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Doku-CD: Konferenz Graz 2018

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alle Beiträge aus den Workshops, den Sessions
und dem Plenum kompakt auf einer CD.

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Fussgängerfreundlicher Tullner Hauptplatz

Stadtgemeinde Tulln an der Donau, Niederösterreich

Siegerprojekt Kategorie "Platzgestaltungen"

  • nachher
  • querung
  • ruhezone
  • vorher
ZIELE
  • Belebung des historischen Hauptplatzes durch eine neue Kommunikations-, Handels- und Veranstaltungszone
  • Schaffen eines öffentlichen Raumes der den Bedürfnissen aller Generationen und aller VerkehrsteilnehmerInnen entspricht
PROJEKTBESCHREIBUNG

Der neue Tullner Hauptplatz wurde als „Wohnzimmer" der Stadt geplant, das zum Verweilen einlädt und in dem sich nicht nur AutofahrerInnen, sondern nunmehr verstärkt auch FußgängerInnen und RadfahrerInnen wohl und vor allem sicher fühlen. Die Planung zielte darauf ab, alle VerkehrsteilnehmerInnen als gleichwertige PartnerInnen zu sehen.

Für die rund 6.000 m² große Fläche wurde ein heller, freundlicher Granitstein verwendet. Als sichtbare Unterscheidung wurde die Hauptfahrbahn auf der Südseite asphaltiert, um sämtlichen VerkehrsteilnehmerInnen bewusst zu machen, dass dieser Platzbereich eine
Fahrbahn ist. Die Fußgängerübergänge wurden mit dem Granitstein gepflastert und kennzeichnen eine gemeinsam genutzte Fläche aller VerkehrsteilnehmerInnen. Die Übergänge wurden mit taktilen Bodenelementen für Sehbehinderte ausgestattet.

Im Zuge der Umgestaltung des Hauptplatzes wurden außerdem die Verkehrsströme in der gesamten Innenstadt optimiert. Der Durchzugsverkehr wurde weiter nach außen verlegt, sodass der Hauptplatz zu einer verkehrsberuhigten Zone wurde, die nur für Ziel- und Quellverkehr zugänglich ist. Anfang 2007 begann das Umbau-Projekt mit insgesamt 11 BürgerInnneninformationsveranstaltungen und endete Ende November 2009.

KRITERIEN
Umweltaspeskte
  • Reduzierung der Emissionen durch Geschwindigkeitsreduktion
Sicherheitsverbesserung
  • Steigerung der Aufmerksamkeit der VerkehrsteilnehmerInnen durch eine Raumgestaltung nach „Shared Space" - Ansätzen inkl. Reduktion von Verkehrszeichen.
  • Reduktion des Durchfahrtsverkehrs auf Teilen des Hauptplatzes.
  • Reduktion von Stellplätzen an der Oberfläche bei gleichzeitiger Schaffung von ausreichend Parkmöglichkeiten in einer Tiefgarage unter dem Hauptplatz.
Aufenthaltsqualität/Verweilfunktion
  • Fläche großteils für FußgängerInnen und RadfahrerInnen bereitgestellt.
  • Platz barrierefrei (u.a. gänzlich niveaugleich) ausgeführt, außer einer Abgrenzung zur Hauptfahrbahn.
  • Möglichkeit für Geschäftstreibende, Schanigärten, Straßencafes oder Verkaufsstände zu platzieren, die für eine Belebung und Attraktivierung des Platzes sorgen.
Nachhaltigkeitsaspekt
  • Durch die BürgerInnenbeteiligung ist auch in Zukunft eine Identifizierung mit dem Platz möglich.
Gestaltung
  • Schaffung einer barrierefreien Oberfläche.
  • Oberflächengestaltung mit Asphalt und hellen Granitstein.
  • Integration taktiler Leitelemente für Sehbehinderte.
BEWERTUNG:
Prämiert wurde das gute Gesamtprojekt, das nach dem Umbau eine große vielseitig nutzbare Fläche für FußgängerInnen bietet. Hervorgehoben wurden die BürgerInnenbeteiligung, die Reduktion des ruhenden Verkehrs auf der Oberfläche, die insgesamt ansprechende Gestaltung und die gute verkehrliche Lösung. Angemerkt wurde die optisch dominant wirkende Tiefgaragenabfahrt und die Reduktion des Baumbestandes.

Gehsteig ≠ Fahrsteig

Der Gehsteig ist kein Fahrsteig - Sujetbild

» Facebook:  #GehsteigistkeinFahrsteig

 

Begegnungszonen Studie:

12 Standorte in Österreich im Vergleich

Cover der Begegnungszonen-Studie

Im Rahmen der Studie wurden 12 Begegnungszonen in Österreich - u.a. nach fußgängerfreundlichen Aspekten - evaluiert. 

Diese wird bei der XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 vorgestellt.

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Fußverkehrsstrategie:

Aktuell erschienen:
Handlungsleitfaden „Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie“

Cover der Broschüre zum Handlungsleitfaden

Öffentliche Räume gestalten, Fußwege vernetzen, Gehwege aufwerten, angenehme Plätze schaffen, Querungsanlagen sichern, Öffentliche Verkehrsmittel einbinden,... sind einige der zahlreichen Strategien, wie Fußverkehr gefördert werden kann.

Der Handlungsleitfaden, herausgegeben vom FUSS e.V. Deutschland, wird bei der XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 vorgestellt.

 » Weiterlesen: Infos & Downloads

XII. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018

Zu Fuß aktiv mobil:
Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen

Cover DOKU-CD

4. und 5. Okt. 2018 | Graz

Vorträge | Workshops | Speed-Dating | Good-Practice | Vernetzung | "WALKSHOPs" 

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Wissen Kompakt 11

wissenkompakt11

eine Zusammenstellung zum Thema FußgängerInnen 2017
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FußgängerInnen-Check

Pillichsdorf (Niederösterreich):

Gemeindeamt Pillichsdorf Straßenansicht

BewohnerInnen und VolkschülerInnen als ExpertInnen für ihre qualitätsvollen Wege zu Fuß in Pillichsdorf

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Beschreibung FG-Check

Aktion fußgängerfreundliche Kommunen

Rückseite einer Kartenaktion mit versch. Schwerpunkten wie Begegnungszone, Fußgängercheck, etc.

Beispiel Wien, Seestadt: Lebenswerte Räume

Imageaktion für das Gehen
und qualitätsvolle Räume!

Mitmachen, Weiterleiten, Liken & Sharen!

Weiterlesen: Aktion & Beispiele

 

FußgängerInnen-Check...

Lange Gasse (Wien, Josefstadt):

Gemeindeamt Pillichsdorf Straßenansicht

Volkschülerinnen und Volksschüler als ExpertInnen ihrer Schulumgebung!

Im Zuge eines von Walk-space.at durchgeführten FußgängerInnenchecks in Zusammenarbeit mit der Volksschule Lange Gasse sowie der Bezirksvorstehung des 8. Wiener Gemeindebezirks wurden "Wohlfühlorte" und "Stolpersteine" in der näheren Umgebung der Schule gesammelt.

Ergebnisse

Beschreibung FG-Check

Walkshop (Fachrundgänge)

 

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Walk-space.at bietet geführte Fachrundgänge zu den Themen Mobilität, Fußverkehr, qualitätsvolles Fußwegenetz, Begegnungszonen sowie Gestaltung öffentlicher Räume in Städten und Gemeinden an.

Kontaktieren Sie uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Infomails

Wissenswertes zum Gehen

infomails

Interesse an der gratis Infomail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Infomails 2016

Begegnungszone

Begegnungszone

nähere Informationen zur Begegnungszone:
Homepage-Doku:
www.begegnungszonen.or.at

Details zu Projekten gewünscht:
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Weitere Erfahrungen siehe auch:

Österr. Fachkonferenzen f. FußgängerInnen

Fußgängercheck

Service für Städte und Gemeinden:
! bis zu 50 % d.Kosten via klima:aktiv förderbar in Abhängigkeit von den erzielten Umwelteffekten
NÖ: zusätzliche Unterstützung möglich!

Näheres im Infofolder

fussgcheck_eye
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Augen auf!

Verkehrssicherheitsforschung und Sensibilisierung für die Wahrnehmung von SchülerInnen als aktive VerkehrteilnehmerInnen. Fußgängerchecks mit 3 Schulen in Nö.

Schulklasse am Straßenrand

Verein Walk-space.at

Internationale Charta

Unterzeichnen Sie die internationale Charta für das Gehen.

Charta wird unterschrieben

Online zeichnen

Radio Orange Interview "Transformationen"

Zum Thema „Transformation öffentlicher Räume für mehr Fußgängerfreundlichkeit“ spricht in der Sendung „Radio Natural“ vom 5.12.2018 Martina Strasser, Walk-space.at mit Gerald Franz – jetzt reinhören:

Alternativ: Direktdownload hier.

Good Practice Broschüre

Gute Lösungen für FußgängerInnen in Städten und Gemeinden Österreichs
Broschüren-Cover

Infos & Bestellung

Zu Fuß im höheren Alter

mobil bleiben: sicher, komfortabel, selbstbewusst
Cover der Broschüre "Zu Fuß im höheren Alter"

Übersicht über Veränderungen, Anforderungen an ein Verkehrssystem der Zukunft, Verkehrssicherheitsaspekte und Mobilitätsverhalten älterer Menschen

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