahversorgungswege erledigten, ein kleines Dankeschön für die Benutzung der umweltschonendsten Mobilitätsform – nämlich das Gehen.
Mit dem Projekt „Gehen ist ein Genuss" unterstützt vom Land NÖ will die Klima- und Energie-Modellregion Perchtoldsdorf positive Interaktionen zwischen FußgängerInnen und anderen VerkehrsteilnehmerInnen stärken.
SchülerInnen der Volksschule I (Kirchengasse), der VS II (Frauentorgasse) und der Volksschule Langenlebarn motivierten entlang Ihrer Schulwege sowie am fußgängerfreundlichen Tullner Hauptplatz zur Anhaltebereitschaft bei Schutzwegen.
Kraftfahrzeug-LenkerInnen wie auch RadfahrerInnen wurde gemeinsam mit Stadtrat Ing. Norbert Pay und Ing. Franz Friedl (Stadt Tulln) zur Rücksichtnahme auf Zu-Fuß-Gehende gedankt. Angepasste Geschwindigkeiten sind im Umkreis von Schulen bzw. Kindergärten besonders bedeutsam.
Eifrig verteilten daher im Rahmen der UN Global Road Safety Week die Tullner SchülerInnen unter Anleitung des walk-space teams ein „Danke für Ihre Rücksichtnahme".
Unter Beisein des Bürgermeisters Mag. Matthias Stadler und DI Jens de Buck (Leiter der Stadtplanung St. Pölten) sowie des Polizeikommandanten St. Pölten, Franz Bäuchler wurde die Aktion - mit dem internationalen Motto: "Walking is enjoyment - Gehen ist ein Genuss" - an der schöner St. Pöltner Dr. Karl-Renner-Promenade (bei der Schulgasse) gestartet.
Walk-space.at – der österr. Verein für FußgängerInnen führt rund um die „UN Global Road Safety Week - pedestrian safety" eine Bewusstseinsaktion für FußgängerInnen in Partnerkommunen durch.
Gehen ist ein Genuss - Aktion in Österreich
Im Rahmen einer Info- und Verteilaktion werden drei Botschaften an FußgängerInnen und andere VerkehrsteilnehmerInnen (wie KFZ-LenkerInnen, RadfahrerInnen, etc.), vermittelt:
Der Start der Aktionstage fand in der Gemeinde Katzelsdorf an der Leitha statt, die sich seit längerem für Qualitäten zum Zufußgehen einsetzt, wie z.B. durch die Realisierung von Fußgängerchecks, fußgängerfreundlicher Umgestaltung oder „Tut gut Schritteweg",...
17. und 18.10.2013 | Linz, Wissensturm
Plenarvorträge, internationale und österreichische Good-Practice, Workshops, Sessions, Austausch & Vernetzung, Walk-Shop-Rundgänge
"Nachhaltig, innovativ bewegt - Gut zu Fuß im mittel-städtischen Milieu / Fußgängerphilosophie in ländlich strukturierten Gebieten - Zusammenspiel Theorie und Praxis in der Planung"
Call for Content:
Danke für die vielen Ideen für Inputs und Beiträge!
Die neue Broschüre Wissen Kompakt 6 - zu Fuß in Österreich 2012 mit vielen interessanten Beiträgen zum Thema Fußverkehr ist jetzt erhältlich.
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Walk-space.at begrüßt die Einführung der Begegnungszone in der StVO per 1.4.2013 in Österreich, da wir uns seit vier Jahren für die Einführung nach dem schweizer, belgischen, französichen oder luxemburgischen Vorbild mit den wichtigen Prinzipien in diesen Ländern wie:einsetzen.
Städte und Gemeinden haben nun auch in Österreich die Möglichkeit Begegnungszonen auszuweisen. Eine Begegnungszone ist "eine Straße, deren Fahrbahn für die gemeinsame Nutzung durch Fahrzeuge und Fußgänger bestimmt ist" (§ 2 Abs. 1 Z 2a)
Die beschlossene Regelung „in Begegnungszonen dürfen Fußgänger die gesamte Fahrbahn benützen. Sie dürfen den Fahrzeugverkehr jedoch nicht mutwillig behindern“, sowie der Ausnahmereglung bei der höchstzulässigen Geschwindigkeit in Begegnungszonen (im Normalfall Tempo 20, Tempo 30 in begründbaren Einzelfällen möglich) erzeugt vermutlich Verwirrung bzw. Verunsicherung für BenützerInnen und erschwert – genauso wie der nicht beschlossene Vorrang der FußgängerInnen - das so wichtige „sichere und komfortable flächige Queren für FußgängerInnen“ in der Praxis.
Die wichtigsten Neuerungen:
Um das, was mit Begegnungszonen international gemeint ist, zu bewirken, nämlich ein flächiges Queren in diesem Bereich durch FußgängerInnen, wurde seitens walk-space.at angeregt die Schweizer Regelung textlich in den Vorschlag zur StVO zu integrieren - insbesondere den Teil mit dem „Fußgängervorrang“ – der in der Revision der StVO im Dezember 2012 leider keine Berücksichtigung gefunden hat – es heißt aus unserer Sicht leider, bitte warten für den Fußgängervorrang in Österreich in Begegnungszonen!
Bei der 6. österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen am 8.11.2012 wurde, gemeinsam mit anwesende schweizer, deutschen, niederländischen und luxemburgischen KollegInnen, die Wichtigkeit eines Agierens im internationalen Gleichklang zur Einführung der Begegnungszone - mit einem Fußgängervorrang - betont (siehe dazu auch die Stellungnahme von walk-space.at).
Aktuelle Argumente: Pressetext
Walk-space.at – der österr. Verein für FußgängerInnen unterstützt die europaweite Kampagne zur Einführung von Tempo 30 in Wohn- u. Siedlungsgebieten
Warum Tempo 30 km/h?
„FußgängerInnenchecks in ganz Österreich zeigen: Eine möglichst geringe Geschwindigkeit der Autos im Siedlungsgebiet ist neben einer geeigneten Gestaltung die Grundvoraussetzung für lebenswerte Straßenräume, für fußläufige attraktive Wohngebiete, gute Querungsmöglichkeiten, dient der FußgängerInnensicherheit und ist eine Grundvoraussetzung, das Kinder eine Mobilität abseits einer automobilen kennenlernen können. Zudem nehmen bei Tempo 30 AutofahrerInnen mehr Rücksicht auf Kinder; Tempo 30 bringt mehr Sicherheit für Nicht-Motorisierte und es passieren weniger Unfälle."
DI Dieter Schwab, Obmann Walk-Space.at
"Gut zu Fuß in der urbanen Stadt / im lebendigen öffentlichen Raum -
mitreden, mitentscheiden, mithandeln, mitgehen" - sicher, gesund und nachhaltig
40 Vorträge, 3 Workshops, 3 Sessions, 6 Fach-Walk-Shops, 200 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich, Schweiz, Luxemburg, Deutschland und Großbritannien.
Themen der Konferenz:
Frau Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou und Walk-space.at Obmann DI Dieter Schwab unterzeichneten die int. Charta für das Zufußgehen: http://www.walk-space.at/wissen/charta.html
Sie konnten an der Konferenz nicht teilnehmen?
Die Tagungsdokumentation aller Vorträge auf CD (inkl. Vorträge der Sessions, Workshops) ist zur Schutzgebühr von € 46,- bzw. für Mitglieder à
€ 23,- (exkl. Zusendung) verfügbar.
Inhalte siehe: CD-Infoblatt
Bei Interesse senden Sie bitte eine kurze Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Projekte und Aktivitäten: Infokarte (pdf)...
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Umfrageergebnisse zum Zufußgehen 2013 (VCÖ)
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Dokumentation zur Fachkonferenz "Gut zu Fuß in der urbanen Stadt / im lebendigen öffentlichen Raum"
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Service für Städte und Gemeinden:
! bis zu 50 % d.Kosten via klima:aktiv förderbar in Abhängigkeit von den erzielten Umwelteffekten
NÖ: zusätzliche Unterstützung möglich!
Näheres im Infofolder
eine Zusammenstellung zum Thema FußgängerInnen 2010
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Ausblick 2013 - Gehen, Verweilen, Bewegen!
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