Infomails

Zu Fuss Info 2/2019

 
W a l k - s p a c e   I n f o m a i l  2  /  2 0 1 9

Werte/r Interessent/in am Zu-Fuß-Gehen,
liebe/r aktiv mobile/r Leser/in,

der Österr. Verein für FußgängerInnen hat seinen Webauftritt aktualisiert und ist nun auch mittels Handy, Tablet und PC abrufbar - siehe » www.walk-space.at.

International tut sich einiges, und in Österreich ist seit 1. Juni 2019 die 31. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft. Diese legt auch neue Regeln zum Fahren mit dem E-Scooter fest, schließlich steigt die Zahl der E-Scooter zunehmend im öffentlichen Raum. In dieser Ausgabe erfahren Sie mehr zu den neuen Regelungen und was dieser Trend für das Zufußgehen im Alltag bedeutet. Walk-space.at hat dazu auch die Bewusstseinsaktion #GehsteigistkeinFahrsteig gestartet.

Mehr zum Thema e-Scooter gibt es auch unter dem Motto: „Da ist was los im lebenswerten Straßenraum" bei der XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019 in Kufstein. Diese hebt zudem Vorzeigebeispiele im Umgang mit Begegnungszonen-Prozessen hervor. Die zweitägige Konferenz zeigt auch wie mittels Möblierung sowie geeigneter Materialienwahl ein urbaner Lebensraum für Alle gestaltet werden kann. Darüber hinaus werden in Kufstein neueste Forschungsergebnisse, Studien und Tools präsentiert, die zur Stärkung der aktiven Mobilität beitragen.

Wir freuen uns, falls Sie bei der Fachkonferenz teilnehmen möchten oder unsere Vereinsaktivitäten mit » Ihre unterstützende Mitgliedschaft fördern oder KooperationspartnerIn, wie z.B. im Rahmen eines  FußgängerInnen-Checks werden.

Dank an unsere unterstützenden Mitglieder - übrigens 50 % vergünstiger Tarif, falls Sie für 2019 noch unterstützendes Walk-space.at Mitglied werden möchten.

Mit fußgängerfreundlichen Grüßen,

DI Dieter Schwab, Obmann
und das Walk-space.at Team

 

PROJEKTE


 

 

 

XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019 Kufstein

- Konferenzprogramm online
- MITMACHEN: beim „Speed-Dating“ bis 27. Juni 2019
- TEILNEHMEN: early bird Anmeldung bis 26. Juni 2019

Am 17. und 18. Oktober 2019 findet in Kufstein, im Kultur Quartier, die diesjährige Fachkonferenz für FußgängerInnen unter dem Motto „Da ist was los, im lebenswerten Straßenraum“ statt.

KONFERENZPROGRAMM:
Zu den Themenschwerpunkten gibt es
am Donnerstag, 17.10.2019 vertiefende Beiträge in drei Parallel-Workshops:

  • Nachhaltige aktive Begegnungsräume – Strategien für Gemeinden
  • Begegnungszonen: bisherige Erfahrungen, neue Entwicklungen & Möblierung
  • FußgängerInnen, (e)- Scooter und Trendsportgeräte – wem gehört der Gehbereich?

Der Freitag, 18.10.2019 widmet sich unter anderem in den drei Parallel–Sessions den Themen:

  • Mobilität der Zukunft aktiv: Forschung / Big Data / Tools
  • Ge(h)sunde Begegnungsräume – Bewegung und Prävention
  • Lebenswerter Straßenraum

Neueste Projekte, Wissenswertes, Möglichkeit zur Vernetzung und Diskussion bieten darüber hinaus auch:

  • 7 Plenarvorträge
  • 29 „Speed- Dating“ Projekte
  • 2 Round Table Diskussionen
  • 5 Rundgänge &  1 regionale Exkursion

Den Ablauf und das genaue Programm finden Sie online unter:
» Programm Fachkonferenz 2019

 

 
  MITMACHEN beim "Speed-Dating":
Bis 27. Juni 2019 haben Sie noch die Möglichkeit sich beim Speed-Dating anzumelden und Ihr Projekt / Initiative / Strategie bei der Konferenz selbst vorzustellen. Senden Sie bitte eine kurze Beschreibung Ihres Projekts (1 Seite DIN A4-Format) an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

MITMACHEN mit einem Infostand: 
Sie haben auch die Möglichkeit Infomaterial zur Tagungsmappe beizulegen oder einen Infostand, -tisch zu reservieren.
Bei Interesse zu Details (Platzbedarf, Kosten):
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Possibility of English-Speaking Corner at the "Speed-Dating"-Session "Livable streets":

  • sustainable livable streets
  • strategies - mid-size communities
  • furniture and benches in shared space areas
  • research - big data, tools
  • walkable areas & e-scooters

If you want to present a project / initiative / strategy concerning pedestrian issues  (in English):

Please send your project title and a short abstract (1 page DIN A4) describing your project to: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

    TEILNEHMEN - "early bird" bis 26. Juni 2019:
Wollen Sie an der Konferenz teilnehmen, dann haben Sie noch bis 26. Juni 2019 die Chance auf ein vergünstigtes „early bird“- Ticket. Die Anmeldung finden Sie online unter:
» Anmeldung Fachkonferenz

Da die TeilnehmerInnenanzahl beschränkt ist empfehlen wir Ihnen eine baldige Anmeldung!

Kufstein - die "Hauptstadt der Begegnungszonen in Österreich" freut sich sehr Sie bei Fachkonferenz begrüßen zu dürfen.

Alle weiteren Infos unter:  » Konferenzhomepage

 

 

 

 

Aktion #GehsteigistkeinFahrsteig

Gehen schont die Umwelt, fördert die Gesundheit, braucht wenig, aber ausreichend Platz und qualitätsvolle Räume. Die Aktion Gehsteig  ? Fahrsteig stellt die Anforderungen der FußgängerInnen an den Gehweg und den öffentlichen Raum in den Vordergrund stellen.

Durch neue technologische Entwicklungen wie die E-Mobilität (e-Fahrzeuge, e-Scooter), selbstfahrende Fahrzeuge  uvm. entstehen neue Anforderungen und Ansprüche an den öffentlichen Raum. Der Gehsteig wir immer öfter von neuen NutzerInnen beansprucht, wodurch sich die Frage stellt: „Wer darf wo fahren?“ Dass hierbei nicht auf den Fußverkehr vergessen werden darf, darauf soll die Kampagne aufmerksam machen.

Walk-space.at hat dabei eine klare Linie: "bitte keine e-Motoren im Gehbereich", auch keine e-Scooter am Gehsteig - so wie in Deutschland und in der Schweiz.
Neben der Verbreitung auf Facebook, der Vereinshomepage, via Infomail und Newsletter sowie Medienmitteilungen wird die Kampagne mittels mehrerer Sujets (pro Bundesland) kommuniziert.

» Weiterlesen: Webpage #GehsteigistkeinFahrsteig

» Facebook

Das Thema wurde auch beim Radgipfel 2019 in Graz vorgestellt:
  

Zudem wurden viele Events mit #GikF Infos versorgt - siehe:
» Facebook Fotogalerie

Walk-space.at war mit Vizeobmann G. Menz auch beim "Climate Kirtag" am Wiener Heldenplatz dabei. Klimawandel kann mit mehr zu Fuß gehen aufgehalten werden insbesondere, wenn man gut zu Fuß in der Mobilitätskette voran kommt:
siehe auch
» Facebook

 

AKTUELL


    (e-)Scooter unterwegs

Seit 1. Juni 2019 gibt es nun einheitliche Regelungen für ganz Österreich. Denn mit der 31. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) sind E-Scooter den Fahrrädern rechtlich gleichgestellt. Das bedeutet, dass das Fahren auf Gehsteigen, Gehwegen und Schutzwegen grundsätzlich (abgesehen von gewissen Ausnahmen) verboten ist.
Bitte fahren Sie rücksichtsvoll!

» Weiterlesen: Neuerungen zum Thema e-Scooter

» Weiterlesen: gemeinsames Positionspapier

 

 

 

  StraßenPARK am Tag der Sonne, Ober-Grafendorf

Am Freitag, 3. Mai 2019 fand in Ober-Grafendorf, einer Gemeinde südwestlich der Landeshauptstadt St. Pölten, der Tag der Sonne statt. Dabei wurde die gesamte Schulstraße im Zentrum für den motorisierten Individualverkehr gesperrt und den Kindern sowie Erwachsenen in Ober-Grafendorf zurückgegeben.

Walk-space.at verwandelte den Straßenraum tempörar in einen Erlebnisbereich mit Aufenthaltsfunktion und Spielen. Zudem gab es die Möglichkeit verschiedene Arten von Elektromobilität zu testen. Neben E-Transportern und E-Autos konnte man auch E-Fahrräder und E-Scooter testen. Der wöchentlich stattfindende Markt versorgte die Interessierten TeilnehmerInnen mit Speiß und Trank.

» Weiterlesen: Fotos und Details zur Aktion

 
Bildquelle: Pitsch & Schau
  „Bento“ - Sitzen einmal anders

Jedes Jahr werden die Sicherheitsmaßnahmen bei Großveranstaltungen im öffentlichen Raum weiter verschärft. Ein Hamburger Designstudio hat sich die Beton-„Lego“-blöcke, die seit einiger Zeit als Schutz vor Terror-Anschlägen aufgestellt werden, mal genauer angeschaut und die brachialen Betonklötzen zu Sitzbänken transformiert.

Durch diese Transformation zu massiven Sitzobjekten wird der Bedarf nach Sitzen im öffentlichen Raum gedeckt und hat gleichzeitig eine positive Symbolik. BENTO verändert harte Grenzen zu weichen, nutzbaren und einladenden Übergangszonen, und schafft so einen öffentlichen Raum, der Menschen willkommen heißt.


 

 

  Oslo City - good practice on foot - international

Die Stadt Oslo hat in den letzten Jahren ihre Innenstadt komplett umgestaltet - dazu die Citymauteinnahmen verwendet.

» Weiterlesen für Mitglieder

 

 

WISSEN


 

 

 

 

Verkehrssicherheit 2018
Zufußgehende im Alter schützen

Von Statistik Austria hat die neue Straßenverkehrsunfall- Statistik von 2018 veröffentlicht. Insgesamt gab es im letzten Jahr 36.846 Unfälle mit Personenschaden. Davon entfallen 3808 Unfälle auf FußgängerInnen, welche verletzt wurden, 47 sogar getötet. Im Verlgeich zum Vorjahr 2017 ist diese Zahl jedoch um 1,4% (bei Verunglückten) und -35,6% (bei Getöteten) gesunken.
Besonders die 65+ jährigen Fallen in der Unfallstatistik der Zufußgehenden auf, denn 916 FußgängerInnen über 65 verunglückten dieses Jahr auf den Straßen. Ähnlich erschreckend ist nach wie vor die Zahl der verunglückten Kinder zwischen 0 und 14 Jahren im Jahr 2018 von 675.

Weiterlesen: » Unfälle mit Personenschaden (Statistik Austria)

   

München - wie noch besser zu Fuß?

Bei einer sehr interessanten Stadtbegehung konnte Walk-space.at eine Vielzahl an interessanten Vorhaben zum Warentransport via Lastenradumschlag (Last Mile) und realisierter neuer Wohnsiedlungen (Stichwort: Fahrrad aller Typen allüberall - im Haus - ÖV und Carsharing nicht weit...) kennenlernen. Zudem hielt DI Dieter Schwab einen Vortrag im Deutschen Museum, Verkehrszentrum zum Thema "Förderung des Zufußgehens & lebendige öffentliche Räume".

» Fotogalerie

» Vortrag für Mitglieder

 

   

GEHsundheit
Vergleich zur Fußgängerfreundlichkeit in der Schweiz

Aktuell findet das Projekt „GEHsund – Städtevergleich Fussverkehr in 16 Städten der Schweiz“ statt. Fussverkehr Schweiz, UmverkehR und die Hochschule Rapperswil haben hierfür einen Test zur Ermittlung der Fußgängerfreundlichkeit entwickelt. Dieser wird in Aarau, Basel, Bellinzona, Bern, Biel, Chur, Genf, Sausanne, Locarno, Lugano, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Winterthur, Zug und Zürich angewandt.

» Weiterlesen für Mitglieder

Erste Zwischenresultate zum Projekt „GEHsund“ und dessen Methodik werden im Rahmen der XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen in Kufstein beim „Speed-Dating“ am Freitag, 18. Oktober 2019 vorgestellt. 

 

    Measuring Pedestrian Delay

Der Measuring Pedestrian Delay - Final Report quantifiziert Fußgängerverzögerung an signalisierten Kreuzungen im Stadtzentrums Auckland, die einen erheblichen Beitrag zu Verspätungen von Fußgängerinnen und Fußgänger leisten, die im Stadtzentrum spazieren. Um die Durchführbarkeit der Quantifizierung der Fußgängerverzögerung zu veranschaulichen, wurde an zwei belebten Kreuzungen im Stadtzentrum von Auckland Fallstudien zur Fußgängerverzögerung durchgeführt.

Die Ergebnisse in diesem Bericht können mit Schätzungen der Staukosten für andere Verkehrsteilnehmer (d.h. Personen in Autos oder Bussen) verglichen werden. Des Weiteren deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Änderungen der Ampelschaltung und des Straßenschnittes für Fußgängerinnen und Fußgänger in hoch frequentierten Zonen zu großen Vorteilen oder Benachteiligungen führen können. Diese Feststellung hat Auswirkungen auf neue Projekte zu Straßenneugestaltungen.

» Weiterlesen für Mitglieder

 

 

 

  Begegnungszonen-Doku: Lustenau, Kaiser-Franz-Josef-Straße (Vbg)

www.begegnungszonen.or.at

Im Zuge der Umbauarbeiten zur Sanierung der Wasserleitungen in der Kaiser-Franz-Josef-Straße, wurde das Verkehrskonzept erneuert. Dieses sieht einen Abschnitt der Straße als Begegnungszone vor. Die Umgestaltung erfolgt in drei Abschnitten, wobei der erste Bereich vor der Volksschule Kirchdorf bereits vollendet ist. Der helle Bodenbelag aus Asphalt soll auf die Begegnungszone aufmerksam machen, in welcher das Tempolimit 20 km/h beträgt.

Die Gehwege sind niveaugleich mit der Fahrbahn, um die Gleichberechtigung aller VerkehrsteilnehmerInnen aufzuzeigen. Lediglich im Bereich der Bushaltestelle wurde mit einer Gehsteigkante gearbeitet, wodurch der Einstieg erleichtert wird und sich die Haltestelle auch klarer als solche erkennen lässt. Weiters wurde der Straßenraum akzentuell mit Sitzwürfeln mit leichter „Pollerfunktion“ ausgestattet. Durch die Umgestaltung konnte sowohl die Aufenthaltsqualität, als auch die Sicherheit vor allem für die SchülerInnen erhöht werden.

Weiterlesen: » Projektdetails

 

 

  Einen anschaulichen Überblick über vorhandene Begegnungszonen-Projekte in Österreich gibt die Dokumentationsseite www.begegnungszonen.or.at - schauen Sie einmal vorbei!

Die Dokumentationsseite präsentiert 70 Begegnungszonen aus 52 Kommunen und 9 Bundesländern im Detail Weitere Ergänzungen kommen 2019 hinzu.

ProjektbetreiberInnen eines guten Beispiels einer Begegnungszone sind herzlich eingeladen Ort und Name der Begegnungszone bekannt zu geben, entweder via: 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder » Online-Formular.

siehe auch: » Begegnungszonen in Österreich

 

 

  Projekt "City Walk", ein Projekt mit der Stadt Weiz

Bei diesem Projekt ist ein tolles FußgängerInnenleitsystem mit Zählmaschine, ein Novum in Österreich in Weiz Ende Mai eröffnet worden. Danke auch für super neuen ÖV-Qualitäten an die Stadt Weiz - Zug und Bus. Schönes Leitsystem, guter Walkabilityplan. WalkSpace Mobilität freut sich sehr, das CityWalk Projekt die letzten 15 Monate begleitet zu haben. Nähere Infos, auch zum
» FußgängerInnencheck Weiz .

» Projektdetails gibt es dazu auch bei der XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019 in Kufstein
siehe auch: #WSP2019Kufstein

» Weiterlesen: #StraßenPARK 

» Facebook-Fotos    

Alljährlich werden die innovativsten regionalen Projekte Europas mit dem REGIOSTARS AWARD ausgezeichnet. Heuer wurde auch das CityWalk project, dessen Schwerpunkt auf dem zu Fuß Gehen liegt, nominiert. Walkshops, Umfragen zur Zufriedenheit der FußgängerInnen und zuletzt die neue Fußverkehrszählmaschine sind die Weizer Beiträge zu diesem Projekt.

Helfen Sie mit und geben Sie Ihre Stimme ab! » Voten
Mit Ihrer Unterstützung hat das CityWalk project realistische Chancen auf den Europäischen REGIOSTAR!

 

    Kurzbericht von der Walk21 Konferenz in Bogotá 2018

Nach Hong Kong (2016) und Calgary (2017) fand die Walk21 im Jahr 2018 erstmals in Lateinamerika statt – in Bogotá, Kolumbien. Eine Stadt mit rund 8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, auf 2.600 Metern über Meer nahe am Äquator gelegen. Die Konferenz war mit rund 5.000 Teilnehmenden die bisher mit Abstand grösste. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass sie kostenfrei besucht werden konnte und so auch die lokale Bevölkerung zahlreich vertreten war – entweder direkt an den Veranstaltungen oder via Liveübertragungen im Internet.

» Weiterlesen: Kurzbericht & Eindrücke von Bogotá

 

 

HINWEISE / Aktuelle Publikationen

Cover der Broschüre   

Aktive Mobilität – gesund unterwegs!
Beispiele aus der Praxis für Gemeinden und Städte

Die Integration von aktiven Mobilitätsformen, zu denen das Radfahren und das Zufußgehen zählen, in den Alltag kann als große Chance gesehen werden, das Bewegungsausmaß der Bevölkerung und damit die positiven Wirkungen auf die Gesundheit zu erhöhen.
Durch Maßnahmen zur Förderung aktiver Mobilitätsformen werden Grundlagen für eine qualitätsvolle intersektorale Arbeit in den Lebenswelten (Settings) der Menschen geschaffen.

Im Setting Gemeinde/Stadt/Stadtteil/Grätzel ist ein primäres Argument für die Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung aktiver Mobilitätsformen die Verbesserung der Lebensqualität bzw. wird mit der Erfüllung der Klimaziele argumentiert. Aber auch die Gesundheit durch Bewegung oder die Förderung von sozialen Kontakten sind wesentliche Argumente für die Implementierung von konkreten kommunalen Maßnahmen und Aktionen zur Förderung Aktiver Mobilität.
In der vorliegenden Broschüre werden Beispiele guter Praxis zur Förderung aktiver Mobilitätsformen in Gemeinden/Städten/Stadtteilen/Grätzeln vorgestellt, die sich gut bewährt haben, sich leicht transferieren lassen oder Ideen für die Umsetzung liefern.

Weiterlesen: » Bröschüre

Tipp: » FußgängerInnen-Check für Städte und Gemeinden 

 

 

Kosteneffiziente Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs in Gemeinden

Der Fußverkehr ist ein unverzichtbarer Bestandteil eines nachhaltigen Ver-kehrssystems. Schließlich beginnt jeder Weg zumindest zu Fuß – sei es zur Hal-testelle des öffentlichen Verkehrs, zum Rad, zum neuen Trendsportgerät oder zum (e-)Auto.

In Anlehnung an den Leitfaden zur För-derung des Radverkehrs wurden daher nun vom Bundesministerium für Ver-kehr, Innovation und Technologie auch Tipps für Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs in Österreich heraus-gegeben.

Die Publikation veranschaulicht das Zusammenspiel von Umsetzung, Auf-wand und Nutzen von Maßnahmen für den Fußverkehr.
Des Weiteren gibt die Broschüre einen Einblick in mögliche Handlungsfelder und Aktionen zur Förderung des Fuß-verkehrs einer Gemeinde.

Weiterlesen: » Literaturdienst Fuss e.V.

Weiterlesen: » Publikation (pdf 18,4 MB)

 

 

e-Book Ratgeber: RFID - Praxis

Auf den winzig kleinen RFID (radio-frequency identification) - Transpondern können Daten gespeichert werden, die von Lesegeräten aus einiger Entfernung und ohne Verbindung durch Kabel oder direkten Kontakt zwischen beiden Geräten ausgelesen werden können. Vor allem in der Logistik- und Sicherheitsbranche hat diese Technologie die Datenerhebung und die Automatisierung von Vorgängen erheblich vereinfacht.

Der Ratgeber zeigt die vielfältigen Anwendungsgebiete (z.B. auch für flexible Mautsysteme, ÖV-Nutzung, autonom fahrende Autos, Blindenleitsystem, etc.) und weist auf die Risiken dieser Technologie hin. Mit dem zunehmenden Bewusstsein der VerbraucherInnen und der Verbreitung von Sicherheitsmaßnahmen wird die Bedeutung von RFID im Alltag in Zukunft weiter anwachsen.

 

Weiterlesen: » Kostenloser Ratgeber zur RFID-Praxis
   

AGIT Symposium 2019
The spatial view

3. - 5. Juli 2019, Salzburg

Weiterlesen: » Programm & Anmeldung

 

 

XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019

"Da ist was los, im lebenswerten Straßenraum"
17. und 18. Oktober 2019  |  Kufstein vorgesehen
 

Weiterlesen: » Programm

Weiterlesen: » Anmeldung - "early bird" bis 26. Juni 2019

Mitmachen beim "Speed-Dating":achen Sie als ReferentIn / ImpulsgeberIn mit:
Senden Sie eine kurze Beschreibung zu Ihrem Projekt / Initiative / Strategie / Thema an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Details: » Konferenzhomepage

 

Lobbyarbeit „gut zu Fuß“ unterstützen

Danke an alle unterstützenden Mitglieder, die unsere Arbeit für bessere Infrastruktur und Wissenstransfer 2019 ermöglichen!

Der Österr. Verein für FußgängerInnen freut sich auf Mitgliederbeiträge und projektbezogene Unterstützungen.

» Mitglied werden... 50 % ermäßigt für 2019.

» Projektbezogene Unterstützung 

Danke für eine Weiterleitung in Ihrem Netzwerk.

 

Viel Freude beim Zufußgehen wünscht Ihnen das Walk-space Team!

Mit fußgängerfreundlichen Grüßen,

DI Dieter Schwab, Obmann
das Walk-space-Team

www.walk-space.at

Walk-space.at | Der Österreichische Verein für FußgängerInnen
ZVR 078105059 - Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 Straßenraum
lebenswert machen

 social media

Walk-space.at
Mitgliedschaft
 

 

» Begegnungszonen in Österreich


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» Infos: unterstützende Mitgliedschaft
» projektbezogene Unterstützung

 

Walk-space.at | Der Österreichische Verein für FußgängerInnen | ZVR 078105059 | www.walk-space.at

Infomail2 - 2019: Oslo City

Internationale good practice on foot - Stadt Oslo

Die Stadt Oslo hat in den letzten Jahren ihre Innenstadt komplett umgestaltet - dazu die Citymauteinnahmen verwendet.

Dabei sind die Grundsätze verfolgt worden: Stellplätze im Straßenraum nur für Mobilitäseingeschränkte Menschen, Durchfahrt nur für öffentlichen Verkehr (Tramway), Radverkehr - es gibt die Straßentypen: reine FußgängerInnenstraße, Kombination Zu Fuß und Tramway in einer Straße (plus gegebenenfalls Radverkehr), Straßen mit FußgängerInnen und mIV & Radverkehr.

Die attraktive Möblierung spielt natürlich eine große Rolle, neben Pflanzen und entlang des Wasser natürlich: attraktive Sitzgelegenheiten.

siehe auch: » Wepage der Stadt Oslo

Einige Eindrücke der Stadt: 

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Infomail 2 - 2019: München - wie noch besser zu Fuß?

Bei einer sehr interessanten Stadtbegehung konnte Walk-space.at eine Vielzahl an interessanten Vorhaben zum Warentransport via Lastenradumschlag (Last Mile) und realisierter neuer Wohnsiedlungen (Stichwort: Fahrrad aller Typen allüberall - im Haus - ÖV und Carsharing nicht weit...) kennenlernen. Zudem hielt DI Dieter Schwab einen Vortrag im Deutschen Museum - Verkehrszentrum zum Thema: "Förderung des Zufußgehens & lebendige öffentliche Räume"

 

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Infomail 2 - 2019: (e-)Scooter unterwegs

Zugegeben, es ist schon ein angenehmes Gefühl mit einem Tretroller durch die Stadt zu rollen. Diese müssen auch gar nicht mehr mit eigener Muskelkraft betätigt werden, sondern düsen elektrisch mit bis zu 25 km/h durch die Gassen. Seit 1. Juni 2019 gibt es nun einheitliche Regelungen für ganz Österreich. Denn mit der 31.Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) sind e-Scooter den Fahrrädern rechtlich gleichgestellt. Das bedeutet, dass das Fahren auf Gehsteigen, Gehwegen und Schutzwegen grundsätzlich (abgesehen von gewissen Ausnahmen) verboten ist.

 

Rückblick

Im Zuge der damit einhergehenden Stellungnahmen und Diskussionen hat Walk-space.at auf die Bedeutung der Gehwege für Kinder, SeniorInnen und Menschen mit besonderen Mobilitätsbedürfnissen hingewiesen (siehe: » StVo Stellungnahme). Gemeinsam mit der FußgängerInnenlobby Geht-doch.Wien und der Radlobby Österreich wurde ein » Grundsatzpapier verfasst. Damit wurde klargestellt, dass Mobilitätsalternativen als ein Mittel zur Erreichung der Mobilitätswende begrüßt werden, der Gehsteig jedoch ein schützenswerter Ort bleiben muss, an dem Fußgehende vor fahrenden bzw. motorisierten Verkehrsmitteln sicher sein können.

Für den Fußverkehr sind eine ausreichend breite Dimensionierung der Gehsteige und die Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit entscheidend. Die Aktion #GehsteigistkeinFahrsteig hat daher begleitend die Anforderungen der FußgängerInnen an eine qualitätsvolle Fußverkehrsinfrastruktur und den öffentlichen Raum thematisiert.

Walk-space.at begrüßt grundsätzlich die neue Regelung. Jedoch wäre es sinnvoll gewesen, die Verordnung ohne Ausnahme zu erlassen - einzelne Gehsteige können nämlich für Klein- und Miniroller mit maximal 600 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h per Verordnung freigeben werden.

 

Rücksicht und gemeinsames Miteinander

In den nächsten Monaten wird sich zeigen, wie die neuen rechtlichen Grundlagen zur gelebten Praxis führen. Seinen e-Scooter kann man jedenfalls überall dort benützen, wo auch das Fahrradfahren gestattet ist, also auf der Straße, auf einem Fahrrad- oder Mehrzweckstreifen und in Begegnungszonen. An Stellen, wo das Radfahren gegen die Einbahn erlaubt ist, darf man auch mit dem e-Scooter unterwegs sein – was bestimmt für AutolenkerInnen eine gewisse Umgewöhnungsphase bedeutet. An Kreuzungen muss jedenfalls damit gerecht werden, dass e-Scooter schneller beschleunigen können und damit früher im Kreuzungsbereich sind. Rücksichtnahme und ein gemeinsames Miteinander werden jedenfalls gerade an urbanen Engstellen, sowie an gemeinsam genützten Wegen (gemischten Geh- u. Radwegen) äußerst gefordert sein. Es sollte beachtet werden, dass Zufußgehende schnell die Richtung wechseln können und von hinten herannahende e-Scooter, Hoverboards, Hovershoes, etc. weder hören noch sehen können. Daher bitte immer einen ausreichenden Abstand und angepasste Geschwindigkeit (am besten Schrittgeschwindigkeit) einhalten!

Andere VerkehrsteilnehmerInnen sollten weder gefährdet noch behindert werden – dies bezieht sich nicht nur auf das Fahrverhalten sondern auch auf das Abstellen. Abgestellte Scooter sollten an den für sie vorgesehenen Plätzen bzw. an Radabstellanlagen oder in einer Parkplatzlücke abgestellt werden. Am Gehsteig sind sie eine Stolperfalle und tragen oftmals für Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl zur Behinderung bei, wenn nicht ausreichend Restplatz zur Verfügung steht. Dies betrifft besonders Bereiche bei Schanigärten, Hausecken und Stationen des öffentlichen Verkehrs.

Zu den neuen Pflichten der e-Scooter-FahrerInnen gehören das Abbiegen mittels Handzeichen, das Telefonieren nur mit Freisprecheinrichtung und die Berücksichtigung der 0,8-Promille-Grenze. Zudem sollte der Hausverstand sagen, dass das Lenken eines e-Scooters nur von einer Person (und nicht wie häufig beobachtet von 2 Personen – Maximallast: 90 – 150 Kilogramm) gestattet ist. Diese Person muss laut neuer StVo-Regelung über 12 Jahre sein bzw. für das Ausleihen eines Scooters mindestens 18 Jahre alt sein (Kreditkarte erforderlich). Jüngere Kinder dürfen nur dann alleine fahren, wenn sie im Besitz eines Fahrradausweises oder in Begleitung einer mindestens 16 Jahre alten Person sind.

 

Chance zur Mobilitätswende

Auf kurzen Wegen und in Kombination mit dem ÖV stellt die Fortbewegung mit einem muskelbetriebenen oder elektrisch betriebenen Roller durchaus ein Potential zur Mobilitätswende dar. Aufgrund der im Vergleich zu Fahrrädern geringeren Reichweit (je nach Gelände und Witterung ca. 20-40 km; durchschnittliche Fahrtdauer etwa 15 Min.) sind e-Scooter aber eher ein städtisches Fortbewegungsmittel. Der Einsatz in Stadtrandgebieten wäre besonders vorteilhaft. In den dichten Zentren wird der e-Scooter-Verleih gerne rund um große ÖV-Knotenpunkte und bei Bahnhöfen in Anspruch genommen. Eine einheitliche Regelung für die Mitnahme im öffentlichen Verkehr steht momentan noch zur Diskussion. Bisher haben die Verkehrsbetriebe der einzelnen Bundesländer unterschiedliche Regelungen.

Trotz aktuellem Trend stellt sich aber die Frage, ob tatsächlich Fahrten mit dem PKW ersetzt werden. Einen Einblick hinsichtlich Nutzungspotential und Chancen der Trendsportgeräte gibt dazu die XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen am 17. und 18. Oktober 2019 in Kufstein. Der Workshop C sowie das Format „Speed-Dating“ greifen am ersten Konferenztag dieses Thema auf. Dabei werden u.a. Visionen einer aktiv-mobilen Fortbewegung skizziert und eine Abschätzung des Potenzials von e-Scootern für die Alltagsmobilität gegeben.

In Wien darf eine Anzahl von 1.500 e- Scootern pro Leihfirma (momentan sind es acht Firmen: Lime, Bird, Tier, Wind/Byke, Flash, Hive, Arolla, Voi) nicht überschritten werden. Auch in Städten wie Linz, Graz, Wels, St. Pölten, Salzburg und Innsbruck werden die e-Scooter ins Rollen kommen. Im privaten Gebrauch steigen ähnlich wie beim e-Bike die Verkaufszahlen rasant – aktuell pro Jahr ca. 15.000. Im Schnitt geben KundInnen zwischen 600 und 1.400 Euro für einen e-Tretroller aus.

Dies zeigt den Bedarf an Mobilitätsalternativen und stellt gleichzeitig die Frage nach einer effizienten Aufteilung des öffentlichen Raums. Angesichts eines immer größeren Bedürfnisses nach Flächen zur aktiv-mobilen Fortbewegung und zu mehr Aufenthalt im öffentlichen Raum sollte möglichst rasch mehr Platz bzw. eine Umverteilung stattfinden. Argumente hierfür bringen vielleicht in Zukunft noch weitere fundierte Studien.

DIin Martina Strasser, Walk-space.at

Weitere Infos & Links zum Thema: » Webpage Gehsteig ≠ Fahrsteig

 

Infomail 2 - 2019: StraßenPARK am Tag der Sonne, Ober-Grafendorf

Am Freitag, 3. Mai 2019 fand in Ober-Grafendorf, einer Gemeinde südwestlich der Landeshauptstadt St. Pölten, der Tag der Sonne statt. Dabei wurde nicht nur die 20-jährige Mitgliedschaft der Gemeinde beim Klimabündnis gefeiert, sondern auch die gesamte Schulstraße im Zentrum für den motorisierten Individualverkehr gesperrt und den Kindern sowie Erwachsenen in Ober-Grafendorf zurückgegeben.

Walk-space.at verwandelte den Straßenraum temporär in einen Erlebnisbereich mit Aufenthaltsfunktion. Zudem gab es die Möglichkeit verschiedene Arten von Elektromobilität zu testen. Neben E-Transportern und E-Autos konnte man auch E-Fahrräder und E-Scooter testen. Der wöchentlich stattfindende Markt versorgte die Interessierten TeilnehmerInnen mit Speiß und Trank.

Auch wenn an diesem Tag selten die Sonne lachte, war der Spaß an der Rückeroberung des öffentlichen Raums dabei. Die Kinder machten riesige Seifenblasen und bemalten die Asphaltflächen mit bunter Kreide. Ein Teil der Schulstraße wurde in einen angenehmen Aufenthaltsraum umgestaltet: angelockt durch einen grünen Rasenteppich, Blumen, Tische, Sitz- und Liegemöglichkeiten und allerhand Spiele (Jonglieren, Federball, …) gab es zahlreiche BesucherInnen von jung bis alt. Walk-space.at konnte dabei Öffentlichkeitsarbeit leisten, machte Interventionen auf der Straße und führte Gespräche zum Thema "öffentlicher Raum und Zufußgehen". Im Zuge dessen wurden Meinungen und Wünsche der Bevölkerung gesammelt, die die temporäre Aufenthaltsmöglichkeiten im Schulbereich sehr schätzen.

Falls auch Sie in Ihrer Gemeinde, Stadt, Bezirk eine Veranstaltung mit ähnlichen Intervention sowie Öffentlichkeitsarbeit wünschen, melden Sie sich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Diese Interventionen werden situationsangepasst und maßgeschneidert auf die Bedürfnisse vor Ort angeboten.

 

  • NL2_2019__Tag_der_Sonne2
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  • NL2_2019__Tag_der_Sonne7

 

Infomail 2 - 2019: Projekt "GEHsund"

Vergleich zur Fußgängerfreundlichkeit in der Schweiz

Aktuell findet das Projekt „GEHsund – Städtevergleich Fussverkehr in 16 Städten der Schweiz“ statt. Fussverkehr Schweiz, UmverkehR und die Hochschule Rapperswil haben hierfür einen Test zur Ermittlung der Fußgängerfreundlichkeit entwickelt. Dieser wird in Aarau, Basel, Bellinzona, Bern, Biel, Chur, Genf, Sausanne, Locarno, Lugano, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Winterthur, Zug und Zürich angewandt.

Mittels 4 Elementen wird ein umfassender Einblick in die FußgängerInnen- Infrastruktur gegeben:

  • Detaillierte Analyse und Bewertung der Infrastruktur auf repräsentativen Routen. Analysiert werden Längsverbindungen, Querungen, Plätze, Verknüpfungen zum ÖV.
  • Gespräch mit den Verantwortlichen der Stadt (Frageraster mit Bepunktung des Erfüllungsgrades der angesprochenen Strategien, Zielsetzungen, Organisation, Massnahmen, Evaluation, Controlling usw.)
  • Umfrage zur Fussgängerfreundlichkeit bis 30. Oktober 2019 siehe:  » www.fussverkehr.ch/umfrage
  • Auswertung von Statistiken (Fussverkehrsanteil am Modalsplit, Unfalldaten, Ausdehnung der Fussgängerzonen, Begegnungszonen und der Verkehrsberuhigung T30)

Bereits 2016 fand eine ähnliche Erhebung in 8 Städten in der Schweiz statt. Unterteilt in (Strecken-)Abschnitte wie Hauptstraßenquerungen, Plätze und Haltestellen wurden aufgrund der Grundanforderungen an das Fußverkehrsnetz die Städte hinsichtlich deren Abschnitte beurteilt. Als damaliger Gewinner galt die Stadt Zürich vor Basel und Winterthur.

» Ergebnisbericht 2016 „Fussverkehrs-Test in 8 Städten“

» Detailkonzept „GEHsund – Städtevergleich Fussverkehr“ 

 

Erste Zwischenresultate zum Projekt „GEHsund“ und dessen Methodik werden im Rahmen der XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen in Kufstein beim „Speed-Dating“ am Freitag, 18. Oktober 2019 vorgestellt - siehe auch:

Sondernummer 2 / 2019

 

 

 P R O G R A M M

XIII. Österreichische Fachkonferenz
für FußgängerInnen 2019

17. und 18. Oktober 2019 | Tirol, Kufstein, Kultur Quartier

"Da ist was los im lebenswerten Straßenraum"

 

Werte/r Interessent/in am Zu-Fuß-Gehen,
liebe/r Leser/in,

Am 17. und 18. Oktober 2019 dreht sich in Kufstein, in der Stadt mit den meisten Begegnungszonen, alles um die Mobilität zu Fuß. Kufstein ist die zweitgrößte Stadt Tirols und befindet sich am Tor der Tiroler Alpen.

Neben der Naturidylle bietet Kufstein das Stadtflair mit vielen fußgängerfreundlichen Umgestaltungen im Zentrum, vor Schulen, beim Bahnhof und entlang des Inns.

In verschiedenen Formaten, von Workshops über „Speed-Dating“ oder im Plenum gibt es die Möglichkeit, sich mit nationalen und internationalen ExpertInnen über aktuelle Themen zum Fußverkehr auszutauschen und innovative Projekte kennenzulernen.

Die Fachkonferenz gibt Anregungen zur Verkehrswende und zeigt auf wie eine städtische Infrastruktur klimafit wird. Zudem werden die Gefahren und Chancen der E-Mobilty und E-Scooter in Deutschland, Österreich und der Schweiz beleuchtet.

Kufstein ist zudem ein Musterbeispiel das zeigt wie es möglich ist, durch fußgängerfreundliche Maßnahmen die Stadtzentren zu stärken.

Das umfassende Programm bietet die Möglichkeit sich davon selbst zu überzeugen:  Die zwei Konferenztage enthalten 7 Plenarvorträge, 3 Workshops und 3 Sessions mit insgesamt 30 Impulsbeiträgen.
Zudem gibt es 27 „Speed-Dating“ Projektvorstellungen, welche zur Vernetzung und zum Austausch einladen. 4 WALKSHOPS – von ExpertInnen geführte Rundgänge durch die Stadt - zeigen die aktuellen Begegnungszonen und die Architekturperlen der Stadt.
    
» Konferenzwebpage

» PROGRAMM

» ANMELDUNG

 

Es erwarten Sie neben internationaler Good-Practice viele interessante Beiträge aus
der Stadt Kufstein, aus Tirol und Österreich.

Parallelworkshops & Parallelsessions:

WORKSHOP A:  Nachhaltige aktive Begegnungsräume - Strategien für Gemeinden

WORKSHOP B: Begegnungszonen: bisherige Erfahrungen, neue Entwicklung & Möblierung

WORKSHOP C: FußgängerInnen, (e)-Scooter und Trendsportgeräte - wem gehört der Gehbereich?

SESSION 1: Mobilität der Zukunft aktiv: Forschung / Big Data / Tools 

SESSION 2: Ge(h)sunde Begegnungsräume - Bewegung und Präventin (in Vorbereitung) 

SESSION 3: Lebenswerter Straßenraum 

 

Von ExpertInnen geführte Rundgänge zu Fuß & WALKSHOPS:

  • Nachtwächterführung
  • Stadt München: Spiel "kreuz & quer in Kufstein"
  • Begegnungszone in Kufstein - Gestaltung, Sitzen, Verweilen, Möblierung
  • Attraktiv unterwegs - Fußwegenetz  & Leitsystem in Kufstein
  • Architekturperlen zu Fuß
  • Historische Fuß- und Radwegachse Leopoldstraße, Innsbruck


Konferenzprogramm Übersicht:

Do., 17.10.2019:
Speed-Dating | Eröffnung / Plenum Round TableWorkshops A - C | Plenum | Nachtwächterführung |
Spiel "kreuz und quer"

Fr., 18.10.2019: 
Speed-Dating | Plenum | Parallelsessions | Round Table: "Wie geht es gut zu Fuß weiter?" | Walk-Shops

Das komplette Programm finden Sie hier: » Programm

 

Mitmachen bei der "Speed-Dating" Projektvorstellung:

Falls Sie einen interessanten Beitrag, eine Initiative, Strategie oder ein aktuelles Projekt zum Fußverkehr im Rahmen der "Speed-Dating" Session vorstellen möchten, senden Sie den gewünschten Titel und eine kurze Beschreibung (ca. 1 Seite in DIN A4-Format) an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ReferentInnen und InputgeberInnen erhalten bei Teilnahme an der Veranstaltung die ermäßigte Konferenzgebühr.

English-Speaking Corner at the "Speed-Dating"-Session "Livable streets":

  • sustainable livable streets
  • strategies - mid-size communities
  • furniture and benches in shared space areas
  • research - big data, tools
  • walkable areas & e-scooters

If you want to present a project / initiative / strategy concerning pedestrian issues (in English):
Please send your project title and a short abstract (1 page DIN A4) describing your project to:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

The conference fee is reduced for speakers.

 

Anmeldung mit "early bird" bis 26. Juni 2019:

Wir laden Sie herzlich ein, an der Konferenz teilzunehmen. Bei Anmeldung bis zum 26. Juni 2019 gilt die ermäßigte "early bird"-Tagungsgebühr: » Anmeldung

Weitere Infos zur Konferenz siehe: » Konferenzseite


Zielgruppe:

Die Veranstaltung richtet sich u.a. an die interessierte Fachöffentlichkeit, an kommunale MultiplikatorInnen, an EnscheidungsträgerInnen und ExpertInnen in den Bereichen Verkehrs-, Stadt-, Raumplanung, Wissenschaft, Forschung, Technologie, Gesundheit & Gehen, Prävention, Sport sowie an die Politik, an Verwaltungen, an Bildungseinrichtungen und die Privatwirtschaft, Planungsbüros, Interessensvertretungen sowie an NGOs und internationale Gäste. 

 

Tagungsort:

Durch die verkehrsgünstige Lage und die unmittelbare Nähe zu den pulsierenden Wirtschaftsräumen Salzburg, München und Innsbruck, befindet sich die Stadt Kufstein in optimaler Lage. Selbst von Wien aus ist sie bequem in 4 Stunden mit dem Zug erreichbar.

Termin:
17. und 18. Oktober 2019

Tagungsort: 
Kufstein, Tirol, Kultur Quartier
 Theaterplatz 1
 A-6330 Kufstein

Anreise:
ÖBB Fahrplanauskunft
Verkehrsmittel übergreifende Verkehrsauskunft Österreich (VAO)

Danke für eine Weiterleitung in Ihrem Netzwerk.

Auf Ihre Teilnahme freut sich,

Dieter Schwab, Obmann, inhaltliche Projektleitung
Martina Strasser, org. Projektleitung
www.walk-space.at

Mit Dank an die KooperationspartnerInnen und UnterstützerInnen

 

           Aktion:  #GehsteigistkeinFahrsteig 

       

 » Details zur Aktion...           » weitere Beispiele...

 

Begegnungszonen in A        

» Projektübersicht

 

Schweizer Fachtagung 2019 –
Den Fussgängern den Weg ebnen

 » zur Homepage

 
 
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Walk-Space.at | Der Österreichische Verein für Fußgängerinnen | ZVR 078105059 | Bennogasse 10/22, 1080 Wien

Sondernummer 1 / 2019

 

 

 XIII. Österreichische Fachkonferenz
für FußgängerInnen 2019

17. und 18. Oktober 2019 | Tirol, Kufstein, Kultur Quartier

"Da ist was los im lebenswerten Straßenraum"

 

Werte/r Interessent/in am Zu-Fuß-Gehen,
liebe/r Leser/in,

die Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen lädt zum Austausch heimischer sowie internationaler Erfahrungen im Bereich des Fußverkehrs am
17. und 18. Oktober 2019 nach Tirol.

Machen Sie als ReferentIn / ImpulsgeberIn mit!
Der "Call for Content" läuft bis 10. April 2019 unter dem Motto: "Da ist was los im lebenswerten Straßenraum".

Es erwarten Sie neben internationaler Good-Practice viele interessante Beiträge aus der Stadt Kufstein, aus Tirol und Österreich.

 

Vorgesehene Konferenzthemen:

Nachhaltige aktive Begegnungsräume -
Wie in kleinen Kommunen starten?

 Mobilität der Zukunft aktiv:
Forschung / Big Data / Tools

 Strategien
für mittelgroße Kommunen

 Ge(h)sunde Begegnungsräume -
Bewegung und Prävention (in Vorbereitung)

 Lebenswerter Straßenraum - Begegnungszonen

 Gehsteig, FußgängerInnen, (e)-Scooter und Boards


Mitmachen als ReferentIn / ImpulsgeberIn - "Call for Content" bis 10.4.2019:

Beiträge / Initiativen / Strategien und aktuelle Projekte zum Fußverkehr werden passend zu den Konferenzschwerpunkten angenommen.

Bitte senden Sie eine kurze Beschreibung (ca. 1 Seite in DIN A4-Format) an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
unter Angabe des gewünschten Formats:
Workshop bzw. Session | "Speed-Dating" | WALKSHOP - Fachrundgang, Workshop in gehender Form


Hinweis:
ReferentInnen und InputgeberInnen erhalten bei Teilnahme an der Veranstaltung die ermäßigte Konferenzgebühr.
Das Programm steht ab Mitte Mai zur Verfügung.

 

Konferenzformate:

  • Vorträge & Präsentationen: Good-Practice, Erfahrungen, Wissenswertes
  • Workshop & Sessions: Impulsbeiträge und Diskussion
  • Speed-Dating: Good-Practice, Vernetzung, Austausch
  • "Walk-Shops" (Rundgänge) und regionale Exkursionen

Die Veranstaltung richtet sich u.a. an die interessierte Fachöffentlichkeit, an kommunale MultiplikatorInnen, an EnscheidungsträgerInnen und ExpertInnen in den Bereichen Verkehrs-, Stadt-, Raumplanung, Wissenschaft, Forschung, Technologie, Gesundheit & Gehen, Prävention, Sport sowie an die Politik, an Verwaltungen, an Bildungseinrichtungen und die Privatwirtschaft, Planungsbüros, Interessensvertretungen sowie an NGOs und internationale Gäste.

» unverbindliche Voranmeldung zur Teilnahme: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

Tagungsort

Termin: 17. und 18. Oktober 2019
Tagungsort:  Kufstein, Tirol, Kultur Quartier

 

 

 Kultur Quartier Kufstein
 Theaterplatz 1
 A-6330 Kufstein

Anreise:
ÖBB Fahrplanauskunft
Verkehrsmittel übergreifende Verkehrsauskunft Österreich (VAO)

 

Danke für eine Weiterleitung in Ihrem Netzwerk.

Viel Freude beim Zufußgehen wünscht Ihnen das Walk-Space-Team!

Mit fußgängerfreundlichen Grüßen und
Dank an die KooperationspartnerInnen und UnterstützerInnen

Dieter Schwab, Obmann, inhaltliche Projektleitung

Martina Strasser, org. Projektleitung
www.walk-space.at

 Begegnungszonen-Homepage

 Mitgliedschaft

 Kampagne:
Gehsteig ? Fahrsteig

 

 

www.begegnungszonen.or.at

Infos zur Mitgliedschaft

 

Weiterlesen...

 
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Walk-Space.at | Der Österreichische Verein für Fußgängerinnen | ZVR 078105059 | Bennogasse 10/22, 1080 Wien

ZU FUSS INFO 1/2019

 W a l k - s p a c e   I n f o m a i l  1  /  2 0 1 9

Werte/r Interessent/in am Zu-Fuß-Gehen,
liebe/r aktiv mobile/r Leser/in,

mit dieser Ausgabe informieren wir über Entwicklungen, Trends und Diskussionen rund um das Zufußgehen in Österreich und international.

Walk-space.at - der Österr. Verein für FußgängerInnen setzt sich auch 2019 dafür ein, dass qualitative öffentliche Räume aktiviert und gestärkt werden. Ziel ist eine Vielfalt an Räumen zu schaffen, welche zu einer erlebnisreichen Umgebung beitragen und Sicherheitsaspekte berücksichtigen. Daher ist es wichtig, die Vereinsbemühungen fortzusetzen und mit einer Bewusstseinsbildung bzw. Kampagnen, FußgängerInnenchecks und Projekten zu Qualitätsverbesserungen für das Zufußgehen zu motivieren.

Wenn Sie die Vereinsaktivitäten für das Jahr 2019 unterstützen möchten, freuen wir uns über » Ihre unterstützende Mitgliedschaft oder » Ihre Teilnahme bei div. Veranstaltungen. Sie haben auch die Möglichkeit bestimmte Vorhaben gezielt zu unterstützen:

» projektbezogene Unterstützung oder KooperationspartnerIn zu werden, wie z.B. im Rahmen eines
» FußgängerInnen-Checks

Danke allen bisherigen unterstützenden Mitgliedern.

Ein erfreuliches bewegtes 2019 wünscht Ihnen,

DI Dieter Schwab, Obmann
und das Walk-space.at Team

 

AKTUELL


 

 

Projekte, Vorhaben, Aktivitäten für FußgängerInnen

Transformationsprozesse des öffentlichen Raums finden mittlerweile in urbanen wie ruralen Gebieten statt. In kleinen Schritten verändern sich zunehmend Verkehrsräume in lebenswerte Areale, die aktive Mobilitätsformen wie das Zufußgehen begünstigen. Qualitätsverbesserungen im öffentlichen Raum sind für Alle, speziell für Kinder, ältere und mobilitätseingeschränkte Personen bedeutsam. Öffentliche Räume gestalten, Fußwege vernetzen, Gehwege aufwerten, angenehme Plätze schaffen, Querungsanlagen sichern, Öffentliche Verkehrsmittel einbinden, sind einige der zahlreichen Möglichkeiten um den Fußverkehr zu fördern. Das bestätigen die Walk-space FußgängerInnen- Checks für Städte und Kommunen. Lebenswerte Räume laden zudem zur Bewegung im Alltag ein, schonen die Umwelt und steigern die Lebensqualität. Bewusstseinsbildende Projekte begünstigen diesen Prozess. Die folgende Rückschau zeigt die wichtigsten Aktivitäten von Walk-space.at im Jahr 2018.

Mitgliedsbeitrag bitte an:
BAWAG P.S.K.  ||  IBAN AT971400010810000070 | BIC/SWIFTCODE: BAWAATWW
lautend auf: Walk-space.at - Österr. Verein f. FußgängerInnen.

Walk-space.at dankt allen unterstützenden Vereinsmitgliedern sowie KooperationspartnerInnen - damit können dieses Jahr wieder verschiedene Tätigkeiten auf der Bewusstseins-Lobbyebene umgesetzt weden.

» Unterstützende Mitgliedschaft

» Grußkarte anschauen

» Nachlese  &   » Infomails 2018

 

Cover der Save-the-date Karte

 

Save-the-date-Karte 2.Seite

 

XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019
"Da ist was los, im lebenswerten Straßenraum"

Save the date:
17. und 18. Oktober 2019  |  Kufstein vorgesehen
 

vorgesehene Konferenzthemen:

- Nachhaltige aktive Begegnungsräume - wie in kleinen Kommunen starten?
- Strategien für mittelgroße Kommunen
- Lebenswerter Straßenraum - Begegnungszonen
- Mobilität der Zukunft aktiv: Forschung / Big Data / Tools
- Ge(h)sunde Begegnungsräume - Bewegung und Prävention (in Vorbereitung)
- Fußverkehr und Raumplanung

Mitmachen als ReferentIn / ImpulsgeberIn möglich:

Falls Sie zu einem der oben genannten Themenbereiche ein interessantes Projekt / Initiative / Strategie / Thema bei der Fachkonferenz vorstellen möchten, senden Sie bitte bis 10. April 2019 eine kurze Beschreibung (1 Seite in DIN A4-Format) an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hinweis: ReferentInnen und InputgeberInnen erhalten bei Teilnahme an der Veranstaltung die ermäßigte Konferenzgebühr.
Das Programm steht ab Mitte Mai zur Verfügung.

Details zur Fachkonferenz finden Sie in Kürze auf der Konferenzhomepage:
www.walk-space.at  > Projekte  > Konferenz

siehe auch: » Save the date Karte

 

WISSEN


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begegnungszonen-Doku: Der Stadtplatz in Stainz (Stmk)

www.begegnungszonen.or.at

Begegnungszonen sind eine trendige Möglichkeit den Fußverkehr zu verbessern. Im Folgenden stellen wir den neuen Stainzer Hauptplatz vor:
Im Herzen des Schilcherlandes wurde der Stadtplatz im Zuge eines Bürgerbeteiligungsprozesses verkehrstechnisch umstrukturiert und architektonisch neu gestaltet.

Das Verkehrsgeschehen ist als niveaufreie Begegnungszone mit Tempo 20 konzipiert worden, wo ein Miteinander statt Nebeneinander die Devise ist. Zudem wurde der gesamte Hauptplatz barrierefrei samt Blindenleitsystem errichtet. Der motorisierte Verkehr wird zweispurig auf einer 6m breiten Betonfläche über die Begegnungszone geführt. Das Kurzparksystem mit max. 90 min Parkdauer ist hauptsächlich mit Längsparkplätzen an ausgewiesenen Markierungen vorgesehen.

Die fußläufigen Flächen wurden mit einer Kombination aus Stainzer Plattengneis und farblich angepassten Betonsteinen in 20, 30 und 40 Zentimeter breiten Bahnen gepflastert. Die Platzoberfläche betont mit diesen ockerfarbigen Natur- und Betonsteinen die Farbe und Architektur der Häuser und erzeugt eine angenehme Atmosphäre. Die offene, flexible Zonierung lässt Raum zum Flanieren, was v.a. in der Nordhälfte des Platzes durch die Vergrößerung der Schaufensterzonen und der Erweiterung der Schanigärten spürbar wird. Sitzgelegenheiten erhöhen die Verweilqualität.

Weiterlesen: » Projektdetails: Begegnunszone Stainz

» Video: Begegnungszone Stainz

 

Einen anschaulichen Überblick über vorhandene Begegnungszonen-Projekte in Österreich gibt die Dokumentationsseite www.begegnungszonen.or.at - schauen Sie einmal vorbei!

Die Dokumentationsseite präsentiert 70 Begegnungszonen aus 52 Kommunen und 9 Bundesländern im Detail Weitere Ergänzungen kommen 2019 hinzu.

ProjektbetreiberInnen eines guten Beispiels einer Begegnungszone sind herzlich eingeladen Ort und Name der Begegnungszone bekannt zu geben, entweder via: 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder » Online-Formular.

siehe auch: » Begegnungszonen in Österreich

 

 DOKU-CD Coverbild   DOKU zur XII. Österr. Fachkonferenz f. FußgängerInnen
"Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume
und sichere lebenswerte Straßen”
  

Die Präsentationen zu den Beiträgen 2018 im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. der Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe und zusätzlichen Informationsmaterialien sind kompakt auf einer CD dokumentiert.

Inhalt:

  • Programm
  • Tagungsmappe
  • Vorträge aus dem Plenum
  • Best Practice & Inputs aus den Workshops und Sessions
  • Flipchart - Ergebnisse der Workshops und Sessions
  • Speed-Dating Projektvorstellungen

» Inhalte und Infos

» Kurzfilm zur Fachkonferenz 2018

Zum Thema "Transformation öffentlicher Räume für mehr Fußgängerfreundlichkeit" sprach in der Sendung "Radio Natural" am 5.12.2018 Martina Strasser, Walk-space.at mit Gerald Franz: » Radio Orange Interview


 

 

 

Zu Fuß aktiv mobil - Beitrag in der ÖGZ

Transformation öffentlicher Räume und sichere, lebenswerte Straßen: Welche
Veränderungsprozesse unterstützen eine aktiv mobile Zukunft zu Fuß? Dieser Frage gingen 220 nationale und internationale ExpertInnen anlässlich der 12. Österreichischen Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 in Graz nach.

» Weiterlesen: ÖGZ-Beitrag 12/2018·01/2019
   

Wege zur Fußgängerstadt - ein Buch von Heiner Monheim

Nach dem im Herbst 2017 erschienenen Werk „Wege zur Fahrradstadt“ ist nun der zweite Band "Wege zur Fußgängerstadt" von Heiner Monheim unter der Mitarbeit von Dörte Monheim, entstanden. Es beschäftigt sich mit der Verkehrswende und nachhaltigen Verkehrsentwicklung und -politik.

Das Buch ermöglicht einen Einblick in die Grundlagen des Fußverkehrs, welcher nach Meinung des Autors in der heutigen Verkehrsplanung immer wieder stiefmütterlich betrachtet und oft in der Planung unterschätzt oder gar vergessen wird. Über die historische Entwicklung des Zufußgehens, den heutigen Stand der Thematik und verschiedenen Publikationen und Interessensvertretungen zum Thema FußgängerInnenverkehr, wie auch Walk- Space als Beispiel für Österreich, leitet Monheim über in die Methodologie zur Erfassung von Daten zum Fußverkehr über.

» Weiterlesen für Mitglieder

» zur Kurzfassung des Autors

 

   

Verkehrssicherheit im Vergleich

Jeden Tag sterben weltweit etwa 3.700 Personen im Straßenverkehr. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation sollen über 1,35 Millionen Menschen im Jahr durch Unfälle im Straßenverkehr sterben.
Der „Global status report on road safety 2018“, an dem 175 von 195 Ländern teilnahmen, zeigt auf wie schlimm es um die weltweite Sicherheit im Straßenverkehr steht.

» Weiterlesen für Mitglieder

    Gut zu Fuß in Laibach

In den letzten Jahren fanden viele Verbesserungen statt - diese good pratice Beispiele aus Laibach sind am besten optisch verständlich. Daher finden Sie nachfolgend eine walk-space Fotosammlung aller interessanten Umgestaltungsbereiche (neues Straßendesign, Bepflanzungen, Leitsystem, lebendige Straßen,...)

» Fotogalerie für Mitglieder

» siehe auch Präsentation Mag. Blaz Lokar auf DOKU-CD

 

HINWEISE / Aktuelle Publikationen

Cover der Save-the-date Karte   

Save the date: XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019
"Da ist was los, im lebenswerten Straßenraum"

17. und 18. Oktober 2019  |  Kufstein vorgesehen 

Details zur Fachkonferenz finden Sie in Kürze auf der Konferenzhomepage:
www.walk-space.at  > Projekte  > Konferenz

siehe auch: » Save the date Karte

 

 

REAL CORP 2019
2. - 4. April 2019, Karlsruher Institut für Technologie, D

Unter dem Motto "Is this the real world? - Perfect Smart Cities vs. Real Emotional Cities" findet die 24. internationale Konferenz zu Stadtplanung und Regionalentwicklung in der Informationsgesellschaft Geo Multimedia 2019 statt.  

» Infos 

» Programm

 

 

Mobilität der Zukunft – Mobilitätswende (auch für FußgängerInnen)
Call bis Februar 2019

Das Programm "Mobilität der Zukunft" unterstützt Forschungsprojekte, die mittel- bis längerfristig wesentliche Lösungsbeiträge für mobilitätsrelevante gesellschaftliche Herausforderungen erwarten lassen. Innovationen und Forschungserkenntnisse sollen bestehende Märkte stärken bzw. neue Märkte generieren und im Bereich Personenmobilität innovativ gestaltend wirken. In der 12. Ausschreibung aus dem Programm "Mobilität der Zukunft" ist u.a. ein Schwerpunkt zur "Mobilitätswende" ausgeschrieben. Der Call dazu wurde am 24.10.2018 gestartet und läuft bis Februar 2019.

» Infos zum aktuellen Call

» Ausschreibungsleitfaden

 
    Buch: Hin und Retour
101 Fahrten, die im Kopf bewegen

Die Autorin, Eva Schlegl, hat vor mehr als 6 Jahren ganz bewusst ihr Auto verkauft und ist seither intensive Zu-Fuß-Geherin, Radfahrerin und Öffi-Nutzerin. Ihre neue Mobilität mobilisierte auch ihre Gedanken und führten zu diesem Buch: Eva Schlegl, Hin und retour. 101 Fahrten, die im Kopf bewegen. Morawa- Verlag.
Es ist als Taschenbuch und eBook im Buchhandel und im Online-Handel erhältlich. Damit Sie sich selbst ein Bild machen können:

» Leseprobe

 

 

BUVKO 2019 «Mensch und Stadt in Bewegung»
15. - 17.03.2019, Hochschule Darmstadt, D

Der 22. Bundesweite Umwelt- und Verkehrskongress findet dieses Jahr unter dem Motto "Mensch und Stadt in Bewegung" von 15. bis 17. März 2019 in Darmstadt statt.

» Infos

» Programm

 

 

Fachtagung Fussverkehr Schweiz 2019 - Massnahmenplanung
21.05.2019, 09:00 - 17:00 Uhr, Neubad, Luzern

Die diesjährige Fachtagung Fußverkehr in der Schweiz findet am 21. Mai 2019 in Luzern statt.

» Infos

 

   

Walk21: 20th conference "Make it happen"
7. - 11.10.2019, Rotterdam, NL

Dieses Jahr findet die mittlerweile 20. internationale "FußgängerInnen- Fachkonferenz" unter dem Motto "Make it happen" in Rotterdam statt.

» Infos

Lobbyarbeit „gut zu Fuß“ unterstützen

Danke an alle unterstützenden Mitglieder, die unsere Arbeit für bessere Infrastruktur und Wissenstransfer 2019 ermöglichen! siehe auch: » Mitgliedschaft


Der Österr. Verein für FußgängerInnen freut sich auf Mitgliederbeiträge und projektbezogene Unterstützungen.

» Mitglied werden...

» Projektbezogene Unterstützung 

Danke für eine Weiterleitung in Ihrem Netzwerk.

Viel Freude beim Zufußgehen wünscht Ihnen das Walk-space Team!

Mit fußgängerfreundlichen Grüßen,

DI Dieter Schwab, Obmann
das Walk-space-Team

www.walk-space.at

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Infomails 2019

Themen zum "zu Fuß gehen" aus 2019

Unsere "Geh-Community" erhält mit der Infomail ca. 6x / Jahr:

Informationen zu den laufenden Walk-space-Aktivitäten, Daten und Fakten, Hinweise zum Zufußgehen, Wissenswertes, Publikationen, Projektinfos und Veranstaltungstipps aus den Sparten Fußverkehr, Mobilität, Umwelt, Forschung und Gesundheit, Prävention,...

Die Walk-space.at Infomail kann kostenlos per Mail erhalten werden. Den erweiterten Newsletter (u.a. mit dem Kapitel Wissen) gibt es nur für Mitglieder: » Mitglied werden

Interesse an der Infomail: bitte per mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Infomail 1 / 2019:
  • Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019: "Save the date" 17.-18.10.2019, Kufstein 
  • Projekte, Vorhaben, Aktivitäten für FußgängerInnen
  • Begegnungszonen-Doku: Stainz, Stmk
  • DOKU zur XII. Österr. Fachkonferenz f. FußgängerInnen, Graz, 2018
  • Verkehrssicherheit im Vergleich: WHO -  „Global status report on road safety 2018“
  • Gut zu Fuß in Laibach
  • Interessante Publikationen
>> Weiterlesen: ZU FUSS INFO 1/2019

 

 

Sondernummer 1 / 2019:
  • Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019
  • Vorgesehene Konferenzthemen
  • "Call for Content" - Mitmachen bis 10.4.2019

 

 

Sondernummer 2 / 2019:
  • Kufstein: Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019 - Konferenzprogramm
  • Mitmachen bei "Speed-Dating" Projektvorstellung
  • Anmeldung "early bird"
  • Tagungsort
  • Aktion #GehsteigistkeinFahrsteig
  • Begegnungszonen in Österreich
  • Schweizer Fachtagung 2019 – Den Fussgängern den Weg ebnen

 

 

Infomail 2 / 2019:
  • Kufstein: Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019 - Konferenzprogramm
  • Aktion #GehsteigistkeinFahrsteig 
  • Positionspapier (e-)Scooter unterwegs
  • StraßenPARK am Tag der Sonne
  • Bento - Sitzen mal anders 
  • Oslo City - good practice on foot
  • Verkehrssicherheit 2018
  • Projekt "City Walk" mit der Stadt Weiz
  • GEHsundheit
  • BegegnungszonenDoku: Lustenau, Kaiser-Franz-Josef Straße
>> Weiterlesen: ZU FUSS INFO 2/2019

 

 

Sondernummer 3 / 2019:
  • Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019: Programm, Anmeldung, Tagungsort
  • "Normal Bird" Anmeldung
  • Konferenz Schwerpunkte
  • Projekt "City Walk", ein Projekt mit der Stadt Weiz
  • Congress Award Graz
>> Weiterlesen: ZU FUSS SONDERNR: 3/2019

 

 

Infomail 3 / 2019:
  • Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen Kufstein - Konferenzprogramm 
  • Walk-space.at gewinnt den Congress Award Graz - beste Konferenz 
  • Gut zu Fuß in Leibnitz – Aktionsstart in der Mobilitätswoche
  • Projekt "City Walk" gewinnt den VCÖ-Preis Steiermark
  • Klima-Volksbegehren
  • Climate Strike NYC
  • Projekt „Walk Your City“
  • Der Gehsteig - ein Ort der ent- oder be-schleunigten Begegnung?
  • Begegnungszonen-Doku – Mattsee, Salzburg
  • Gut zu Fuß im Iran
>> Weiterlesen: ZU FUSS INFO 3/2019

 

 

Infomail 4 / 2019:
  • Fachexkursion "CityWalk" Weiz, 21. Nov. 2019
  • Das war die XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019
  • Tagungsdokumentation 2019
  • SeniorInnen gut zu Fuß aktiv in Lustenau (Vorarlberg)
  • Walk-21 2019 in Rotterdamm
  • Exkursion in New York - if you can do it there,...
  • Begegnungszonen-Doku – Silz, Tirol
  • Gut zu Fuß in Leibnitz
  • Kooperativer Grüner Anger
  • Broschüre AKTIV GESUND zu Kindergarten & Schule
>> Weiterlesen: ZU FUSS INFO 4/2019

 

 

ZU FUSS INFO 4/2018

 W a l k - s p a c e   I n f o m a i l  4  /  2 0 1 8

Werte/r Interessent/in am Zu-Fuß-Gehen,
liebe/r Leser/in,

mit dieser Ausgabe informieren wir über Entwicklungen, Neuerungen und Diskussionen rund um das Zufußgehen in Österreich und international.

Fußgängerfreundliche Grüße,

facebook
und viel Spaß beim Lesen dieser Zu Fuss Infos,
bitte unterstützen Sie uns mit einer Mitgliedschaft!

DI Dieter Schwab, Obmann, Member of Board International Federation of Pedestrians

 

PROJEKTE


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das war die XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018

„Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume
und sichere lebenswerte Straßen“

Am 4. und 5. Oktober 2018 fand in Graz unter dem Motto „Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen“ die zwölfte Fachkonferenz für FußgängerInnen statt. Hierbei stand zwei Tage lang das Zufußgehen als nachhaltige, klimaaktive und bewegungsfördernde Mobilität der Zukunft im Mittelpunkt unterschiedlicher Vorträge, Gespräche und Präsentationen.
Die Eröffnung erfolgte vor etwa 220 TeilnehmerInnen im Rahmen eines  „Round Tables“ - mit Landesrat Anton Lang (Land Steiermark), Stadträtin Elke Kahr (Stadt Graz, Stadträtin für Verkehr), DI Werner Thalhammer (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus) und DI Dieter Schwab (Obmann Walk-space.at).

» Kurzfilm von der Konferenz

In unterschiedlichen Formaten wie Vorträgen, Sessions, Workshops, Speed- Dating Sessions und Walk Shops konnten an den beiden Tagen die TeilnehmerInnen und nationale und internationale ExpertInnen sich zu folgenden Konferenzschwerpunkten vernetzen und austauschen:

  • Wege in eine aktive mobile Zukunft – (neue) Entwicklungsgebiete
  • Nahmobilität: Fuß/ ÖV/ Rad- Strategien und Mikro ÖV
  • Mobilität der Zukunft aktiv mobil

Neben bewährten Beispielen aus Graz und der Steiermark zeigte die Fachkonferenz Erfolge des Mobilitätskonzepts Laibach und Transformationsbeispiele von Verkehrsräumen in öffentlichen Räumen in Brüssel. Dabei wurde betont, dass wir alle selbst die Wahl haben, wie der öffentliche Raum gestaltet sein soll. Lebenswerte Räume werden gerne angenommen und auch das Verkehrsverhalten passt sich an, wenn entsprechende Möglichkeiten (Alternativen, gestaltete Räume, Aufenthaltsqualitäten etc.) vorhanden sind.

Vier thematische Workshops gaben Gelegenheit zur Vertiefung der Konferenzschwerpunkte, darunter Themen wie die Gestaltungen von Schulumfeldern, Motivation Gehen, Sicherheit, Ethik, Jugend & bewegungsfreundliche Stadtquartiere.

Die Begegnungszonen – Session regte zum Erfahrungsaustausch hinsichtlich Evaluierung und Einsatz von Begegnungszonen in Österreich und international an.

Die Besichtigung der „Sofort Grün / Alles Rot Fußgängerampel-Pilotanlage in Graz“, der Besuch ausgewählter Exponate der Ausstellung: "Schau Graz! 426 Standpunkte zur Situation der Stadt" im GrazMuseum und die Führung durch das Rathaus der Stadt Graz rundeten den ersten Konferenztag ab.

» Fotoalbum 1. Konferenztag, Do., 4. Okt. 2018

 

Von großem Interesse war zudem das „Speed-Dating“- Format, welches zum Austausch und zur Vernetzung von 55 „Speed-Dating“ Projektvorstellungen an beiden Konferenztagen einlud.

Den zweiten Konferenztag starteten DI Walter Wasner (bmvit) und Dr.in Verena Zeuschner (Fonds Gesundes Österreich) mit ihren Begrüßungsworten zu den Themenschwerpunkten „Mobilität der Zukunft aktiv mobil“ und „Gehen als aktive Mobilität“. Hierbei verwies Herr DI Wasner auf die laufende Forschungsinitiative sowie auf den aktuellen Call aus dem Programm "Mobilität der Zukunft" mit dem Schwerpunkt "Mobilitätswende", welcher seit 24. Okt. 2018 läuft. Großes Interesse erweckten die Urbanen Mobilitätslabore in Österreich.

Um Verhältnisse zu schaffen, die eine aktive Mobilität im Alltag und damit die Gesundheit jedes Einzelnen fördert, ist eine Zusammenarbeit von Umwelt, Verkehr, Gesundheit, Sport, Raum- und Landschaftsplanung wesentlich, betonte Dieter Schwab bei der Eröffnung und Dr.in Verena Zeuschner in der Session. Der Fonds Gesundes Österreich hat dazu eine neue Broschüre „Argumentarium für Aktive Mobilität“ veröffentlicht.


Bei den 6 Walk- Shops in Graz konnten die zuvor besprochenen Themenschwerpunkte auf offener Straße direkt erlebt werden.

Die Fachkonferenz brachte namhafte österreichische und internationale ExpertInnen aus Deutschland, Luxemburg, Belgien, Slowenien und der Schweiz zusammen, um gemeinsam über Projekterfahrungen zu berichten, sich über Neuerungen wie auch Wissenswertem auszutauschen und sich zu vernetzen.

» Fotoalbum 2. Konferenztag, Fr., 5. Okt. 2018

 DOKU-CD FG-Konferenz Graz

  DOKU-CD zur XII. Fachkonferenz f. FußgängerInnen 2018

Die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. der Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe und zusätzlichen Informationsmaterialien sind kompakt auf ein CD dokumentiert.

Inhalt:

  • Programm
  • Tagungsmappe
  • Vorträge aus dem Plenum
  • Best Practice & Inputs aus den Workshops und Sessions
  • Flipchart - Ergebnisse der Workshops und Sessions
  • Speed-Dating Projektvorstellungen

» Inhalte und Infos

 

 

FußgängerInnen-Check Lebring
FußgängerInnen als ExpertInnen für ein qualitätsvolles Fußwegenetz

In Lebring fanden im Zuge eines von Walk-space.at durchgeführten FußgängerInnen-Checks ein Workshop und ein Rundgang mit der Volksschule statt.
Gemeinsam mit den SchülerInnen der 3. Klasse der VS Lebring, ihrem Lehrer und dem Fußverkehrskoordinator des Landes Steiermark wurden „Wohlfühlorte“, „Stolpersteine“ und „Wünsche“ in der Schulumgebung erhoben.
Da ein Großteil der teilnehmenden SchülerInnen ihren Schulweg zu Fuß zurücklegen, konnten qualitätsvolle Anregungen im Zuge des FußgängerInnen-Checks gesammelt werden. Zudem fließen die Ergebnisse der Beobachtungen in der Marktgemeinde in einen Endbericht für ein besseres Fußwegenetz ein. Das Projekt wurde auch im Rahmen des „Speed-Datings“ bei der XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen vorgestellt.

» FußgängerInnen-Check Lebring

» FußgängerInnen-Check - Detailbeschreibung

 

AKTUELL


 

 

  Car free Day 21.9.2018 Graz, Mobilitätsfest Weiz

Park(ing) Day 21.9.2018: Livediskussion in Graz am Lendplatz vom Parkplatz:
Mein Platz - Dein Platz - Wer bekommt wieviel? Welche Visionen für eine lebenswertere Stadt in punkto Mobilität haben unsere StadtpolitikerInnen? Wer bekommt wieviel Platz eingeräumt; was bleibt neben individualem Autoverkehr für FußgängerInnen und
RadfahrerInnen? Und für was können Parkplätze eigentlich noch verwendet werden?

» Radiobeitrag zum Nachhören

Auch in Weiz, Stmk war viel los in der Mobilitätswoche: neue Stadtbahn mit Stationen Nord und Zentrum, Fahrradwaschanlage, Seminar mit SchülerInnen, BürgermeisterInnen und Land Steiermark zum Thema nachhaltiges Pendeln. Mehr zum Thema zu Fuß in Weiz: #WSP18Graz "Weiz - gut zu Fuß in der Mobilitätskette".

» Aktionen Weizer Mobilitätswende

 

Broschüren Cover Handlungsleitfaden „Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie“

 

Foto von der FG-Fachkonferenz 2018

 

 

Fußverkehrsstrategie Deutschland: Handlungsleitfaden für Kommunen

Zahlreiche Herausforderungen legen darin Kommunen aktuell nahe, sich mit dem Thema Fußverkehr auseinanderzusetzen. Heute überwiegt in den meisten Kommunen noch eine ad-hoc-Herangehensweise an das Thema Fußverkehr, die meist lediglich darauf beruht, den Fußverkehr in der Verkehrsplanung „mitzudenken“. Fußverkehrsförderung bedarf jedoch einer strategischen Herangehensweise, klaren Zielvorgaben und einer politischen Priorisierung. Im Rahmen des Förderprojektes „Handlungsleitfaden für kommunale Fußverkehrsstrategien“ hat der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. untersucht, wie ein Einstieg in die strategische Fußverkehrsförderung gelingen kann. Folgende Rahmenbedingungen haben sich hierbei als bedeutend herausgestellt:

  • Kollaboration innerhalb der Verwaltung
  • Strategische Partnerschaften mit der Politik und Verbänden gemeinsames Leitbild
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Ziele, Indikatoren und Evaluation

Diese Strategie und weitere Handlungsschwerpunkte des Deutschen Umweltbundesamtes zum Fußverkehr wurden bei der XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen präsentiert. Zudem war die Fußverkehrsstrategie Deutschland Bestandteil bei der FUKO in Berlin.

Für Österreich ist es wichtig ebenfalls eine kommunale Strategie wie in Deutschland zu entwickeln (Leitfaden), von Pilotprojekten zu einer „Serienproduktion“ von lebenswerten Räumen und guten Fußverkehrsnetzen zu kommen, personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung zu haben und beispielswiese mit FußgängerInnen-Checks infrastrukturelle Verbesserungen und bewusstseinsbildende Wirkungen setzen zu können, meinte Dieter Schwab am Ende der Fachkonferenz.

» Mehr zur Fußverkehrsstrategie

 

 

 

Masterplan Gehen in Österreich - Arbeitsgruppe Fußverkehr -
Wie geht es gut weiter?

Der im Masterplan Gehen 2015 mit seiner festgeschriebenen Umsetzung in 10 Handlungsfeldern durch 26 Maßnahmen hatte Ende Mai 2018 ein erstes Bund / Länder Arbeitgruppentreffen.
Ergebnis: Austausch von Infos, Vorstellung dazwischen erarbeiteten Ergebnisse:1 Mal / Jahr. Dazu werden regelmäßig VertreterInnen von Bund, Land und Städten eingeladen werden. Unterarbeitsgruppen werden sich prioritär zu behandelnde Themen widmen.

Walk-space.at hofft sehr, dass ein den nächsten Monaten die Ernennung der Ansprechperson auf Bundeseben zu dieser Agenda erfolgen wird, dass viele Kommunen FG-Checks und Imageverbesserungen starten. Im Verkehrssicherheitsbeirat ist ein Unterausschuss "Zu Fuß gehen" ins Auge gefasst.

Die 1. Unterarbeitsgruppe der AG Zu-Fuß-Gehen zum Thema Rechtliche Rahmen-bedingungen soll noch im Dezember tagen - falls Sie rechtliche Verbesserungswünsche haben, teilen Sie uns diese bitte mit. DANKE !
Bitte Unterstützen Sie unser Engagement für Verbesserungen und zur Kommunikation durch Ihre Mitgliedschaft.

 

   

Mobilität der Zukunft – Mobilitätswende
Call bis Februar 2019

Das Programm "Mobilität der Zukunft" unterstützt Forschungsprojekte, die mittel- bis längerfristig wesentliche Lösungsbeiträge für mobilitätsrelevante gesellschaftliche Herausforderungen erwarten lassen. Innovationen und Forschungserkenntnisse sollen bestehende Märkte stärken bzw. neue Märkte generieren und im Bereich Personenmobilität innovativ gestaltend wirken. In der 12. Ausschreibung aus dem Programm "Mobilität der Zukunft" ist u.a. ein Schwerpunkt zur "Mobilitätswende" ausgeschrieben. Der Call dazu wurde am 24.10.2018 gestartet und läuft bis Februar 2019.

» Infos zum aktuellen Call
» Ausschreibungsleitfaden

 

    2. Deutscher Fußverkehrskongress - FUKO

Die FUKO widmete sich von 10. bis 11. Okt.2018 in Berlin neuesten Konzepten und Entwicklungen der Fußverkehrsförderung mit dem Ziel, Wissen auszutauschen, Projekte vorzustellen und die Netzwerke untereinander zu stärken. Die Konferenzerfahrung aus mehr als 10 Fußgängerkonferenzen in Österreich fand bei der Vorbereitung der Berliner Konferenz durch Mitwirkung von Walk-space.at seinen Niederschlag.

» Fotoalbum

» Details zur Konferenz und zum Rückblick


 

 

  Mobilitätsfest Graz

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Dies stellten mobilitätsbegeisterte BesucherInnen am europaweiten autofreien Tag in Graz unter Beweis. Trotz regnerischem Wetter machten die Teilnehmenden den Lendplatz zur Flaniermeile und nutzten die viele Möglichkeiten zur Information über sanfte Mobilitätsformen. Walk-space.at konnte dabei die Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 bewerben sowie über Good-Practice Projekte zum Fußverkehr, Strategien für Städte und Gemeinde und Angebote rund um die Verbesserung von Fußwegenetzen informieren. Zudem sorgten die gute Musik und die attraktiven Aktionen für Jung und Alt für eine gute Stimmung.

» Details zur Aktion

 

    Werkstatt Mobilität  

Das Netzwerk Zukunftsraum Land lud am 30. Okt. 2018 zur innovativen Werkstatt in Werfenweng. Kommunen, Institutionen, LEADER- und KEM-Regionen konnten sich über Beispiele und Strategien für klimafreundliche Mobilitätslösungen und -angebote im ländlichen Raum austauschen. Walk-space.at war mit den Themen rund um das Zufußgehen vertreten, ganz nach dem Motto: "die letzte Meile, gut zu Fuß!"
FußgängerInnen-Checks, Imageaktionen und Wissenstransfer unterstützen dabei.

» Fotos von der Veranstaltung gibt's auf facebook

 

 

WISSEN


 

 

 

 

 

 

 

Begegnungszonen-Doku: Neue Begegnungszone in Waldegg, NÖ

www.begegnungszonen.or.at

Nach dem Neubau der Landesberufsschule für Tourismus und der Errichtung des Seniorenwohnheims in Waldegg wurde ein Prozess zur Ortsraumgestaltung initiiert. Ziel war es, Begegnung, Austausch und Aufenthalt wieder in den Ortskern zu bringen und gleichzeitig den Verkehr zu entschleunigen. Somit kam in dem ca. 6.000m2 großen Bereich das Konzept der Begegnungszone mit 20 km/h zur Umsetzung. Innerhalb der Begegnungszone gibt es niveaugleiche Oberflächen, wodurch alle Bereiche barrierefrei erreichbar sind. Der befahrbare Bereich sowie die doch recht großen Parkplatzflächen sind mittels Betonbelag gestaltet. Mittels neuer einheitlicher Pflasterung, Errichtung neuer Aufenthaltsflächen, Fahrradabstellanlagen, Trinkbrunnen, Bücherschrank und Outdoor- Schachspiel wurde die Verweilqualität des Platzes gehoben. Der Vorplatz der Landesberufsschule und der Abschnitt der gegenüberliegenden Gastronomie wurde besser erlebbar gemacht - die Querungsbeziehung mittels Pflasterung hervorgehoben und neue Bäume gepflanzt.


Die Dokumentationsseite präsentiert über 60 Begegnungszonen in Österreich, aus 45 Gemeinden und 9 Bundesländern im Detail. Weitere Ergänzungen erfolgen laufend.
Falls Sie neue Projekte übermitteln möchten:
» Formular

 

Weiterlesen: » Begegnungszone in Waldegg, NÖ

 

 

HINWEISE / Aktuelle Publikationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Broschüre Aktive Mobilität

Die FGÖ-Broschüre „Aktive Mobilität“ gibt einen kompakten Überblick über verfügbare Informationsmaterialien sowie aktuelle Projekte zur Förderung aktiver Mobilitätsformen aus unterschiedlichsten Sektoren.

» Infos

 

 

 

Wien zu Fuß Report

Der Wien zu Fuß Report ist eine umfassende Befragung der Wiener Bevölkerung zum Fußverkehr. Er basiert auf der Auswertung von 4.600 persönlichen Interviews. „Insgesamt ist die Zufriedenheit der Fußgängerinnen und Fußgänger in Wien sehr hoch“, längere Grünphasen bei Ampeln und mehr Sitzmöglichkeiten werden gewünscht. Zudem ist den WienerInnen die Sauberkeit auf Gehwegen besonders wichtig.

» Weiterlesen: Wien zu Fuß Report

Den Teilnehmenden der XII. Österr. FußgängerInnen-Fachkonferenz wurde ein Exemplar dieser Broschüre in der Tagungsmappe zur Verfügung gestellt.

    Buch "Grenzenlos Radeln“

Die schönsten Touren zwischen Österreich und Tschechien. Orte entdecken, Natur erleben, Geschichte erfahren.

» Weiterlesen für unterstützende Mitglieder

    Sachstandsbericht Mobilität
Mögliche Zielpfade zur Erreichung der Klimaziele 2050 mit dem Zwischenziel 2030

Der "Sachstandsbericht Mobilität" soll mögliche Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele 2030/2050 für eine zunehmend CO2-neutrale Personen- und Gütermobilität aufzeigen.

» Weiterlesen für unterstützende Mitglieder

 

Lobbyarbeit „gut zu Fuß“ unterstützen

Danke an alle unterstützenden Mitglieder, die unsere Arbeit für bessere Infrastruktur und Wissenstransfer ermöglichen!
» Mitglied werden...

nähere Infos: » Projektbezogene Unterstützung 

Der Österr. Verein für FußgängerInnen freut sich auf Mitgliederbeiträge und projektbezogene Unterstützungen.


 

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Fachkonferenz f. FußgängerInnen 2018

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2. Deutscher Fußverkehrskongress - FUKO

Die FUKO widmete sich von 10. bis 11. Okt.2018 in Berlin neuesten Konzepten und Entwicklungen der Fußverkehrsförderung mit dem Ziel, Wissen auszutauschen, Projekte vorzustellen und die Netzwerke untereinander zu stärken. Die Konferenzerfahrung aus mehr als 10 Fußgängerkonferenzen in Österreich fand bei der Vorbereitung der Berliner Konferenz durch Mitwirkung von Walk-space.at seinen Niederschlag.

» Details zur Konferenz und zum Rückblick

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Handlungsleitfaden „Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie“

Wie kann das Zufußgehen strategische gefördert werden?

Der aktuelle Handlungsleitfaden gibt einen Überblick über die Themenvielfalt, die mit dem Fußverkehr hinsichtlich einer systematischen Förderung im Zusammenhang stehen.

In knapp zwei Jahren wurden mittels zahlreichen Interviews, Befragungen, kommunalen Workshops, einem Projekt-Fachbeirat - bei dem auch DI Dieter Schwab als beratender Experte dabei war - und mittels fünf ausgewählten Musterkommunen die bereits vorhandenen Ansätze in deutschen Städten und Kommunen dargelegt. Ziel war es, daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten und diese in einer Broschüre zu veröffentlichen.

In den Kapiteln:

1. Anknüpfen
2. Voranschreiten
3. Verorten
4. Anpacken
5. Zugreifen

werden zahlreichen Strategien vorgestellt, wie der Fußverkehr gefördert werden kann.

Ein wichtiger Beitrag für die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte zugunsten des Umweltverbundes aus Fuß-, Rad- und öffentlichem Personennahverkehr.

Dieser Handlungsleitfaden, herausgegeben vom FUSS e.V. Deutschland, wird auch bei der XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 vorgestellt.
Das Ansichtsexemplar ist im Juli, 2018 erschienen: » zum Download (pdf)

 

ZU FUSS INFO 3/2018

 

 W a l k - s p a c e   I n f o m a i l  3  /  2 0 1 8

Werte/r Interessent/in am Zu-Fuß-Gehen,
liebe/r Leser/in,

mit dieser Ausgabe informieren wir über Entwicklungen, Neuerungen und Diskussionen rund um das Zufußgehen in Österreich und international.

Mit unseren digitalen Aussendungen, Fachpublikationen und Veranstaltungseinladungen sind Sie hoffentlich immer gut informiert. Sie können diesen Service jederzeit abbestellen, indem Sie mit dem Betreff „unsubscribe“ auf diese Mail antworten oder uns direkt kontaktieren. Wir werden Ihre Informationen mit Sorgfalt und Respekt behandeln. Weitere Informationen zu unserer Datenschutzerklärung finden Sie auf der Website. 

Wir ersuchen Sie auch rechtzeitig eine unterstützende Mitgliedschaft  einzugehen – das Infomail wird voraussichtlich ab 2019 eingestellt werden – dann wird es nur mehr Newsletter für Mitglieder geben!
Wir hoffen, dass wir Sie weiterhin über aktuelle Themen und Wissenswertem zum Fußverkehr in Österreich und international informieren können und die Interessen der FußgängerInnen in Österreich mit Ihrer Unterstützung erfolgen kann.

Es geht viel weiter im Fußverkehr - die Stakeholder-Arbeitsgruppe "Masterplan Gehen: Bund - Land - Kommunen" hat sich erstmals getroffen.

Fußgängerfreundliche Grüße,

facebook
und viel Spaß beim Lesen dieser Infomail,
DI Dieter Schwab, Obmann
 

 

AKTUELL


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen”

Bis 6. August 2018 zur Fachkonferenz vergünstigt anmelden –
Teilnahme für einen oder beide Tage

4. und 5. Okt. 2018 | Graz, Minoritensäle

Nicht nur beim Reden kommen „d‘ Leut‘ zsamm“ - auch beim Thema Gehen, denn die XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen vernetzt in Graz nationale und internale ExpertInnen, um Wege in eine aktiv mobile Zukunft aufzuzeigen. In unterschiedlichen Formaten wie Plenum, Workshops, "Speed-Dating" werden bewährte Beispiele und aktuelle Vorhaben zur Veränderung von öffentlichen Räumen in bewegungsfreundliche Stadtquartiere präsentiert. Dabei wird neben Nahmobilitätsstrategien, Smart Street Design und Begegnungszonen  auch die Motivation zum Gehen und die gesundheitlichen Aspekte beleuchtet. Wie kann eine Mobilität der Zukunft aktiv mobil verbessert werden, wie sehen Ergebnisse zu Forschungen aus?

Die zwei Konferenztage bieten in Summe 7 Plenarvorträge, 4 Workshops und 3 Sessions mit 37 Impulsbeiträgen, 53 Speed-Dating Projektvorstellungen passend zu den Konferenzschwerpunkten. Sechs Walk-Shop – Rundgänge (Fachexkursionen) runden das umfangreiche Konferenzprogramm ab.

» ANMELDUNG ZUR FACHKONFERENZ

Auszug nach Schwerpunkten:

Wege in eine aktiv mobile Zukunft – (neue) Entwicklungsgebiete:

   * Moderne Mobilität für ein neues Quartier - die Lincolnsiedlung in Darmstadt
     Astrid Samaan, Stadtplanungsamt Darmstadt (D)

   * Planungen für Zufußgehende in den Grazer Stadtentwicklungsgebieten 
     DI Martin Zettel, DI Klemens Klinar, Stadtplanung Graz

   * Smart City Waagner Biro Graz
     Arch.DI Mag. Thomas Pilz, Arch.DI Christoph Schwarz, aaps
     DIin Melanie Stadler, freiland Umweltconsulting

   * Mobilitätskonzept aspern Seestadt & was Planende lernen können 
     DI Lukas Lang, wien 3420 AG; DI Robert Luger, 3:0 Landschaftsarchitektur

     uvm.

 

Mobilität der Zukunft aktiv mobil:

   * Qualität von öffentlichen Räumen - Methoden in der Schweiz
     Dominik Bucheli, Fussverkehr Schweiz (CH)

   * Walk&Feel - Messmethoden zur Erfassung der Walkability
     DIin Linda Dörrzapf, TU Wien

   * Erhebung von Fußgängerdaten mittels Public Participatory GIS
     Veera Helle, Mapita Ltd, Zürich

     uvm.

 

Begegnungszonen – lebenswerte Straßenräume innerorts,  Smart Street Design: 

   * Begegnungszonen in Luxemburg
     Claude Schuman, Kommunal planung, Ministerium des Innern Luxemburg; 
     Jean-Luc Weidert, Büro Schroeder, Luxemburg (LU)

   * Flächiges Queren in Ortszentren -Erfahrungen aus der Schweiz
     Jakob Leitner, verkehrsteiner AG (CH)

   * Erfahrungen bei der Realisierung der Begegnungszonen in Kufstein
     Dr.in DIin Elisabeth Bader, Stadt Kufstein, Bau und Umweltschutz

     uvm.

 

Nahmobilität: Fuß / ÖV / Rad - Strategien & Mikro ÖV:

   * Schritte zu einer Fußverkehrsstrategie für Deutsche Kommunen 
     Dr.in Viktoria Wesslowski, FUSS e.V. Deutschland (D)

   * Tätigkeiten des Deutschen Umweltbundesamtes zum Fußverkehr
     Alena Büttner, M.Sc., UBA Deutschland (D)

   * active2work
     DIin Marlene Doiber, tbw research

     uvm.

 

Motivation zum Gehen - Sicherheit - Schulumfelder – Ethik:

   * Sicher unterwegs zu Fuß in Deutschland
     DI Jörg Ortlepp, UDV- Unfallforschung der Versicherer (D)

   * Kinder unterwegs – Ein barrierefreies Kinderwegenetz braucht die Stadt!
     DIin Katja Hausleitner / Mag.a Erika Wilfling-Weberhofer, Kinderbüro-Stmk

   * Selbstständig zur Schule - Bedeutung des Schulwegs für die Entwicklung der Kinder
     & "Gut geh Raum" Bregenz 
     DI Martin Scheuermaier, Land Vorarlberg; 
     DIin Petra Dominguez, Stadt Bregenz

     uvm.

 

Gehen als aktive Mobilität - Voraussetzungen für Alltagsbewegung:

   * Models of good practice für Aktive Mobilität in Schule, Betrieb und Gemeinde 
     Dr.in Sandra Wegener, BOKU Wien, Institut für Verkehrswesen

   * EU-Aktionsplan "Themenpartnerschaft für städtische Mobilität" und
     globaler Aktionsplan der WHO
    MinRin V. Bayer-Balint, BM f. Arbeit, Soziales, Gesundheit u. Konsumentenschutz

   * Argumentarium Aktive Mobilität in allen Politikbereichen 
     DIin Irene Bittner, BOKU, Institut für Landschaftsplanung

     uvm.

 

 Konferenz Graz

  Aktuelles Konferenzprogramm

Übersicht:

Do., 04.10.2018:
"Speed-Dating" | Eröffnung / Plenum | Workshops | Plenum | Rundgang

Fr.,  05.10.2018:
"Speed-Dating" | Plenum | Parallelsessions | PlenumWalk-Shops

zum: » Konferenzprogramm 

 

 

  Teilnehmen & Mitmachen

Bis 6. August 2018 anmelden („normal bird“) und / oder beim "Speed-Dating" aktiv mitmachen:
senden Sie zu Ihrem "Speed-Dating" Beitrag, passend zu den Konferenzschwerpunkten, bitte eine kurze Beschreibung (1 Seite in DIN A4-Format) an:
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» Medien

#WSP18Graz @walkspaceAT

Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Fachöffentlichkeit, kommunale MultiplikatorInnen, EntscheidungsträgerInnen, ExpertInnen der Verkehrs-, Stadt-, Raumplanung, der Verwaltungen, an Bildungseinrichtungen und die Privatwirtschaft, Planungsbüros, Interessensvertretungen sowie an NGOs in Österreich und im deutschsprachigen Raum.
» Konferenzwebpage

 

 

 

Spiel der Kinder im Freien - Jahresbericht des Netzwerks Kind und Verkehr (CH)

Kinder wollen die Welt, die sie umgibt, eigenständig erkunden und unbegleitet mit andern Kindern Kontakte knüpfen. Dafür muss aber auch die Umgebung stimmen, denn die Kinder sollen auch autonom wieder in die Wohnung zurückkehren können. Doch die Möglichkeit eigenständig die Umwelt zu erforschen braucht kindgerechten Platz und Raum. In einer vom motorisierten Straßenverkehr überfluteten Welt findet das wichtigste Spiel zumeist lediglich im Wohnumfeld statt.

Daher ist es besonders wichtig kinderfreundliche öffentliche Räume zu errichten, in welchen das Kind auch Erfahrungen außerhalb der eigenen vier Wände sammeln kann. Denn die Spielmöglichkeit draußen stärkt die Selbstständigkeit der Kinder, vertieft die unmittelbare Erfahrung mit der Umwelt und führt dazu, dass die Kinder Konflikte selbstständig lösen lernen.

Der Jahresbericht vom Netzwerk Kind und Verkehr (Schweiz) fasst Informatives zum Thema kindergerechte Umwelt zusammen.
Weiterlesen: » Jahresbericht

Mehr zum kindertauglichen Wohnumfeld:  » Artikel „Draussen ist das Leben“ - Interview mit Marco Hüttenmoser, Forschungsstelle Kind und Umwelt (Schweiz)

 


Foto: Franziska Schurig © GrazMuseum

 

Ausstellung GrazMuseum: „Schau Graz! 426 Standpunkte zur Situation der Stadt"

Das GrazMuseum zeigt in der aktuellen Ausstellung: "Schau Graz! 426 Standpunkte zur Situation der Stadt" in genau 426 Fotografien den gegenwärtigen Istzustand von Graz als gesellschaftlich gewordener Stadtraum. Die Ausstellung lädt Museumsbesucher/-innen durch gezielte Fragen ein, sich durch die stadttopografischen Fotografien einen Begriff zu machen von den vielfältigen, real wirkenden Kräften, welche die Stadt „gestalten“ und verwandeln.
Diese Ausstellung läuft bis 10.09.2018.

Im Zuge der Kooperation zur XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 in Graz können Teile der Ausstellung besichtigt werden. Dir. Otto Hochreiter und Vizedirektorin Mag.a Sibylle Dienesch werden den interessierten KonferenzteilnehmerInnen ausgewählte Exponate näher bringen.

» zur Ausstellung im GrazMuseum, Sackstraße 18, A-8010 Graz     

 

 

PROJEKTE


 

 

Qualitätsvolle Wege zu Fuß – FußgängerInnen-Check Lustenau (Vorarlberg)

Um Verbesserungen im Fußwegenetz auf eine einfache Art und Weise zu ermitteln, führte der Verein Walk-space.at in Kooperation mit der Marktgemeinde Lustenau und zweier Volksschulen einen FußgängerInnen-Check durch. Dabei stand vor allem der Dialog vor Ort im Vordergrund, denn wer zu Fuß unterwegs ist, weiß am besten "wo der Schuh drückt". Daher wurde unter reger Mitwirkung der Volksschule Rheindorf und der Volksschule Hasenfeld das lokale Wissen in Bezug auf eine fußgängerfreundliche Infrastruktur eruiert.

In den gemeinsamen Rundgängen in den zwei Teilgebieten Rheindorf und Hasenfeld konnten einige konkrete „Stolpersteine“, aber auch zahlreiche Anregungen für einen angenehmen Aufenthalt entlang der Schulwege gesammelt werden. Die Ergebnisse der insgesamt 177 Rückmeldungen sowie Beobachtungen seitens Walk-space.at flossen in ein Maßnahmenkonzept je Gebiet ein. Die Vorschläge zur Verbesserung im Fußwegenetz wurden präsentiert und stehen Interessierten auch online zur Verfügung.

Details zum FußgängerInnen-Check Lustenau:  » Projektwebpage

Falls auch Sie in Ihrer Gemeinde, Stadt, Bezirk, Schulumfeld, Zentrum, etc. einen FußgängerInnen-Check machen möchten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Diese Checks werden situationsangepasst und maßgeschneidert auf die Bedürfnisse vor Ort angeboten. Walk-space.at Vereinsmitglieder erhalten Vergünstigungen.

Nähere Informationen: FußgängerInnen-Check

 

 

 

Gut zu Fuß in Bischofshofen & Radstadt – speziell für SeniorInnen

Im Rahmen des Gesundheitsförderungsprojekts „AugeN auf - Auf gesunde Nachbarschaft – aktiv und freiwillig“ holte Walk-space.at in Kooperation mit AVOS (Arbeitskreis für Vorsorgemedizin) Bedürfnisse von älteren Menschen für ihre alltäglichen Fußwege ein.

Ziel dieses Pilotprojekts ist es, durch gesundheitsfördernde Maßnahmen einer zunehmenden Vereinsamung und Isolation älterer Menschen entgegenzuwirken. Im Rahmen dieses Gesundheitsförderungsprojeks (gefördert durch den Fonds Gesundes Österreich) werden daher Nachbarschaftsaktivitäten für ältere Frauen und Männer durchgeführt, die das soziale Teilhaben und die psychosoziale Gesundheit im Fokus haben.

Eine wesentliche Voraussetzung für ein gesundes Altern ist die selbstständige Mobilität. Daher war einer dieser Aktivitäten ein FußgängerInnen-Check, speziell abgestimmt auf die Hauptzielgruppe "ältere fitte Menschen", immobile Menschen und pflegende Angehörige. Schließlich ist eine gute Infrastruktur für FußgängerInnen Voraussetzung für eine altersgerechte Alltagsbewegung. In einem Workshop mit anschließendem Rundgang konnten in den beiden Pongauer Gemeinden Bischofshofen und Radstadt  Verbesserungsvorschläge gesammelt werden.

Es ist wichtig, die Qualität der Infrastruktur zu für ältere Menschen so zu verbessern, dass das Zufußgehen für Menschen im höheren Alter ermöglicht wird. Andererseits ist es nötig, das Bewusstsein bei älteren Menschen zu schaffen, ihre Stärken wie auch Schwächen selbst wahrzunehmen.
Ergänzend können diese – auf SeniorInnen abgestimmte – FußgängerInnen-Checks auch mit Bewegungseinheiten und informativen Gesundheitstipps ergänzt werden. Gerne kommt Walk-space.at auch in Ihre Gemeinde, Stadt(teil) oder Institution: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

» FußgängerInnen-Check

 

 

WISSEN


 

 

 

Neue Studie: Begegnungszonen in Österreich - 12 Standorte evaluiert

Gegenüberstellung von Begegnungszonen nach (Sicherheits)-parametern unter Berücksichtigung der Fußgängerfreundlichkeit

Im Rahmen der Studie wurden 12 Begegnungszonen in Österreich - u.a. nach fußgängerfreundlichen Aspekten (wie Bewegungsmuster, Verhalten, Interaktion, subjektives Empfinden) - evaluiert. Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen von Begegnungszonen auf das Verkehrsgeschehen, auf das Verhalten der VerkehrsteilnehmerInnen und auf die Verkehrssicherheit zu untersuchen. Walk-space.at hat dabei aktiv mitgewirkt.

Das Gesamtbild ist imposant: Insgesamt waren in den zwölf Begegnungszonen 57.486 Kfz, 52.444 FußgängerInnen (längs und quer gehend) und 4.510 RadfahererInnen unterwegs.
In diesen Begegnungszonen wurden in Summe 425 FußgängerInnen, 212 Kfz-LenkerInnen, 157 RadfahrerInnen und 56 ansässige Unternehmer befragt.

Zusammenfassend stellt die Studie u.a. fest:
Kommt es zu einer Interaktion, wird in rund drei Vierteln der Fälle dem Fußgänger der Vortritt gewährt. Ob dieser Vortritt tatsächlich gewährt wird oder nicht, ist weniger von unterschiedlichen Verkehrsstärken zu unterschiedlichen Tages- oder Jahreszeiten als vielmehr von der Straßenraumgestaltung und den Sichtverhältnissen vor Ort abhängig. Die Analyse der ausgewählten Standorte hat gezeigt, dass die Straßenraumgestaltung generell entscheidend für das Funktionieren einer Begegnungszone ist. Zusätzlich sind Partizipation und Information wesentliche Elemente, um hohe Akzeptanz bei allen Verkehrsteilnehmern zu erreichen. Gemäß den Ergebnissen der durchgeführten Befragungen werden die untersuchten Begegnungszonen von den Verkehrsteilnehmern großteils positiv im Sinne einer Erhöhung der Verkehrssicherheit wahrgenommen.

Diese Studie wird bei der XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 durch das KFV vorgestellt und ist auf der Seite www.Begegnungszonen.or.at abrufbar.

» Weiterlesen für Mitglieder

 

 

 

 

 

 

 

 

Begegnungszonen-Doku: Graz, Sonnenfelsplatz (Steiermark)

www.begegnungszonen.or.at

Der Sonnenfelsplatz ist ein täglicher Kreuzungspunkt von ca. 4.000 m² Größe für etwa 15.000 Kfz /Tag, rund 8.000 RadfahrerInnen, ca. 14.000 FußgängerInnen und für vier städtische Buslinien. In Spitzenzeiten bewegen sich 3.400 FußgängerInnen und 640 RadfahrerInnen pro Stunde am Platz. Dies macht deutlich, dass der Kfz-Verkehr nicht den Hauptanteil des Verkehrs ausmacht. Das Projekt setzte sich zum Ziel einen lebenswerten Straßenraum für alle zu schaffen und dadurch die Koexistenz der VerkehrsteilnehmerInnen zu verbessern. Der öffentliche Raum wurde so gestaltet, dass er zu einem Ort der Begegnung, Kommunikation und des sozialen Umgangs wurde und dennoch seine Funktion als Verkehrsraum bewahrt. Nivellierung der Bordsteine sowie weitgehender Verzicht auf Beschilderung und Fahrbahnmarkierungen führen zu einer erhöhten Aufmerksamkeit und Wahrnehmung sowie zu einem verstärkten sozialen Verhalten.

Details erfahren: » Begegnungszone Graz – Sonnenfelsplatz

Das Projekt kann im Zuge der Fachkonferenz besichtigt werden -
siehe: » Walkshop 3 

Die Homepage www.begegnungszonen.or.at gibt einen anschaulichen Überblick über vorhandene Begegnungszonen-Projekte in Österreich. Weitere Ergänzungen für neue Projekte können übermittelt werden: » Formular

Weiterlesen: » Begegnungszonen in Österreich

Aktuell neu gestaltet: » Wien, Begegnungszone Lange Gasse
Die Begenungszone im 8. Wiener Gemeindebezirk wird atmosphärisch sehr angenehm.

 

 

Qualitätsvolle Materialien - wiederkehrender Gehgenuss für FußgängerInnen in Portugals Straßenräumen

In Portugal gibt es an verschiedenen Ecken des Landes immer wieder qualitätsvolle Verweilorte und kleine FußgängerInnenparadiese – internationale good-practice-Beispiele. Einige anschauliche Beispiele - von guten, detailreichen Pflasterungen - über lauschige Bänke, "sekundäres Sitzen", Bepflanzungen, gute Schnittstellen zum Radverkehr und „e-Taxi-Rikschas“, getrennte Fuß- und Radwege als Promenaden im Strandbereich, etc.

Weiterlesen: » Lissabon Pedestrian streets

Schauen Sie sich das an, und lassen Sie sich inspirieren:
» Fotogalerie für Mitglieder

Ein Beitrag von DI Dieter Schwab

 

 


Beispielsujet der "Radsam-Kampagne"

 

„Achtsam mit dem Rad“ – eine Kampagne auch auf Fußgängerflächen

Die deutsche Kampagne „RADSAM – achtsam mit dem Rad fahr´n!“ wirbt für ein achtsames und rücksichtsvolles Miteinander von FußgängerInnen und RadfahrerInnen in innerstädtischen Fußgängerzonen. Es ist Teil des Projektes „Mit dem Rad zum Einkauf in die Innenstadt – Konflikte und Potenziale bei der Öffnung von Fußgängerzonen für den Radverkehr“, welches auch bei der Fachkonferenz für FußgängerInnen 2017 in Klagenfurt  vorgestellt wurde.

Ziel ist die Entspannung des potentiellen Konfliktfeldes zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen bei der gemeinsamen Nutzung der Flächen von innerstädtischen Fußgängerzonen und die Sensibilisierung des Einzelhandels, der Gastronomie und Freizeiteinrichtungen für radfahrende KundInnen in der Innenstadt. Insgesamt soll eine Akzeptanzsteigerung des Radverkehrs auch in Fußgängerzonen erreicht werden (soferne dieser Platz findet). Bei gegenseitiger Rücksichtnahme von RadfahrerInnen und FußgängerInnen wird ein entspannter und gefahrloser Aufenthalt, Einkauf oder Durchquerung der Innenstadt zu Fuß oder mit dem Rad angestrebt, wodurch sich positive Effekte für das Sicherheitsgefühl und die lokale Wirtschaft ergeben.

Erfahren Sie mehr über die zahlreichen Sujets und Infos:
» Kampagne „RADSAM – achtsam mit dem Rad fahr´n!“

 

 

 

 

Wir zählen - Walk-space.at bei der Fachtagung Fussverkehr Schweiz

Zum Thema „Wir zählen! Zählungen und Datenmodelle für die aktive Mobilität“ fand am 12. Juni 2018 die Fachtagung vom Fussverkehr Schweiz in Biel statt. Zählungen und Daten sind wichtige Grundlagen für die Planung und Dimensionierung von Verkehrsanlagen. Beim Fußverkehr in Österreich sind diese Grundlagen meist nur in Zusammenhang mit Einkaufsstraßen vorhanden. Diese Fachtagung zeigte, welche Möglichkeiten für Datenerhebungen bestehen und wie diese ausgewertet werden können. Dabei wurden technische Möglichkeiten der Erhebungen und deren Einsatzgrenzen für den Fußverkehr beleuchtet. Neben temporären und permanenten Zählstellen für den Fußverkehr lieferten die Workshops auch Wissenswertes über fußverkehrsfreundliche Datenauswertungen.
 
Details dazu siehe: » Eindrücke und Programm
 

Walk-space.at nahm aktiv beim „Speed-Dating“ teil und informierte zu aktuellen Walk-space-Projekten, wie u.a. zur XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen in Graz.

Weiterlesen: 
» Übersicht Speed-Dating-Projekte der Fussverkehr-Schweiz-Fachtagung

 

HINWEISE

Ausstellung grazmuseum: Schau Graz!
426 Standpunkte zur Situation der Stadt"
bis 10.9.2018 I Graz
» Infos

XII. Österreichische Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018
Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen
4. und 5. Okt. 2018 | Graz
» Infos

2. FUKO Deutschland
» Infos 

 

Lobbyarbeit „gut zu Fuß“ unterstützen

Danke an alle unterstützenden Mitglieder, die unsere Arbeit ermöglichen! » Mitglied werden...
nähere Infos: » Projektbezogene Unterstützung 

Der Österr. Verein für FußgängerInnen freut sich auf Mitgliederbeiträge und projektbezogene Unterstützungen.


 

Danke für eine Weiterleitung in Ihrem Netzwerk.

Viel Freude beim Zufußgehen wünscht Ihnen das Walk-space Team!

 

Mit fußgängerfreundlichen Grüßen,

DI Dieter Schwab, Obmann
das Walk-space-Team

www.walk-space.at

Walk-space.at | Der Österreichische Verein für FußgängerInnen
ZVR 078105059 - Kontakt:
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 Wissen Kompakt 11

 DOKU-CD
Fachkonferenz f. FußgängerInnen 2017

unterstützende
Mitgliedschaft
 

 

» Kurzfassung


 


» Weiterlesen: Inhalt,...

» Infos zur Mitgliedschaft
» projektbezogene Unterstützung

 
Bleiben Sie mit dem Thema in Kontakt!
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Walk-space.at | Der Österreichische Verein für FußgängerInnen | ZVR 078105059 | www.walk-space.at

Fachexkursion Fußverkehr Graz

Do., 14. Juli 2022 | 10:00 - 17:15 Uhr

Cover Flyer Graz

Begrenzte Teilnehmerzahl -
bitte rechtzeitig anmelden!

» Programm & Anmeldung

Mitglied werden

Aktion #mitallensinnen zu Fuß

33. StVO Novelle beschlossen

Verkehrszeichen: durchlässige Sackgasse

Um die aktive Mobilität zu verbessern, wurde eine Vielzahl von Forderungen für eine StVO-Novelle eingebracht.

Unsere Forderungen für eine fußgängerfreundliche StVO:

  • "durchlässige Sackgasse"
  • "Schulstraße"
  • Adaptierungen zum Verhalten der Fußgänger
  • Absoluter Vorrang für Gehende gegenüber gehsteigquerenden Fahrzeugen & Verhalten auf Gehsteigen

Wir freuen uns sehr, dass eine Vielzahl der Walk-space.at Vorschläge übernommen worden sind (Schulstraße, Sackgasse mit Durchgehmöglichkeit,...)

  

Bis 1. Juli gab es die Möglichkeit Stellung zu beziehen:
» Gesetzesvorschlag

 

Walk-space Vorhaben, Projekte & Aktivitäten

Webinar Fußverkehr: Walking Akademie

Wissensplattform zum Thema Fußverkehr mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten

Blick von oben auf eine "grüne" Haltestelle

 

Gehsteig ≠ Fahrsteig

Der Gehsteig ist kein Fahrsteig - Sujetbild

» Facebook:
#GehsteigistkeinFahrsteig

 

Walk-space.at gewinnt den Congress Award Graz

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Begegnungszonen Studie:

12 Standorte in Österreich im Vergleich

Cover der Begegnungszonen-Studie

Im Rahmen der Studie wurden 12 Begegnungszonen in Österreich - u.a. nach fußgängerfreundlichen Aspekten - evaluiert. 

Diese wurde bei der XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 vorgestellt.

» Weiterlesen

Walkshop (Fachrundgänge)

 

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Walk-space.at bietet geführte Fachrundgänge zu den Themen Mobilität, Fußverkehr, qualitätsvolles Fußwegenetz, Begegnungszonen sowie Gestaltung öffentlicher Räume in Städten und Gemeinden an.

Kontaktieren Sie uns:
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nähere Infos: » Begegnungszone

Details zu Projekten:
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