Infomail 2/2014
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"Zu Fuß auf der internationalen Konferenz für FußgängerInnen Walk21 in München 2013“
Walk-space.at – der österr. Verein für Fußgänger und Fußgängerinnen präsentierte am Dienstag, 8. April 2014 in der Wiener Planungswerkstatt die neue Sonderausgabe der „Wissen kompakt Serie“ zur „Weltfußgängerkonferenz Walk21“ .
Fotoimpressionen:
« Ici, c’est capitale ! » – „Hier ist die Hauptstadt!“ war das Motto der Kulturhauptstadt Marseille vergangenes Jahr. Für 2013 wurden in den vergangenen Jahren viele Impulse in und um Marseille gesetzt. Dabei wurden nicht nur neue Museen gebaut, auch im öffentlichen Raum wurde der Anspruch als Kulturhauptstadt sichtbar gemacht.
Durch Interventionen und Installationen an vielen Plätzen, gerade im öffentlichen Raum, entstanden zweckmäßige Einrichtungen in attraktiver und künstlerischer Ausgestaltung. Doch nicht nur das: Auch neue Verbindungen wurden geschaffen, um die Kulturhauptstadt zu Fuß zu erleben.
Darüber hinaus wurde die « piétonnisation », die Schaffung von Fußgängerzonen, im Zuge des Kulturhauptstadtjahrs forciert. Kombiniert mit Kunstinstallationen entstanden somit auch attraktive Räume, die zum Verweilen einladen.
Gehen Sie mit uns auf einen kleinen Streifzug - Impressionen:
Beitrag von:
Isaak Granzer
Christian Zeilinger
Themen zum "zu Fuß gehen" aus 2014
Unsere "Geh-Community" erhält mit der Infomail 4x / Jahr:
Informationen zu den laufenden walk-space Aktivitäten, Daten und Fakten, Hinweise zum Zufußgehen, Wissenswertes, Projektinfos aus den Sparten Mobilität, Umwelt und Forschung, Veranstaltungen...
Die walk-space.at Infomail kann kostenlos per Mail erhalten werden. Den erweiterten Newsletter (u.a. mit dem Kapitel Wissen) gibt es nur für Mitglieder: Mitglied werden
Infomail 1 / 2014:

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Im Rahmen des Autofreien Tages "Streetlife" in Maxglan / Stadt Salzburg wurden die zehn qualitätsvollen Fußgängerprojekte des Walk-space AWARDs 2010 - Landespreis Salzburg auf der ORF-Bühne mit Urkunden geehrt und die Kategorie-Sieger prämiert.
„Gehen als Green Mobility - nachhaltige, bewegte, energieautarke Infrastrukturen"
Bei der diesjährigen Fußgängerkonferenz wurden im Sinne einer "green mobility" erforderliche Fort-Schritte diskutiert und urban, ländliche Good-Practice Beispiele als auch erfolgreiche Projekte im Bereich Jugend und Bildung präsentiert. 30 spannende Vorträge darunter auch Gastvorträge aus der Schweiz, aus Deutschland und Südtirol konnten den TeilnehmerInnen geboten werden.

"Ein neues Gesicht - bei gleichen Funktionen"
Unter dem Motto "Einkaufsstraße als attraktiver Ort und Platz" fand in Maxglan ein Partizipationsprozess statt. Zentrales Thema war die Umgestaltung der Maxglaner Hauptstraße von der Maximiliansbrücke bis zur Neutorstraße in einen Begegnungsraum nach dem Koexistenzprinzip.
Neue Wohnhausanlage Podhagskygasse/Schukowitzgasse mit Flächen für gemeinsames Miteinander
Am 2. Juli fand die feierliche Eröffnung der Wohnhausanlage Podhagskygasse der Wohnbauvereinigung der Privatangestellten (WBV-GPA) durch Mag. Michael Gehbauer (Geschäftsführer WBV-GPA), Mag.a Andrea Holzmann (Geschäftsführerin WBV-GPA), Bezirksvorsteher Norbert Scheed und Dr. Kurt Stürzenbecher (Vorsitzender des Ausschusses für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, in Vertretung für Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig) statt.
Im zentralen Bereich der Wohnanlage wird ein Raum für Alle mit Möglichkeiten zum Aufenthalt, Spielen und Queren für die AnrainerInnen realisiert. Dieser wurde von Walk-Space.at gemeinsam mit Trans-City ZT GmbH, Landschaftsarchitektur Rennhofer und der WBV-GPA geplant.
Walk-Space.at freut sich über die Fertigstellung und gratuliert allen Bewohnerinnen und Bewohnern zu ihrem neuen Zuhause!
Weiterlesen: Infomail 3/2014
"Zu Fuß auf der internationalen Konferenz für FußgängerInnen Walk21 in München 2013“
Walk-space.at – der österr. Verein für Fußgänger und Fußgängerinnen hat am Dienstag, 8. April 2014 in der Wiener Planungswerkstatt die neue Sonderausgabe der „Wissen kompakt Serie“ zur „Weltfußgängerkonferenz Walk21“ vorgestellt.
Auf 44 DIN A4-Seiten farbig bietet die Publikation eine kompakte und ansprechende Zusammenfassung über ausgewählte Themen und Vorträgen zum Zufußgehen der Walk21-Konferenz, welche unter dem Titel „Walking Connects!” in München 2013 stattfand.
Die Publikation gibt einen Überblick über interessante Konferenz-Beiträge zu Strategien, Instrumente und Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs und illustriert internationale Praxisbeispiele.
Inhalte:
Vorstellung der Publikation durch die AutorInnen – Powerpoint-Kurzpräsentation "Schlaglichter" der einzelnen Kapitel:

Infos zur Broschüre:
Optimierung der Erreichbarkeit ausgewählter Haltestellen der Linie 26: Prinzgasse, Zanggasse, Forstnergasse
Die neue Straßenbahnlinie 26 ist am 5. Oktober 2013 in Betrieb gegangen.
In den darauffolgenden Wochen werden entlang der täglichen Wege zu Fuß von und zu den Stationen kleinräumige Verbesserungsmöglichkeiten, Lücken im Fußgängernetz erhoben und dokumentiert, Wünsche für eine optimierte fußläufige Erreichbarkeit der neuen Stationen der Linie 26 gesammelt.
In zwei Kerngebieten – rund um die Haltestelle Forstnergasse und im Einzugsgebiet der Haltestellen Prinzgasse und Zanggasse - findet dieses Pilotprojekt, das an der Schnittstelle zwischen dem Fußverkehr und dem öffentlichen Verkehr ansetzt statt.
Walk-Space.at - geführter Rundgang – „good Practice Zu Fuß in Wien 3 und Wien 7“
Eine Entdeckungsreise „auf den Spuren bisheriger Walk-Space-AWARD-PreisträgerInnen, zu Fuß durch Wiens schönste Durchhäuser, versteckte Wegeverbindungen, Abkürzungen sowie kleinräumige Qualitäten für FußgängerInnen konnten bei diesem Rundgang für Jung und die „goldenagers“ erlebt werden. Die Route führte von historisch gewachsenen Strukturen in Wien Landstraße – Rochusmarkt, Sünnhof, Passage Hainburger Straße bis zu Neugestaltungen, wie etwa den, mit dem Walk-space AWARD 2010 ausgezeichneten, Jenny-Steiner-Weg in Wien Neubau und zeigte dabei gute Beispiele zum Zufußgehen, wie bedeutsam „barrierefreie“ Wegenetze sind.
Geleitet wurde der Rundgang von Team walk-space.at – dem Österr. Verein für FußgängerInnen. Walk-space.at in Kooperation mit "zu Fuß in Wien" und unter Beisein der Beauftragten für FußgängerInnen in Wien, Petra Jens.
Fotogalerie Rundgang:
Links zum Thema:
Good-Practice Beispiele zum Gehen
FußgängerInnencheck für Städte und Gemeinden
Walk-space AWARD 2010 - Good-Practice Broschüre
MACHEN SIE AUCH 2013 mit: Infos zum Walk-space AWARD 2013
Impressionen vom derzeitigen Probebetrieb vor der Neugestaltung Begegnungszone & Fußgängerzone Mariahilfer Straße in Wien
Die WienerInnen flanieren mit Begeisterung in der lebenswerten neuen Begegnungs- und Fußgängerzone.
Mehr dazu bei der VII. österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2013.
Wir freuen uns schon auf die Neugestaltung der Mariahilfer Straße nach dem "Probebetrieb".
Aktionstage "Gut zu Fuß am Donaukanal"

Der erste Teil der Aktion zur Sammlung von Wünschen und Anregungen für das Zufußgehen am linken Donaukanalufer konnte am Montag, 10.6.2013 erfolgreich werden.
Bei der Fußgänger- und Radfahrerbrücke Siemens-Nixdorf-Steg regte die „Kreativgalerie der Wünsche“ zahlreiche Zufußgehende an, ihre Wünsche zum Donaukanal abzugeben.
Im Rahmen von persönlichen Gesprächen, Feedbackbögen zum „Pflücken“ und einer „Stimmungswolke“ wurden jene Qualitäten ermittelt, die zu einer Steigerung der Attraktivität für das Zufußgehen in diesem Bereich beitragen können.
In diesem Zusammenhang kristallisierten sich unter anderem Wünsche nach mehr Rampen und barrierefreien Verbindungsmöglichkeiten zur Promenade entlang des Donaukanals, mehr Informationen zur Radwegbenutzung, weniger Einfluss des Straßenraumes durch Lärm & Abgase, sowie mehr Aufenthaltsbereiche / Wohlfühlzonen, wie auch punktuell nach einer besseren Beleuchtung als wichtige, von den Fußgängern und Fußgängerinnen häufig genannte Themen heraus.
Weitere Anregungen für mehr Fußgängerqualitäten entlang des Donaukanals konnten am Freitag, 14.6.2013 im Bereich Gerhardusgasse / Anton-Schmid-Promenade gesammelt werden. Die Zufußgehenden wünschten sich mit überwiegender Mehrheit, dass vor allem schnelle Radfahrende den parallelführenden Radweg und nicht den Gehweg benützen mögen. Bodenmarkierungen, größere Hinweistafeln, eine bessere Positionierung der Radverbotsschilder und Informationsaktionen für Radfahrende wurden als mögliche Maßnahmen seitens der PassantInnen genannten.
Der zweithäufigste Wunsch nach eine abwechslungsreicheren Gestaltung der Grünbereiche wurde meist in Zusammenhang mit Lärm- und Sichtschutz zur Brigittenauer Lände erwähnt. Darüber hinaus sind den Fußgängern und Fußgängerinnen die Pflege von Asphalt und Wurzelbereichen (Stolpersteine) sowie mehr Spielplätze für Kinder und Bank-Tisch-Kombinationen wichtig.
Befragte TouristInnen schätzen den Erholungsraum entlang des Donaukanals sehr und würden Orientierungswegweiser (z.B.: zu öffentlichen Verkehrsmitteln) wie auch mehr Kunst & Blumen zur Qualitäts-verbesserung vorschlagen.
Für alle, die nicht persönlich dabei sein konnten, gab es die Möglichkeit Wünsche und Ideen für die "Kreativgalerie der Wünsche" mittels Feedbackbogen bis 17. Juni 2013 zu schicken: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ein Projekt in Kooperation mit "Bereich Gehen der Mobilitätsagentur Wien" und "Fairnesszone - Projekt im Zielgebiet Donaukanal"
Die Aktion zur Sammlung von Wünschen und Anregungen für das Zufußgehen am Donaukanal fand am:
Mo., 10.6.2013 von 14:00-18:00 Uhr
am linken Donaukanalufer bei der Fußgänger- und Radfahrerbrücke Siemens-Nixdorf-Steg, sowie am
Fr., 14.6.2013 von 11:00-15:00 Uhr
im Bereich Gerhardusgasse / Anton-Schmid-Promenade, am Treppelweg
bei jedem Wetter !
Mariahilfer Straße Proberaumzu Fuß unterwegs, mehr Mariahilfer, weniger Straße
Zwischen Neubaugasse und Esterhazygasse hatten FußgängerInnen und RadfahrerInnen am ersten Mai-Wochenende die Möglichkeit den Straßenraum für sich zu erobern. Flanieren, Schlendern, Kommunizieren - ein Fußgängerraum der Freitag Nachmittag auf Interesse stieß.
Umfrage zu gemischten Verkehrsflächen für Fuß- und Radverkehr
Rechtzeitig zum realen Frühlingsbeginnin in Wien - nach einem langen Winter - wurde der lang ersehnte "Verkehrsfrühling" der aktiv mobilen ausgerufen:
Gemeinsam wurden von Obmann Dieter Schwab (Walk-Space.at) mit der BezirksvorsteherIn des 9. Bezirks Martina Malyar sowie Alec Hager ( Radlobby) und den beiden MitarbeiterInnen der Mobilitäsagentur Wien - FußgängerInnen-koordination Petra Jens und Susanne Reichard Tulpen an RadfahrerInnen und FußgängerInnen verteilt und für das "Zufußgehen" und "radlen" auf gemischten Flächen gedankt.
"Die neue Regelung der Straßenverkehrsordnung, wonach auf bestimmten Strecken schnelle Radfahrende auf die Fahrbahn dürfen, ist eine zusätzliche Maßnahme, um Konflikte zwischen Radfahrenden und Zu-Fuß-Gehenden auf gemischten Flächen zu vermeiden. Genauso wie die Einführung von Begegnungszonen an den dafür geeigneten Standorten eine Verbesserung für die weniger geschützten VerkehrsteilnehmerInnen ist", weist Dieter Schwab (walk-space.at), auf die jüngste Novelle der Straßenverkehrsordnung hin.
Für ein entspanntes Zufußgehen besonders auf gemischten Fuß- und Radflächen ist dies eine unterstützende Maßnahme um Konflikte zu vermeiden und den Gehsteig zu entlasten.
Die Mobilitätsagentur Wien lädt daher Fußgänger und FußgängerInnen ein, sich in die Diskussion um die Benützungspflicht von Radwegen einzubringen und Vorschläge abzugeben, welche Wegstrecken in Wien von der Radwegebenützungspflicht ausgenommen werden sollten.
Ihre Vorschläge & Anregungen dazu können Sie per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Tel.: 01 4000 49 906 abgeben.
Walk-Space.at freut sich sehr über diese "Miteinander-Aktion" - mit Respekt, empfiehlt einen "Masterplan Gehen" für Wien, eine Strategie für das Gehen, viele bewußtseinsfördernde Aktionen gemeinsam mit der Mobilitäsagentur, ein Netzwerk an qualitätsvollen Begegnungszonen für Wien - basierend auf FußgängerInnen-checks, sowie den Walk-space-AWARD 2013 zu unterstützen - und gratuliert zum Einstand!
Der Ring ist eine der meistbefahrenen Straßen im motorisierten Individualverkehr, aber auch ein besonderer Hotspot für nicht-motorisierte VerkehrsteilnehmerInnen in der Stadt. Als Reaktion auf die starke Zunahme des Radverkehrs in Wien, die sich innerhalb der letzten Jahre abzeichnete, wurde das Projekt „Ringradweg Neu" im Bereich Schottentor realisiert. Im Zuge dessen sollten die Lücken des Ringradwegs geschlossen und teilweise neue Einrichtungen zur Verbesserung des Nebeneinanders von Fuß- und Radverkehr geschaffen werden. Zu den Zielen des Projekts gehören auch Durchgängigkeit des Wegenetzes und verbesserte Markierungen wie beispielsweise auf Höhe der Universität Wien. In der Vergangenheit kam es zu Konflikten zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen. Im Sinne eines gemeinsamen Miteinanders soll durch die Neugestaltung, die Erkennbarkeit erhöht und das Risiko für alle VerkehrsteilnehmerInnen reduziert werden. Walk-space.at begrüßt die bisherigen Umgestaltungen und die teilweise neu gewonnen Platzverhältnisse und freut sich auf weitere fußgängerfreundliche Lösungen in Wien. Eine Aktion zur gegenseitigen Rücksichtnahme im Sinne einer entspannten Mobilität wird als weiterführende Maßnahme empfohlen.
Siehe passend dazu auch die Kampagne "Tschuldigen! Passt schon": http://tschuldigen.at/
Fotoimpressionen der Markierungen auf Höhe des Universitätsrings:
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"Umweltfreundlich, sozial, sicher und effizient" ist das Motto des neuen Gesamtverkehrsplans für Österreich, der Anfang Dezember vom bmvit präsentiert wurde. Darin werden die Ziele, Maßnahmen und Umsetzungsstrategien der österreichischen Verkehrspolitik bis 2025 festgelegt. Ein wesentlicher Schwerpunkt wird auf den öffentlichen Verkehr (vor allem Bahn) und auf den Klima- bzw. Umweltschutz gelegt. Weitere Handlungsfelder im Gesamtverkehrsplan sind: Moderne Infrastruktur, Sicherheit (Vision Zero), Technologie und Innovation, Rücksichtnahme auf unterschiedliche Bedürfnisse (Barrierefreiheit) und Ressourceneffizienz.
Download Gesamtverkehrsplan: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/gesamtverkehr/gvp/index.html
"Die Sanfte Mobilität ist im Sinne der österreichischen Verkehrspolitik Teil eines Gesamtsystems - nämlich einer Verknüpfung von und einer Verlagerung hin zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln." Das Zufußgehen spielt jedoch beim Gesamtverkehrsplan nur als Schnittstelle zur Gesundheitspolitik und im Bereich Sicherheit eine Rolle:
Für die nächsten 12 Jahre soll hinsichtlich des Fußverkehrs in Österreich seitens bmvit die Aufmerksamkeit auf sichere und attraktive Fußwege mit Fokus auf Qualität, Sicherheit und Barrierefreiheit von Gehsteigen, Querungshilfen, Ampeln, etc. gelegt werden. Dabei stehen besonders Kinder (Schulwegpläne, "sicherer Heimweg") und SeniorInnen im Mittelpunkt.
So soll beispielsweise einerseits die Sichtbarkeit älterer FußgängerInnen verbessert und andererseits Bewusstseinsarbeit über die kognitiven und physiologischen Einschränkungen im Alter geleistet werden. Ein Strategieplan für Mobilität im Alter ist in Vorbereitung.
Um eine Verlagerung von Verkehrsanteilen zum Zufußgehen zu erreichen, sollen in den nächsten Jahren besonders die jungen VerkehrsteilnehmerInnen angesprochen werden. Das Zufußgehen für Kinder soll attraktiver werden. Unter anderem wird ein fußgängerfreundliches Schul- und Kindergartenumfeld empfohlen.
Der Walk-space Tipp dazu: FußgängerInnen-Check & Mobilitätssensibilisierung für Schulen, Städte und Gemeinden
Walk-space würde sich hinkünftig wünschen, dass auf Bundesebene eine Masterplan Fussverkehrdiskussion stattfindet und neue Erkenntnisse aus der OECD Studie zur FußgängerInnensicherheit (siehe Kapitel Wissen) in einem Gesamtverkehrsplan für Österreich integriert werden.
Konkrete Maßnahmenvorhaben in Bezug auf FußgängerInnen finden sich im Österreichischen Verkehrssicherheitsprogramm (2011 - 2020) ab Seite 72:
http://www.bmvit.gv.at/verkehr/gesamtverkehr/gvp/faktenblaetter/sicherheit/vsp2020.pdf
Wir freuen uns auf Ihr Projekt sowie anschauliche Projektdetails!
Weiterlesen: Projektbeschreibung und Details
Die erste Stufe der Onlinedokumentation ist unter www.begegnungszonen.or.at zu finden – die Projektsammlung wird 2016 mit weiteren Beispielen fortgesetzt.
einsetzen.
Städte und Gemeinden haben nun auch in Österreich die Möglichkeit Begegnungszonen auszuweisen. Eine Begegnungszone ist "eine Straße, deren Fahrbahn für die gemeinsame Nutzung durch Fahrzeuge und Fußgänger bestimmt ist" (§ 2 Abs. 1 Z 2a)
Die beschlossene Regelung „in Begegnungszonen dürfen Fußgänger die gesamte Fahrbahn benützen. Sie dürfen den Fahrzeugverkehr jedoch nicht mutwillig behindern“, sowie der Ausnahmereglung bei der höchstzulässigen Geschwindigkeit in Begegnungszonen (im Normalfall Tempo 20, Tempo 30 in begründbaren Einzelfällen möglich) erzeugt vermutlich Verwirrung bzw. Verunsicherung für BenützerInnen und erschwert – genauso, wie der nicht beschlossene Vorrang der FußgängerInnen - das so wichtige „sichere und komfortable flächige Queren für FußgängerInnen“ in der Praxis.
Die wichtigsten Neuerungen:

Um das, was mit Begegnungszonen international gemeint ist, zu bewirken, nämlich ein flächiges Queren in diesem Bereich durch FußgängerInnen, wurde seitens walk-space.at angeregt die Schweizer Regelung textlich in den Vorschlag zur StVO zu integrieren - insbesondere den Teil mit dem „Fußgängervorrang“ – der in der Revision der StVO im Dezember 2012 leider keine Berücksichtigung gefunden hat – es heißt aus unserer Sicht leider, bitte warten für den Fußgängervorrang in Österreich in Begegnungszonen!
Bei der 6. österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen am 8.11.2012 wurde, gemeinsam mit anwesende schweizer, deutschen, niederländischen und luxemburgischen KollegInnen, die Wichtigkeit eines Agierens im internationalen Gleichklang zur Einführung der Begegnungszone - mit einem Fußgängervorrang - betont (siehe dazu auch die Stellungnahme von walk-space.at).
News

München: WeltfußgängerInnenkonferenz Walk21 + 1. D-A-CH - Konferenz + Netzwerk Shared Space "Gestaltung verbindet" - "Good-Practice" zum Zufußgehen
Unter dem Motto "Walking Connects!" fand die diesjährige internationale Fußgängerkonferenz Walk21 in München statt. Walk-space.at nahm aktiv teil und setzte sich für fußgängerfreundliche Lösungen ein. In einer Reihe von Vorträgen, Paralellsessions, Posterausstellungen, Walkshops und anderen Formaten wurden die neusten Erkenntnisse zu Strategien, Instrumenten und Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs vorgestellt, diskutiert und anhand von "Good-Practice"-Beispielen illustriert. Es wurden unter anderem folgende Schwerpunktthemen behandelt:
Inklusion im Fußverkehr: Barrierefreiheit, Kinder und Jugendliche, ältere Menschen, Migranten, Verkehrssicherheit* ![]() |
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Walk-space.at - "Wissen Kompakt" - Sonderausgabe zur Walk21 in München ab Oktober
Die interessantesten Beiträge und Erkenntnisse, Trends und "Good-Practice" zu dieser "Weltfußgängerkonferenz" werden in einer Walk-Space.at - "Wissen Kompakt"-Ausgabe anschaulich zusammengefasst.
Diese Publikation (in PDF) erscheint voraussichtlich im Oktober 2013.
Subskription unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bei der Vorkonferenz des Netzwerkes Shared Space "Gestaltung verbindet" im Münchner Rathaus sind in Vorträgen, Diskussionen, Worldcafé und Podiumsgesprächen mit ca. 50 ExpertInnen die Einsatzmöglichkeiten dieses Ansatzes facettenreich beleuchtet worden. Walk-Space.at konnte dabei die neuen Entwicklungen zu Begegnungszonen in Österreich / Mariahilfer Straße in die Diskussion einbringen.
Vorgestelltes Poster "Walkability in Austria - Good-Practice. Strategic action plan to promote walking in Austria" von Walk-space bei der Walk21.
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Im Anschluss an die Walk21 fand das Münchner Streetlife Festival statt, welches zehntausenden Menschen veranschaulicht,
wie öffentlicher Raum auch anderwertig genutzt werden kann:

Projektmarktplatz "Speed-Dating" für Ihr Projekt: bis 20.9.2013 möglich
VII. Österreichischen Fachkonferenez für FußgängerInnen - Linz
Eine Vielzahl von Themen wie:
werden im Sinne von Wissenstranfer von der Walk 21 zur VII. österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen am 17. / 18. Oktober 2013 in Linz inhaltlich verbunden.
Im Rahmen des Projektmarktplatzes "Speed-Dating" werden Inputs von der Walk21 in München gegeben, u.a. wird Paul Bickelbacher, Stadtrat und Mitinitiator und Organisator der internationalen Fußgängerkonferenz in München, Erfahrungsberichte geben.
Beim "Speed-Dating" werden an mehreren Tischen unterschiedliche Speed-Dating Projekte für ein paar Minuten (ca. 10 min) vorgestellt. Wenn das Signal zum Wechseln ertönt, wechselt die Gruppe an InteressentInnen an einen anderen Tisch und es gibt erneut Gelegenheit sich auszutauschen.
Das "Speed-Dating" bietet auch Ihnen eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen. Informationsmaterial kann hierfür gerne mitgebracht werden.
Machen Sie mit - Stellen Sie Ihr Projekt vor!: Bei Interesse senden Sie bitte eine Kurzbeschreibung (max. 1 A4 Seite) Ihres Projekts unter Angabe des Schwerpunktthemas (passend zu den Schwerpunktthemen der Konferenz) bis 20.9.2013 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
* Die VII. österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen, am 17. und 18. Oktober im Wissensturm in Linz, bietet zudem die Möglichkeit, bei der Walk21 in München begonnene Diskussionen weiterzuführen und zu vertiefen, sowie andere interessante Themen aufzugreifen.
Das aktuelle Programm steht online (html) oder als Download (pdf) zur Verfügung, Anmeldung: http://www.walk-space.at/Anmeldung/anmeldung.php
Nicht vergessen: Mitmachen beim Walk-space AWARD bis 27.9.2013 möglich!
Walk-space AWARD 2013: Sammlung und Prämierung guter Lösungen für das Zufußgehen in Städten und Gemeinden Österreichs.
Mitmachen zahlt sich aus!
Die besten Lösungen für FußgängerInnen in den Städten und Gemeinden Österreichs werden dieses Jahr wieder mit dem "Walk-space AWARD 2013" prämiert.
Lassen Sie sich von den BundespreisträgerInnen des Walk-space AWARD 2010 inspirieren:
Sie haben ebenfalls ein Projekt umgesetzt, dass zur Förderung des Fußverkehrs in Österreich beiträgt?
Dann senden Sie uns Ihr bereits realisiertes, maximal 3 Jahre altes Projektbeispiel für Fußgänger und Fußgängerinnen aus Ihrer Gemeinde, Stadt, Schule, Institution oder Planungsbüro oder ein bewusstseinsbildendes Konzept / Strategie online zu.
Mitmachen ist einfach: online Teilnahmeformular
Einsendeschluss: 27.9.2013 !!
Details und Infos: Walk-space Award 2013
Europäische Bürgerinitiative (EBI) - Tempo 30 in Siedlungsgebieten
Walk-space.at – der österr. Verein für FußgängerInnen unterstützt die europaweite Kampagne zur Einführung von Tempo 30 in Wohn- u. Siedlungsgebieten.

Warum Tempo 30 km/h?
„FußgängerInnenchecks in ganz Österreich zeigen: Eine möglichst geringe Geschwindigkeit der Autos im Siedlungsgebiet ist neben einer geeigneten Gestaltung die Grundvoraussetzung für lebenswerte Straßenräume, für fußläufige attraktive Wohngebiete, gute Querungsmöglichkeiten, dient der FußgängerInnensicherheit und ist eine Grundvoraussetzung, das Kinder eine Mobilität abseits einer automobilen kennenlernen können. Zudem nehmen bei Tempo 30 AutofahrerInnen mehr Rücksicht auf Kinder; Tempo 30 bringt mehr Sicherheit für Nicht-Motorisierte und es passieren weniger Unfälle."
DI Dieter Schwab, Obmann Walk-Space.at
Unterschreiben Sie online - Achtung, Sie benötigen dazu ihre Reisepassnummer: https://30kmh.eu/oct-web-public/?lang=de
Weiterlesen: EBI - Tempo 30
Vorschau im nächsten Newsletter - für unsere Mitglieder
Interessante Beiträge in der nächsten Nummer:
Publikationen und Produkte Zu Fuß: http://www.walk-space.at/index.php/produkte
Besten Dank für Ihr Engagement für das Zu-Fuß-Gehen und fußgängerfreundliche Grüße,
wir freuen uns auch über eine Mitgliedschaft, die unsere Arbeit ermöglicht
Dieter Schwab, Martina Strasser und das walk-space team,
Newsletterdesign: Stefan Müllehner
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Walk-Space.at | Der österreichische Verein für FußgängerInnen (ZVR 078105059); Bennogasse 10/22, 1080 Wien
Wir wollen Sie gerne informieren, wenn Sie jedoch keine weiteren Infos erhalten wollen antworten Sie bitte mit: unsubscribe - Vielen Dank.
VII. Österreichische Fachkonferenz für Fußgänger und Fußgängerinnen
17. - 18.10.2013 | Linz
„Call for Content“ bis 13. Mai 2013
Motto: "Nachhaltig, innovativ bewegt - Gut zu Fuß im mittelstädtischen Milieu / Fußgängerphilosophie in ländlich strukturierten Gebieten
- Zusammenspiel Theorie und Praxis in der Planung"
Tragen Sie sich den Termin schon jetzt ein!
Es erwarten Sie interessante Inputs und Diskussionen im Rahmen von Plenarvorträgen wie auch Workshops & Walk-Shops.
Schwerpunkte der Konferenz / Workshop-Themen:
Falls Sie einen interessanten Beitrag zu den oben genannten Themenbereichen leisten möchten, dann senden Sie Ihren Vorschlag bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Einreichfrist zu den Themen: 13. Mai 2013
inhaltliche Leitung: DI D. Schwab |
Kontakt organisatorisch: DI M. Strasser
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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UN Global Road Safety Week – Pedestrians
Die weltweite Aktion steht Anfang Mai 2013 ganz im Zeichen der Zu-Fuß-Gehenden. Die internationale Aktion will mehr Aufmerksamkeit und Sicherheit für Fußgänger und Fußgängerinnen bewirken. Hintergrund ist das Ziel bis 2020 weltweit fünf Million Menschenleben zu retten. Infos zur Second UN Global Road Safety Week: http://www.who.int/roadsafety/week/2013/en/index.html Mitmachen - Event registrieren: http://www.who.int/entity/roadsafety/week/2013/event_registration/en/index.html Report: Global status report on road safety 2013 Aktionen zur UN Road Safety Week ab Anfang Mai, siehe: |
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Geschwindigkeiten und Unfallgeschehen für FußgängerInnen gehen Hand in Hand:
Unterschreiben Sie online - Achtung, Sie benötigen dazu ihre Reisepassnummer: https://30kmh.eu/oct-web-public/?lang=de Weitere Infos zu Tempo 30 - macht die Straßen lebenswert: EBI - Tempo 30 in Siedlungsgebieten |
Entspanntes zu Fuß gehen wünscht Ihnen das walk-space-team
mit fußgängerfreundlichen Grüßen,
Dieter Schwab, Obmann
www.walk-space.at Mitgliedsbeiträge und Spenden helfen, dass es gut weiter geht
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Walk-Space.at | Der österreichische Verein für FußgängerInnen
ZVR 078105059 - Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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