| Fußgängercheck für Städte und Gemeinden |
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Das „Pedestrian Audit“ wurde in England und Skandinavien entwickelt, um im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern die Schwachstellen im Fußwegenetz auf eine einfache Art und Weise zu ermitteln. Herzstück des Vorgehens ist eine gemeinsame Begehung einer ausgewählten Wegstrecke, auf der unter Mithilfe einer vorbereiteten Checkliste die Mängel im Wegnetz dokumentiert werden.
Kosten:Tagespauschale zur Abdeckung der Selbstkosten, Ein Instrument für ein besseres FußwegnetzDer «Fußgänger-Check» bringt Fußgängerinnen und Fußgänger mit den verantwortlichen Behörden zusammen und schafft so den Rahmen für einen Dialog. Ziel dieses Augenscheines ist es, in einem vorstrukturierten Verfahren die Schwachstellen des Fußwegnetzes zu erkennen und Verbesserungsvorschläge fest zu halten. Herzstück des Vorgehens ist eine gemeinsame Begehung ausgewählter Wegstrecken, auf denen unter Mithilfe einer vorbereiteten Checkliste die Mängel im Wegnetz dokumentiert werden. Der gleichzeitige Einbezug der zuständigen Behörden und der betroffenen Personen ermöglicht oft eine unkomplizierte Lösungsfindung vor Ort. Warum ein «Fußgänger-Check»Wer zu Fuß unterwegs ist, ärgert sich über unnötige Schwachstellen und Engpässe des Wegnetzes: Hier wird das Trottoir durch parkierte Autos verstellt, dieser Übergang über eine stark befahrene Strasse ist nicht sicher und dort zeigt ein Trampelpfad, dass für eine viel begangene Route eine Verbindung fehlt. Mit dem «Fußgänger-Check“ sollen im Sinne einer Qualitätssicherung die Schwachstellen des Fußwegnetzesaufgespürt werden. Ziele
Anforderungen FußwegnetzGehen ist eine existentielle Form des Daseins. Eine Umgebung ist menschenfreundlich, wenn sie unter guten Bedingungen zu Fuß begangen werden kann. Basis der Förderung des Fußverkehrs ist ein engmaschiges, zusammenhängendes Fußwegnetz, welches auch für schwächere Bevölkerungsgruppen sicher und komfortabel ist. Die Qualität des Fußwegnetzes kann verbessert werden, wenn die Schwachstellen erkannt sind. Das Fußwegnetz ist auf die Bedürfnisse der schwächeren Verkehrsteilnehmenden auszurichtenAlle mobilen Personen sind auch zu Fuß unterwegs. Auto fahrende oder ÖV-Passagiere gelangen gehend zu ihrem Verkehrsmittel. Der Fußverkehr bedient die «letzte Meile» und dient der Feinerschließung. Kinder, ältere Personen und Frauen sind überdurchschnittlich oft zu Fuß unterwegs. Deshalb ist das Fußwegnetz besonders auf die Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppen auszurichten. Dann ist ein Fußwegnetz auch für alle anderen Fußgängerinnen und Fußgänger attraktiv. Sicher, engmaschig und attraktiv: Die wichtigsten Anforderungen an das Fußwegenetz. Eine strukturierte Vorbereitung führt schneller zum Ziel - in einem Workshop wird das Wissen der Teilnehmenden abgefragt und planlich festgehalten.1. Vorgehen:Um den personellen und finanziellen Aufwand möglichst gering zu halten, werden die Augenscheine nach einem vorstrukturierten Schema durchgeführt. «walk-space.at – der Österreichische Verein für FußgängerInnen» bereitet sich anhand eines Telefon-Interviews mit der Verwaltung und zugestellten Unterlagen auf den Fußgänger-Check vor. Die ausgewählten Teilnehmenden erhalten vor der Veranstaltung eine Frageliste zur Vorbereitung. Dies erlaubt es, bei der Veranstaltung zielgerichtet vorzugehen. Der Fußgänger-Check wird innerhalb eines halben Tages durchgeführt. In einem ersten Teil trifft man sich in einem Saal. Dort erfolgt eine Einführung zu den wichtigsten Zielen der Fußwegplanung. Die Schwachstellen im Fußwegnetz werden anhand verschiedener Kriterien gezielt abgefragt und in einem Plan und einer Liste aufgeführt. Während der Begehung werden die Schwachstellen erhoben und Lösungsvorschläge festgehalten. 2. Der Bericht:Die Ergebnisse der Vorbereitung, der Sitzung und der Begehung werden in einem Bericht zusammengefasst. Der Bericht enthält neben einer Einschätzung der Qualität des Fußwegnetzes auch konkrete Empfehlungen für das weitere Vorgehen und je nach Umfang des Auftrages schon erste skizzenhaft dargestellte Verbesserungsvorschläge für die eruierten Schwachstellen. 3. Das Produkt:Das Ergebnis eines «Fußgänger-Checks» ist:
Der Aufwand und die Kosten:PlanerIn «Walk-space.at – der Österreichische Verein für FußgängerInnen»: Für die Durchführung wird auf Grund des Aufwandes eine Pauschale vereinbart. Tagespauschale «walk-space.at – der Österreichische Verein für FußgängerInnen» zur Abdeckung der Selbstkosten (exkl. USt.): Für Ihre Fragen stehen wir zur Verfügung:www.walk-space.at
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