"The Spirit of Walking" der Top 19 FußgängerInnenprojekte in Wien

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Im feierlichen Rahmen wurde auf der summerstage gemeinsam mit mehr als 100 TeilnehmerInnen das Engagement aller Projekteinreichungen prämiert, welche Qualitäten für FußgängerInnen im öffentlichen Raum umsetzen. Schließlich ist das zu Fuß gehen eine bedeutsame Fortbewegungsform insbesondere in einer Stadt wie Wien.

Die sechs qualitätsvollsten Projekte zum „zu Fuß gehen" wurden mit dem Walk-space AWARD 2010 - Landespreis Wien in den einzelnen Kategorien prämiert.

preistraegerInnen_tnVerkehrsstadtrat Rudi Schicker betonte im Rahmen der Preisverleihung: „Über Auto- und Radverkehr, sowie den Öffentlichen Verkehr wird viel diskutiert. Es darf aber nicht auf die FußgängerInnen vergessen werden. Der Anteil des Fußgängerverkehrs befindet sich in Wien auf einem erfreulich hohen Niveau, weshalb es unser Ziel sein muss, diesen Wert einerseits langfristig zu stabilisieren und die Sicherheit weiter zu verbessern. Dazu gehört auch die Errichtung gut ausgeleuchteter und großzügig angelegter Gehflächen mit bequemen Sitzgelegenheiten. Diese erhöhen den Gehkomfort und laden zum Flanieren ein."

Aus den insgesamt 32 eingereichten Fußgängerprojekten aus Wien wurden die 19 besten im Detail vorgestellt. Die Auszeichnung der PreisträgerInnen in den Kategorien nahm Stadtrat Rudi Schicker gemeinsam mit dem Vereinsobmann Dieter Schwab vor.

 

Mit Siegertafeln und Urkunden wurden die PreisträgerInnen in den sieben Kategorien geehrt:

  • Fußwegenetze
  • Platzgestaltungen
  • Straßenräume
  • Schulwegkonzepte
  • Querungen / Über- und Unterführungen
  • Multi-/ Intermodale Schnittstellen zu anderen Verkehrsmitteln
  • Bewusstseinsbildung / Prozesshaftes

 

umgestaltung
Als Preisträger wurde in der Kategorie Platzgestaltung das Siegerprojekt „Rabbiner Friedmann Platz" prämiert, der im Rahmen des U2-Baus mittels Bürgerbeteiligungsverfahren umgestaltet wurde. Der hochwertige Planungsprozess und der Raumgewinn zugunsten der FußgängerInnen überzeugten die JurorInnen. Die Siegertafel nahm von der Bezirksvorstehung Leopoldstatt Gerhard Kubik, von der Gebietsbetreuung Wien 2. Bezirk DI Peter Mlczoch und Arch. Gerhard Moosburger entgegen.


fritz-imhoff-parkDas Projekt „Fritz-Imhoff-Park" - die Erweiterung der bestehenden Parkanlage, mit Sichtbeziehung zur U6 und eigenem Jugendbereich - gewann in der Kategorie Straßenräume. Prämiert wurden der Straßenrückbau und die Attraktivierung für den Fußverkehr. Die Ehrung nahmen stellvertretend für das Planungsteam DI Grimm Frau Achleitner zusammen mit dem Bezirksvorsteherin-Stellvertreter aus Wien 6, Dipl.-Ing. Peter Chlup in Empfang.

 

stadtbahnbögenIn der Kategorie Querungen, Über- und Unterführungen gewann die Magistratsabteilung 29 - Wiener Brückenbau und Grundbau mit dem Projekt „Stadtbahnbögen: Geh- und Radweg Donaukanal". In diesem Projekt wurde eine barrierefreie Anbindung des rechten Donaukanals an das Geh- und Radwegenetz realisiert. Von der Jury positiv bemerkt wurde die Erhöhung der Sicherheit für FußgängerInnen.

 

AnachBMit einem Online-Routenplaner für alle VerkehrsteilnehmerInnen, der auch Kombinationen und Vergleiche der nicht motorisierten Verkehrsarten zulässt, gewann das Projekt „AnachB.at" in der Kategorie Multi- und Intermodale Schnittstellen. Hervorgehoben wurde, dass dieses System Fußwege mit einbezieht und die NutzerInnen dadurch bei der Kombination zwischen den verschiedenen Verkehrsarten auf neue Netzansatz , Wege anders als üblich zu bewältigen. Unterstrichen wurde ebenso die einfache und flexible Handhabung der Homepage, worüber sich DI Bernhard Engleder (Vorsitzender des Lenkungsausschusses ITS Vienna Region) besonders freute.

Knapp wurde es in der neuen Kategorie Bewusstseinsbildung / Prozesshaftes - hier gab es für den zweiten Platz gleich drei Projekte ex aequo. Insgesamt wurden deshalb in dieser Kategorie gleich fünf Projekte geehrt.

PartiturDie Wien 3420 Aspern Development AG und DI Kurt Hofstetter als Zielgebietskoordinator U2 Donaustadt / aspern Seestadt konnten für das Projekt: „Partitur des öffentlichen Raumes: aspern Die Seestadt Wiens" den Preis für den ersten Platz entgegen nehmen. Das Leitbild, das den öffentlichen Raum in den Vordergrund stellt, sieht als Kernelemente eine hohe Aufenthalts- und Bewegungsqualität für FußgängerInnen vor. Hervorgehoben wurde die frühzeitige Einbindung des öffentlichen Raumes in die Planungsüberlegungen und der Ansatz Qualitäten festzulegen bevor die Detailplanung beginnt.

Landstraßer DurchgängeDas Projekt „Landstraßer Durchgänge" in der Kategorie Fußwegenetze hat die Revitalisierung der traditionellen Landstraßer „Durchhäuser" zum Ziel. „Durch die Konzeptfestlegung im Bezirksentwicklungsplan und die Umsetzung im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan soll eine Verknüpfung der Fußwegenetze und die Schaffung neuer Verbindungen erreicht werden", sagte der Bezirksvorsteher-Stellvertreter DI Rudolf Zabrana. Prämiert wurden der umfassende Netzansatz und die langfristige Planung für den gesamten Bezirk, sowie die langfristige Verbesserung und Förderung des Fußverkehrs.

 


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