Projekte

Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2021 in Salzburg

„Gut zu Fuß - Strategien und Vorgangsweisen für Städte und Kommunen"

6. und 7. Oktober 2021 | Universität Mozarteum - Solitär, Stadt Salzburg

Cover der Save the date KarteVorträge | Präsentationen | Workshops 
Projektkurzvorstellung "Speed-Dating" | Good-Practice 
Vernetzung | "Walk-Shops" (Rundgänge) und regionale Exkursionen

 

Vorgesehene Konferenzthemen: 

  • Masterplan Gehen und kommunale Strategien
  • Mobilität der Zukunft –
    urbane Services, Dienstleistungen, Lerneffekte Post-Epidemie
  • Stadtteildialoge & FußgängerInnen-Checks
  • Freiräume in der Stadt – Erlebnis & Aufenthalt für FußgängerInnen
  • Begegnungszonen – barrierefreie Räume für Alle – Schulstraßen
  • Gesund voran – fit zu Fuß im Alltag (vorgesehen)

"Call for Content"  - Mitmachen als ReferentIn / ImpulsgeberIn

Falls Sie zu einem der oben genannten Themenbereiche ein interessantes Projekt / Initiative / Strategie / Thema im Workshop bzw. in der Session oder für die Kurzprojektvorstellung "Speed-Dating" vorstellen möchten, senden Sie bitte bis 23. April 2021 eine kurze Beschreibung (1 Seite in DIN A4-Format) an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
ReferentInnen und InputgeberInnen erhalten bei Teilnahme an der Veranstaltung die ermäßigte Konferenzgebühr.

 

Danke für den regen Austausch bei der

XIV. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2020

“Gut zu Fuß daheim und für die Gäste”

14. und 15. Oktober 2020 | Salzhof, Freistadt, Oberösterreich

Bgm.in Teufer und LR Steinkellner mit der Charta für das GehenWalk-space dankt allen, die in Freistadt vor Ort oder via Livestream dabei waren.

Die intensiven Diskussionen und interessanten Beiträgen zeigten einmal mehr, wie wichtig eine Plattform für das Thema Gehen ist. Dies bestärkten auch Mag.a Elisabeth Teufer, Bürgermeisterin Freistadt und Landesrat Mag. Günther Steinkellner, Land Oberösterreich mit der Unterzeichnung der » Charta für das Zufußgehen.

Es ist jetzt an der Zeit den Fußverkehr voran zu treiben, um in eine aktiv-mobile Zukunft zu gehen, die auch das Klima schont. Dies wurde nicht nur durch den Beitrag von Robert Thaler, Helga Kromp-Kolb, Harald Frey, Pascal Regli, David Moosbrugger, Kathrin Raunig, Natasa Hodzic-Srndic und auch das Statement von Walter Wasner deutlich, sondern auch durch alle Diskussionen in den 3 Workshops und Sessions. 

Konferenzthemen:

  • Zusammenspiel Klimawandel, Stadtentwicklung und Mobilität
             Zu Fuß in der Nachbarschaft - fußgängerfreundliches Wohnen
             Fußgängerfreundliche Qualität für Gäste 
  • Mobilität der Zukunft – neue Technologien, Digitalisierung, urbane Services und Dienstleistungen
  • 5 Jahre Masterplan Gehen Österreich
  • Neue Konzepte & Strategien, Begegnungszonen im historischen Ambiente, Barrierefreiheit
  • Verkehrssicherheit, Schulstraßen, COVID-19, Vision Zero für FußgängerInnen
  • Wirkung zwischen ge(h)bauter Umwelt und Gesundheit

Die Fachkonferenz fand unter größter Vorsicht und Einhaltung aktueller Vorsorgemaßnahmen in Freistadt statt. 

Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

Falls Sie bei der Konferenz persönlich verhindert gewesen sind bzw. Interesse an den Inhalten der Konferenz haben, können Sie gerne die Doku-CD mit allen freigegebenen Beiträgen sowie der Abstract-Tagungsmappe bestellen.

Die Präsentationen zu den freigegebenen Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe und zusätzlichen Informationsmaterialien sind kompakt auf ein CD dokumentiert.


Infos & Bestellung:  » Infoflyer Doku-CD (.pdf)

     

    

XV. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2021

„Gut zu Fuß - Strategien und Vorgangsweisen für Städte und Kommunen"

6. und 7. Oktober 2021 |  Universität Mozarteum - Solitär, Stadt Salzburg

Cover der Save the date KarteVorträge | Präsentationen | Workshops | Projektkurzvorstellung "Speed-Dating" | Good-Practice |
Vernetzung | "Walk-Shops" (Rundgänge) und regionale Exkursionen

 

Vorgesehene Konferenzthemen: 

  • Masterplan Gehen und kommunale Strategien
  • Mobilität der Zukunft – urbane Services, Dienstleistungen, Lerneffekte Post-Epidemie
  • Stadtteildialoge & FußgängerInnen-Checks
  • Freiräume in der Stadt – Erlebnis & Aufenthalt für FußgängerInnen
  • Begegnungszonen – barrierefreie Räume für Alle – Schulstraßen
  • Gesund voran – fit zu Fuß im Alltag (vorgesehen)

 

unverbindliche Voranmeldung zur Konferenzteilnahme: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Konferenzformate der zweitägigen Fachveranstaltung

Blick auf den Konferenzort 

  • Vorträge & Präsentationen
  • Workshops | Diskussionen | Sessions
  • Projektkurzvorstellung "Speed-Dating" 
  • Good-Practice | Austausch |  Vernetzung
  • "WALKSHOPS" (Rundgänge) & regionale Exkursionen 

 

Zielgruppen

Die Veranstaltung richtet sich u.a. an Städte und Gemeinden in Österreich und international, an die interessierte Fachöffentlichkeit sowie an:

  • Blick auf den KonferenzortKommunale MultiplikatorInnen & EntscheidungsträgerInnen, Politik
  • Verwaltungen, Dienststellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene (Kantone)
  • MultiplikatorInnen / ExpertInnen / AkteurInnen in den Bereichen:
    Verkehrs-, Stadt- und Raumplanung
    Architektur
    Forschung & Mobilität
    Technologie & Innovation
    Bildung
    Gesundheit, Prävention, Sport
  • Privatwirtschaft und NGOs 
  • Vertretungen von Fachverbänden
  • Mobilitätszentralen, klimaaktiv, andere intermediäre Einrichtungen
  • internationale Gäste & interessierte BürgerInnen

 

Ziele der Fachkonferenz
  • Obmann Walk-space.atAustausch, Wissensvermittlung und Vernetzung zum Thema Gehen
  • Fußverkehr nachhaltig, aktivmobil, klimaschonend, Personenmobilität in Forschung & Innovation
  • Bewusstseinsbildung in der (Fach-)Öffentlichkeit, in den Zielgruppen
  • Vernetzung der AkteurInnen in Österreich und international
  • Vorgangsweisen, Strategien, Kampagnen
  • Austausch Good-Practice, bewährte Praxisbeispiele
  • Begegnungszonen: Österreich / international

 

"Call for Content"  - Mitmachen bei der Fachkonferenz 2021

Mitmachen als ReferentIn / ImpulsgeberIn:Plenarsaal
Falls Sie zu einem der oben genannten Themenbereiche ein interessantes Projekt / Initiative / Strategie / Thema vorstellen möchten:

  • im Workshop bzw. in der Session (Impulsbeitrag von ca. 10 - 15 Min.)
  • für die Kurzprojektvorstellung "Speed-Dating" (Dialog ca. 10 Min. / 5 - 6 Runden)
  • "WALK-SHOP" - Fachrundgang, Workshop in gehender Form

Senden Sie bitte bis 23. April 2021 eine kurze Beschreibung (1 Seite in DIN A4-Format) an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hinweis:
ReferentInnen und InputgeberInnen erhalten bei Teilnahme an der Veranstaltung die ermäßigte Konferenzgebühr.
Das Programm steht ab Mai zur Verfügung. 

 

"Speed-Dating" Session - was ist das

"Speed-Dating" Format in Freistadt 2020Beim "Speed-Dating" werden an mehreren Tischen unterschiedliche "Speed-Dating" - Projekte / Initiativen / Strategien / Themen, etc. für ein paar Minuten (ca. 10 min) in mehreren Runden (ca. 6) vorgestellt.

Den "Speed-Dating" - ReferentInnen steht ein Stehtisch zur Verfügung, auf dem gegebenenfalls Projektmaterialien / Handouts, etc. für InteressentInnen bereit gelegt werden können. Während der gesamten Session bleiben die InputgeberInner an Ihrem Tisch. Die Gruppe an InteressentInnen hat in jeder Runde die Möglichkeit sich im Dialog zu informieren. Wenn das Signal zum Wechseln ertönt, wechselt die Gruppe an InteressentInnen an einen anderen Tisch und es gibt erneut Gelegenheit sich auszutauschen.

Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.

Die übermittelten Projekte werden mit Namen und Institution auf der Homepage und im Tagungsband veröffentlicht.

 

Workshops in gehender Form - Erfahrungsaustausch beim Gehen

Im Rahmen der "WALKSHOPS" – den Workshops in gehender Form – sind Fachrundgänge am Konferenzort und in der Region geplant.
Gestaltungsaspekte, Aufenthaltsqualität & Design, Fußwegenetze & Verbindungen, Begegnungszonen sind unter anderem Themen der Rundgänge und Exkursionen.

Falls Sie einen Fachrundgang in Salzburg oder Umgebung führen möchten, senden Sie bitte bis 23. April 2021 eine kurze Beschreibung (1 Seite in DIN A4-Format) an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Gehen Sie mit!

Grünanlage in Salzburg  Durchgang zur Fußgängerzone in Salzburg  Mirabellplatz  Sitzgelegenheit   Rückseite der Save-the-date Konferenzkarte

"green event"

Die Fachkonferenz wird unter dem Zeichen der Umwelt und Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Der Veranstaltungsort ist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar – es wird eine umweltfreundliche Anreise empfohlen.

In Bezug auf Ankündigung und Ausrichtung der Veranstaltung wird auf Schonung der Ressourcen geachtet. Der Programmfolder steht auf Recyclingpapier zur Verfügung.

Bitte berücksichtigen auch Sie die Grundsätze - Dankeschön.

 

Infos zur Konferenz

organisatorische Leitung:
DIin Martina Strasser | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

inhaltliche Leitung:
DI Dieter Schwab, Obmann Verein walk-space.at 

 

Bewegte Eindrücke

XIV. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2020 in Freistadt unter dem Motto:"Gut zu Fuß daheim und für die Gäste”

 

 

Mit Dank an die KooperationspartnerInnen und UnterstützerInnen:

     Logo Land Salzburg      Logo der Stadt Salzburg      

Kooperation angefragt: FGÖ

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Fussverkehr Schweiz und Fuss e.V., SRL (D)

Programm 2020

XIV. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2020 - PROGRAMM

„Gut zu Fuß daheim und für die Gäste"

14. und 15. Oktober 2020 | Salzhof, Freistadt, Oberösterreich

Vorträge | Präsentationen | Workshops | Kurzprojektvorstellung | Good-Practice | Vernetzung | "Walk-Shops" (Rundgänge) und regionaler Exkursion

Titelbild ProgrammfolderIn verschiedenen Formaten, wie Plenum, Workshops und bei der Kurzprojektvorstellung „Speed-Dating“ bot die Fachkonferenz die Möglichkeit, sich mit nationalen und internationalen ExpertInnen auszutauschen. Vorgestellt wurden innovative Projekte, Aktionen, neue Studien und Gestaltungen, die das Zufußgehen voran bringen.

Der zweite Konferenztag widmete sich ge(h)sundheitsfördernden Aspekten des Zufußgehens sowie aktuellen Fragen zur Mobilität der Zukunft: Urbane Services, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Einsatz digitaler Instrumente (Apps), mobile Navigation, etc., die für Zufußgehende und aktiv-mobile Menschen (an der Schnittstelle zu anderen nachhaltigen Mobilitätsformen) von Bedeutung sind.

 

Konferenzthemen:

  • Zusammenspiel Klimawandel, Stadtentwicklung und Mobilität
             Zu Fuß in der Nachbarschaft - fußgängerfreundliches Wohnen
             Fußgängerfreundliche Qualitäten für Gäste 
  • Mobilität der Zukunft – neue Technologien, Digitalisierung, urbane Services und Dienstleistungen
  • 5 Jahre Masterplan Gehen Österreich
  • Neue Konzepte & Strategien, Begegnungszonen im historischen Ambiente, Barrierefreiheit
  • Verkehrssicherheit, Schulstraßen, COVID-19, Vision Zero für FußgängerInnen
  • Wirkung zwischen ge(h)bauter Umwelt und Gesundheit

 

 

Übersicht Konferenzprogramm (Stand: 13. Okt. 2020):

Di.,  13.10.2020:  19.00 Empfang der Stadt Freistadt für registrierte und angemeldete KonferenzteilnehmerInnen

Mi.,  14.10.2020:  Kurzprojektvorstellung "Speed-Dating" | Eröffnung  |  Round TablePlenum  Workshops A - C | Plenum Stadtrundgang Freistadt 

Do., 15.10.2020:  Kurzprojektvorstellung "Speed-Dating" | Plenum | Parallelsessions | Round Table | Walk-Shops

 

Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

Falls Sie bei der Konferenz persönlich verhindert gewesen sind bzw. Interesse an den Inhalten der Konferenz haben, können Sie gerne die Doku-CD mit allen freigegebenen Beiträgen sowie der Abstract-Tagungsmappe bestellen.

Die Präsentationen zu den freigegebenen Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe und zusätzlichen Informationsmaterialien sind kompakt auf ein CD dokumentiert.


Infos & Bestellung:  » Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

Dienstag, 13. Oktober 2020
   ab 19.00   l  Welcome - davor Möglichkeit zum "Early Check-In" im Salzhof ab 17.30

 
   für registrierte und dazu angemeldete KonferenzteilnehmerInnen
   inkl. einem Willkommensgetränk der Stadt Freistadt 
   Grußworte, Bgm.in Mag.a Elisabeth Teufer

   ab 17.30  Möglichkeit zur Registrierung "Early Check-In" im Salzhof: Detailprogramm, Namensschild

 

Mittwoch, 14. Oktober 2020
   ab 08.30   l   Check-In - bitte mit Abstand

 
 für KonferenzteilnehmerInnen: Detailprogramm, Namensschild

 

   09.30   l   Projektvorstellung "Speed-Dating" Austausch und Dialog Teil 1 (in Vorbereitung) - mit Abstand & MNS


Bei dieser Kurzprojektvorstellung werden an Tischen verschiedenste Projekte / Initiativen / Strategien / Themen vorgestellt. Die Teilnehmenden haben im Zuge dieses Formats mehrere Möglichkeiten sich zu informieren. Sicher mit Abstand!

1 | Zu Fuß vom Bahnhof Freistadt in die Stadt – von der Vision zur Realität; DI Gerd Simon, Stadt Freistadt

2 | Klimarelevante Neugestaltung des Residenzplatzes in Salzburg; Arch. DI Eduard Widmann

3 | CHANGE! - Mobilitätswende in den Köpfen, Transitionsprozesse nutzerorientiert managen; DI Dr. Harald Frey, TU-Wien

4 | Interreg Danube CityWalk Weiz: Walkability Plan, FußgängerInnen-Zählmaschine; Tanja Kortus, Stadt Weiz

5 | Klimacheck: Straßenräume klimafit gestalten; DIin Mira Kirchner, MK Landschaftsarchitektur

6 | Begegnungszonen in Oberösterreich - aus der Sicht eines Sachverständigen; Ing. DI (FH) Michael Breitenthaller, Land Oberösterreich

7 | A Digital Tourism Management Strategy for the 21st Century; Andrew Nash, MSc Meng MCP, FH St. Pölten University of Applied Science

8 | Neue Fördermöglichkeiten für aktive Mobilität; Daniela Hirländer, MSc, komobile Gmunden, klimaaktiv mobil

9 |  StVO -Änderungen zum Fußverkehr; DI Dieter Schwab, Anne Lehner, Walk-space.at

10 | Startup "Carployee - Mitfahr-App für Betriebe"; Richard Preißler, Carployee

11 | DenkSportWeg; Mag. Christian Lunger, motasdesign

12 | „Die Bewegte Apotheke“; Christoph Wall, MA, Wiener Gesundheitsförderung – WiG

13 | Die 4. Dimension – der Mensch im Fokus - Visionäre Straßenraumgestaltung; DI Günter Reschreiter, Stadt Wien, MA28

... in progress

 

   10.15   l   Eröffnung & Überblick durch Moderation

 

Begrüßungsworte, Mag.a Elisabeth Teufer, Bürgermeisterin Freistadt
Eröffnung, DI Dieter Schwab, Obmann Walk-space.at

Begrüßung Frau BMin Leonore Gewessler, BMK, Videobotschaft 

Moderation: DI Stefan Müllehner, Walk-space.at

 

   10.30   l   Moderierte Runde "Gut zu Fuß in der Nachbarschaft und nachhaltiger Transport" & Begrüßung


Landesrat Mag. Günther Steinkellner, Land Oberösterreich I
Bgm.in Mag.a Elisabeth Teufer, Stadt Freistadt
DI Robert Thaler, BMK, Abteilung VII/2 - Saubere Mobilität
DI Walter Wasner, BMK, FTI-Strategie neuI
em.Univ.Prof.in Dr.in Helga Kromp-Kolb, BOKU-Wien
DIin Martina Strasser, Walk-space.at

 

   11.00   l   Plenum: Good-Practice

 

Freistadt - eine Stadt im besten Alter   
Mag.a Elisabeth Teufer, Bürgermeisterin Freistadt

Aktiv mobil in Oberösterreich - das Angebot des Regionalen Mobilitätsmanagements   
Hubert Zamut, MSc, Regionalmanagement OÖ

 

   11.20   l   Plenum: (Inter-) Nationale Good-Practice

 

Fußverkehr durch verkehrs- und energiesparsame Siedlungsstrukturen fördern   
Dipl.Phil. nat. Pascal Regli, Fussverkehr Schweiz, per Video eingespielt

Bundesförderungen für Maßnahmen im Fußverkehr in der Schweiz – Lagebericht aus der Agglomeration Rheintal
DI David Moosbrugger, Rosinak & Partner

Beitrag zur Verbesserung des Klimas durch Mobilitäts- und Verhaltensänderungen - Handlungsmöglichkeiten
em. Univ.Prof.in Dr.in Helga Kromp-Kolb, BOKU-Wien

 

   12.20   l   Plenum: 5 Jahre Masterplan Gehen


Offensive für Aktive Mobilität - Schwerpunkte der Bundesregierung für den Fußverkehr  

DI Robert Thaler, BMK, Abt. Saubere Mobilität

 

   12.30   l   Mittagspause Brauhaus (Filmloop Plenum) 

 im Freistädter Brauhaus, Brauhausstraße 2, für registrierte KonferenzteilnehmerInnen

 Filmloop:
„Vorbildliche Raumplanungsgemeinde Freistadt“, Klimabündnis Österreich, klimaaktiv mobil
"Selbstständig zur Schule"; Land Vorarlberg, Stadt Bregenz 
"Schulstraße Bozen"; Walk-space.at
"Unsere Kinder klimaaktiv mobil unterwegs", Klimabündnis Österreich, klimaaktiv mobil
Barcelona‘s Superblocks: Change the Grid, Change your Neighborhood
 

 

   14.00   l   Parallel-Workshops - Impulsvorträge und Diskussion (zur Auswahl)

Impulsbeiträge ca. 10- 15 Min.
ca. 5 Beiträge je Workshop, Diskussion nach den Leitfragen
Kaffee während der Workshops

  WORKSHOP A:
  Zusammenspiel Klimawandel, Stadtentwicklung und Mobilität    

Moderation: DIin Martina Strasser, Walk-space.at

Leitfragen:
Wie sehen die Effekte der Klimaerwärmung (höhere Temperaturen, längere Trockenperioden, Extremwetterereignisse, CO2-Einsparungen) aus - Wie können Städte und Gemeinden auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Mobilität reagieren? Welche Rolle spielt der Fußverkehr dabei? Welche guten Beispiele gibt es? Mit welchen Maßnahmen kann der Fußverkehr in Gemeinden gut vorangebracht werden? Wie kann eine fußgängerfreundliche Infrastruktur auch in ländlichen Gebieten realisiert werden?  Wie kann Wirkungen zwischen Klimawandel, Stadtentwicklung und Mobilität bewusst(er) gemacht werden? Worauf ist bei neu zu entwickelnden Gebieten besonders zu achten? Welche Lenkungsmaßnahmen sind sinnvoll? Wie kann das Bewusstsein für eine nachhaltige Verkehrsmittelwahl geschärft werden?

Zukunftsorientierte Verkehrsinfrastrukturprojekte   

Mag. Florian Riegler, Stadtamtsleiter Freistadt

Umweltfreundliche Mobilitätsgarantie: Gut zu Fuß - mit und für die Gäste   
Karmen Mentil, ÖAR GmbH, Management Alpine Pearls

Fußverkehrsachsen für BürgerInnen und Gäste   
Bernd Herzog-Schlagk, Fuss e.V. (D)

Die Mobilitätswende als Thema der Energieraumplanung   
Prof. Gernot Stöglehner, BOKU Wien

 

 

  WORKSHOP B:
  Neue Konzepte & Strategien (Begegnungszonen im historischen Ambiente, Fußgängerchecks, Superblocks)   

Moderation: DI Dieter Schwab, Walk-space.at 

Leitfragen:
Wie sehen (klimaschonende) Strategien aus, um den Fußverkehr in Städten zu fördern? Welche Rolle spielen kommunale Masterpläne dabei – und was ist dabei zu berücksichtigen? Welche neuen Konzepte gibt es – unter welchen Bedingungen können diese zur Umsetzung gelangen? Wie sehen gute Beispiele aus? Wie können verkehrsberuhigte Wohngebiete umgesetzt werden? Unter welchen Voraussetzungen kann dies gut gelingen? Welche Erfahrungen gibt es zu Begegnungszonen aktuell -speziell auch im historischen Ambiente? Was sind die Herausforderungen? Wie werden Begegnungszonen noch mehr lebendig und attraktiv? Wodurch kann die Aufenthaltsqualität längerfristig sichergestellt werden?

Begegnen in Freistadt   

Stadträtin Mag.a (FH) Sonja Seifried, Stadt Freistadt

SUPERBE – Superblockpotenziale für Wien   
DI Ulrich Leth, TU-Wien

Begegnungszonen in Oberösterreich - aus der Sicht eines Sachverständigen
Ing. DI (FH) Michael Breitenthaller, Land Oberösterreich

Masterplan Gehen Salzburg 
Michael Schwifcz, MSc, STADT:SALZBURG, Amt für Stadtplanung und Verkehr

Cuulbox - von der Durchzugsstraße zum städtischen Boulevard  
DI Michael Szeiler, con.sens verkehrsplanung; DI Robert Luger, 3:0 Landschaftsarchitektur

Begegnungszone Bahnhof Rankweil und Kaiser-Franz-Josef-Straße in Lustenau
Mag. Alexander Kuhn, Besch und Partner KG

 

  WORKSHOP C:
  5 Jahre Masterplan Gehen in Österreich

Moderation: Ing. Holger Heinfellner BSc., UBA

Leitfragen:
Rückblick und Status Quo: Wie lautet das Resümee über 5 Jahre Masterplan Gehen in Österreich? Wie sieht der aktuelle Stand der Umsetzung von Maßnahmen aus?
Was können Gemeinden und Städte in Österreich tun, um den Fußverkehr voran zu bringen? Welche aktuellen Good-Practice Beispiele gibt es?
Welche Rolle spielen Verwaltungsebenen bzw. für das Thema zuständige Verantwortliche (Bund, Länder, Gemeinden)? Welche finanzielle Unterstützung gibt es?
Ausblick: Was braucht es, um den Fußverkehr auch in den nächsten 5 Jahren weiter zu fördern und den Wegeanteil des zu-Fuß-Gehens nachhaltig zu steigern?


5 Jahre Masterplan Gehen – Zwischenresümee & Ausblick   
DIin Alessandra Angelini, Umweltbundesamt

Coole Straßen für Wien - Die Straße als verlängertes Wohnzimmer   
DIin Petra Jens, MSc, Mobilitätsagentur Wien

Der Mobilitätsrat in Freistadt   
Hubert Zamut, MSc, Regionalmanagement OÖ

Was können Gemeinden und Städte in Österreich tun?   
DI Stefan Müllehner, DI Dieter Schwab, Walk-space.at 

 

   16.40   l   Plenum

 

Fußgängerfreundliche Qualitäten in der Nachbarschaft
DI Dr. Harald Frey, TU-Wien

Ausblick auf den 2. Konferenztag durch Moderation

 

   19.15   l   Gelegenheit für einen geführten Stadtrundgang in Freistadt


Geschichte und G´schichtln
Katharina Rotschne, DI Klaus Fürst-Elmecker, Heidi Kreischer, Stadtmarketing Freistadt

Treffpunkt: Hauptplatz beim Marienbrunnen 

 

   ab 20.00   l   Möglichkeit zur Abendvernetzung (Eigenkonsumation)


Dieser Programmpunkt wird aufgrund der aktuellen Covid-19-Bestimmungen abgesagt. Gerne können sich dies die KonferenzteilnehmerInnen individuell vereinbaren.

 

 

Donnerstag, 15. Oktober 2020

 

   ab 8.30   l   Check-In

 für KonferenzteilnehmerInnen: Detailprogramm, Namensschild

 

   09.30   l   Projektvorstellung "Speed-Dating", Austausch und Dialog Teil 2 (in Vorbereitung) - mit Abstand


Bei der Kurzprojektvorstellung werden an Tischen verschiedenste Projekte / Initiativen / Strategien / Themen vorgestellt. Die Teilnehmenden haben im Zuge dieses Formats mehrere Möglichkeiten sich zu informieren.

1 | Projekt „Alltagsradfahren“; Mag.a Conny Wernitznig, MSc., Leader-Region Mühlviertler Kernland

2 | Sensibilisierung für nachhaltige Mobilität mittels Nudging im Straßenverkehr; Richard Preißler, Carpacity

3 | Sommerstraßen / Nachbarschaftstraßen in München; Dipl.-Geogr. Paul Bickelbacher, Stadtrat München (D)

4 | Stadt der kurzen Wege in Leibnitz; DP Ing. Astrid Holler, Stadt Leibnitz

5 |  Fußwegekarte Neustift am Walde – Salmannsdorf; DI Wolfgang Burkart, Kulturinitiative Neustift/Salmannsdorf

6 | Leitfaden „Orte Bewegen Generationen“Petra Wielender, BA, MPH, Gesundheitsfonds Steiermark

7 | "Sicher bewegt. Aktiv bewegt." - Alltagsbewegung in der Gemeinde fördernMag.a Birgit Appelt, SPES Zukunftsakademie

8 | "Flächenkonto Donau-Böhmerwald"; DI Klaus Diendorfer, Experte für Raum- und Regionalentwicklung

9 | Platz für Wien; DI Ulrich Leth, TU-Wien

10 | MELINDA – Mobilitätsangebote für emissionsarme und innovative Mobilität in den Alpen; Florian Maurer, MA, Fachhochschule Vorarlberg / DIin Nora Spiegel, Austriatech

11 | ULTIMOBN.N. / DI Roland Hackl, tbw research, kurzfristig verhindert

12 | Personenstromerfassung mit WLAN-Sensoren; Anita Graser, MSc / DI Peter Widhalm, AIT, kurzfristig verhindert

...in progress

 

   10.30   l   Plenum „Mobilität der Zukunft – neue Technologien, Digitalisierung, urbane Services und Dienstleistungen" – Umwelt & Gesundheit

 

Rahmenbedingungen für Bewegung im Wohnumfeld und Quartier verbessern      
Dipl.Phil. nat. Pascal Regli, Fussverkehr Schweiz, via Videobotschaft

Vielfältige Vorzüge aktiver Mobilität auf Mensch und Umwelt   
Kathrin Raunig, BA BA, DIin Natasa Hodzic-Srndic, AustriaTech 

 

 

 

   11.30   l   Parallel-Sessions - Impulsvorträge und Diskussion (zur Auswahl)

 Impulsbeiträge ca. 10-15 Min.
ca. 5 Beiträge je Session, Diskussion nach den Leitfragen
Kaffee während der Sessions

  SESSION 1:
  Mobilität der Zukunft – neue Technologien, Digitalisierung, urbane Services und Dienstleistungen   

Moderation:  DI Stefan Müllehner, Walk-space.at 

Leitfragen:
Welche Erkenntnisse können aus aktuellen MdZ-Projekten für den Fußverkehr abgeleitet werden? Welche Angebote braucht es für die Zukunft, um klimaschonend, sicher und aktiv unterwegs sein zu können? Wie kann ein Paradigmenwechsel für die Mobilität der Zukunft aktiv mobil vollzogen werden?Welche Service-Leistungen können neue Technologien erbringen? Wie können Bedürfnisse einer aktiven Mobilität zu Fuß einbezogen werden? Inwiefern kann die virtuelle Mobilität die physische teilweise ersetzen? Kommt ihr aufgrund der aktuellen Pandemiezeit mehr Bedeutung zu? Und ist das eine  Lösungsbeitrag, um die Klimakrise zu bewältigen? Welche Handlungsempfehlungen gibt es zur Verknüpfung virtueller und physischer Mobilität? Welche Zukunftsanforderungen gibt es?

MELINDA – Mobilitätsangebote für emissionsarme und innovative Mobilität in den Alpen   
Florian Maurer, MA, Fachhochschule Vorarlberg, angefragt / DIin Nora Spiegel, Austriatech

Zukunftsfitte E-Mobilität (im Wohnquartier) - Forschungsprojekt „Urcharge“      
Gerald Mayrhofer, LINZ STROM GAS WÄRME GmbH, Abt. Elektromobilität

"Pop-up Piazza" - die Rückeroberung der Straße für Menschen   
DI Karl Reiter, Sabine Oberrauter, Bsc., FGM

Tac | Mob - Interventionen für eine neue Mobilitätskultur      
Proj.Ass. DIin Linda Dörrzapf, TU-Wien, Verkehrssystemplanung

PoviMob - Potentiale virtueller Mobilität      
Ing. Holger Heinfellner BSc., Umweltbundesamt

 

  SESSION 2:
  Verkehrssicherheit, Schulstraßen, COVID-19, Vision Zero für FußgängerInnen
   

Moderation: DI Dieter Schwab, Walk-space.at

Leitfragen:
Was gibt es für Besonderheiten in Pandemiezeiten. Wodurch kann das Gehen im Alltag verbessert werden? Wie können aktive Begegnungsräume geschaffen werden? Wie werden Zentren nachhaltig fußläufig entwickelt und durch FußgängerInnenchecks die Infrastruktur und der öffentliche Raum belebt? Wie kann eine Verhaltensänderung in Richtung aktiv mobil zu Fuß befördert werden? Welche Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung von Eltern, Anrainerinnen und Anrainern sowie Schülerinnen gibt es? Welche Erfahrungen und Effekte zeigt das Konzept der Schulstraßen? Wie kann neben der Selbstständigkeit der SchülerInnen auch die Sicherheit von FußgängerInnen – insbesondere der jungen Verkehrsteilnehmenden – erhöht werden? Was fördert einen selbstbestimmten Schulweg? Welche Ansprüche werden an den Gehbereich gestellt und (wie) können diese mit (e-)Scooter Mobilität vereinbar sein? Welche neue Sichtweise und Veränderungen bringt die Covid-19 Pandemie für FußgängerInnen? Und das sicher?

Wiener Schulstraßen – Bewegt-gesund und sicher zur Schule    

DI Julius Holländer, Mobilitätsagentur Wien; DIin Snejana Nenkova-Bruntsch, Rosinak & Partner ZT

Was bedeuten E-Scooter für die Sicherheit von FußgängerInnen?  
Mag.a (FH) Ernestine Mayer, DI Klaus Robatsch, KFV, kurzfristig verhindert

Gut gegangen - Good Practice-Beispiele aus Österreich   
Michael Schwendinger, VCÖ

Sommerstraßen / Nachbarschaftstraßen in München  
Dipl.-Geogr. Paul Bickelbacher, Stadtrat München (D)

COVID-19 – mehr Platz für FußgängerInnen   
DI Dieter Schwab, Walk-space.at

 

  SESSION 3:
  Wirkung zwischen ge(h)bauter Umwelt und Gesundheit 

Moderation:  DIin Martina Strasser, Walk-Space.at

Leitfragen:
Wie kann Klimawandel, Stadtentwicklung und aktive Mobilität kombiniert realisiert und die Wirkung bewusst(er) gemacht werden? Welche Co-benefits von gebauten Maßnahmen im Klima- und Gesundheitsschutz gibt es? Welche Beispiele gibt es zur Motivation im Alltag mehr Bewegung zu integrieren? Eröffnen sich durch die aktuelle Pandemie neue Sichtweisen? Mit welchen Maßnahmen kann eine bewegungs- und mobilitätsbezogene Gesundheitskompetenz im Setting Schule entwickelt werden? Welche Schritte sind notwendig, um eine (dauerhafte) Verhaltensänderung zu bewirken? Bewegungsfreundliche öffentliche Räume und Plätze – Kann die Stadt / die Gemeinde als „Alltagstrainingscenter“ fungieren? Wie können durch partizipative Prozesse und intersektorale Dialoge städtische Räume bewegungsfreundlich gestaltet werden? Welche beispielgebenden Projekte zur Förderung der Gesundheit durch aktive Mobilität, insbesondere des Zufußgehens (als Präventionsmaßnahme) gibt es in den Gemeinden und Regionen?

 
MobiFit – Mobil und Fit im Kindergartenalltag   
   
Katharina Hauer, MA, Forschung Burgenland

Vielfältige Vorzüge aktiver Mobilität auf Mensch und Umwelt   
Kathrin Raunig, BA BA, DIin Natasa Hodzic-Srndic, AustriaTech

Positionspapier "Mobilität und Gesundheit gemeinsam innovieren"   
DIin Natasa Hodzic-Srndic, AustriaTech

Projekt „Alltagsradfahren“   
Mag.a Conny Wernitznig, MSc., Leader-Region Mühlviertler Kernland

Burgenland geht – Ge(h)sundheitsprojekt   
DIin Irene Schrenk, Klimabündnis Österreich, via Videobotschaft

 

   13.30   l    Round Table: "Mehr Platz für FußgängerInnen im COVID-19 Jahr", Abschlussdiskussion, Conclusio

 

Dr.in Verena Zeuschner, FGÖ

Mag. Florian Riegler, Stadtamtsleiter Freistadt

Michael Schwifcz, MSc, STADT:SALZBURG, Amt für Stadtplanung und Verkehr

Dipl.Phil. nat. Pascal Regli, Fussverkehr Schweiz, kurzfristig verhindert

Dipl.-Geogr. Paul Bickelbacher, Stadtplaner/Stadtrat München, Vorstand Fuss e.V. (D)

Bernd Herzog-Schlagk, Fuss e.V. (D) 

DI Dieter Schwab, Walk-space.at

 

   14.00   l   Konferenzschlussworte & Ausblick 2021


 

   14.15   l   Mittagspause Brauhaus (Filmloop Plenum)


im Freistädter Brauhaus, Brauhausstraße 2, für registrierte KonferenzteilnehmerInnen

 

   15.15   l   "WALKSHOPS" - Workshops in gehender Form 


1 | "Brauhaus Trail" 
 
      Katharina Rotschne, Stadtmarketing Freistadt
      Treffpunkt: vor dem Freistädter Brauhaus

 

2 | Begegnungszone Freistadt Altstadt
      Mag. Florian Riegler, Stadtamtsleiter Freistadt
     Treffpunkt: vor dem Freistädter Brauhaus

 

3 | Regionale Exkursion LINZ
     Neugestaltungen, Hauptplatz, Begegnungszonen, südliche Landstraße

     DI Jakob Gruber, Klaus Anzinger, Magistrat der Landeshauptstadt Linz

     Busfahrt Linie 312, Station "Busterminal Stifterplatz" 15.40 - 16.39 Uhr
    (ca. 5 Gehmin. vom Brauhaus) 

    ca. 16:50 Uhr Start am Linzer Hauptplatz (Pestsäule)

 

 

 

 

Tagungsort

 

         Salzhof, Freistadt, Oberösterreich   
         
Salzgasse 15 
         
4240 Freistadt

 Wir haben eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen
 (z.B. Bus 311 oder 312 von Linz/Donau Hbf, Busterminal) 
 Ziel: "Freistadt, Böhmertor" dann 4 min. zu Fuß zum Tagungsort.

 ÖBB Fahrplanauskunft

 anachb.at

 Freistadt Citymobil

 

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Falls Sie bei der Konferenz persönlich verhindert gewesen sind bzw. Interesse an den Inhalten der Konferenz haben, können Sie gerne die Doku-CD mit allen freigegebenen Beiträgen sowie der Abstract-Tagungsmappe bestellen.

Die Präsentationen zu den freigegebenen Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe und zusätzlichen Informationsmaterialien sind kompakt auf ein CD dokumentiert.


Infos & Bestellung:  » Infoflyer Doku-CD (.pdf)

XIV. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2020

„Gut zu Fuß daheim und für die Gäste"

14. und 15. Oktober 2020 | Salzhof, Freistadt, Oberösterreich

Vorträge | Präsentationen | Workshops | Kurzprojektvorstellung "Speed-Dating" | Good-Practice |
Vernetzung | "Walk-Shops" (Rundgänge) und regionale Exkursionen

 

Bgm.in Teufer und LR Steinkellner mit der Charta für das GehenWalk-space dankt allen, die in Freistadt vor Ort oder via Livestream dabei waren.

Die intensiven Diskussionen und interessanten Beiträgen zeigten einmal mehr, wie wichtig eine Plattform für das Thema Gehen ist. Dies bestärkten auch Mag.a Elisabeth Teufer, Bürgermeisterin Freistadt und Landesrat Mag. Günther Steinkellner, Land Oberösterreich mit der Unterzeichnung der » Charta für das Zufußgehen.

Unterzeichnen auch Sie die Charta für das Gehen: » jetzt online zeichnen

Es ist jetzt an der Zeit den Fußverkehr voran zu treiben, um in eine aktiv-mobile Zukunft zu gehen, die auch das Klima schont. Dies wurde nicht nur durch den Beitrag von Robert Thaler, Helga Kromp-Kolb, Harald Frey, Pascal Regli, David Moosbrugger, Kathrin Raunig, Natasa Hodzic-Srndic und auch das Statement von Walter Wasner deutlich, sondern auch durch alle Diskussionen in den 3 Workshops und Sessions.

    

 

Konferenzthemen:

  • Zusammenspiel Klimawandel, Stadtentwicklung und Mobilität
             Zu Fuß in der Nachbarschaft - fußgängerfreundliches Wohnen
             Fußgängerfreundliche Qualitäten für Gäste 
  • Mobilität der Zukunft – neue Technologien, Digitalisierung, urbane Services und Dienstleistungen
  • 5 Jahre Masterplan Gehen Österreich
  • Neue Konzepte & Strategien, Begegnungszonen im historischen Ambiente, Barrierefreiheit
  • Verkehrssicherheit, Schulstraßen, COVID-19, Vision Zero für FußgängerInnen
  • Wirkung zwischen ge(h)bauter Umwelt und Gesundheit

 

Medieninfo

» Pressematerial: Pressetexte, Pressefotos zur Ankündigung
» social media: #WSP2020Freistadt @walkspaceAT 

     

 

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Die Präsentationen zu den freigegebenen Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe und zusätzlichen Informationsmaterialien sind kompakt auf ein CD dokumentiert.


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Livestream nachschauen

Eyecatcher Bild für Online TeilnahmeWalk-space hat 2020 die Konferenz im Internet gestreamt. Sie möchten die Konferenz "nachsehen und hören"?
Die Highlights aus dem Plenum und der Workshops bzw. Sessions stehen als (ungeschnittener) Streamfilm zur Verfügung.

Herzlichen Dank unseren KooperationspartnerInnen, dass wir diese Livestream-Nachschau öffentlich zur Verfügung stellen können. 

Stream vom 1. Konferenztag:

Stream vom 2. Konferenztag:

 

Rückschau auf den 1. Konferenztag, Mi., 14. Okt. 2020

Am 14. und 15. Oktober 2020 fand die XIV. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen in Freistadt (Oberösterreich) statt. Unter dem Motto „Gut zu Fuß daheim und für die Gäste" wurden im Salzhof an zwei Konferenztagen neun Plenarvorträge und 30 Impulsbeiträge in drei Workshops und drei Sessions vorgestellt. Die Kurzprojektvorstellung "Speed-Dating" lud mit weiteren 25 Projekten, Initiativen bzw. Strategien zum Austausch ein. Zwei geführte Fachrundgänge in der Freistädter Innenstadt und eine Exkursion nach Linz rundeten das umfangreiche Konferenzprogramm ab.

 

Im Rahmen der Eröffnung begrüßte Frau Bgm.in Teufer (Stadt Freistadt) gemeinsam mit Dipl.Ing. Schwab (Obmann Walk-space.at) ca. 120 Konferenzteilnehmende im Salzhof bzw. via Livestream. In einer Videobotschaft bekräftigte Frau BMin Leonore Gewessler (BMK) die Förderung der aktiven Mobilität, also Gehen und Radfahren, als wichtige Priorität im Regierungsprogramm.

Begrüßung Frau BMin Leonore Gewessler, BMK, Videobotschaft:

Mit der Unterzeichnung der „Charta für das Gehen“ durch den oberösterreichischen Landesrat Mag. Günther Steinkellner und der Freistädter Bürgermeisterin Mag.a Elisabeth Teufer wurde hervorgehoben, dass das Zufußgehen eine Form der Fortbewegung ist, die sich zu fördern lohnt, denn der Fußverkehr leistet einen wichtigen Beitrag für die Umwelt, die Attraktivität lebenswerter Räume und die Gesundheit. Zudem wurde die unterstützende Mitgliedschaft mit Walk-space.at und eine Kooperation für die nächsten Jahre vereinbart. Walk-space.at Mitgliedschaft:   
https://www.walk-space.at/index.php/verein/mitgliedschaft

Diese Charta hat die Schaffung von gesunden, leistungsfähigen und nachhaltigen Städten und Dörfern, in denen Menschen gerne zu Fuß gehen, zum Ziel.

 

Der erste Konferenztag zeigte u.a. die Zusammenhänge zwischen Klima, Stadtentwicklung und Mobilität auf.

Podiumsdiskussion "Gut zu Fuß in der Nachbarschaft und nachhaltiger Transport"

Eine erste strategische Weichenstellung wurde mit dem „Masterplan Gehen“ geschaffen, meinte DI Robert Thaler (BMK). Es braucht jedenfalls Siedlungsgebiete, die eine fußgänger- und damit auch klimafreundliche Mobilität begünstigen.
Auf dem Weg in ein klimaneutrales Österreich im Jahr 2040 ist die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen im Verkehr eine der großen Herausforderungen, betonte Frau em.Univ.Prof.in Dr.in Helga Kromp-Kolb (BOKU-Wien). Um das Klima noch rechtzeitig stabilisieren zu können, müssen 60% der Emissionen im Verkehr eingespart werden – „wir alle haben nur noch die Wahl in einen Flieger, der nach 2/3 der Strecke abstürzen wird, einzusteigen“. Deshalb sollten Nahmobilität und Qualitäten dafür prioritär sein, Novellen der Raumplanung, wie etwa jene in Oberösterreich, vielmehr unter dem Gesichtspunkt des Klimawandels stehen.

Doch auch seitens Forschung, Technologie und Innovationen werden Wege zur Klimaneutralität 2040 aufgezeigt. Mit der » FTI-Strategie 2030 wird zu einer nachhaltigen Transformation des Mobilitätssektors durch technologische, soziale und organisatorische Innovationen beigetragen, informierte DI Walter Wasner (BMK).

Es besteht aber auch ein Bedarf an konkreten Förderprogrammen für » FußgängerInnen-Checks durch Bund und Länder, betonte DIin Martina Strasser (Walk-space.at). Diese Checks sind ein wichtiger Schritt, um fußgängerfreundliche Netze in Städten und Gemeinden so wie beispielsweise in Deutschland oder der Schweiz  genauer zu analysieren. Denn kurze Wege, komfortable Schnittstellen, Qualitäten für Zufußgehende und öffentliche Räume, die zum Aufenthalt einladen, bilden wesentliche Elemente mit denen der Fußverkehr vorangebracht werden kann.

Verkehrssicherheitsprogramme, insbesondere eine sichere Schulumgebung sind Landesrat Mag. Günther Steinkellner (Land OÖ) ein Anliegen.           
Indem der historische Stadtkern schon vor Jahren als Ganzes zur Begegnungszone erklärt wurde, geht Freistadt mit gutem Beispiel voran und die Erfahrungen sind gut, berichtete Bgm.in Mag.a Elisabeth Teufer (Freistadt).

Dass der Fußverkehr auf vielfältige Weise vorangebracht werden kann, zeigte sich u.a. am umfangreichen Programm des ersten Konferenztags. Dieses reichte vom Angebot des Regionalen Mobilitätsmanagements in Oberösterreich (Hubert Zamut, Regionalmanagement OÖ), über Beispiele zu verkehrs- und energiesparsamen Siedlungsstrukturen (Pascal Regli, Fussverkehr Schweiz) bis hin zu konkreten Förderschienen wie den Agglomerationsprogrammen in der Schweiz (David Moosbrugger, Rosinak & Partner) und den Schwerpunkten der Bundesregierung für den Fußverkehr (Robert Thaler, BMK). Auf die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs für unser Klima ging em. Univ.Prof.in Dr.in Helga Kromp-Kolb, BOKU-Wien in Ihrem Plenarbeitrag ein. Denn um das 1,5°C Ziel zu erreichen, sind tiefgreifende Änderungen in allen Bereichen wie Mobilität, Energie, Bildung, Industrie, Landwirtschaft, Wirtschafts- und Finanzsystem nötig.

Nach den Parallel-Workshops beschrieb Harald Frey (TU-Wien) im abschließenden Plenarbeitrag, dass fußgängerfreundliche Qualitäten in der Nachbarschaft von städtebaulichen Strukturen insbesondere durch die Rahmenbedingungen im Verkehrssystem beeinflusst werden.

 

 

WORKSHOP A: Zusammenspiel Klimawandel, Stadtentwicklung und Mobilität

Wie sehen die Effekte der Klimaerwärmung (höhere Temperaturen, längere Trockenperioden, Extremwetterereignisse, CO2-Einsparungen) aus - Wie können Städte und Gemeinden auf die künftigen Herausforderungen im Bereich der Mobilität reagieren? War eine der zentralen Fragen in diesem Parallelworkshop. Dabei betonte Prof. Gernot Stöglehner (BOKU Wien) besonders energieeffiziente Strukturen mit einer Siedlungsentwicklung nach innen und kurze Wege für Aktiv-mobile sowie die Förderung der Nutzungsmischung. Wie eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung in Städten gelingen kann, beschrieb Mag. Florian Riegler (Stadtamtsleiter Freistadt). Am Beispiel der Initiativen in Freistadt zeigte er auf, wie im Zuge von Sanierungen Bedürfnisse von Zufußgehenden und Radfahrenden berücksichtigt werden. Zudem zeigte Bernd Herzog-Schlagk (Fuss e.V. Deutschland) auf, wie sich Fußverkehrsachsen für BürgerInnen und Gäste auf Basis von Fußverkehrschecks und Ortsbegehungen entwickeln lassen. Wie sich ein Urlaub ohne eigenes Auto bequem realisieren lässt, beschrieb Karmen Mentil (ÖAR GmbH) in ihrem interessanten Beitrag. Die 21 „Alpine Pearls“ Tourismusorte der fünf Alpenländer Österreich, Deutschland, Slowenien, Italien und der Schweiz bieten ihren Gästen eine umweltfreundliche Mobilitätsgarantie. 

 

 

WORKSHOP B: Neue Konzepte & Strategien (Begegnungszonen im historischen Ambiente, Fußgängerchecks, Superblocks)

Dieser Parallelworkshop zeigte nach den Inputs von Begegnen in Freistadt, Stadträtin Mag.a (FH) Sonja Seifried, Stadt Freistadt (kurzfristig erkrankt) , SUPERBE – Superblockpotenziale für Wien, DI Ulrich Leth, TU-Wien , Begegnungszonen in Oberösterreich - aus der Sicht eines Sachverständigen, Ing. DI (FH) Michael Breitenthaller, Land Oberösterreich, Masterplan Gehen Salzburg, Michael Schwifcz, MSc, STADT:SALZBURG, Amt für Stadtplanung und Verkehr, Cuulbox - von der Durchzugsstraße zum städtischen Boulevard, DI Michael Szeiler, con.sens verkehrsplanung; DI Robert Luger, 3:0 Landschaftsarchitektur , Begegnungszone Bahnhof Rankweil und Kaiser-Franz-Josef-Straße in Lustenau, Mag. Alexander Kuhn, Besch und Partner KG , dass es v.a. gelungene Gestaltungen und Bäume statt Stellplätze braucht - ob in Begegnungszonen (historisch oder neu) in neuen Stadtstraßen / Boulevards - wie in Wien.

Bei Veränderungen im Bestand helfen v.a. Konzepte wie "Superblocks" in Barcelona - Begegnungszonen brauchen, um gut realisiert werden zu können, Dialog Sachverständiger - PlanerInnen. Der aktuell durch die Bürogemeinschaft komobile / WalkSpace Mobilität erarbeitete Masterplan Gehen der Stadt Salzburg stellt in Österreich ein wichtiges Pilotprojekt dar - der Masterplan wird bei der XV. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen in Salzburg vorgestellt: » Save the date: 6. + 7. Okt. 2021

 

WORKSHOP C: 5 Jahre Masterplan Gehen in Österreich

Besonders intensiv diskutiert wurden die Erfahrungen bei der Umsetzung des Masterplans Gehen in Österreich mit Beiträgen zu "5 Jahre Masterplan Gehen – Zwischenresümee & Ausblick", DIin Alessandra Angelini, Umweltbundesamt; "Coole Straßen für Wien - Die Straße als verlängertes Wohnzimmer", DIin Petra Jens, MSc, Mobilitätsagentur Wien; "Der Mobilitätsrat in Freistadt", Hubert Zamut, MSc, Regionalmanagement OÖ und "Was können Gemeinden und Städte in Österreich tun?", DI Stefan Müllehner, DI Dieter Schwab, Walk-space.at .

In diesem Workshop wurde v.a. diskutiert, welche Förderungen auf Bundesebene aber auch auf Landesebene bewirken können, dass vermehrt z.B. » FußgängerInnenchecks oder auch Imageverbesserungen für das Gehen 2021 gestartet werden können. von den € 40 Mio. Budget aktive Mobilität erwarten sich viele Kommunen auch ein hohes Fördervolumen für Verbesserungen der Lebensqualität durch das Gehen ab 2021. Details bitte Nachlesen auf der » Doku-CD  oder Nachhören via » Internetpackage. Das UBA arbeitet an einer Publikation "5 Jahre Masterplan Gehen" - alle freuen sich schon auf die Vorstellung derselben.

 

Der erste Konferenztag endete mit einem geführten Stadtrundgang durch die Geschichte von Freistadt. Die interessante Route vom Stadtmarketing Freistadt führte dabei drei Gruppen vom Hauptplatz zum Schlossmuseum über die Salzgasse bis zum Scheiblingturm.

 

   

 


Sämtliche Unterlagen der Tagungsmappe wurden dieses Jahr in papierloser Form zur Verfügung gestellt,
wie die Zusammenstellung aller Abstracts (ca. 117 Seiten) inkl. Kurzbeschreibungen der Vorträge im
Plenum, der Impulsbeiträge in den Workshops und Sessions sowie "Speed-Dating" Projektvorstellungen.

Zudem beinhaltet die Tagungsmappe zusätzliches Infomaterial im Anhang
sowie Feedbackmöglichkeit zur Fachkonferenz und der Infoflyer zur Tagungsdokumentation:

» digitale Tagungsmappe

 

 

 

 

 

Rückschau auf den 2. Konferenztag, Do., 15. Okt. 2020

Am zweiten Konferenztag standen das Thema Gesundheit sowie neue Technologien, Digitalisierung, urbane Services und Dienstleistungen im Mittelpunkt. Die vielfältigen Vorzüge aktiver Mobilität auf Mensch und Umwelt stellten Kathrin Raunig und Natasa Hodzic-Srndic (AustriaTech) vor. In ihrem Fazit legten sie fest, dass eine intersektorale Zusammenarbeit sehr wichtig ist für Maßnahmen der aktiven Mobilität. Diese Maßnahmen sollten idealerweise auf mehreren Ebenen und mit unterschiedlichem Fokus ansetzen. Zwei konkrete Beispiele zur strukturellen Bewegungsförderung: «Aktive Mobilität & Gesundheit» und «Gemeinde Bewegt» erläuterte Pascal Regli (Fussverkehr Schweiz) in seinem Videobeitrag. Er betonte, dass eine bewegungsfreundliche Gestaltung des Umfelds eine Schlüsselstrategie ist, denn dadurch werden alle Bevölkerungsgruppen erreicht. Dabei ist es sinnvoll, «Top-down» Prozesse und «Bottom-up» Anstrengungen zu kombinieren, um kreative und partizipative Prozesse zu generieren.

 

 

 

SESSION 1: Mobilität der Zukunft – neue Technologien, Digitalisierung, urbane Services und Dienstleistungen

Welche Erkenntnisse aus aktuellen MdZ-Projekten für den Fußverkehr abgeleitet werden können, standen in dieser Session zur Diskussion. Die interessanten Beiträge reichten von Mobilitätsangeboten für emissionsarme und innovative Mobilität in den Alpen (Projekt MELINDA) über konkrete Beispiele zur Rückeroberung der Straße für Menschen (Projekt "Pop-up Piazza") bis zu Beispielen für zukunftsfitte E-Mobilität im Wohnquartier (Projekt „Urcharge“).
Das Projekt Tactical Mobilism (Tac | Mob) zielt darauf ab zeitlich begrenzte, einfache und kostengünstige Interventionen (z.B. Umbaumaßnahmen wie Parklets, temporäre Sperrung, Begrünung) im Verkehrsbereich zu etablieren.

Die Potentiale virtueller Mobilität beleuchtete das Projekt PoviMob. Die Erledigung von Bankgeschäften, Einkaufen, Arbeiten, Meetings, Konferenzen und Aus- und Weiterbildung sind nur einige Bereiche, in denen wir virtuell mobil sind. Mit der Verbreitung des COVID-19-Virus und den damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen in vielen Ländern hat virtuelle Mobilität in allen Lebensbereichen in unerwartetem Ausmaß an Bedeutung gewonnen. Doch in welchem Ausmaß spart das tatsächlich an physischer Mobilität? Erste Ergebnisse zeigen, dass Rebound-Effekte, die die Erfolge wieder schmälern könnten, quantifiziert werden müssen. So verursacht beispielsweise das (vermehrte) Online-Shopping auch mehr Lieferverkehr. 

 

 

SESSION 2: Verkehrssicherheit, Schulstraßen, COVID-19, Vision Zero für FußgängerInnen

In der Session 2 wurden v.a. die Schulstraßen in Wien, Sommerstraßen in München, Covid 19 Erfahrungen seitens Walk-space.at vorgestellt: Wiener Schulstraßen – Bewegt-gesund und sicher zur Schule, DI Julius Holländer, Mobilitätsagentur Wien; DIin Snejana Nenkova-Bruntsch, Rosinak & Partner ZT; Was bedeuten E-Scooter für die Sicherheit von FußgängerInnen?, Mag.a (FH) Ernestine Mayer, DI Klaus Robatsch, KFV, kurzfristig verhindert; Gut gegangen - Good Practice-Beispiele aus Österreich, Michael Schwendinger, VCÖ; COVID-19 – mehr Platz für FußgängerInnen, DI Dieter Schwab, Walk-space.at;  Sommerstraßen / Nachbarschaftstraßen in München, Dipl.-Geogr. Paul Bickelbacher, Stadtrat München (D). 

Mehr Platz ist die generelle Erkenntnis - speziell auch für FußgängerInnen in Covid-Zeiten - siehe dazu Aktion #mitallensinnen zu Fuß  sowie die Präsentation von DI D. Schwab. Als eine wichtige Forderung für die Novelle der StVO wurde auch die Kategorie "Schulstraße" mehrfach genannt - damit diese Maßnahme leichter und öfter realisiert werden kann. Details bitte nachlesen auf der  » Doku-CD  oder Nachhören via » Internetpackage

 

 

SESSION 3: Wirkung zwischen ge(h)bauter Umwelt und Gesundheit

In dieser Session wurden angeregt zu folgenden interessanten Beiträge diskutiert:

MobiFit – Mobil und Fit im Kindergartenalltag, Katharina Hauer, MA, Forschung Burgenland; Vielfältige Vorzüge aktiver Mobilität auf Mensch und Umwelt, Kathrin Raunig, BA BA, AustriaTech; Positionspapier "Mobilität und Gesundheit gemeinsam innovieren", DIin Natasa Hodzic-Srndic, AustriaTech; Projekt „Alltagsradfahren“, Mag.a Conny Wernitznig, MSc., Leader-Region Mühlviertler Kernland; Burgenland geht – Ge(h)sundheitsprojekt, DIin Irene Schrenk, Klimabündnis Österreich (via Videobotschaft).
Zudem konnten konkrete Projektbeispiele vorgestellt werden, die das Gehen über alle Altersstufen und unter Berücksichtigung des soziokulturellen Hintergrunds fördern. Für die Integration des Themas Mobilität & Gesundheit in der neuen FTI-Strategie wurde das neue » Positionspapier "Mobilität und Gesundheit gemeinsam innovieren" von AustriaTech vorgestellt.

 

 

Abschlussdiskussion

Bei der Abschlussdiskussion zeigte sich, dass es v.a. Ressourcen braucht für das Thema: Personal, Planungen, Bewusstsein und Förderungen seitens des Bundes und auch der Bundesländer, um von einzelnen Pilotprojekten zur flächigen Ausrollung zu kommen. Pilotprojekt wie » CityWalk Weiz und der laufende Prozess zum » Masterplan Gehen Salzburg der Stadt Salzburg zeigen, wie es außerhalb der Großstadt Wien gut weiter gehen kann. Die Masterplan Gehen Initiativen auf Bundesebene stellen dafür, genauso wie die Forschungsarbeiten des BMK, den "Motor" dar. » FußgängerInnenchecks in allen Bundesländern wären ein weiterer Schritt das Gehen zu fördern - gepaart mit Initiativen zur Mobilität und Gesundheit (Prävention). Es zeigte sich, dass gerade in Deutschland, genauso wie in Österreich, an einer » fußgängerfreundlichen StVO gearbeitet wird. Das Schweizer Beispiel der Agglomerationsprogramme zeigt, dass Bundesförderungen im Mobilitätsbereich für Kommunen nur dann zu lukrieren sind, wenn diese Ihre Konzepte auch den Fußverkehr massiv integriert haben. Wenn in Österreich aktive Mobilität ab sofort gefördert wird, dann bitte nicht "nur" den Radverkehr - sondern v.a. auch den Fußverkehr: ist Lebensqualität in der Nähe, fördert die Wirtschaft (gerade in Pandemiezeiten) und ist unabdingbarer Teil des öffentlichen Verkehrs!  

 

WALKSHOPS - Workshops in gehender Form - Erfahrungsaustausch beim Gehen

Im Rahmen der "WALKSHOPS" – den Workshops in gehender Form – fanden Fachrundgänge am Konferenzort und in der Stadt Linz statt.
Begegnungszonen, Fußgängerzonen, Gestaltungsaspekte, Aufenthaltsqualitäten, Fußwegenetze, Informationen für Touristen, urbane Services, Schnittstellen zur e-Mobilität und aktuelle Umgestaltungen waren unter anderem Themen der Rundgänge und der Exkursion.

Gehen Sie beim nächsten Mal mit! Save the date: Fachkonferenz in Salzburg 6. / 7. Okt. 2021

"Brauhaus Trail" mit Katharina Rotschne  Bgm.in Teufer, DIin Kreindl und DI Schwab in der Begegnungszone Freistadt Altstadt  Regionale Exkursion LINZ  Walkshop in Linz  Rückseite der Save-the-date Konferenzkarte

 

Diese, mittlerweile zum 14. Mal stattfindende Fachkonferenz des Österr. Vereins für FußgängerInnen - Walk-space.at - lieferte wichtige Impuls für das Gehen. Sie wurde in Kooperation mit der Stadt Freistadt, dem Land Oberösterreich, dem BMK, klimaaktiv mobil, dem Fonds Gesundes Österreich und dem Österr. Städtebund durchgeführt.

Mit Dank an alle UnterstützerInnen und FördergeberInnen sowie den KooperationspartnerInnen!

 

 

Ziele der Fachkonferenz

  

  • Austausch, Wissensvermittlung und Vernetzung zum Thema Fußverkehr nachhaltig, aktivmobil, Personenmobilität 
  • Bewusstseinsbildung in der (Fach-)Öffentlichkeit, in den Zielgruppen
  • Vernetzung der AkteurInnen in Österreich und international
  • Vorgangsweisen, Strategien, Kampagnen
  • Austausch Good-Practice, bewährte Praxisbeispiele
  • Begegnungszonen: Österreich / international

  

 

Zielgruppen

Die Veranstaltung richtete sich u.a. an Städte und Gemeinden in Österreich und international, an die interessierte Fachöffentlichkeit sowie an:

  • Kommunale MultiplikatorInnen & EntscheidungsträgerInnen, Politik
  • Verwaltungen, Dienststellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene (Kantone)
  • MultiplikatorInnen / ExpertInnen / AkteurInnen in den Bereichen:
    Verkehrs-, Stadt- und Raumplanung
    Architektur
    Forschung & Mobilität
    Technologie & Innovation
    Bildung
    Gesundheit, Prävention, Sport
  • Privatwirtschaft und NGOs 
  • Vertretungen von Fachverbänden
  • Mobilitätszentralen, klimaaktiv, andere intermediäre Einrichtungen
  • internationale Gäste & interessierte BürgerInnen

 

Konferenzformate der zweitägigen Fachveranstaltung

 

  • Vorträge & Präsentationen
  • Workshops | Diskussion | Sessions
  • Kurzprojektvorstellung "Speed-Dating" im Dialog-Format 
  • Good-Practice | Austausch |  Vernetzung
  • "Walk-Shops" (Rundgänge) & regionale Exkursionen 

 

Kurzprojektvorstellung "Speed-Dating" Format - was ist das:

In diesem Format wurden verschiedenste Projekte / Initiativen / Strategien / Themen, etc. für ein paar Minuten (ca. 10 min) in mehreren Runden (ca. 6) vorgestellt.

Den ReferentInnen stand ein Tisch zur Verfügung, auf dem gegebenenfalls Projektmaterialien / Laptop, etc. bereit gelegt werden konnten. Während der gesamten Session blieben die InputgeberInnen an Ihrem Tisch. Die interessierten Teilnehmenden hatten in jeder Runde die Möglichkeit sich im Dialog zu informieren. 

Die Tische waren auf 3 Räumlichkeiten verteilt und mit Tischnummern versehen. Rund um den Tisch gab es Bodenmarkierungen, an denen sich die Teilnehmenden (bis zu max. 5 Personen) mit Mund-Nasen-Schutz in ausreichenden Abstand informieren konnten. 

Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit aktuelle Projektinformationen von AkteurInnen zu erhalten.

Die vorgestellten Projekte wurden mit Namen und Institution auf der Homepage und im Tagungsband veröffentlicht.

 

"green event"

Die Fachkonferenz wurde unter dem Zeichen der Umwelt und Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Der Veranstaltungsort war zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar – eine umweltfreundliche Anreise wurde empfohlen.

In Bezug auf Ankündigung und Ausrichtung der Veranstaltung wurde auf eine Schonung der Ressourcen geachtet. Der Programmfolder stand auf Recyclingpapier zur Verfügung.

 

Covid-19 Maßnahmen

Linzer TorWir agierten verantwortungsvoll in Bezug auf Covid-19. Die Fachkonferenz fand daher unter größter Vorsicht und Einhaltung aktueller Vorsorgemaßnahmen in Freistadt statt. 

Für die Fachkonferenz standen mehrere große Räumlichkeiten zur Verfügung, die genügend Platz und Abstand boten - nicht nur im Plenum, sondern auch im Workshop (Einbahnkonzept in den Räumen). Zudem war die TeilnehmerInnenzahlen dieses Jahr begrenzt, sodass wir die räumlichen Kapazitäten vor Ort nur zu max. 50% nutzten - der nötige Sicherheitsabstand konnte daher gut eingehalten werden.

Der Plenarraum war ein großer überdachter Innenhof mit entsprechender Raumhöhe. Die Sitzplätze waren einzeln, in ausreichendem Abstand und wurden personenbezogen zugewiesen. Alle Formate fanden mit Abstand und unter Einhaltung der Hygieneregeln statt. Speisen und Getränke durften nur im Sitzen eingenommen werden.

Auch seitens der Organisation wurde hinsichtlich des Ablaufs sämtliche Vorkehrungen zum Schutz der Teilnehmenden getroffen. Zudem konnte die Tagungsmappe und weitere Materialien zur Fachkonferenz in digitaler Form zur Verfügung gestellt werden. Siehe auch: » Präventionskonzept

Danke für Ihre Mitwirkung:

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, die mit Rücksicht und Abstand (mind. 1m) dabei waren. Über diverse Medien wurde darüber informiert, möglichst dichte Menschengruppen zu meiden und einen Mund- und Nasenschutz zu verwenden. Wir ersuchten insbesondere beim Eingang (Check-In), am Weg zum Sitzplatz, in den Pausen, bei der Kurzprojektvorstellung "Speed-Dating" und überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte, diesen zu benutzen. Desinfektionsmittel waren in allen Räumlichkeiten jederzeit verfügbar.

» Stopp-Corona-Rotkreuz-App Download

Danke für die gelungene Fachveranstaltung - wenn auch in schwierigen Zeiten.

 

Das war der Tagungsort

Salzhof, Freistadt, Oberösterreich 
Salzgasse 15 
4240 Freistadt

 

 

 

 

 

  

Save the date 15. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen:  6. Okt. und 7. Okt. 2021 in Salzburg

 

 

Infos zur Konferenz

organisatorische Leitung:
DIin Martina Strasser | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 inhaltliche Leitung:
DI Dieter Schwab, Obmann Verein walk-space.at 

 

 

Mit Dank an die KooperationspartnerInnen und UnterstützerInnen:

                        

Mit Dank an die sonstigen UnterstützerInnen:

       

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Fussverkehr Schweiz, Fuss e.V. (D), SRL (D)

Speed-Dating Projektvorstellungen 2019

"Da ist was los, im lebenswerten Straßenraum"

17. und 18. Oktober 2019 | Kufstein, Kultur Quartier

@walkspaceAT

Beim "Speed-Dating" wurden an mehreren Stehtischen unterschiedliche Speed-Dating Projekte / Initiativen / Strategien / Themen, etc. für ein paar Minuten (ca. 10 min) in mehreren Runden (ca. 6) vorgestellt. Dies war eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen. 

Bis 11. September 2019 gab es die Möglichkeit beim "Speed-Dating" mitzumachen.
Die "Speed-Dating" Projekte sind mit Namen und Institution im Folgenden aufgelistet.
Alle Projekte wurden in der Abstractmappe vorgestellt.
 

 

Speed-Dating Projektvorstellungen im Rahmen des Konferenzprogramms

Übersicht:

Speed-Dating Projekte am Do., 17.10.2019, 09:30 - 10:30 Uhr

Speed-Dating Projekte am Fr., 18.10.2019,  08:30 - 09:45 Uhr

Alle Speed-Dating Projekte sind in der digitalen Abstractmappe beschrieben - siehe dazu auch: » DOKU-CD 

Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien etc. sind kompakt auf einer CD dokumentiert.
Infos & Bestellung:  » Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

Speed-Dating Projektvorstellungen am Donnerstag, 17. Oktober 2019,   ab 9:30 Uhr
 I) Nachhaltige aktive Begegnungsräume - Strategien für Gemeinden


1) Projekt SUPERBE - Potenziale von Superblock-Konzepten als Beitrag zur Planung energieeffizienter Stadtquartiere 

Fabian Sandholzer, BSc MSc, TU-Wien, Institut für Verkehrswissenschaft

2) Mobilität beginnt im Kopf - Aktionen zur Nachhaltigkeit in Zirl
Dr.in Sigrid Thomaser, Energie Tirol

3) Schulstraße in Wien
DIin Snejana Nenkova-Bruntsch, Rosinak & Partner / Anna Haberl, Mobilitätsagentur Wien

4) Der Lendwirbel als Impuls zur Transformation von Verkehrsflächen in Lebensräume
Manuel Schöndorfer, Lendwirbel 

5) Innenentwicklung und Ortskernbelebung in Niederösterreich im Rahmen der Landesaktionen Dorf- Stadterneuerung und Ortskernbelebung
Mag. Wolfgang Alfons, Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Raumordnung und Gesamtverkehrsangelegenheiten

6) Interreg Alpine Space Projekt MELINDA - Förderung von CO2-neutraler Mobilität
Florian Maurer, MA, Fachhochschule Vorarlberg / DIin Nora Spiegel, Austriatech

7) "Interreg Danube CityWalk Weiz" - Walkability Plan, Leitsystem und FußgängerInnen-Zählmaschine
Tanja Kortus, Stadt Weiz
 

8) Gut zu Fuß in Leibnitz
DPIng. Astrid Holler, Stadtgemeinde Leibnitz, Stabstelle Stadtentwicklung

 

 II) Begegnungszonen: bisherige Erfahrungen, neue Entwicklungen & Möblierung


9) Erarbeitung eines Leitfadens zur Evaluierung von Begegnungszonen durch Gemeinden
 
DI Florian Schneider, KFV

10) Begegnungszone Mattsee, Salzburg 
DIinVerena Hitsch, Allee42 Landschaftsarchitekten

11) Begegnungszone Prutz, Tirol
Arch.DIin Ursula Faix, FXA - ursula faix architecture

 

 III) FußgängerInnen, (e)-Scooter und Trendsportgeräte - wem gehört der Gehbereich?


12) FußgängerInnen und RadfahrerInnen gemeinsam auf dem Wegenetz der Südstadt

Ass.Prof. DI Dr. Michael Meschik, BOKU

13) E-Scooter: Potentiale und Erfahrungen
Daniel Fuchs-Bauer, TIER e-Scooter Verleih

14) Aktion E-Scooter: #GehsteigistkeinFahrsteig
Anna Karner, DI Dieter Schwab, Walk-space.at

15) E-Mobilität muss gemanagt und gelernt werden: Der E-Scooter Führerschein und die micro2go App
GF Dieter Duftner, Institute of Microtraining (IOM) by duftner.digital 

 

Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien etc. sind kompakt auf einer CD dokumentiert.
Infos & Bestellung:  » Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

Speed-Dating Projektvorstellungen am Freitag, 18. Oktober 2019,   ab 8:30 Uhr

Alle Speed-Dating Projekte sind in der (digitalen) Abstractmappe beschrieben - siehe dazu auch: » DOKU-CD 

 IV) Mobilität der Zukunft aktiv: Forschung / Big Data / Tools


1) Anfang - Förderung nachhaltiger Mobilität im ländlichen Raum bei Familiengründung
 

DI Dr. Oliver Roider / DI Elisabeth Raser, BOKU-Wien

2) Mobility Observation Box
DI Klemens Schwieger, AIT

neues Sitzmöbel3) e-Walk - Wirkungspotenziale von e-Kleinstfahrzeugen
Mag.a Anita Eichhorn, KFV

4) Moble - Smartes mobiles Sitzmobiliar 
Mag.a Irene Steinacher, Herry Consult

5) active2work
DI Roland Hackl, DI Clemens Raffler, tbw research GesmbH

6) Streetview4VI - Karte für Blinde
Alex Schubert, netwiss

7) Tac | Mob - Tactical Mobilism - Interventionen für eine neue Mobilitätskultur
Proj.Ass. Dipl.-Ing. Linda Dörrzapf, TU-Wien, Verkehrssystemplanung

8) KAtinka - Künftige Anforderungen an öffentliche Räume transmodal inklusive aktive Mobilität abschätzen
Alex van Dulmen, BBE MSc., TU-Graz, Institut für Straßen- u. Verkehrswesen

9) Pop-up Piazza - Erforschung von Transformationswerkzeugen f.d. temporäre Umwandlung von öff. Straßenraum
Sabine Oberrauter, BSc, Marta Palacios, FGM

 

 V) Lebenswerter Straßenraum 


10) Bausteine für Fußverkehrsstrategien: Kommunen auf den (Fuß-)weg bringen und miteinander vernetzen
Patrick Riskowsky, M.Sc., Fuss e.V. (D)

11) Raus aus dem Toten Winkel! – Wie lassen sich Abbiegeunfälle vermeiden?
DIin Veronika Zuser, KFV

12) Straßenraum ist Lebensraum – Best Practice Beispiele
DI Robert Luger, 3:0 Landschaftsarchitektur, DI Michael Skoric, con.sens mobilitätsdesign

13) Lokale Agenda 21 - ein Programm zur Beteiligung fördert die Belebung des Straßenraumes
DIin Liette Clees , komobile

14) Aktion: StraßenPARK - temporärer lebenswerter Straßenraum
Valentin Promberger, DI Dieter Schwab, Walk-space.at

15) SeniorInnen gut zu Fuß aktiv in Lustenau 
Mag. Michael Schulz, Marktgemeinde Lustenau, DI Dieter Schwab, Walk-space.at

16) Universal Use of Street Space
Peter Huber, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs 

 

 VI) Ge(h)sunde Begegnungsräume - Bewegung und Prävention


17) Spur:Halten - psychologische Online-Beratung
 

Mag.a Lydia Berktold, Verkehrspsychologin, Klinische und Gesundheitspsychologin 

18) Wie überwinden wir den inneren Schweinehund
DI Markus Moser, Georg Huber, PLANUM

19) Broschüre: Aktive Mobilität - gesund unterwegs! 
DIin Dr.in Sandra Wegener, BOKU Wien

20) Projekt GEHsund – Städtevergleich Fussverkehr
Thomas Schweizer, Fussverkehr Schweiz  

21) Fußgängerleitsysteme & Denksportweg für Generation 60+
Christian Lunger, motasdesign  

 

 

"Speed-Dating" Session - was ist das

Beim "Speed-Dating" wurden an mehreren Tischen unterschiedliche "Speed-Dating" - Projekte / Initiativen / Strategien / Themen, etc. in mehreren Runden (ca. 6) für ein paar Minuten (ca. 10 min) vorgestellt.

Den "Speed-Dating" - ReferentInnen stand ein Stehtisch zur Verfügung, auf dem gegebenenfalls Projektmaterialien / Handouts, etc. für InteressentInnen bereit gelegt werden konnten. Während der gesamten Session blieben die InputgeberInner an Ihrem Tisch. Die Gruppe an InteressentInnen hatte in jeder Runde die Möglichkeit sich im Dialog zu informieren. Wenn das Signal zum Wechseln ertönte, wechselt die Gruppe an InteressentInnen an einen anderen Tisch und es gab erneut Gelegenheit sich auszutauschen.

Dies war eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.
Bis 11. September 2019 gab es die Möglichkeit beim Speed-Dating mitzumachen.

Alle Speed-Dating Projekte sind in der (digitalen) Abstractmappe beschrieben - siehe dazu auch: » DOKU-CD 



 

Programm 2019

 

Das war das Konferenzprogramm der XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019 

"Da ist was los, im lebenswerten Straßenraum”

17. und 18. Oktober 2019 | Kufstein, Kultur Quartier

@walkspaceAT

Am 17. und 18. Oktober 2019 drehte sich in Kufstein alles um die Mobilität zu Fuß.

Unter dem Motto "Da ist was los im lebenswerten Straßenraum" fand die XIII. Österreichische Fachkonferenz für FußgängerInnen statt.

In verschiedenen Formaten, von Workshops über „Speed-Dating“ oder im Plenum gab es die Möglichkeit, sich mit nationalen und internationalen ExpertInnen über aktive Mobilität auszutauschen und innovative Projekte kennenzulernen. Die thematischen Schwerpunkte lagen bei nachhaltigen Mobilitätsstrategien und neuen Begegnungsräumen im Straßenraum.

Außerdem standen Fragen zur Mobilität der Zukunft im Mittelpunkt: Welche neuen Tools können in der Verkehrsplanung Anwendung finden? Oder: Wie geht man mit neuen Fortbewegungsmitteln um?

Bei den stattfindenden Walkshops konnte man sich auch selbst von den positiven und ge(h)sundheitsfördernden Aspekten des Zufußgehens überzeugen.

 

 

Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien etc. sind kompakt auf einer CD dokumentiert.
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Das war das Konferenzprogramm 

 

Übersicht:

Do., 17.10.2019: Speed-Dating | Eröffnung / PlenumRound Table |  Workshops A - C | Plenum Nachtwächterführung | Spiel "kreuz und quer"

Fr., 18.10.2019:  Speed-Dating | Plenum | Parallelsessions | Round Table: "Wie geht es gut zu Fuß weiter?" | Walk-Shops

 

Mittwoch, 16. Oktober 2019
   18.45 - 19.30   l   Early Check-In  -  Rathaus-Empfang auf Einladung Herrn Bürgermeister (Sekt-Empfang)

 
    nur für registrierte und dazu angemeldete KonferenzteilnehmerInnen: Tagungsmappe, Namensschild

    Rathaus Kufstein, Oberer Stadtplatz 17

 

 

Donnerstag, 17. Oktober 2019
   ab 08.30   l   Check-In

 
 für KonferenzteilnehmerInnen: Tagungsmappe, Namensschild

 

   09.30   l   "Speed-Dating" Projektvorstellung, ca. 15 Projekte


Beim Speed-Dating wurden an Stehtischen verschiedenste Projekte / Initiativen / Strategien / Themen vorgestellt. Die TeilnehmerInnen hatten ca. alle 10 Min. die Möglichkeit zu einem anderen Tisch zu wechseln. Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.

 

   10.30   l   Begrüßung, Willkommen und Überblick durch Moderation


Mag. Martin Krumschnabel, Bürgermeister Stadt Kufstein
 
DI Dieter Schwab, Obmann Walk-space.at

 

   10.40   l   Good-Practice Stadt Kufstein und Tirol


Kufstein - schön, dass wir uns begegnen   

Stadtrat DI Stefan Hohenauer, Stadt Kufstein

Leader Region - Entwicklungen, Vorhaben und Visionen   
Manuel Tschenet, BA, Regionalmanagement Kufstein & Umgebung

 

 

   11.30   l   Internationale Good-Practice


Die Fußgängerstadt heute - errichtet für morgen   

Prof. Dr. Heiner Monheim, Universität Trier, raumkom (D)

Mobilitätsmanagement in Wohnsiedlungen   
Thomas Schweizer, Fussverkehr Schweiz

 

   12.30   l   Mittagpause / Stehlunch

 

Filmloops:
Kindergarten Mobilitätsbox, Klimabündnis Österreich, klimaaktiv mobil
Schulstraße Bozen, Walk-space.at
Unsere Kinder klimaaktiv mobil unterwegs, Klimabündnis Österreich, klimaaktiv mobil
Barcelona‘s Superblocks: Change the Grid, Change your Neighborhood


   13.45   l   Begrüßung Land Tirol & Round Table "Da ist was los im lebenswerten Straßenraum"


LH-Stv.in Mag.a Ingrid Felipe, Land Tirol: Begrüßung 

Bgm. Mag. Martin Krumschnabel, Stadt Kufstein
Stadtrat
DI Stefan Hohenauer, Stadt Kufstein
DI Robert Thaler, BMNT
DI Dr.in Elisabeth Bader, Stadt Kufstein, Stadtbaumeisterin
DI Lukas Schlosser i.V. DI Mag. Ekkehard Allinger-Csollich, Land Tirol, Verkehrsplanung
DI Dieter Schwab, Walk-space.at Obmann

 

Unterzeichnung der Charta für das Gehen, Mag. M. Krumschnabel, Bürgermeister Stadt Kufstein
Foto Übergabe klimabündnis Zertifikat, Fr. LH-Stv.in Mag.a Felipe
klimaaktiv mobil Gewinnfrage

 

   14.30   l   Parallel-Workshops - Impulsvorträge und Diskussion (zur Auswahl)

Impulsbeiträge ca. 10 Min.
ca. 5 Beiträge je Workshop, Diskussion nach den Leitfragen
Kaffee während der Workshops

  WORKSHOP A:
  Nachhaltige aktive Begegnungsräume - Strategien für Gemeinden    

Moderation: DI Stefan Müllehner, Walk-space.at

Leitfragen:

Welche guten Beispiele gibt es und mit welchen Maßnahmen kann der Fußverkehr in Gemeinden gut voran gebracht werden?
Welche Strategien fördern die nachhaltige Verkehrsmittelwahl „Gut zu Fuß in der Mobilitätskette“?

Wie können aktive Begegnungsräume geschaffen werden? Wie werden Zentren nachhaltig fußläufig entwickelt und der öffentliche Raum (wieder) belebt? Wodurch kann eine gute Nutzungsmischung erzielt und das Verweilen verbessert werden? Was befördert einen Paradigmenwechsel hinsichtlich Nutzung / Wertigkeit des öffentlichen Raums?
Wie sieht eine zukunftsorientierte Straßenraumgestaltung aus? Wie kann mittels Gestaltung auch das Kleinklima verbessert werden?
Worauf ist bei bestehenden bzw. neu zu entwickelnden Gebieten besonders zu achten?


Masterplan Gehen - Aktuelles aus den Arbeitsgruppen   

DI Werner Thalhammer, BMNT, Ing. Holger Heinfellner, BSc, Umweltbundesamt

Fußverkehrsförderung in Kufstein - das neue Leitsystem   
Mag. Christian Lunger, motasdesign

Mobilitätsmanagement involviert Kinder und Jugendliche in die Schulweggestaltung      
Mag.Martina Abraham, Klimabündnis Tirol

Wie werden Straßen klimafit?   
DI Michael Skoric, con.sens. mobilitätsdesign; DI Daniel Zimmermann, 3:0 Landschaftsarchitektur; Mag. Simon Tschannett, Weatherpark GmbH

Projekte zum öffentlichen Raum   
Mag. Rüdiger Maresch, Stadt Wien, Landtagsabgeordneter

 

  WORKSHOP B:
  Begegnungszonen: bisherige Erfahrungen, neue Entwicklung & Möblierung   

Moderation: DI Dieter Schwab, Walk-space.at 

Leitfragen:

Good Practice in Österreich und Kufstein, Begegnungszonen.or.at , Internationale Trends
Was sind die Erfolgsfaktoren? Welche Erfahrungen mit Möblierung gibt es?
Welche Umsetzungshilfen / Leitfäden gibt es? Wie sehen Sicherheitsaspekte aus?
Wie werden Begegnungszonen lebendig und attraktiv? Wodurch kann die Aufenthaltsqualität längerfristig sichergestellt werden?
Welche Erfahrungen und Schlussfolgerungen lassen sich aus den bisher gestalteten Begegnungszonen ableiten?
Auf welche Aspekte muss bei der Gestaltung von Begegnungszonen besonders geachtet werden? Was unterstützt die Barrierefreiheit in der Benützung?


Begegnung in Kufstein: Stadt der Begegnungszonen   

DIin Dr.in Elisabeth Bader, Stadt Kufstein, Stadtbaumeisterin

Begegnungszonen Beispiel in Tirol: St. Johann, Wattens   
Arch.DI Mag. Thomas Pilz / Christoph Schwarz, aaps

Erhebung der Barrierefreiheit - wie gestalte ich Begegnungszonen für alle?   
Ing. Günther Ertl i.V. DIin(FH) Birgit Masopust, BhW barrierefrei

Begegnungszone Prutz, Tirol   
Arch.DIin Ursula Faix, FXA - ursula faix architecture

Begegnungsraum - Planung Mariahilfplatzl Innsbruck   
Teresa Kallsperger, MSc, Stadt Innsbruck, Fuß- u. Radkoordination

 

  WORKSHOP C:
  FußgängerInnen, (e)-Scooter und Trendsportgeräte - wem gehört der Gehbereich?

Moderation: DIin Martina Strasser, Walk-space.at

Leitfragen:

Wie sehen die Erfahrungen mit e-Scootern in Kommunen aus? Wie bei den Verleihern?
Welche Ansprüche werden an den Gehbereich gestellt und (wie) können diese mit e-Scooter Mobilität vereinbar sein? Funktioniert der Gehsteig weiterhin noch als Ort der entschleunigten Begegnung?
Welche Chancen und Risiken bringen die neuen e-Fahrzeuge / e-Trendsportgeräte mit sich? Kann der Fußverkehr dadurch als wesentlichster Teil der Mobilitätskette mit attraktiven Schnittstellen zu anderen Verkehrsmitteln an Bedeutung gewinnen? ("Letzte Meile", "Kannibalisierungseffekt")
Wie kann eine faire Straßenraumaufteilung der Zukunft aussehen (um allen Mobilitätsformen gerecht zu werden)? Welche neuen Anforderungen an den öffentlichen Raum gibt es? Wie ist diese mit den Bedürfnissen der FußgängerInnen zu vereinbaren?
Wodurch kann ein gutes Miteinander gelingen (rechtliche Normen, Bildung, Bewusstseinsarbeit,…)


Kurzvorstellung: Walk-space.at Aktion: #GehsteigistkeinFahrsteig

e-Walk - Wirkungspotentiale von e-Kleinstfahrzeugen - Potentiale und Maßnahmen
DI Klemens Schwieger, AIT / Mag.a Anita Eichhorn, KFV 

Kampagne: Rettet das Trottoir;
Thomas Schweizer, Fussverkehr Schweiz

FGSV - Arbeitsausschuss Fußverkehr & Regelwerk Elektrokleinstfahrzeuge
DI Andreas Schmitz, IKS, Kassel (D), verhindert

München: E-Scooter - Verkehrswende oder Gefahr für die Verkehrssicherheit? Erfahrungen, und Empfehlungen für die Zukunft
Torsten Belter, Stadt München, Kreisverwaltungsreferat, Verkehrssicherheit und Mobilität

Vision einer aktiv-mobilen Fortbewegung von Menschen in Städten;
Jakob Feigl, Circ (ehemals Flash)

 

   17.00   l   Plenum

 

Aktive Zentrumsentwicklung bringt Leben in die Gemeinden   
Korbinian Kroiß, M.Sc. B.Eng., nonconform ideenwerkstatt GmbH

Ausblick auf Freitag 18.10.2019 durch Moderation

 

   18.30   l   "Nachtwächter" - Rundgang in Kufstein


Nachtwächter Martin Nagiller und Harald Löffel, Convention Bureau Kufstein

Treffpunkt: Marienbrunnen am Unteren Stadtplatz

 

   18.30   l   Stadt München: Spiel "kreuz & quer in Kufstein"


Merle Schroer, M.A., DIin Bianca Kaczor, Stadt München

Treffpunkt: vor Konferenzeingang

 

   ab 20.30   l   Möglichkeit zur Abendvernetzung (Eigenkonsumation)

 

 

 

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Freitag, 18. Oktober 2019

 

   ab 8.00   l   Check-In

 

   08.30   l   Speed-Dating - Kurzvorstellung, ca. 20 Projekte


Beim Speed-Dating wurden an Stehtischen verschiedenste Projekte / Initiativen / Strategien / Themen vorgestellt. Die TeilnehmerInnen hatten ca. alle 10 Min. die Möglichkeit zu einem anderen Tisch zu wechseln. Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.

 

   09.45   l   Plenum "Forschung mobil unterwegs in der Zukunft - ge(h)sund"


Begrüßung: DI Dieter Schwab, Obmann Walk-space.at, DI Walter Wasner, bmvit

CMC - Centre of Mobility Change Zentrum für Transformation & Mobilitätsverhaltensänderung   
DI Dr. techn. Stephan Tischler, Universität Innsbruck

"Österreich Unterwegs" Mobilitätsdatenerhebung: Imputation zur Erfassung kurzer Wege   
Prof. Dr. Gerd Sammer, Sammer und Partner ZT

 

   10.45   l   Parallel-Sessions - Impulsvorträge und Diskussion (zur Auswahl)

 Impulsbeiträge ca. 10 Min.
ca. 5 Beiträge je Session, Diskussion nach den Leitfragen
Kaffee während der Sessions

  SESSION 1:
  Mobilität der Zukunft aktiv: Forschung / Big Data / Tools   

Moderation:  DI Dieter Schwab, Walk-Space.at 

Leitfragen:

Welche Neuerungen gibt es? Wie ist der aktuelle Stand von Forschung und Entwicklung? Nutzbarkeit für den Fußverkehr?
Vorstellung von Projekterfahrungen – wie sieht die Weiterentwicklung aus? Was braucht es, um von Pilotprojekten zur „Serienfertigung“ zu gelangen?
Good-Practice in die Öffentlichkeit bringen / Dissemination des Themas (Städte und Gemeinden, Bewusstseinsbildung, Öffentlichkeitsarbeit etc.)
Infrastruktur anpassen (Lebenswerte Straßenräume, Siedlungen, Stadtteile, Zu Fuß und Raumplanung)
Beitrag von Innovationen und Technologien, Strategien für kleine und mittelgroße Kommunen - Internationale Sichtweise, Sichtweise aus Forschung und Praxis
Wie geht es gut weiter?, Bewährtes, Herausforderungen, Qualitäten im Fußwegenetz, technologische Beiträge
Bedürfnisse und Motivation der FußgängerInnen - Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung bei der Bevölkerung und bei EntscheidungsträgerInnen: besseres Wissen, Anwendung

 

Projekt SAFIP - Systemszenarien automatisiertes Fahren in der Personenmobilität   
DI Aggelos Soteropoulos, AVENUE21, TU-Wien

FAIRSPACE - Aktiv-mobile Flächennutzung in urbanen Räumen   
DI Benjamin Tschugg, TU-Wien, Inst. für Verkehrswissenschaften

Walk Your City - Motivation zum Gehen   
Josefine Schneider i.V. DI Mag. Mario Platzer, yverkehrsplanung

ACTIV8II - evidenzbasierte Werkzeuge zur Planungsunterstützung im Bereich aktiver Mobilität   
DI Roland Hackl, DI Clemens Raffler, tbw research GesmbH

Walk&Feel - Messmethoden zur Erfassung der Walkability   
Proj.Ass.in DIin Linda Dörrzapf, TU Wien

PLOGchain - Innovative IT-Lösung und Anwendungsperspektiven für die aktive Mobilität   
Dr. DI Stefan Schönfelder, WU- Wien, Transportwirtschaft

 

  SESSION 2:
  Ge(h)sunde Begegnungsräume - Bewegung und Prävention
   

Moderation: DIin Martina Strasser, Walk-Space.at 

Leitfragen:

Welchen Einfluss nehmen die gebauten Siedlungsentwicklungen und das Straßendesign auf das Bewegungsverhalten der Bevölkerung? Welche Chancen und Möglichkeiten eröffnen Verhältnisänderungen seitens Mobilität, Stadt- und Raumordnung für den Gesundheitsbereich?
Welche Wechselwirkung gibt es, zwischen Stadtplanung, Bewegungsräumen und Gesundheitseffekten?
Wie können durch partizipative Prozesse und intersektorale Dialoge städtische Räume bewegungsfreundlich gestaltet werden?
Welche Gesundheitseffekte eröffnet der Fußverkehr? Bewusstsein, Motivation und individuelles Verhalten – wodurch wird ein nachhaltiger Veränderungsprozess unterstützt?
Von der Pilotebene zur „serienmäßigen“ Umsetzungsebene – wie starten?
Welche Erfahrungen und Good-Practice Projekte gibt es?


Broschüre: Aktive Mobilität - gesund unterwegs!   

DIin Dr.in Sandra Wegener, BOKU Wien, Inst. für Verkehrswesen

Projekt: WIR BEWEGEN WAS!   
Mag. Gernot Antes, MPH, Netzwerk Gesunde Städte Österreich

Weniger bekannte Gesundheitseffekte des Gehens   
Dr. Heinz Fuchsig, AUVA

Universelle Nutzung des Straßenraumes   
Assoz. Prof. Priv.- Doz. Mag. Dr. Elmar W. M. Fürst, WU-Wien
Peter C. Huber, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs

 

  SESSION 3:
  Lebenswerter Straßenraum

Moderation:  DI Stefan Müllehner, Walk-Space.at

Leitfragen:

Wechselwirkung Raum / Siedlungsentwicklung mit Vitalität / Lebendigkeit einer Gemeinde / Stadt?
Wie können Straßenräume gestaltet werden um zur Lebensqualität in Gemeinden oder Städten beizutragen?
Was fördert das Bewusstsein und die Qualität sowie den Wert des öffentlichen Raums?
Wie können historische Zonen / Siedlungszentren belebt werden?
Welche Initiativen / Aktionen fördern das Bewusstsein für Aufenthalt und Nutzung des öffentlichen Raums?
Wie kann man unterschiedlichen Nutzungsanforderungen gestalterisch gerecht werden?
Welche quantitativen und qualitativen Aspekte befördern einen lebenswerten öffentlichen Raum? Lebensraum für alle im neuen Straßenraum.


FußgängerInnen und RadfahrerInnen gemeinsam auf dem Wegenetz der Südstadt
 
AssProf. DI Dr. Michael Meschik, BOKU, Inst. für Verkehrswesen

Park2Park - Von einem Parkplatz zu einem Park
Fred Dotter, M21 International

Urbane Freiräume statt Funktionsflächen
DI Andreas Schmitz, IKS, Kassel (D), verhindert

Straßenraum ist Lebensraum – Best Practice Beispiele
DI Robert Luger, 3:0 Landschaftsarchitektur, DI Michael Skoric, con.sens mobilitätsdesign

Summer Streets und andere temporäre Straßenraumnutzungen in München
Paul Bickelbacher, Stadtrat München (D)

Unser Kufstein von Morgen
Victoria Zawadil, Magdalena Dessl, Gymnasium Kufstein

 

   12.45   l   Round Table:  Begegnung - wie geht es gut zu Fuß weiter, Conclusio


Gemeinderätin Mag.a Karin Eschelmüller, Obfrau Verkehrsbeirat Stadt Kufstein (kurzfristig verhindert)

DI Dr. Stephan Tischler, Universität Innsbruck

Manuel Tschenet, BA, Regionalmanagement Kufstein & Umgebung

Arch DI Mag. Thomas Pilz, AAPS

Monika Litscher, Fussverkehr Schweiz

DI Dieter Schwab, Walk-space.at

 

   13.15   l   Konferenzschluss & Ausblick 2020

 

   13.20   l   Mittagspause / Stehlunch


Filmloops:
Kindergarten Mobilitätsbox, Klimabündnis Österreich, klimaaktiv mobil
Schulstraße Bozen, Walk-space.at
Unsere Kinder klimaaktiv mobil unterwegs, Klimabündnis Österreich, klimaaktiv mobil
Barcelona‘s Superblocks: Change the Grid, Change your Neighborhood


 

   14.15   l   Walk-Shops - Workshops in gehender Form 


1 | Begegnungszone in Kufstein - Gestaltung, Sitzen, Verweilen, Möblierung
 
      Arch. DI Mag. Thomas Pilz / Christoph Schwarz, aaps; Stadtrat DI Stefan Hohenauer, Stadt Kufstein

 

2 | Attraktiv unterwegs - Fußwegenetz  & Leitsystem in Kufstein
      Mag. Christian Lunger, motasdesign; Birgit Berger, Stadt Kufstein

 

3 | Architekturperlen zu Fuß
      DI Dr.in Elisabeth Bader, Stadt Kufstein, Stadtbaumeisterin

 

4 | Historische Fuß- und Radwegachse Leopoldstraße, Innsbruck
      Teresa Kallsperger, MSc, Stadt Innsbruck

 

 

 

Tagungsort

 

         Kultur Quartier
         Theaterplatz 1
         6330 Kufstein

 

 

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XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019

„Da ist was los im lebenswerten Straßenraum"

17. und 18. Oktober 2019 | Kufstein, Tirol | Kultur Quartier

Cover der Save the date KarteVorträge | Präsentationen | Workshops | Speed-Dating | Good-Practice |
Vernetzung | "Walk-Shops" (Rundgänge) und regionale Exkursionen

 

Am 17. und 18. Oktober 2019 dreht sich in Kufstein alles um die Mobilität zu Fuß. Unter dem Motto "Da ist was los im lebenswerten Straßenraum" findet die XIII. Österreichische Fachkonferenz für FußgängerInnen statt. In verschiedenen Formaten, von Workshops über „Speed-Dating“ oder im Plenum gibt es die Möglichkeit, sich mit nationalen und internationalen ExpertInnen über aktive Mobilität auszutauschen und innovative Projekte kennenzulernen. Thematische Schwerpunkte liegen bei nachhaltigen Mobilitätsstrategien und neuen Begegnungsräumen im Straßenraum. Außerdem stehen Fragen zur Mobilität der Zukunft im Mittelpunkt: Welche neuen Tools können in der Verkehrsplanung Anwendung finden? Oder: Wie geht man mit neuen Fortbewegungsmitteln um? Bei den stattfindenden Walkshops kann man sich auch selbst von den positiven und ge(h)sundheitsfördernden Aspekten des Zufußgehens überzeugen.

 

Konferenzschwerpunkte: 

  • Nachhaltige aktive Begegnungsräume - Wie in kleinen Kommunen starten?
  • Strategien für mittelgroße Kommunen
  • Lebenswerter Straßenraum
  • Begegnungszonen: bisherige Erfahrungen, neue Entwicklungen & Möblierung 
  • Mobilität der Zukunft aktiv: Forschung / Big Data / Tools
  • Ge(h)sunde Begegnungsräume - Bewegung und Prävention
  • FußgängerInnen, (e)-Scooter und Trendsportgeräte - wem gehört der Gehbereich?

 

ANMELDUNG
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl - bitte rechtzeitig anmelden! Hier geht's zur: ANMELDEMASKE

 

"Call for Content": Danke für's Mitmachen! "Speed-Dating" Projekte können noch bis September eingereicht werden 

Danke für die interessanten Beiträge im Rahmen des "Call for Content"!
Bis Ende April wurden zahlreiche Projekte passend zu den Konferenzschwerpunkten gesammelt.

Das Programmkomitee hat Anfang Mai getagt.

Für die "Speed-Dating" Session werden noch Projekte bis 11. September 2019 angenommen.

Mitmachen als InputgeberIn:Straßenkünstler in Kufstein
Falls Sie ein interessantes Projekt / Initiative / Strategie / Thema im "Speed-Dating" vorstellen möchten, senden Sie bitte bis 11. Sept. 2019 eine kurze Beschreibung (1 Seite in DIN A4-Format) an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hinweis:
Speed-Dating InputgeberInnen erhalten bei Teilnahme an der Veranstaltung die ermäßigte Konferenzgebühr.

Possibility of English-Speaking Corner at the "Speed-Dating"-Session "Livable streets":
  • sustainable livable streets
  • strategies - mid-size communities
  • furniture and benches in shared space areas
  • research - big data, tools
  • walkable areas & e-scooters

If you want to present a project / initiative / strategy concerning pedestrian issues  (in English):

Please send your project title and a short abstract (1 page DIN A4) describing your project to: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Konferenzformate der zweitägigen Fachveranstaltung

Plenarsaal bei der Konferenz in Innsbruck 2014 

  • Vorträge & Präsentationen
  • Workshops | Diskussion | Sessions
  • Speed-Dating 
  • Good-Practice | Austausch |  Vernetzung
  • "Walk-Shops" (Rundgänge) & regionale Exkursionen 

 

ANMELDUNG
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl - bitte rechtzeitig anmelden!  Hier geht's zur: ANMELDEMASKE

Zielgruppen

Die Veranstaltung richtet sich u.a. an Städte und Gemeinden in Österreich und international, an die interessierte Fachöffentlichkeit sowie an:

  • Kommunale MultiplikatorInnen & EntscheidungsträgerInnen, Politik
  • Verwaltungen, Dienststellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene (Kantone)
  • MultiplikatorInnen / ExpertInnen / AkteurInnen in den Bereichen:
    Verkehrs-, Stadt- und Raumplanung
    Menschen im Straßenraum beim StraßenfestArchitektur
    Forschung & Mobilität
    Technologie & Innovation
    Bildung
    Gesundheit, Prävention, Sport
  • Privatwirtschaft und NGOs 
  • Vertretungen von Fachverbänden
  • Mobilitätszentralen, klimaaktiv, andere intermediäre Einrichtungen
  • internationale Gäste & interessierte BürgerInnen

 

Infotisch & Infomaterial:
Sie haben auch die Möglichkeit Infomaterial zur Tagungsmappe beizulegen oder einen Infotisch, -stand zu reservieren.
Bei Interesse zu Details (Platzbedarf, Kosten): office(at)walk-space.at

 

Ziele der Fachkonferenz
  • Austausch, Wissensvermittlung und Vernetzung zum Thema Fußverkehr nachhaltig, aktivmobil, Personenmobilität 
  • Bewusstseinsbildung in der (Fach-)Öffentlichkeit, in den Zielgruppen
  • Vernetzung der AkteurInnen in Österreich und international
  • Vorgangsweisen, Strategien, Kampagnen
  • Austausch Good-Practice, bewährte Praxisbeispiele
  • Begegnungszonen: Österreich / international

 

"Speed-Dating" Session - was ist das

Beim "Speed-Dating" werden an mehreren Tischen unterschiedliche "Speed-Dating" - Projekte / Initiativen / Strategien / Themen, etc. für ein paar Minuten (ca. 10 min) in mehreren Runden (ca. 6) vorgestellt.

Den "Speed-Dating" - ReferentInnen steht ein Stehtisch zur Verfügung, auf dem gegebenenfalls Projektmaterialien / Handouts, etc. für InteressentInnen bereit gelegt werden können. Während der gesamten Session bleiben die InputgeberInner an Ihrem Tisch. Die Gruppe an InteressentInnen hat in jeder Runde die Möglichkeit sich im Dialog zu informieren. Wenn das Signal zum Wechseln ertönt, wechselt die Gruppe an InteressentInnen an einen anderen Tisch und es gibt erneut Gelegenheit sich auszutauschen.

Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.

Die übermittelten Projekte werden mit Namen und Institution auf der Homepage und im Tagungsband veröffentlicht.

 

Workshops in gehender Form - Erfahrungsaustausch beim Gehen

Im Rahmen der "WALKSHOPS" – den Workshops in gehender Form – sind Fachrundgänge am Konferenzort und in der Region geplant.
Begegnungszonen, Fußwegenetze, Gestaltungsaspekte, Straßendesign sind unter anderem Themen der Rundgänge und Exkursionen. 

Gehen Sie mit!

Begegnungszone in Kufstein  Josef Egger-Straße in Kufstein  Josef-Tiefenthaler-Platz in Silz, Tirol  Gehende Menschen in Serfaus, Tirol  Rückseite der Save-the-date Konferenzkarte

 

Tagungsteilnahme:

Konferenzteilnahme: für 1 Tag oder 2 Tage möglich 

inkludiert: Getränke (Kaffee, Tee, Wasser), Stehlunch während der Tagung, Walk-Shop Teilnahme, Abstracts in digitaler Form, Tagungsmappe

     ab 3.10.2019
  Normalpreis:     € 470,- (1 Tag: € 425,-)
  Ermäßigt*:     € 370,- (1 Tag: € 325,-)

Beinhaltet keine USt., da der Verein keine USt. verrechnet. 

Ermäßigung für:

*Vortragende / InputgeberInnen, Vereinsmitglieder Walk-space.at, Studierende, SeniorInnen,
Mitglieder Fussverkehr Schweiz und Fuss e.V., SRL, VCD, VCÖ, sonstige UnterstützerInnen, "NGOs"
Land Tirol / Stadt Kufstein (VerteterInnen von Kommunen und Institutionen aus dem Mobilitätsbereich)

 

Anmeldung
ANMELDUNG
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl - bitte rechtzeitig anmelden: » Anmeldemaske:
Bitte nicht vergessen: am Ende des Formulars muss das Wort "walking" zwecks Sicherheitsprüfung eingetragen werden. 

Anmeldungen, die bis 30.9.2019 erfolgen, können in die TeilnehmerInnenliste aufgenommen werden.

Die Anmeldung zur Konferenz ist formal durch die Zahlung der Tagungsgebühr auf untenstehendes Konto abgeschlossen.

Überweisungen bitte (spesenfrei für Empfänger) auf das Walk-space.at - Vereinskonto:
BAWAG P.S.K. | BLZ: 14000
Konto-Nr.: 10810000070
IBAN AT971400010810000070
BIC/SWIFTCODE: BAWAATWW
Zahlungszweck: „Fachkonferenz 2019“ 

Allgemeine Bedingungen/Stornierungen
Eine Stornierung der Konferenzteilnahme ist bis 23.08.2019 mit Stornierungsgebühren von 50% der Konferenzgebühr möglich.
Bei Stornierungen nach diesem Termin sind die vollen Gebühren zu entrichten. Bitte beachten Sie, dass Stornierungen schriftlich an: konferenz(at)walk-space.at erfolgen müssen.

 

Öffentlichkeitsarbeit

 

 

"green event"

Die Fachkonferenz wird unter dem Zeichen der Umwelt und Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Der Veranstaltungsort ist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar – es wird eine umweltfreundliche Anreise empfohlen.

In Bezug auf Ankündigung und Ausrichtung der Veranstaltung wird auf Schonung der Ressourcen geachtet. Der Programmfolder steht auf Recyclingpapier zur Verfügung.

Bitte berücksichtigen auch Sie die Grundsätze - Dankeschön.

 

Infos zur Konferenz

organisatorische Leitung:
DIin Martina Strasser | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

inhaltliche Leitung:
DI Dieter Schwab, Obmann Verein walk-space.at 

 

Tagungsort

 Kultur Quartier Kufstein
 Theaterplatz 1
 A-6330 Kufstein

 

Anreise: 

ÖBB Fahrplanauskunft

Übersichtsplan Kufstein

Verkehrsmittel übergreifende Verkehrsauskunft Österreich (VAO)

 

 

 

 

 

 

 

ANMELDUNG
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl - bitte rechtzeitig anmelden! Hier geht's zur: ANMELDEMASKE

 

Unterkunftsmöglichkeiten für KonferenzteilnehmerInnen

KonferenzteilnehmerInnen haben die Möglichkeit im Konferenzhotel (unmittelbar neben dem Tagungsort) vergünstigt übernachten zu können.
Nach erfolgter Anmeldung für die Fachkonferenz erhalten Sie den entsprechenden Code zur vergünstigten Buchung. 

arte Hotel Kufstein

Mag. (FH) Fabio Marino, Front Office Manager
Marktgasse 2
6330 Kufstein

 

Hinweis: Das vergünstigte Zimmerkontigent ist bereits erschöpft, bitte nutzen Sie die Plattform des Tourismusverbands Kufstein um ein Zimmer zu buchen.

 

Bewegte Eindrücke

Einladung zur XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019 in Kufstein unter dem Motto:„Da ist was los im lebenswerten Straßenraum":

 

XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 in Graz unter dem Motto:"Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen”

 

 

 

Mit Dank an die KooperationspartnerInnen und UnterstützerInnen:

                                         

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Fussverkehr Schweiz und Fuss e.V., SRL (D)

Mit Dank an sonstige UnterstützerInnen:      

 

Das war die XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019

„Da ist was los im lebenswerten Straßenraum"

17. und 18. Oktober 2019 | Kufstein, Tirol | Kultur QuartierPodium im Rahmen der Eröffnung

Vorträge | Präsentationen | Workshops | Speed-Dating | Good-Practice |
Vernetzung | "Walk-Shops" (Rundgänge) und regionale Exkursionen

 

Walk-space.at bedankt sich bei 180 Personen für die Teilnahme und Mitwirkung bei der Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019 in Kufstein. 

Konferenzschwerpunkte: 

  • Nachhaltige aktive Begegnungsräume - Strategien für Gemeinden
  • Lebenswerter Straßenraum
  • Begegnungszonen: bisherige Erfahrungen, neue Entwicklungen & Möblierung 
  • Mobilität der Zukunft aktiv: Forschung / Big Data / Tools
  • Ge(h)sunde Begegnungsräume - Bewegung und Prävention
  • FußgängerInnen, (e)-Scooter und Trendsportgeräte - wem gehört der Gehbereich?

 

Unter dem Motto "Da ist was los im lebenswerten Straßenraum" diskutierten beim RoundTable LH-Stv.in Mag.a Felipe, Bürgermeister Mag. Krumschnabel und Stadtrat DI Hohenauer (Stadt Kufstein), DI Thaler (BMNT), Stadtbaumeisterin DIin Dr.in Bader (Stadt Kufstein), DI Schlosser (Land Tirol, Verkehrsplanung) und DI Schwab, Walk-space.at Obmann.
Im Zuge der Eröffnung unterzeichnete der Bürgermeister von Kufstein auch die Charta für das Zufußgehen.

An zwei Konferenztagen fanden 7 Plenarvorträge, 2 Round Table Diskussionen und 3 Workshops & 3 Sessions mit insgesamt 32 Impulsbeiträgen statt. Zudem luden 35 „Speed-Dating“- Projektvorstellungen zur Vernetzung und zum Austausch ein.

3 Walk-Shops – von ExpertInnen geführte Rundgänge durch die Stadt – und eine regionale Exkursion nach Innsbruck zeigten aktuelle Begegnungszonen, das neue Leitsystem und die Architekturperlen der Stadt.

Die Fachkonferenz gab Anregungen zur Gestaltung und Aufwertung des öffentlichen Raums, stellt Strategien zur aktiven Zentrumsentwicklung vor und vermittelt Erfahrungen in der Umsetzung von Begegnungszonen. Zudem wurde der Umgang mit neuen Mobilitätstrends wie den E- Scootern in Österreich wie auch international (Deutschland, Schweiz,...) beleuchtet. Darüber hinaus standen Fragen zur Mobilität der Zukunft sowie Gesundheitseffekte des Gehens im Mittelpunkt.

Die Konferenz des Österr. Vereins für FußgängerInnen - Walk-space.at fand mittlerweile zum 13. Mal statt und wurde in Kooperation und Zusammenarbeit mit der Stadt Kufstein, dem Land Tirol, dem BMVIT, dem BMNT, dem FGÖ und dem BMASGK, Österr. Städtebund und opennetworks ausgetragen.

Wir danken allen KooperationspartnerInnen und Sponsoren!

   

    

Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

Falls Sie bei der Konferenz persönlich verhindert gewesen sind bzw. Interesse an den Inhalten der Konferenz haben, können Sie gerne die Doku-CD mit allen freigegebenen Beiträgen sowie der Abstract-Tagungsmappe bestellen.

Die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe und zusätzlichen Informationsmaterialien sind kompakt auf ein CD dokumentiert.


Infos & Bestellung:  » Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

 

Möglichkeit zum Feedback / Anregungen für künftige Themen zu Fuß

zur Verbesserung des Konferenzangebotes bzw. um wichtige Themen / Anregungen künftig zu berücksichtigen:   » Feedback-Bogen
Hinweis: Bitte laden Sie das PDF herunter, um es digital auszufüllen, da es nicht in allen Browsern direkt online ausfüllbar ist.

 

Rückschau auf den 1. Konferenztag, Do., 17. Okt. 2019

Am ersten Konferenztag wurden Konzepte für nachhaltige Begegnungsräume und Strategien für Gemeinden zur Belebung der Ortszentren vorgestellt. Dabei wurde herausgestrichen, dass die Entwicklung neuer Begegnungsräume auf Ortszentren stärkend wirkt. Als "Hauptstadt der Begegnungszonen in Österreich" gilt Kufstein als Musterbeispiel für fußgängerfreundliche Gestaltungen. Herr Stadtrat DI Hohenauer brachte dazu wertvolle Erfahrungen hinsichtlich der Umsetzung von Begegnungszonen ein.

Manuel Tschenet präsentierte Entwicklungen, Vorhaben und Visionen zur Region. Eine zentrale Aufgabe des Regionalmanagements Kufstein & Umgebung ist es, den Anteil am Umweltverbund (zu Fuß gehen, Fahrrad fahren, Öffentlicher Verkehr) zu erhöhen und Alternativen zum PKW vor Ort zu entwickeln. Ein Fahrradverleihsystem, das Mobilitätsforum "Wirtschaft" und die Neukonzeption des städtischen und regionalen Bussystems sind einige Projekte der Zukunft, um dieses Ziel zu erreichen.

 

Internationale Good-Practice

 

Im ersten internationalen Plenarbeitrag gab Heiner Monheim zu bedenken, dass der Fußverkehr intensiv zur Belebung öffentlicher Räume beiträgt. Er brachte schlüssige Argumente, warum dem Fußverkehr mehr Bedeutung zukommen sollte, wie beispielsweise: Ruhender Fußverkehr benötigt seinen Platz und auch Qualitäten – aktuelle Planungen bestimmen die Mobilität der Zukunft, daher sollte und muß bereits jetzt begonnen werden die Fußgängerstadt für Morgen zu bauen.

 

Thomas Schweizer betonte, dass Anbieter von Wohnungssiedlungen bei der Mobilitätsfrage eine wichtige Rolle spielen: Es sollte bereits bei der Planung auf die Möglichkeit des autofreien Wohnens geachtet werden. Im Rahmen des mehrjährigen Projekts „Mobilitätsmanagement in Wohnsiedlungen“ konnte nachgewiesen werden, dass Parkplätze innerhalb von Siedlungen auch zu einem hohen Autobestand führen. Es sei daher wichtig, schon vor der Errichtung neuer Wohnanlagen auf die Zentralität, eine aktiv-mobile Erreichbarkeit und entsprechende Gestaltung öffentlicher Räume wie z.B. Begegnungszonen sowie Car-Sharing Systeme zu achten.

 

 

Round Table "Da ist was los im lebenswerten Straßenraum"

Im Rahmen der Eröffnungsdiskussion betonte Fr. LH-Stv.in Mag.a Felipe die Bedeutung von fußgängerfreundlichen Gestaltungen. Städte müssten den Fußverkehr zum „Mainstream“ machen, ergänzte DI Thaler (BMNT) und verwies auf den Masterplan Gehen. In diesem Zusammenhang strich DI Schwab (Walk-space.at) die Unterstützungsmöglichkeiten des Vereins bei Fußwegenetzplanungen hervor, denn mit dem „FußgängerInnen-Check“ werden Potentiale im Wegenetz von Städten und Gemeinden umfassend und zuverlässig erfasst.

DI Schlosser (Land Tirol, Verkehrsplanung) brachte aktuelle Beispiele wie die Begegnungszone in Prutz/Tirol in die Diskussion ein. Er gab auch das Potential von Schulstraßen zu Bedenken und betonte die Bewusstseinsarbeit im Bereich der Mobilität. Aktuelle Trends und das Bewusstsein für den Klimawandel geben Schwung zur Veränderung. „Dranbleiben“ ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, wie Bürgermeister Mag. Krumschnabel im Gespräch abschließend feststellten.

Mit der Unterzeichnung der Charta für das Gehen und der unterstützenden Walk-space Mitgliedschaft durch Bürgermeister Mag. Krumschnabel wurde hervorgehoben, dass der Fußverkehr ein integraler Bestandteil des Gesamtverkehrs ist.

Zwei TeilnehmerInnen wussten die korrekten Antworten im klimaaktiv Gewinnspiel und konnten mit einem neuen klimaaktiv Trolley nach Hause gehen. Robert Thaler vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gratulierte den glücklichen PreisträgerInnen.

  

 

WORKSHOP A: Nachhaltige aktive Begegnungsräume - Strategien für Gemeinden

In diesem Parallel-Workshop diskutierten nationale und internationale ExpertInnen, u.a. wie Straßenräume kleiner Gemeinden und Städte nachhaltig und klimafit werden können.

Die nationale Strategie für die Förderung des Zu Fuß Gehens ist im Masterplan Gehen verankert. Auf den Aktivitäten der bundesweiten Arbeitsgruppe aufbauend, wurde eine Unterarbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich gezielt der Maßnahme „Schaffung FußgängerInnen-freundlicher gesetzlicher Rahmenbedingungen“ widmet. Holger Heinfellner vom Umweltbundesamt und Werner Thalhammer vom  BMNT gaben einen Einblick in die laufenden Aktivitäten dieser Arbeitsgruppe. Im Zuge dessen wurde auch auf die neue Internetplattform zum Thema Gehen hingewiesen.

Wie Leitsysteme nachhaltige Mobilität fördern, erklärte Christian Lunger von motasdesign. Durch richtig gestaltete Leitsysteme können FußgängerInnen darauf aufmerksam gemacht werden, wie nahe bestimmte Plätze und Orte sind und wie schnell man diese zu Fuß oder mit dem Rad erreichen kann. Fußgängerleitsysteme haben oft eine touristische Grundlage, aber Leitsysteme sind für alle FußgängerInnen hilfreich.

Wie wichtig nachhaltige Mobilität besonders am Weg zur Schule ist, präsentierte Martina Abraham vom Klimabündnis Tirol. Mithilfe eines Mobilitätsmanagements für Kinder, Eltern und Schulen wird nachhaltige Mobilität gefördert. Dabei werden Schulen, beginnend vom Kindergarten, bis zu höher bildenden Schulen durch ein vielseitiges Angebot unterstützt und individuell für jede Einrichtung ein Maßnahmenkatalog erstellt.

Welche Aspekte es zu beachten gilt, um Straßen klimafit und klimagerecht zu planen, erklärten Michael Skoric von con.sens. mobilitätsdesign und Daniel Zimmermann von 3:0 Landschaftsarchitektur. Basierend auf der interdisziplinären Zusammenarbeit von drei Unternehmen verfolgen sie das Ziel, Straßen so zu planen, dass sie nachhaltig der negativen Klimaentwicklung entgegen wirken. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die richtige Bepflanzung, nicht nur beim Neubau von Strassen, sondern auch beim derzeitigen Bestand.

Erfolgreich umgesetzte Beispiele wie die FUZO und BEZO in der Mariahilfer Straße, der Neubau in der Rotenturmstraße und die Lange Gasse präsentierte Rüdiger Maresch, Landtagsabgeordneter der Stadt Wien. Durch mehr Wasser im öffentlichen Raum, neuen Bepflanzungen und Verkehrsberuhigungen, profitieren auch weitere Beispiele wie der Reumannplatz, die Neulerchenfelder Straße, die Praterstraße und die Zieglergasse.

In der anschließenden Diskussion wurde unter anderem diskutiert wie wichtig es wäre, Förderungen -  besonders im Bereich der Städteplanung, aber auch der Fußverkehrsförderung nicht nur auf landesrechtliche Ebene sondern auch auf europäische Ebene zu stellen. Auch wurde klar, wie wichtig eine gesamtheitliche Betrachtung von Rad- und Fuß-Verkehr, aber auch öffentlichem Verkehr ist.

    

 

WORKSHOP B: Begegnungszonen: bisherige Erfahrungen, neue Entwicklung & Möblierung

Wesentliche Erfolgsfaktoren und Maßnahmen zur baulichen Umsetzung sowie Aspekte der Möblierung standen in diesem Workshop zur Diskussion.

Dazu gab Frau Stadtbaumeisterin Elisabeth Bader technische Details in Bezug auf Gestaltung und Realisierung der Begegnungszonen in Kufstein preis und zeigte Möblierungsbeispiele – wie die neuen „Kuf-Steine“ am Bahnhof auf. Weitere interessante Tiroler Beispiele waren St. Johann, Wattens und Prutz, die von Christoph Schwarz (AAPS) wie auch Ursula Faix (FXA) vorgestellt wurden.

Begegnungszonen stellen für sehbeeinträchtigte und blinde Personen eine große Herausforderung dar. Günther Ertl vom BhW barrierefrei gab Anregungen, worauf bei der Gestaltung geachtet werden muss, damit Begegnungszonen für alle nutzbar sind.

Welche Herausforderungen es bei der Umsetzung einer Begegnungszone zu meistern gilt, schilderte Teresa Kallsperger, die Fuß- u. Radkoordinatorin der Stadt Innsbruck, am Vorhaben zur Umgestaltung des Mariahilfplatzes. Im Rahmen eines BürgerInnenbeteiligungsprozesses in Innsbrucks ältestem Stadtteil, Anpruggen, erarbeiteten mehr als hundert AnwohnerInnen wichtige Zukunftsthemen. Die Einrichtung einer Begegnungszone und die Optimierung des Rad- und Fußwegenetzes sind dabei zentrale Elemente der Weiterentwicklung. 

    

WORKSHOP C: FußgängerInnen, (e)-Scooter und Trendsportgeräte - wem gehört der Gehbereich?

Intensiv wurde in diesem Workshop zum aktuellen Thema der (e)-Scooter diskutiert. In ihrem Einstiegsstatement berichtete Martina Strasser (Walk-space.at) über die österr. Aktion: #GehsteigistkeinFahrsteig.

Thomas Schweizer (CH) zeigte auf, mit welchen Herausforderungen Zufußgehende konfrontiert sind. Er formulierte Forderungen der Interessenslobby in der Schweiz, um das Trottoir als Ort zu schützen, an dem sich alle FußgängerInnen sicher fühlen sollten.

Im Anschluss präsentierte Klemens Schwieger (AIT) erste Ergebnisse des Projekts „e-Walk“. Demnach eröffnen e-Scooter ein großes Potenzial für eine Verkehrsverlagerung, weg vom Auto. Denn eine große Zahl an ArbeitspendlerInnen bewegt sich innerhalb einer durchschnittlichen Raddistanz (ca. 3 - 4 km). Um dieses Potenzial ausschöpfen zu können, bedarf es jedoch an infrastrukturellen, an rechtlichen, an fahrzeugseitigen und bewusstseinsbildenden Maßnahmen.

Derzeit ist in Deutschland die Nutzung von Gehwegen und Fußgängerzonen durch Elektrokleinstfahrzeuge mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von bis zu 11 km/h zulässig. Torsten Belter (D) sieht dies kritisch und stellt in seinem Beitrag rechtlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Kommunen sowie stadtinterne Abwägungsprozesse dar. Er gab außerdem Empfehlungen für Vereinbarungen mit den Sharing-Anbietern von e-Scootern.

Abschließend brachte Jakob Feigl von Circ die Sicht der Sharing-Anbieter ein und gibt zu bedenken, dass der Boom bei der Nutzung von e-Scootern als Chance gesehen werden kann, die autozentrierte Mobilität zu überdenken.

Die Teilnehmenden diskutierten im Zuge dieses Workshops die Nutzung (Alltag, Freizeit, Tourismus) und Wegelängen von E-Scootern, die ÖV-Mitnahme, das Abstellen, die Nutzungsregeln, eine allfällige Helmpflicht und Anregungen für Schulungen.

   

 

Plenum: Good-Practice

Den Weg zu einer aktiven Zentrumsentwicklung skizierte Korbinian Kroiß von nonconform im letzten Plenarbeitrag dieses Tages. Am Beispiel der Kleinstadt Trofaich in der Steiermark (12.000 EW) zeigt er auf, wie ein „Krapfen-Effekt“ erfolgreich gestartet werden kann. In den vergangenen vier Jahren wurde durch eine Vielzahl von Interventionen und Maßnahmen das Zentrum Schritt für Schritt wiederbelebt. Eine partizipative Raumentwicklung und die Umgestaltung der Hauptstraße zur Begegnungszone sowie die Verlegung der Musikschule vom Stadtrand mitten ins Zentrum brachten den nötigen Schwung.

 

Abend-Rundgänge in Kufstein

Zum Abschluss des interessanten ersten Konferenztags gab es Gelegenheit, zwei geführte Rundgänge in Kufstein zu erleben.

Einen Einblick in die historische Stadt konnten die TeilnehmerInnen beim Nachtwächter-Rundgang gewinnen. Mit Laterne, Umhang und Hellebarde führten die Nachtwächter Martin Nagiller und Harald Löffel vom Convention Bureau Kufstein entlang geschichtsträchtiger Pfade durch die Festungsstadt Kufstein und brachten Erzählungen von früher zu Gehör.

Zeitgleich stellten Merle Schroer und Bianca Kaczor (D) das Münchner Spiel "kreuz & quer" vor und gaben Gelegenheit, das Spiel vor Ort auszuprobieren. Dazu wurden zuvor mehrere kleine Boxen im Stadtgebiet aufgehängt, die es zu finden galt. Hatte man eine Box gefunden, konnte man sich dort mit einer RFID-Karte registrieren. Das Spiel dient dazu zum Zufußgehen zu motivieren und die Stadt zu erkunden.

 

 

Rückschau auf den 2. Konferenztag, Do., 17. Okt. 2019

Am zweiten Konferenztag standen Fragen zur Mobilität der Zukunft sowie Gesundheitseffekte des Gehens im Mittelpunkt. Es wurde der Frage nachgegangen, welche neuen Tools in der Verkehrsplanung Anwendung finden und wie zum Gehen im Alltag motiviert werden kann. In seinen Begrüßungsworten verwies DI Wasner (BMVIT) auf aktuelle Studienergebnisse und zeigte neue technologische Potentiale auf.

 

Stephan Tischler von der Universität Innsbruck berichtete im Rahmen seines Plenarbeitrags über Chancen und Grenzen neuer Technologien. Urbane Mobilitätslabore ermöglichen neuartige, experimentelle Umgebungen um das Mobilitätsverhaltens der VerkehrsteilnehmerInnen zu verändern. Das Zentrum für Transformation & Mobilitätsverhaltensänderung (CMC) versteht sich als Plattform für einen Wissensaufbau und –austausch zwischen den fünf eingerichteten urbanen Mobilitätslaboren. Ziel ist die Sensibilisierung und Befähigung von AkteurInnen mit dem Schwerpunktthema Digitalisierung, Tourismus und Beteiligung.

Gerd Sammer wies in seinem Vortrag darauf hin, dass weltweite verkehrswissenschaftliche Befunde anhand von Big-Data und von automatisierten Tracking- Erhebungen mittels GPS eine signifikante Untererfassung von kurzen Wegen der Mobilität zeigen. Im Rahmen des Forschungsprojektes „Input Österreich Unterwegs“ wurde daher eine Korrekturmethode entwickelt. Damit stehen Daten für die Mobilitätserhebung Österreich Unterwegs 2013/14 und die vorhergehende Mobilitätserhebung 1995 zur Verfügung, die alle relevanten Mobilitätsindikatoren ohne Untererfassung unverzerrt abbilden. Dies ist insbesondere für den nichtmotorisierten, also den Fußgänger- und Radverkehr, von essentieller Bedeutung.

 

SESSION 1: Mobilität der Zukunft aktiv : Forschung / Big Data / Tools

Neben Werkzeugen zur Planungsunterstützung im Bereich aktiver Mobilität wurden Systemszenarien für das automatisierte Fahren in der Personenmobilität sowie neue Berechnungsmethoden für eine aktiv-mobile Flächennutzung in urbanen Räumen vorgestellt. Von einem „smarten Sitzmöbel“, das zum kurzen Verweilen im Straßenraum einlädt, konnten sich Interessierte vor dem Eingang des Kultur Quartiers selbst überzeugen.

Im ersten Beitrag präsentierte Aggelos Soteropoulos von der TU-Wien, das Projekt SAFIP - Systemszenarien automatisiertes Fahren in der Personenmobilität. In diesem Forschungsprojekt wurden für Österreich mögliche Zukunftsbilder mit automatisierter Mobilität entwickelt um deren verkehrsrelevante Wirkungen abschätzen zu können.  

Wie die vielfältige Flächennutzung im urbanen Raum verteilt ist, erklärte Benjamin Tschugg von TU-Wien mit Hilfe des Projektes „FAIRSPACE“. Das Projekt verfolgt das Ziel, neue Indikatoren für eine Planung, welche die Flächeneffizienz nachhaltiger und aktiver Verkehrsmittel unter Zeitkomponenten einbezieht, zu erforschen. Dazu werden die Nutzungen und Funktionen öffentlicher Räume unter Berücksichtigung der zeitlichen Flächeninanspruchnahme untersucht.

Josefine Schneider von yverkehrsplanung stellte das Projekt Walk Your City" vor. Das zielgruppenspezifische und verhaltensbasierte Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Lebensqualität in Städten durch Förderung von Zufußgehen als aktive und gesundheitsfördernde Fortbewegungsform entscheidend zu verbessern. Ziele dieses Projektes waren zum Beispiel die kollektive Bewusstseinsförderung durch öffentlichkeitswirksame Aktionen und Aufwertung einer „FußgängerInnen“-Kultur aber auch die Veranschaulichung bzw. sinnliches Erleben der positiven verkehrlichen und gesundheitlichen Effekte infolge vermehrten Zufußgehens.

Das Projekt ACTIV8II, ein datenbasiertes Werkzeug zur Planungsunterstützung im Bereich aktiver Mobilität stellten Roland Hackl und Clemens Raffler von tbw research GesmbH vor. Der im Forschungsprojekt entwickelte Ansatz zeigt datenbasiert, welche Maßnahmen vor Ort gesetzt werden müssen, um strategische und verkehrspolitische Ziele zur aktiven Mobilität (mehr Rad- und Fußverkehr) effizient erreichen zu können.

Das von Linda Dörrzapf, TU Wien, vorgestellte Projekt „Walk&Feel“ zielt auf die Entwicklung einer Methodik ab, die die Bedingungen für FußgängerInnen auf ihren täglichen Wegen verbessern soll. Eine Voraussetzung dafür ist eine umfassende und qualitativ hochwertige Datenbasis zur Beurteilung der Walkability. Das Projekt „Walk&Feel“ verbindet subjektive und objektive Methoden, um eine neue Sichtweise auf die Wahrnehmung und Emotionen von FußgängerInnen zu schaffen. Auf diese Weise werden räumliche Bedingungen wie Straßengestaltung, bebaute Umwelt und wahrgenommene Sicherheit bewertet, um eine besser „begehbare“ Infrastruktur zu erreichen.

Abschließend gab Stefan Schönfelder von der WU-Wien Details zu PLOGchain - Innovative IT-Lösung und Anwendungsperspektiven für die aktive Mobilität. Ein mögliches Einsatzfeld ist eine dienstleistungenübergreifende Plattform-Lösung für das aktuell intensiv diskutierte Konzept des „Mobility-as-a-Service“ (MaaS). Bei diesem sollen die Angebote des Öffentlichen Verkehrs, von Sharing- oder Park-Diensten integriert werden. Die Blockchain würde die technologische Basis für die multimodale Reiseplanung und Reisedurchführung bilden.

    

 

SESSION 2: Ge(h)sunde Begegnungsräume - Bewegung und Prävention

Anregungen und Ideen für ge(h)sundheitsfördernde Projekte wurden in der Session 2 vorgestellt. Sandra Wegener (BOKU) nannte dazu praxisnahe Beispiele wie das Geh-Café - geführte Spaziergänge in Wien, das Projekt „Gemeinsam Gehen“ in der Steiermark, „Rad Buddy“ der Radlobby oder der Mobilitätslehrgang vom Klimabündnis. Diese und andere Beispiele sind in der FGÖ-Broschüre „Aktive Mobilität - gesund unterwegs“ für Gemeinden und Städte zusammengefasst dargestellt, welche für InteressentInnen bei der Fachkonferenz auflag.

Das Projekt „Wir bewegen was“ zielt darauf ab, Städte bewegungsfreundlich zu gestalten. Dabei werden mittels partizipativer Prozesse mit Jugendlichen in Wörgl, Klagenfurt und Villach verschiedenste Aktionen und Maßnahmen definiert. Das Projekt läuft noch bis November 2020 berichtete Gernot Antes vom Netzwerk Gesunde Städte Österreich.

Gesunde Erkenntnisse zum Gehen präsentierte Heinz Fuchsig (AUVA) in seinem interessanten Impulsbeitrag. Er gab zu bedenken, dass die Veränderungen des Klimawandels bereits jetzt spürbar sind. Umso wichtiger ist es, beschattete Wege im Sommer, Brunnen, Trinkwassermöglichkeiten, Sitzgelegenheiten und ähnliche Qualitäten im öffentlichen Raum vermehrt anzubieten. Er stellte fest, dass Investitionen in den ÖV und in eine gute Infrastruktur, die die aktive Mobilität fördert, auch die Gesundheit der Menschen verbessert und damit volkswirtschaftlich günstiger ist.

Die sieben Prinzipien des „universal design“ brachte Elmar Fürst von der WU-Wien den TeilnehmerInnen näher. Es ist eine zentrale Aufgabe, dass alle Menschen ein bestimmtes System unabhängig und selbstbestimmt nutzen können. Lösungen, die über die erforderlichen Mindestanforderungen hinaus zusätzlichen Komfort schaffen, erzeugen einen nachhaltigen Nutzen für alle – auch für Mütter/Väter mit Kinderwagen, Personen mit schwerem Gepäck oder Menschen mit temporären Beeinträchtigungen. Ein barrierefreier Straßenraum wird komfortabler und damit attraktiver für alle, die die positiven und ge(h)sundheitsfördernden Aspekten des Zufußgehens nutzen.  

   

 

SESSION 3: Lebenswerter Straßenraum

Diese Session ging der Frage nach, welche quantitativen und qualitativen Aspekte einen lebenswerten öffentlichen Raum befördern.

Dazu stellte Michael Meschik (BOKU Wien) die Situation in der Südstadt, einem Teil von Maria Enzersdorf, dar. Dort wird derzeit versucht, ein sehr kompaktes und dichtes Wegenetz, das momentan noch mit allgemeinem Fahrverbot belegt ist für den Radverkehr zu erschließen. 

Park2Park verwandelt Parkplätze einer städtischen Beton-Dschungel-Umgebung in einen Ort mit Grün, Leben und Menschen. Die zentrale Idee liegt darin, urbane Parkplätze temporär in kleine grüne Inseln der Ruhe zu transformieren. Fred Dotter von M21 International, brachte seine Erfahrungen bei der Umsetzung im Grazer Straßenraum ein. Zusammen mit dem Mobility Lab Graz wurden veränderbare Module entwickelt, um einen temporären Aufenthaltsraum zu schaffen. Die Funktionen dieser Module sollen durch Sitzelemente, Begrünung, Wasser, Fahrradabstellanlagen und vielem mehr die Elemente einer lebendigen Stadt widerspiegeln.

Robert Luger von 3:0 Landschaftsarchitektur und Michael Skoric von con.sens mobilitätsdesign stellten mithilfe ihres Projektes „Cuul Box“ vor, wie ein Straßenraum zum Lebensraum werden kann. Wichtig dabei ist, Platz zu schaffen für Menschen und Bäume durch Innovation. Anhand einiger Beispiele wie der Mariahilfer Straße in Wien und dem Dorfplatz Gaschurn wurde gezeigt, wie sich ein Straßenraum entwickeln und verbessern kann.

Temporäre und saisonale Nutzungen von Flächen, die sonst dem Kfz-Verkehr vorbehalten sind, schaffen neue Freiraum-Potenziale in dichter werdenden Städten. Besonders in München gibt es einige neue temporäre Straßennutzungs-Projekte, die von Paul Bickelbacher, Stadtrat LH München (D) vorgestellt wurden.

Im letzten Beitrag erzählten Victoria Zawadil und Magdalena Dessl, Schülerinnen vom Gymnasium Kufstein, davon wie sie sich ein Kufstein von Morgen vorstellen.  

 

Round Table: "Begegnung - wie geht es gut zu Fuß weiter"

Im Rahmen eines Gesprächs am Podium unter dem Motto: „Begegnung - wie geht es gut zu Fuß weiter“ zogen Stephan Tischler (Universität Innsbruck), Manuel Tschenet, (Regionalmanagement Kufstein & Umgebung), Thomas Pilz (AAPS), Monika Litscher (Fussverkehr Schweiz) und Dieter Schwab (Walk-space.at) ein positives Resümee der Veranstaltung.

   

 

WALKSHOPS: Workshops in gehender Form - Erfahrungsaustausch beim Gehen

Abschließend hatten die Teilnehmenden mit den "Walk-Shops" – den Workshops in gehender Form – Gelegenheiten die Stadt Kufstein zu erkunden.

Thomas Pilz (aaps) führte gemeinsam mit Stadtrat Stefan Hohenauer (Stadt Kufstein) zu den fünf Begegnungszonen.

Christian Lunger (motasdesign) und Birgit Berger (Stadt Kufstein) informierten im Rahmen des Rundganges über wesentliche Aspekte des Leitsystems in Kufstein.

Über die Architekturperlen informierte Stadtbaumeisterin Elisabeth Bader (Stadt Kufstein) in einem eigenen Rundgang.

Zudem gab es die Möglichkeit, die historische Fuß- und Radwegachse Leopoldstraße in Innsbruck mit Teresa Kallsperger zu besuchen.

 

Tagungsdokumentation siehe: » Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

 

"Call for Content": Danke für's Mitmachen!  

Straßenkünstler in KufsteinDanke für die interessanten Beiträge im Rahmen des "Call for Content"!
Bis Ende April wurden zahlreiche Projekte passend zu den Konferenzschwerpunkten gesammelt.

Das Programmkomitee hat Anfang Mai getagt. 

 

 

 

Konferenzformate der zweitägigen Fachveranstaltung

Plenarsaal bei der Konferenz in Innsbruck 2014 

  • Vorträge & Präsentationen
  • Workshops | Diskussion | Sessions
  • Speed-Dating 
  • Good-Practice | Austausch |  Vernetzung
  • "Walk-Shops" (Rundgänge) & regionale Exkursionen 

 

Zielgruppen

Die Veranstaltung richtete sich u.a. an Städte und Gemeinden in Österreich und international, an die interessierte Fachöffentlichkeit sowie an:

  • Kommunale MultiplikatorInnen & EntscheidungsträgerInnen, Politik
  • Verwaltungen, Dienststellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene (Kantone)
  • MultiplikatorInnen / ExpertInnen / AkteurInnen in den Bereichen:
    Verkehrs-, Stadt- und Raumplanung
    Menschen im Straßenraum beim StraßenfestArchitektur
    Forschung & Mobilität
    Technologie & Innovation
    Bildung
    Gesundheit, Prävention, Sport
  • Privatwirtschaft und NGOs 
  • Vertretungen von Fachverbänden
  • Mobilitätszentralen, klimaaktiv, andere intermediäre Einrichtungen
  • internationale Gäste & interessierte BürgerInnen

  

Ziele der Fachkonferenz
  • Austausch, Wissensvermittlung und Vernetzung zum Thema Fußverkehr nachhaltig, aktivmobil, Personenmobilität 
  • Bewusstseinsbildung in der (Fach-)Öffentlichkeit, in den Zielgruppen
  • Vernetzung der AkteurInnen in Österreich und international
  • Vorgangsweisen, Strategien, Kampagnen
  • Austausch Good-Practice, bewährte Praxisbeispiele
  • Begegnungszonen: Österreich / international

 

"Speed-Dating" Session - was ist das

Beim "Speed-Dating" werden an mehreren Tischen unterschiedliche "Speed-Dating" - Projekte / Initiativen / Strategien / Themen, etc. für ein paar Minuten (ca. 10 min) in mehreren Runden (ca. 6) vorgestellt.

Den "Speed-Dating" - ReferentInnen steht ein Stehtisch zur Verfügung, auf dem gegebenenfalls Projektmaterialien / Handouts, etc. für InteressentInnen bereit gelegt werden können. Während der gesamten Session bleiben die InputgeberInner an Ihrem Tisch. Die Gruppe an InteressentInnen hat in jeder Runde die Möglichkeit sich im Dialog zu informieren. Wenn das Signal zum Wechseln ertönt, wechselt die Gruppe an InteressentInnen an einen anderen Tisch und es gibt erneut Gelegenheit sich auszutauschen.

Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.

Die übermittelten Projekte wurden mit Namen und Institution auf der Homepage und im Tagungsband veröffentlicht.

 

Workshops in gehender Form - Erfahrungsaustausch beim Gehen

Im Rahmen der "WALKSHOPS" – den Workshops in gehender Form – gab es Fachrundgänge am Konferenzort.
Begegnungszonen, Orientierung, Fußwegenetze, Gestaltungsaspekte, Straßendesign waren unter anderem Themen der Rundgänge in Kufstein. 

Begegnungszone in Kufstein  Josef Egger-Straße in Kufstein  Josef-Tiefenthaler-Platz in Silz, Tirol  Gehende Menschen in Serfaus, Tirol  Rückseite der Save-the-date Konferenzkarte

  

Öffentlichkeitsarbeit

 

 

"green event"

Die Fachkonferenz wurde unter dem Zeichen der Umwelt und Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Der Veranstaltungsort war zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar – es wurde eine umweltfreundliche Anreise empfohlen.

In Bezug auf Ankündigung und Ausrichtung der Veranstaltung wurde auf Schonung der Ressourcen geachtet. Der Programmfolder stand auf Recyclingpapier zur Verfügung.

 

Infos zur Konferenz

organisatorische Leitung:
DIin Martina Strasser | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

inhaltliche Leitung:
DI Dieter Schwab, Obmann Verein walk-space.at 

 

Tagungsort

 Kultur Quartier Kufstein
 Theaterplatz 1
 A-6330 Kufstein

 

 

 

 

 

 

 

Bewegte Eindrücke

Einladung zur XIII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2019 in Kufstein unter dem Motto:„Da ist was los im lebenswerten Straßenraum":

 

Das waren die » bisherigen Fachkonferenzen für FußgängerInnen

 

Mit Dank an die KooperationspartnerInnen und UnterstützerInnen:

                                         

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Fussverkehr Schweiz und Fuss e.V., SRL (D)

Mit Dank an sonstige UnterstützerInnen:      

 

Das war die XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018

"Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen”

4. und 5. Oktober 2018 | Graz

Vorträge | Präsentationen | Workshops | Speed-Dating | Good-Practice |
Vernetzung | BürgerInnendialog | "Walk-Shops" (Rundgänge) und regionale Exkursionen

Nicht nur beim Reden kommen „d‘ Leut‘ zsamm“ - auch beim Thema Gehen:
Am 4. und 5. Oktober 2018 wurde unter dem Motto "Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen" in Graz der Fußverkehr zum zentralen Thema. Nationale und internale ExpertInnen zeigten Wege in eine aktiv mobile Zukunft auf.

In unterschiedlichen Formaten wie Plenum, Workshops, "Speed-Dating" wurden bewährte Beispiele und aktuelle Vorhaben zur Veränderung von öffentlichen Räumen in bewegungsfreundliche Stadtquartiere präsentiert. Dabei wurde neben Nahmobilitätsstrategien, Smart Street Design und Begegnungszonen, auch die Motivation zum Gehen und deren gesundheitlicher Aspekt beleuchtet. Wie kann eine Mobilität der Zukunft aktiv mobil erreicht werden? Sechs WALKSHOP - Rundgänge rundeten das Konferenzprogramm ab.

Die Eröffnung erfolgte vor rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Rahmen eines „Round tables“ mit:

  • Landesrat Anton Lang, Land Steiermark
  • Stadträtin Elke Kahr, Stadt Graz, Stadträtin für Verkehr
  • DI Werner Thalhammer, BMNT - Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
  • DI Dieter Schwab, Obmann Walk-space.at

Die zwei Konferenztage boten in Summe 8 Plenarvorträge, 4 Workshops und 3 Sessions mit insgesamt 37 Impulsbeiträgen. Zudem gab es 55 „Speed-Dating“ Projektvorstellungen, welche zur Vernetzung und zum Austausch einluden.

Die Fachkonferenz des Österr. Vereins für FußgängerInnen - Walk-space.at fand mittlerweile zum zwölften Mal statt und wurde in Kooperation und Zusammenarbeit mit der Stadt Graz, dem Land Steiermark, dem BMVIT, dem BMNT, dem FGÖ und dem BMASGK, Österr. Städtebund, KFV, ON ausgetragen.

     

   

Walk-space dankt herzlich allen ReferentInnen für die interessanten Beiträge und den zahlreichen TeilnehmerInnen für das rege Interesse.

Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe und zusätzlichen Informationsmaterialien sind kompakt auf ein CD dokumentiert.


Infos & Bestellung:  » Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

 

 

 

Rückschau auf den 1. Konferenztag, Do., 4. Okt. 2018

Die XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen zeigte im Plenum neben bewährten Beispielen aus Graz und der Steiermark auch Erfolge des Mobilitätskonzepts Laibach und Transformationsbeispiele von Verkehrs-Räumen in öffentliche Räume in Brüssel.

Den Plenarauftakt übernahm DIin Barbara Urban (Verkehrsplanung Stadt Graz), wobei sie Graz als Stadt der messbar kurzen Wege, welche in der Mobilitätsstrategie 2012 erstmals quantifizierbar verankert wurden, zum Thema machte. Um Verkehr zu vermeiden, gilt es kompakte Siedlungsstrukturen zu schaffen. Daher steht die Erreichung der Verkehrsziele in engem Zusammenhang mit der Stadt- und Siedlungsentwicklung.

Das Land Steiermark investierte in die Entwicklung des Fußverkehrs, indem die Rolle des Fußverkehrskoordinators definiert wurde. Dies berichtete Dr. Peter Sturm (Fußverkehrskoordinator Land Steiermark) und informierte weiter über eine Arbeitsgruppe zur Attraktivierung des Fußverkehrs in der Steiermark, welche eine Richtlinie festlegte in der zur Verbesserung des Fußverkehrs drei Säulen definiert wurden: Rahmenbedingungen & Grundlagen, Planen & Bauen sowie Bewusstseinsbildung & Kommunikation.

Neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis wurden unter dem Aspekt „Mobilität der Zukunft aktiv mobil“ vorgestellt. Großes Interesse erweckten dabei die neuen Urbanen Mobilitätslabore in Österreich, die zum Ziel haben, eine nachhaltige Mobilitätswende anzuregen. Dipl.-Kfm. Martin Schmidt (Holding Graz) berichtete konkret über das urbane Mobilitätslabor in Graz. Es fördert im Speziellen technische, soziale und Innovationsvorhaben rund um die vier Schwerpunktthemen: Mobilitätsbewusstsein, stadtregionale Logistik, Verkehrsmanagement 2.0 und autonomes Fahren.

Die Erfolge des Mobilitätskonzepts Laibach wurden von Mag. Blaz Lokar (Institut “ZaMestoPoDveh”, Ljubljana, Slowenien) vorgestellt. Mittels systematischer Verbesserung der Infrastruktur für Fuß und Rad, Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, fußgängerfreundlicher Umgestaltung der Innenstadt mit dreimal mehr Fußgängerzonen und Sensibilisierungskampagnen konnte das Mobilitätsverhalten verändert werden. Der Straßenraum dient nun nicht nur um von A nach B zu gelangen, sondern ist auch Aufenthaltsraum geworden. Wichtig hierbei war das gemeinsame Planen um den Menschen die Möglichkeit zu bieten, die Veränderungen mitzuerleben und so Änderungen auch anzunehmen.

Anhand eines aktuellen Projekts, dem Dumon- Platz in Brüssel, gab Stefan Bendiks (Artgineering, Belgien) einen Blick hinter die komplexen Transformationsprozesse von "passiver" zu aktiver Mobilität. Mit einer nutzungsgerechten Aufteilung und Gestaltung öffentlicher Räume können Stadtviertel wieder in ihrer Lebens- und Aufenthaltsqualität aufgewertet werden. So wurden am Dumon- Platz Parkplätze in eine Parkgarage verschoben, mehr Freiflächen und breitere Fußwege geschaffen und auch der Straßenraum um den Platz neu eingeteilt.

    

 

Bereits am ersten Konferenztag nutzten die nationalen und internationalen Fachleute die Gelegenheit, Erfahrungen und aktuellste Erkenntnissen aus Wissenschaft und Planungspraxis in den vier Workshops auszutauschen:

Workshop A: Wege in eine aktiv mobile Zukunft – (neue) Entwicklungsgebiete
Workshop B: Nahmobilität: Fuß / ÖV / Rad – Strategien & Mikro ÖV
Workshop C: Motivation Gehen – Sicherheit – Schulumfelder - Ethik
Workshop D: Jugend & bewegungsfreundliche Stadtquartiere

 

 

WORKSHOP A: Wege in eine aktiv mobile Zukunft - (neue) Entwicklungsgebiete

Dieser Workshop ging der Frage nach, wie der Fußverkehr für eine klimaneutrale Stadt der Zukunft aussehen kann und welche Strategien genützt werden können, um „zu Fuß“ in eine aktiv mobile Zukunft zu kommen. Dazu wurden bewährte Beispiele in Bezug auf Transformation und Ausstattung eines Straßenraums bzw. des Fußwegenetzes vorgestellt.

Transformationsprozesse des öffentlichen Raums sind ein aktuelles Thema. Im Fokus stand der Fußverkehr im städtischen Raum und dazu wurden mehrere diesbezügliche Beispiele aus Graz und Wien vorgestellt. Themenschwerpunkte waren der Klimawandel, die Treibhausemissionen, die hochwertige und qualitative Straßenraumgestaltung, die Rahmenplanungen von Stadterneuerungsprojekten, die städteräumlichen Strategien und die zukünftigen Herausforderungen in der Stadterneuerung und -entwicklung. Zudem wurde der aktuelle Stand des "Masterplans Gehen" präsentiert, welcher zu einer interessanten Diskussion, bezüglich den Zielen und den abgeleiteten Maßnahmen einlud.  

Details zu dieser informativen Session siehe: » DOKU-CD.

     

 

WORKSHOP B: Nahmobilität: Fuß / ÖV / Rad - Strategien & Mikro ÖV

Dieser Workshop widmete sich der zentralen Frage, wie neuen Anforderungen an die Stadt der Zukunft (demografischer Wandel, Energiewende, gute Nahmobilität und Nahversorgung, Bedürfnisse der Bevölkerung) gemeistert werden können.
Vorgestellt wurden in diesem Zusammenhang Kriterien für Fußverkehrs-und Mobilitätstrategien sowie städtebauliche Konzepte. Welche Elemente braucht eine Strategie, damit aktive Mobilitätsformen / der Fußverkehr in der Nahmobilität attraktiver werden? Anregungen dazu lieferte die Fußverkehrsstrategie für Deutsche Kommunen und die Erfahrungen des Deutschen Umweltbundesamtes. Anhand von Maßnahmenpaketen, Forschungskooperationen zur aktiven Mobilität und einer Fußverkehrsstrategie wird an der Vision der Stadt von Morgen gearbeitet.
Zudem stand die Förderung des Fußverkehrs, als wesentlichster Teil der Mobilitätskette, zur Diskussion.

Im Sinne einer „Stadt der kurzen Wege“ ist eine gute Schnittstelle zwischen ÖV und Fußverkehr ein zentrales Anliegen. Das Planen neuer Haltestellen sollte daher nicht neben dem Haltestellenschild enden. Um die fußläufige Erreichbarkeit zu verbessern ist es sinnvoll Synergien mit anderen Projekten (wie Straßenbelagserneuerungen) zu nutzen. Eine Voraussetzung hierfür ist eine gute Abstimmung zwischen den zuständigen Abteilungen bzw. eine Durchführung eines Fußgängerinnenchecks. Kleinräumige Mobilitätsangebote wie ISTmobil bieten speziell für Umlandgemeinden eine Ergänzung zum ÖV.

Um auch den sicheren Fußverkehr im Bereich der Nahmobilität zu verbessern, ermöglicht die „Sofort Grün/Alles Rot“ Ampelanlage mittels neuer Ampelschalttechnik eine sicherer und raschere Querung. Diese und eine weitere neuartige Bedarfsampelanlage konnten im Rahmen des Rundgangs am ersten Konferenztag besichtigt werden.

Details zu dieser informativen Session siehe: » DOKU-CD.

       

 

WORKSHOP C: Motivation Gehen - Sicherheit - Schulumfelder - Ethik

Im Zuge der Diskussion von öffentlichen Räumen sind die Gestaltungen von Schulumfeldern sowie die Bedeutung des Schulwegs für die Entwicklung der Kinder ein wesentliches Thema. Der Workshop nahm aktuelle Modellvorhaben und Erfahrungen vom Bozener Modell zum Anlass, um über die Verbesserung der Attraktivität der Schulumgebung und über die Berücksichtigung von Verkehrssicherheitsaspekten zu diskutieren.

Kinder die schon früh über ausreichend gute Aktionsräume verfügen, die sie eigenständig erreichen können, werden in ihrer Selbständigkeit und persönlichen Entwicklung gefördert. Zudem verhindern gute Aktionsräume Bewegungsmangel und Übergewicht. Zur Sensibilisierung veröffentlichte die Landeshauptstadt Bregenz in Kooperation mit dem Land Vorarlberg einen pointierten Kurzfilm zum Thema „Selbstständig zur Schule“. Dass auch die Schulumgebung Einfluss auf das Mobilitätsverhalten der SchülerInnen und Eltern hat, beweist der neue Schulcampus Bregenz Schendlingen. Auch in Graz gibt es ähnliche Bestrebungen, wie das Beispiel der „Schulstraße light“ am Beispiel VS Graz-Andritz zeigt. Die Living Labs in der Schulumgebung von 2 – 3 Grazer Volkschulen setzen darauf, Bewusstsein zu schaffen, indem Eltern und Schulkinder selbst mit verschiedenen Verkehrsberuhigungsaktivitäten experimentieren.

        

 

WORKSHOP D: Jugend & bewegungsfreundliche Stadtquartiere

Der Workshop beschäftigte sich mit der Fragestellung wie Jugendliche zu einer klima-freundlichen und gesunden Mobilität – insbesondere zum Zufußgehen motiviert werden können. Zudem stand zur Diskussion, wie öffentliche Räume jugend- / familienfreundlicher gestaltet werden können und wie neuen Entwicklungsgebiete das berücksichtigen können. Dazu wurden aktuelle Mobilitätsdaten und Initiativen in Richtung aktiv mobile Zukunft präsentiert. Die interessanten Vorträge, die sowohl aus der Forschung als auch aus der Praxis berichteten, bildeten eine gute Diskussionsmöglichkeit.

Bereits bei der Betrachtung der Mobilitätsdaten wurde deutlich, dass es ein zunehmendes Defizit bei Jugendlichen hinsichtlich aktiver Mobilität (hierbei insbesondere beim Radfahren) gibt. Der Schulweg wird generell als sehr wichtiger Baustein für die nachhaltige Förderung eines aktiven Mobilitätsverhaltens von Kindern und Jugendlichen gesehen. Einige mögliche Maßnahmen (z.B. Unterrichtsmaterialien, Mobilitätsfeste, Pedibus) wurden vorgestellt und diskutiert. Eine Feststellung aus der Diskussion war, dass es zusätzlich zur Bewusstseinsbildung auch eine entsprechende Gestaltung öffentlicher Räume braucht. Anhand von Praxisbeispielen aus Deutschland und Österreich konnte gezeigt werden, wie diese Gestaltung im Bestand und Neubau hergestellt werden kann.

     

 

ABENDRUNDGANG: Sofort Grün / Alles Rot Fußgängerampel-Pilotanlage in Graz

Erstmals konnte im Rahmen eines geförderten Forschungsprojekts in Österreich eine Druckknopfanlage mit einer Schaltung erprobt werden, die in der Grundstellung für alle Rot zeigt. Sie wechselt erst dann auf Grün, wenn dies entweder FußgängerInnen per Tastendruck anfordern oder wenn herannahende Fahrzeuge von Detektoren registriert werden. Zahlreiche KonferenzteilnehmerInnen nutzen die Gelegenheit um diese Druckknopfanlage zu besichtigen und Details darüber von DI B. Cagran-Hohl, MSc (Stadt Graz, Verkehrssteuerung u. Straßenbeleuchtung) zu erfahren.

Aufgrund der vielen InteressentInnen an diesem Rundgang gab es ergänzend die Möglichkeit eine Bedarfsampel zu besichtigen. Diese Gruppe führte Dipl.-Kfm. Martin Schmidt (Holding Graz). Um die Annenstraße, in der Nähe des Hauptbahnhofes sicher überqueren zu können, wurde der Übergang Richtung Metahofgasse neu gestaltet. Es wurde das Straßenniveau barrierefrei angepasst und eine akustische Bedarfs-Druckknopfampel installiert.

 

GrazMuseum: ÖV-Stationen in Graz – Installation

Ergänzend zum Rundgang hatten die KonferenzteilnehmerInnen die Möglichkeit ausgewählte Exponate der Ausstellung: "Schau Graz! 426 Standpunkte zur Situation der Stadt" zu besichtigen. In der Sommerausstellung „Schau Graz!“ wurden in Fotografien sehr konkret der gegenwärtige Istzustand von Graz als gesellschaftlich gewordener Stadtraum beschrieben. Ziel beim „Auslegen“/Lesen der Bilder war es, mithilfe von Experten und Expertinnen die historischen, kulturellen, ökologischen, symbolischen, ökonomischen und sozialen Tiefenschichten der Stadt Graz freizulegen.

 

 

Rückschau auf den 2. Konferenztag, Fr., 5. Okt. 2018

Den zweiten Konferenztag starteten DI Walter Wasner (bmvit) und Dr.in Verena Zeuschner (Fonds Gesundes Österreich) mit ihren Begrüßungsworten
zu den Themenschwerpunkten „Mobilität der Zukunft aktiv mobil“ und „Gehen als aktive Mobilität“. 

Herr DI Wasner verwies insbesondere auf die laufende Forschungsinitiative, welche in der anschließenden Session 1 „work in progress“ vorgestellt wurde. 

Das Programm "Mobilität der Zukunft" unterstützt Forschungsprojekte, die mittel- bis längerfristig wesentliche Lösungsbeiträge für mobilitätsrelevante gesellschaftliche Herausforderungen erwarten lassen. Innovationen und Forschungserkenntnisse können im Bereich Personenmobilität innovativ gestaltend wirken. In der 12. Ausschreibung aus dem Programm "Mobilität der Zukunft" werden Schwerpunkte aus "Mobilitätswende" ausgeschrieben.
Der Call dazu läuft bis Februar 2019. 

Frau Dr.in Zeuschner verwies auf die Bedeutung der physischen Aktivität für alle ÖsterreicherInnen. Durch ein moderates Maß an körperlicher Aktivität können die negativen Folgen eines bewegungsarmen Lebensstils drastisch gesenkt werden. Zufußgehen ist körperliche Bewegung im Alltag und leicht durchführbar.

Um Verhältnisse zu schaffen, die eine aktive Mobilität im Alltag und damit die Gesundheit jedes Einzelnen fördert, ist eine Zusammenarbeit von Umwelt, Verkehr, Gesundheit, Sport, Raum- und Landschaftsplanung wesentlich. Argumente zur Förderung aktiver Mobilitätsformen aus unterschiedlichen Blickwinkeln (individuelle vs. gesellschaftliche Ebene, thematische Argumente, Settingargumente) sind in der Broschüre „Argumentarium für Aktive Mobilität“ zusammengefasst.

 

Im Plenum zeigte Dr.in Sandra Wegener (BOKU Wien) zunächst auf, dass österreichweit bereits für unterschiedliche Zielgruppen Projekte, Veranstaltungen und Kampagnen im Bereich Information, Bewusstseinsbildung und Kommunikation zur Förderung aktiver Mobilität durchgeführt werden. Sie zeigte wesentliche Erfolgsfaktoren für die Umsetzung auf und betonte, dass infrastrukturelle Voraussetzungen notwendig sind um Verhaltensänderungen zu bewirken.

Welche Vorgangsweisen und Herausforderungen es bei der Gestaltung und (Re-) Organisation von öffentlichen Räumen für eine aktive Mobilität zu Fuß gibt, wurde am Beispiel der Schweiz von Dominik Bucheli (Fussverkehr Schweiz) beleuchtet. Er stellte verschiedene Methoden vor, wie man einen funktionierenden öffentlichen Raum messen kann.   

Zu diesen Schwerpunkten gab es im Plenum wie auch in den Sessions und im „Speed-Dating“ interessante Projekte.

 

SESSION 1: Mobilität der Zukunft aktiv mobil - "work in progress"

Die Session beschäftigte sich mit der Fragestellung, welche Erfahrungen und Neuerungen zur flächengerechten Gestaltung und (Re-) Organisation von öffentlichen Räumen für eine aktive Mobilität zu Fuß bestehen. Zudem wurde der Frage nachgegangen, wie der Fußverkehr mittels neuen Technologien und smarten Lösungen (Smart Street Design) forciert werden kann. Es gab Gelegenheit, sich über kürzlich gestartete Forschungsprojekte des BMVIT und deren Forschungsansätze im Sinne eines „Work in progress“ zu informieren und auszutauschen.

Es wurden unterschiedlichste Projekte vorgestellt, u.a. zu innovativen Indikatoren und Messmethoden, dem Einsatz neuer Technologien zur Förderung des Fußverkehrs sowie der Entwicklung von Prototypen für Sitzmöbel. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten nicht nur einen Einblick in die laufende Forschungsarbeit zum Thema Fußverkehr, sondern konnten in der Diskussion mit den Vortragenden wertvolle Anregungen und Hinweise für die weitere Arbeit in den Forschungsprojekten einbringen.

Details zu dieser informativen Session siehe: » DOKU-CD.

      

 

SESSION 2: Begegnungszonen – lebenswerte Straßenräume innerorts, Smart Street Design

Diese Session regte zum Erfahrungsaustausch bezüglich Evaluierung, Einsatz von Begegnungszonen in Österreich und international an – auch nach den moderierten vorliegenden Leitfragen (siehe dazu Programm bzw. Detailablauf). Zur Diskussion standen gute Lösungen in Luxemburg, ein » neuer Leitfaden aus NÖ. Flächiges Queren als zentrales Bedürfnis (Schweizer Projekte) sowie das aktuelle steirische Projekt „Wildon in progress“. Die Vorstellung des KFV Projektes Evaluierung von 12 Begegnungszonen in Österreich (in Kooperation mit Rosinak und WalkSpace.at durchgeführt).

Diskutiert wurden vor allem Umsetzungshürden bzw. -hilfestellungen zur Projektrealisierung, Erwartungshaltungen, Ziele und Erfüllungsgrad sowie Sicherheitsfragen. Auch die Dokumentationsseite www.begegnungszonen.or.at mit dem neuen Projekt "Waldegg" konnte seitens Walk-space.at vorgestellt werden.

Abschließend wurde beim Walkshop "Begegnungszone Sonnenfelsplatz" das imponierende Grazer Vorzeigeprojekt besichtigt – welches knapp nach der letzten Konferenz vor 9 Jahren (nach einem Begegnungszonen-Workshop, bei dem sich alle Umsetzer kennenlernten) – aufgebaut wurde. Siehe dazu auch » Video Vorher-Nachher Vergleich: Sonnenfelsplatz, Graz

     

 

SESSION 3: Gehen als aktive Mobilität (Gestaltung - Voraussetzungen für Alltagsbewegung)

Anregungen, wie Gesundheitsförderungsaktivitäten als Präventionsmaßnahme für das Gehen als aktive Mobilität in Gemeinden vorangetrieben werden können, gab die Session „Gehen als aktive Mobilität“. Körperliche Inaktivität wirkt sich vergleichbar negativ auf die durchschnittliche Lebenserwartung aus wie Rauchen. Durch ein moderates Maß an körperlicher Aktivität können die negativen Folgen eines bewegungsarmen Lebensstils drastisch gesenkt werden. Zufußgehen ist körperliche Bewegung im Alltag und leicht durchführbar. Bereits 150 Min. moderate Bewegung pro Woche zeigen positive gesundheitliche Wirkungen.

Aktuelle Ergebnisse zum Bewegungsmonitoring - einer bundesweit repräsentativen Bevölkerungsbefragung zum Thema „Sport und Bewegung“ zeigen jedoch, dass es noch großes Potential gibt, die täglichen Wege aktiv mobil zu bewältigen. Dabei empfiehlt die WHO mind. 10 Minuten aktive Bewegung am Stück. Insbesondere bei den Arbeitswegen ist jedoch eine signifikante Steigerung möglich, wenn Qualitäten wie gute Fußwege, Erreichbarkeiten zum ÖV, Duschmöglichkeiten bei der Arbeit, Fahrradabstellmöglichkeiten etc. vorhanden sind. Neue Möglichkeiten im Rahmen eines betrieblichen Mobilitätsmanagements zeigte das Projekt GISMO auf.

Auch der tägliche Schul- und Kindergartenweg bietet ein großes Potenzial für mehr Bewegung im Alltag. Ein Überblick über unterschiedliche Maßnahmen im Zuge der Mobilitätsbildung wurde im Vortrag „Aktiv-Gesund zu Kindergarten und Schule“ präsentiert. Die Motivation zum Gehen und spielerische Angebote, die zur Bewegung im Alltag animieren, beleuchtete das Projekt „Beat the Street“.

Die Präsentationen dieser InputgerInnen gibt es zum Download ab November.

          

 

Workshops in gehender Form - Erfahrungsaustausch beim Gehen

Im Rahmen der "WALKSHOPs" – den Workshops in gehender Form – wurden sechs verschiedene Fachrundgänge in Graz durchgeführt.
Gezeigt wurden dabei neue Stadtentwicklungsgebiete, Fußwegenetze, kurze Wege, Gestaltungsaspekte, Straßendesign und die Begegnungszone am Sonnenfelsplatz. 

       

 

WALKSHOP 1: Geh- Ralley Graz, Jakomini
Natascha Mauerhofer, MA MA, SMZ Liebenau

Im Walkshop wurde das Projekt Geh-Ralley des Sozialmedizinischen Zentrums Liebenau erklärt. Im Rahmen dieses Projektes beschreiben BewohnerInnen, bei einem gemeinsamen Spaziergang in einem bestimmten Viertel ihre Wohnumgebung. Neben der Dokumentation der Wünsche und Bedürfnisse der Mitgehenden, erhalten diese im Lauf der Rallye, Informationen zu den gesundheitsfördernden Effekten des Zu-Fuß-Gehens. Die Ergebnisse dieser Spaziergänge (Wahrnehmung von z.B. FußgängerInnenwegen, vorhandenen Querungsmöglichkeiten, Sitzgelegenheiten, Grünflächen) werden im Rahmen der Gesundheitsplattform direkt im Viertel für Interessierte erlebbar. Während des Walkshops wurde eine dieser Geh-Rallye Strecken entlang der Conrad-von- Hötzendorf-Straße abgegangen um genaueres zur Route und geplanten Umgestaltungen zu erfahren.

 

WALKSHOP 2: Stadt der kurzen Wege Graz

DIin Renate Mußbacher, Stadt Graz, Abteilung für Verkehrsplanung

Diese Route führte zunächst mit der Straßenbahn in Richtung FH Joanneum. Bereits entlang dieses Weges standen die Themen Rad / Fuß und die Schnittstelle zum Öffentlichen Verkehr (Wartebereich Haltestelle) zur Diskussion. Quer durch das neue Gebäude der FH führte die Tour zu Durchgängen und Fußwegpassagen. Entlang der neuen Entwicklungsgebiete der Smart City konnten neue Fußwege, großzügige Freiflächen und begleitende Spielgelegenheiten besichtigt werden. Ziel war der Wasserturm des Hauptbahnhofes, welcher im Zuge der Bahnhofsanierung erhalten werden konnte.

 

WALKSHOP 3: Begegnungszone Sonnenfelsplatz
DIin Heike Falk, Stadt Graz; DI Helmut Koch, komobile

Der Sonnenfelsplatz liegt in unmittelbarer Nähe zur Universitätsmensa und wurde für eine Platzgestaltung nach den Grundsätzen des „Shared Space“ konzipiert. Der ca. 4.000 m² große Knotenpunkt zählt mit ca. 15.000 Kfz /Tag, ca. 8.000 RadfahrerInnen, ca. 14.000 FußgängerInnen sowie vier städtischen Buslinien zu einem stark frequentierten Bereich in der Stadt. Durch die Neugestaltung wurde dieser Bereich zu einem Ort des sozialen Miteinanders auch durch die Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Es wurden breitere und barrierefreie Fußwege, sowie Sitzelemente, Baumpflanzungen, Trinkbrunnen und großzügige Gastronomiebereiche im öffentlichen Raum geschaffen.

 

WALKSHOP 4: Methamorphosis - das Parkraumwunder Graz
DI Karl Reiter, FGM; DIin Anna Resch/ Manuel Schöndorfer, Lendwirbel

Auch auf einem Parkplatz gab es die Möglichkeit zu relaxen und gleichzeitig sich zum Thema Mobilität zu informieren. Das aus Holz hergestellte „Parkraumwunder" macht einen Parkplatz zum Kommunikationsplatz. Vom Mariahilferplatz aus wurde mit Hilfe der TeilnehmerInnen das Vehikel am Lendplatz eingeparkt. Dort konnte getestet werden, wie viele Menschen darauf passen. Es wurde über die Möglichkeiten und Grenzen handgezogener Fuhrwerke als Transformationstool sowie zur Flächengerechtigkeit diskutiert und weitere Anregungen gegeben.

 

WALKSHOP 5: Mobility Lab - Stadtregion Graz bewegt: optimized urban space - walk & bike -
Innvationszone Schmiedgasse
DI Georg Huber, PLANUM

Dieser Rundgang widmete sich unter anderem dem Miteinander von Rad & Fuß. Bereits entlang des Fußwegs zur Schmiedgasse wurden Engstellen und Situationen welche Zufußgehende und Radfahrende betreffen, besprochen. In der Schmiedgasse wurde ein aktuelles Messverfahren und erste Ergebnisse zur Dichte von Fuß- / Radverkehr, Ziel- und Quellverkehr mittels Tracking vorgestellt. Im Rahmen des „MOBILITY LAB – Stadtregion Graz bewegt“ wurden Interventionsmaßnahmen zur Bewusstseinsbildung und besseren Rücksichtnahme entwickelt.

 

WALKSHOP 6: Freiraum- und Parkgestaltung Südgürtel Graz
DIin Laura Lorenzo-Brito, DIin Brigitte Griesser, freiland Umweltconsulting

Auf den Flächen über der Unterflurtrasse des rund 2 km langen Südgürtels im Grazer Stadtbezirk Liebenau entstand ein „Grüner Bogen“, der eine wichtige identitätsstiftende Funktion einnimmt und damit wesentlich zu einer Verbesserung der Lebensqualität im Murfeld beiträgt. Bequeme und sichere Fußwege verbinden den östlichen mit dem westlichen Stadtraum. Der durchgängig, befestigte Hauptweg (auf der unteren Terrasse) verläuft abseits des Siedlungsverkehrs, Bänke laden hier zum Verweilen ein. Auf der oberen Terrasse verbinden nicht befestigte Fußpfade die Terrassenfragmente und führen durch extensiv gepflegte Blumenwiesen.

 

 

 

Konferenzschwerpunkte
  • Menschen im Straßenraum beim UmweltzirkusWege in eine aktiv mobile Zukunft - (neue) Entwicklungsgebiete
  • Mobilität der Zukunft aktiv mobil
  • Nahmobilität: Fuß / ÖV / Rad - Strategien & Mikro ÖV
  • Motivation zum Gehen - Sicherheit - Schulumfelder - Ethik
  • Begegnungszonen – lebenswerte Straßenräume innerorts,  Smart Street Design 
  • Gehen als aktive Mobilität - Voraussetzungen für Alltagsbewegung

 

Konferenzformate der zweitägigen Fachveranstaltung
  • Vorträge & Präsentationen
  • Workshops | Diskussion | Sessions
  • Speed-Dating 
  • Good-Practice | Austausch |  Vernetzung
  • BürgerInnendialog
  • "Walk-Shops" (Rundgänge) & regionale Exkursionen 

 

Zielgruppen

Die Veranstaltung richtete sich u.a. an Städte und Gemeinden in Österreich und international, an die interessierte Fachöffentlichkeit sowie an:

  • Kommunale MultiplikatorInnen & EntscheidungsträgerInnen, Politik
  • Verwaltungen, Dienststellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene (Kantone)
  • MultiplikatorInnen / ExpertInnen / AkteurInnen in den Bereichen:
    Verkehrs-, Stadt- und Raumplanung
    Menschen im Straßenraum beim UmweltzirkusArchitektur
    Forschung & Mobilität
    Technologie & Innovation
    Bildung
    Gesundheit, Prävention, Sport
  • Privatwirtschaft und NGOs 
  • Vertretungen von Fachverbänden
  • Mobilitätszentralen, klimaaktiv, andere intermediäre Einrichtungen
  • internationale Gäste & interessierte BürgerInnen

 

Ziele der Fachkonferenz
  • Austausch, Wissensvermittlung und Vernetzung zum Thema Fußverkehr nachhaltig, aktivmobil, Personenmobilität 
  • Bewusstseinsbildung in der (Fach-)Öffentlichkeit, in den Zielgruppen
  • Vernetzung der AkteurInnen in Österreich und international
  • Vorgangsweisen, Strategien, Kampagnen
  • Austausch Good-Practice, bewährte Praxisbeispiele
  • Begegnungszonen: Österreich / international

  

  

"Speed-Dating" Session

Beim "Speed-Dating" wurden an mehreren Tischen unterschiedliche "Speed-Dating" - Projekte / Initiativen / Strategien / Themen, etc. für ein paar Minuten (ca. 10 min) in mehreren Runden (ca. 6) vorgestellt.

Den "Speed-Dating" - ReferentInnen stand ein Stehtisch zur Verfügung, auf dem gegebenenfalls Projektmaterialien / Handouts, etc. für InteressentInnen bereit gelegt werden konnten. Während der gesamten Session blieben die InputgeberInner an Ihrem Tisch. Die Gruppe an InteressentInnen hatte in jeder Runde die Möglichkeit sich im Dialog zu informieren. Wenn das Signal zum Wechseln ertönte, wechselte die Gruppe an InteressentInnen an einen anderen Tisch und es gab erneut Gelegenheit sich auszutauschen.

Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.

Die übermittelten Projekte wurden mit Namen und Institution auf der Homepage und im Tagungsband veröffentlicht.

 

 

"green event"

Die Fachkonferenz wurde unter dem Zeichen der Umwelt und Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Der Veranstaltungsort war zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar – eine umweltfreundliche Anreise wurde empfohlen.

In Bezug auf Ankündigung und Ausrichtung der Veranstaltung konnte auf die Schonung der Ressourcen geachtet werden. Der Programmfolder stand auf Recyclingpapier zur Verfügung. Die Abstractzusammenstellung (ca. 186 Seiten) mit allen Beiträgen aus dem Plenum, der Workshops / Sessions und Speed-Dating Projektvorstellungen wurde digital an die Teilnehmenden versendet.

 

Infos & Öffentlichkeitsarbeit zur Konferenz

siehe auch social media: #WSP18Graz @walkspaceAT

organisatorische Leitung:
DIin Martina Strasser | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

inhaltliche Leitung:
DI Dieter Schwab, Obmann Verein walk-space.at 

 

 

Tagungsort

 Minoritensäle
 Mariahilferplatz 3
 8020 Graz

 Mit Dank für die Tickets im Öffentlichen Verkehr:   

 

 

 

 

 

Bewegte Eindrücke

Video-Tipp: The Right to Walk

 

Mit Dank an die KooperationspartnerInnen und UnterstützerInnen:

                                               

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Fussverkehr Schweiz und Fuss e.V. (D)

Mit Dank an sonstige UnterstützerInnen:  

Speed-Dating Projektvorstellung 2018

"Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen”

Beim "Speed-Dating" wurden an mehreren Stehtischen unterschiedliche Speed-Dating Projekte / Initiativen / Strategien / Themen, etc. für ein paar Minuten (ca. 10 min) in mehreren Runden (ca. 6) vorgestellt. Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen. 
Die "Speed-Dating" Projekte sind mit Namen und Institution im Folgenden aufgelistet. Alle Projekte sind in der Abstractmappe vorgestellt - siehe DOKU-CD.
 

Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien etc. sind kompakt auf ein CD dokumentiert.
Infos & Bestellung:  » Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

Speed-Dating Projektvorstellungen im Rahmen des Konferenzprogramms

Übersicht:

Speed-Dating Projekte am Do., 04.10.2018, 09:45 - 10:50 Uhr

Speed-Dating Projekte am Fr., 05.10.2018,  08:30 - 09:45 Uhr

Alle Speed-Dating Projekte sind für KonferenzteilnehmerInnen in der (digitalen) Abstractmappe beschrieben.

 

Speed-Dating Aktion im öffentlichen Raum am Donnerstag, 4. Oktober 2018,   ab 9:00 Uhr
 Mobilität der Zukunft aktiv mobil

Mobiles Labor am Mariahilferplatz (interaktives Impro-Theater) - bei Schönwetter:

1) Verkehrsflächen (fair)teilen? - sanfte Mobilität braucht Raum
Ewa Kloss, Gosia Stawecka, MOBILITY LAB Graz, Stadtlabor Graz

» Diese Projektbeschreibung finden die KonferenzteilnehmerInnen auch in der Tagungsmappe

 

 

Speed-Dating Projektvorstellungen am Donnerstag, 4. Oktober 2018,   ab 9:45 Uhr
 Wege in eine aktiv mobile Zukunft - (neue) Entwicklungsgebiete

2) Smart City Waagner Biro Graz
Arch.DI Mag. Thomas Pilz, Arch.DI Christoph Schwarz, aaps & DIin Melanie Stadler, freiland Umweltconsulting

3) Sensibler Umgang mit Wasser - Pilotprojekte Alte Post Straße und Eggenberger Allee in Graz
DIin Klaudia Heinrich, freiland Umweltconsulting

4) Präzise Erfassung und Zählung des aktiven Verkehrs mittels digitalem System
Heinz Salzer, Günther Pichler GmbH

5) Fußgängerzone Seeparkquartier, Seestadt Aspern
DI Jakob Kastner, wien 3420

6) Maßnahmen zum Fußverkehr des Landes Kärnten
DI Volker Bidmon, DI Ludwig Gustav Steinwender, Amt der Kärntner Landesregierung Abt. 9

7) FahrRad
DIin Martina Jauschneg, Büro für Landschafts- und Freiraumplanung

8) Mobilitätsmanagement in Wiener Stadtentwicklungsgebieten
Mag. Gerald FRANZ, MA – UIV Urban Innovation Vienna, MA 21

 

 Nahmobilität: Fuß / ÖV / Rad - Strategien & Mikro ÖV

9) Einstiegsworkshops für die Erarbeitung einer Fußverkehrsstrategie Deutschland 
Dr.in Viktoria Wesslowski, Ideenmosaik.de (D)

10) Zu Fuß durch die Stadt – Entwicklung eines Fußgängerleitsystems für die Stadt Dudelange (Luxemburg)
DIin Andrea Gruber, komobile w7

11) active2work
DIin Marlene Doiber, tbw research

12) Projekt "CityWalk"
Tanja Kortus, Stadt Weiz; Nathalie Wagner, Innovationszentrum Weiz

13) Öffentliche Hausdurchgänge – Mobilitätserhebungen zu optimierten Fußwegen
DI Florian Aschauer, BOKU, Institut für Verkehrswesen

14) CAR GO BIKE BOOM - Wie Transporträder unsere Mobilität revolutionieren
Eric Poscher-Mika, Morgenlab UG (D)

15) Gehsteigbreitenkarte
DI Ulrich Leth, TU-Wien, IVV

16) Masterplan Radfahren in Klagenfurt unter Berücksichtigung des Fußverkehrs
Ass.Prof. DI Dr. Kurt Fallast, PLANUM Fallast

 

 Motivation Gehen - Sicherheit - Schulumfelder - Ethik

17) sicher bewegt – Elternhaltestellen in OÖ
Mag. Franz Schützeneder, Amt der Oö. Landesregierung, Familienreferat

18) Kinder unterwegs – Ein barrierefreies Kinderwegenetz braucht die Stadt!
DIin Katja Hausleitner / Mag.a Erika Wilfling-Weberhofer, Kinderbüro - Die Lobby für Menschen bis 14

19) München zu Fuß: Projekt „Bus mit Füßen“
Anja Grade, Bianca Kaczor, Landeshauptstadt München, KVR-III/112 (D)

20) Evaluierung "Nimm dir Zeit"
DI Florian Schneider, KfV

21) Metamorphosis – wie die kinderfreundliche Umwandlung von Straßenraum zur Erhöhung der urbanen Lebensqualität führt
Dr.in Susanne Wrighton, FGM

22) Training Stolperfalle
Mag.a Anita Eichhorn, KfV

23) Schulstraßen - Vorteile eines selbstständigen Schulweges, Kampagnenerfahrungen
Mag.a Hanna Schwarz, Initiative gehtdochwien

24) Gut zu Fuß in Lebring
Ing. Stefan Sturm, Marktgemeinde Lebring-St.Margarethen; DIin Martina Strasser, walk-space.at

 

 Mobilität der Zukunft aktiv mobil

25) Das Urbane Mobilitätslabor Salzburg unterstützt innovative Verkehrslösungen
Mag. (FH) Markus Fedra, UML, Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen                                 kurzfristig verhindert

26) aspern.mobil LAB - Testumgebung auf Quartiersebene für nutzerzentrierte innovative Lösungsansätze 
Univ.-Prof. Martin Berger, Technische Universität Wien, Department für Raumplanung, Fachbereich Verkehrssystemplanung 

 

Tagungsdokumentation:

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien etc. sind kompakt auf ein CD dokumentiert.
Infos & Bestellung:  » Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

Speed-Dating am Freitag, 5. Oktober 2018,   ab 8:30 Uhr

Alle Speed-Dating Projekte sind für KonferenzteilnehmerInnen in der (digitalen) Abstractmappe beschrieben.

 Mobilität der Zukunft aktiv mobil

1) Moble - Smartes mobiles Sitzmobiliar
Mag.a Irene Steinacher, Herry Consult

2) Walk & Feel - Neue Messmethoden zur Erfassung & Bewertung der Walkability
Proj.Ass. DIin Linda Dörrzapf, TU Wien

3) PING if you care!
Fred Dotter, M21 International - Verein für eine neue Mobilitätskultur in Österreich

4) Überblick über den aktuellen Stand der Technik zu Fussgängerzählsystemen
Dominik Bucheli, Fussverkehr Schweiz (CH)

5) Erhebung von Fußgängerdaten mittels Public Participatory GIS
Veera Helle, Mapita Ltd, Zürich

6) optimized urban space – walk & bike
DI Georg Huber, PLANUM

7) TrafficCheck
DI Erich Gaube, IKK Kaufmann-Kriebernegg ZT

8) Virtual Reality für eine partizipative Planung und Evaluierung bedarfsgerechter und aktiver Mobilitätsumgebungen
DI Helmut Schrom-Feiertag, AIT, Wien

9) LightsGreen! - IoT Nachrüstlösung für bestehende LSA
Stefan Leitmannslehner, Qounts Göttingen (D)

10) Walk Your City - Forcierung des Fußgängerverkehrs
Mag. Thomas Wernbacher, MA, Donau-Universität Krems

 

 Begegnungszonen – lebenswerte Straßenräume innerorts,  Smart Street Design

11) Konsequente Planung auf Gemeindeniveau im Sinne der aktiven Mobilität in Luxemburg
Claude Schuman, Kommunal planung, Ministerium des Innern Luxemburg; Jean-Luc Weidert, Büro Schroeder, Luxemburg (LU)

12) Erfahrungen bei der Realisierung der Begegnungszonen in Kufstein
Dr.in DIin Elisabeth Bader, Stadt Kufstein, Bau und Umweltschutz

13) Villach: Begegnungszone Brückenkopfplatz und Draulände (Ufermauergestaltung)
Arch. DI Mag. Thomas Pilz, aaps

14) Begegnungszone Stainz
DI Daniel Zimmermann, 3:0 Landschaftsarchitektur

15) Marktgemeinde Lustenau: Begegnungszone Volksschule Rheindorf
Leanne Maree Bakk.techn., Gemeindeplanung Marktgemeinde Lustenau

16) Quartier Am Seebogen, Seestadt Aspern
DIin Vera Layr, Stadt Wien - MA 28; Robert Luger, 3:0 Landschaftsarchitektur

17) Zwei Ebenen, ein Platz ‐ Neugestaltung Fußgängerzone und Ortskern Kindberg
DIin Hannah Feichtinger, freiland Umweltconsulting;

18) Ein Begegnungsraum für alle ‐ Neugestaltung Hauptplatz Knittelfeld
DIin Melanie Stadler, B.eng., freiland Umweltconsulting

19) Vorstellung Begegnungszonen-Dokumentation www.begegnungszonen.or.at
DI Dominik Entinger, DI Dieter Schwab, walk-space.at

 

 

 Gehen als aktive Mobilität (Gestaltung - Voraussetzungen für Alltagsbewegung)

20) Tätigkeiten des Deutschen Umweltbundesamtes zum Fußverkehr
Alena Büttner, M.Sc., Umweltbundesamt Deutschland (D)

21) Gesundheitsfolgenabschätzung (GFA) - Ein sinnvolles Instrument zur Gestaltung öffentlicher Räume
Mag.a Gabriela Wamprechtsamer, Sozialministerium
Bianca Fuchs-Neuhold BSc, MSc, FH JOANNEUM, Bad Gleichenberg

22) Lendwirbel als Impuls zur Transformation des öffentlichen Raumes im Lend
DIin Anna Resch, Manuel Schöndorfer, Verein für nachbarschaftliche Stadtentwicklung

23) ACTIV8II - evidenzbasierte Werkzeuge zur Planungsunterstützung im Bereich aktiver Mobilität
DI Roland Hackl, DI Clemens Raffler, tbw research

24) 1,5 Jahre Fahrradverleihprojekt Nextbike Klagenfurt
Mag.a Birgit Pobatschnig, Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, Klima- und Umweltschutz

25) Der Gehsteig ist kein Parkplatz - Antragspaket zur Vermeidung von systematischen toleriertem Gehsteigparken
Dipl.-Geogr. Paul Bickelbacher, Stadtplaner/Stadtrat München (D)

26) Stairmotivation - Analyse und Beeinflussung der Nutzung von Aufstiegshilfen an Wiener U-Bahn-Stationen
Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Michael Meschik, BOKU Wien, Institut für Verkehrswesen

27) Was geht ab? – Förderung eines nachhaltigen, gesundheitsfördernden und verkehrssicheren Mobilitätsverhaltens von SchülerInnen
DIin Mira Kirchner, MK Landschaftsarchitektur

28) Bewegte Apotheke – eine niederschwellige Walking-Initiative auf MultiplikatorInnenbasis
Mag. Christian Fessl, Bakk., Wiener Gesundheitsförderung - WiG

29) Geh-Ralley Graz Jakomini
Natascha Mauerhofer, MA MA, SMZ - Sozialmedizinisches Zentrum Liebenau

 

 

"Speed-Dating" Session - was ist das

Beim "Speed-Dating" werden an mehreren Tischen unterschiedliche "Speed-Dating" - Projekte / Initiativen / Strategien / Themen, etc. in mehreren Runden (ca. 6) für ein paar Minuten (ca. 10 min) vorgestellt.

Den "Speed-Dating" - ReferentInnen steht ein Stehtisch zur Verfügung, auf dem gegebenenfalls Projektmaterialien / Handouts, etc. für InteressentInnen bereit gelegt werden können. Während der gesamten Session bleiben die InputgeberInner an Ihrem Tisch. Die Gruppe an InteressentInnen hat in jeder Runde die Möglichkeit sich im Dialog zu informieren. Wenn das Signal zum Wechseln ertönt, wechselt die Gruppe an InteressentInnen an einen anderen Tisch und es gibt erneut Gelegenheit sich auszutauschen.

Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.

Alle Speed-Dating Projekte sind für KonferenzteilnehmerInnen in der (digitalen) Abstractmappe beschrieben.

 

Tagungsdokumentation:

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien etc. sind kompakt auf ein CD dokumentiert.
Infos & Bestellung:  » Infoflyer Doku-CD (.pdf)

 

 

Programm 2018

XII. Österreichische Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 - Konferenzprogramm

"Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen”

4. und 5. Oktober 2018 | Graz, Minoritensäle

#WSP18Graz @walkspaceAT

Am 4. und 5. Oktober 2018 wurde der Fußverkehr in Graz zum zentralen Thema. Nationale und internationale ExpertInnen zeigten Wege in eine aktiv mobile Zukunft auf. In unterschiedlichen Formaten wie Plenum, Workshops, "Speed-Dating" wurden bewährte Beispiele und aktuelle Vorhaben zur Veränderung von öffentlichen Räumen in bewegungsfreundliche Stadtquartiere präsentiert. Dabei wurde neben Nahmobilitätsstrategien, Smart Street Design und Begegnungszonen, auch die Motivation zum Gehen und deren gesundheitspolitischer Aspekt beleuchtet. Wie kann eine Mobilität der Zukunft aktiv mobil erreicht werden? Mehrere Walk-Shop - Rundgänge rundeten das Konferenzprogramm ab. 

 

 

Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien etc. sind kompakt auf ein CD dokumentiert.
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Das war das Konferenzprogramm

Übersicht:

Do., 04.10.2018: Speed-Dating | Eröffnung / Plenum | Workshops A - D | Plenum Rundgang | Abendempfang

Fr., 05.10.2018: Speed-Dating | Plenum | Parallelsessions | Plenum | Walk-Shops

 

Donnerstag, 4. Oktober 2018
   ab 08.30   l   Check-In

 für KonferenzteilnehmerInnen: Tagungsmappe und Diverses

 

   09.00-10.45   l   Speed-Dating Aktion: mobiles Labor im öffentlichen Raum

Im Rahmen des Speed-Datings fand zum Themenschwerpunkt "Mobilität der Zukunft aktiv mobil" am Konferenzort, bei Schönwetter im öffentlichen Raum, statt: 

am Mariahilferplatz (mobiles Labor):

Verkehrsflächen (fair)teilen? - sanfte Mobilität braucht Raum
Ewa Kloss, Gosia Stawecka, MOBILITY LAB Graz, Stadtlabor Graz (Veranstalter)

 

   09.45   l   "Speed-Dating" Projektvorstellung

Beim Speed-Dating wurden an Stehtischen verschiedenste Projekte / Initiativen / Strategien / Themen vorgestellt. Die TeilnehmerInnen hatten ca. alle 10 Min. die Möglichkeit zu einem anderen Tisch zu wechseln. Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.

 

   10.50   l   Begrüßung

Willkommen und Überblick, Moderation 

 

   11.00   l   „Round Table“ - Eröffnungsdiskussion & Begrüßung

Landesrat Anton Lang, Land Steiermark

Stadträtin Elke Kahr, Stadt Graz, Stadträtin für Verkehr

DI Werner Thalhammer, BMNT - Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

DI Dieter Schwab, Obmann Walk-space.at

 

   11.25   l   Good-Practice Steiermark und Graz

Graz als Stadt der messbar kurzen Wege   
DIin Barbara Urban, Stadt Graz, Verkehrsplanung

Fußverkehr in der Steiermark   
Dr. Peter Sturm, Land Steiermark, Fußverkehrskoordinator / Dr. Peter Weiß, Land Steiermark, A16

UML - Urbanes Mobilitätslabor Graz   
Dipl.-Kfm. Martin Schmidt, Holding Graz

 

   12.45   l   Mittagpause / Stehlunch

Filmloop:
"Selbstständig zur Schule"; Land Vorarlberg, Stadt Bregenz 
"Schulstraße Bozen"; Walk-space.at
"Unsere Kinder klimaaktiv mobil unterwegs", Klimabündnis Österreich, klimaaktiv mobil
"klimaaktiv mobil - erfolgreich ohne CO2", Klimabündnis Österreich, klimaaktiv mobil

 

   13.45   l   Internationale Good-Practice

Umsetzung und Erfolge des Mobilitätskonzepts Laibach    
Mag. Blaz Lokar, Institut “ZaMestoPoDveh”, Ljubljana (SLO)

Transformation von Verkehrs-Räumen in öffentliche Räume in Brüssel    
Stefan Bendiks, ARTGINEERING, Brüssel (B)

 

   14.30   l   Parallel-Workshops - Impulsvorträge und Diskussion (zur Auswahl)

Impulsbeiträge ca. 10 Min.
ca. 5 Beiträge je Workshop, Diskussion nach den Leitfragen
Kaffee während der Workshops

WORKSHOP A: Wege in eine aktiv mobile Zukunft - (neue) Entwicklungsgebiete    

Moderation: DI Dieter Schwab, Walk-space.at

Leitfragen:

Wie soll der Fußverkehr für eine klimaneutrale Stadt der Zukunft aussehen?
Wie können (bestehende) Strategien genützt werden, um in eine aktiv mobile Zukunft zu Fuß zu kommen?
Was braucht es, um eine aktive Mobilität, insbesondere das Zufußgehen, in neuen Entwicklungsgebieten oder Quartieren zu realisieren?
Wie sollen öffentliche Räume angelegt werden, um gut genutzt und angenommen zu werden?
Diskussion guter Beispiele in Bezug auf Transformation und Ausstattung eines Straßenraums bzw. des Fußwegenetzes
Welche Erfahrung haben ProjektbetreiberInnen mit der Einbeziehung der Bevölkerung bzw. der fußläufigen Gestaltung?
Worauf ist bei bestehenden bzw. neu zu entwickelnden Gebieten besonders zu achten?
Wie weit spielt autofreie Gestaltung der öffentlichen Räume eine Rolle?

 

Planungen für Zufußgehende in den Grazer Stadtentwicklungsgebieten
DI Martin Zettel, DI Klemens Klinar, Stadtplanung Graz

Masterplan Gehen in Österreich - Aktuelles
DI W.Thalhammer, BMNT; DI N. Ibesich, Umweltbundesamt

Fußverkehr am Beispiel der Flaniermeile in Wien - Verbindung Westbezirke
Mag.a Dr.in Astrid Klimmer-Pölleritzer, Stadt Wien, MA18

Mobilitätskonzept aspern Seestadt & was Planende lernen können
DI Lukas Lang, wien 3420 AG; DI Robert Luger, 3:0 Landschaftsarchitektur

 

WORKSHOP B: Nahmobilität: Fuß / ÖV / Rad - Strategien & Mikro ÖV    

Moderation: DIin Martina Strasser, Walk-space.at

 

Leitfragen:

Wie können die neuen Anforderungen an die Stadt der Zukunft (demografischem Wandel, Energiewende, gute Nahmobilität und Nahversorgung, Bedürfnisse der Bevölkerung) befördert werden?
Was sind bedeutsame Kriterien für Fußverkehrs- bzw. Mobilitätstrategien sowie städtebauliche Konzepte?
Wie kann der Fußverkehr als wesentlichster Teil der Mobilitätskette an Bedeutung gewinnen?
Was ist für kleinere Kommunen besonders wichtig?
Welche Elemente braucht eine Strategie, damit aktive Mobilitätsformen / der Fußverkehr in der Nahmobilität attraktiver wird?

 

Haltestellen in Graz & Fußverkehr
Dipl.-Kfm. Martin Schmidt, Holding Graz, Planungsmanagement & Infrastruktur

Mikro ÖV in ländlichen Regionen 
Thomas Sager, BSc , ISTmobil

Sofort Grün / Alles Rot Fußgängerampel-Pilotanlage in Graz
DI B. Cagran-Hohl, MSc, Stadt Graz, Verkehrssteuerung u. Straßenbeleuchtung
Ass.Prof. DI Dr. W. J. Berger, BOKU Wien, Institut f.Verkehrswesen

Schritte zu einer Fußverkehrsstrategie für Deutsche Kommunen 
Dr.in Viktoria Wesslowski, FUSS e.V. Deutschland (D)

Tätigkeiten des Deutschen Umweltbundesamtes zum Fußverkehr
Alena Büttner, M.Sc., UBA Deutschland (D)

 

WORKSHOP C: Motivation Gehen - Sicherheit - Schulumfelder - Ethik    http://www.walk-space.at/images/stories/projekte/seminare/Konf.2018_Graz_nahmobil_oev_graz_web.jpg

Moderation: Mag. Dr. Wolfgang Wehap, Stadt Graz

Leitfragen:

Wie können Schulumfelder attraktiv gestaltet werden?
Welche Erfahrungen gibt es in Österreich? Modellvorhaben in Vorarlberg und Graz? Deutschland?
Besteht Interesse das „Bozener Modell“ an einzelnen Schulstandorten anzuwenden? siehe dazu auch: Schulstraße Bozen
Wie können SchülerInnen zum Gehen motiviert werden? Bedeutung des FußgängerInnen-Checks für Schulumfelder
Wie können Eltern und LehrerInnen in diese Mobilitätsfragen gut eingebunden werden?
Wie können Verkehrssicherheitsaspekte gut Berücksichtigung finden?

 

Moral der Mobilität und Gehen
MMag. Fritz Bernhard, MA, Land Steiermark

Selbstständig zur Schule - Bedeutung des Schulwegs für die Entwicklung der Kinder & "Gut geh Raum" Bregenz 
DI Martin Scheuermaier, Land Vorarlberg

Metamorphosis - Living Labs, Interventionen rund um Schulen
DI Karl Reiter, FGM

Sicher unterwegs zu Fuß in Deutschland
DI Jörg Ortlepp, UDV- Unfallforschung der Versicherer (D),    leider kurzfristig verhindert

Schulstraße light am Beispiel VS Graz-Andritz
Gerlinde Müller-Reinisch, Elternverein VS Andritz

 

WORKSHOP D: Jugend & bewegungsfreundliche Stadtquartiere    http://www.walk-space.at/images/stories/projekte/seminare/Konf.2018_Graz_nahmobil_oev_graz_web.jpg

Moderation: DI Stefan Müllehner, Walk-space.at 

Leitfragen:

Wie können Jugendliche zu einer klima-freundlichen und gesunden Mobilität – insbesondere zum Zufußgehen motiviert werden?
Wie verändern sich die Mobilitätsdaten, wie der Fußverkehr? Zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab?
Was braucht es, um öffentliche Räume jugend- / familienfreundlich zu gestalten? Worauf sollte speziell in neuen Entwicklungsgebieten geachtet werden?
Wie kann eine Veränderung zu einer aktiv mobilen Zukunft fortgeführt werden?

 

Entwicklung des Zufussgehens in der Schweiz: Motivation zum Gehen, Jugendliche
Daniel Sauter, Urban Mobility Research (CH)

klimaaktiv mobil Programm: Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen
Dr.in Anna Maul, klimaaktiv mobil

Risi & Ko - Aktive Mobilität im Jugendalter
Mag.a Anita Eichhorn, KFV

Runder Tisch: Nahmobilität - Organisation & Durchführung
Uwe Petry, Planungsbüro VAR (D)

Sonnwendviertel, Bombardiergründe und Seestadt aspern – Aktiv Mobil?
DIin Judith Wittrich, AK Wien

 

   17.00   l   Plenum

Resiliente Stadtstrukturen für das Zufußgehen  - Vom Straßenquerschnitt zum Netz
DI Dr. Harald Frey, TU-Wien, IVV

Ausblick Freitag 5.10.2018

 

   17.40   l   geführter Rundgang Stadt Graz (optional)

A) Sofort Grün / Alles Rot Fußgängerampel-Pilotanlage in Graz,
DI B. Cagran-Hohl, MSc, Stadt Graz, Verkehrssteuerung u. Straßenbeleuchtung



 

oder:

B) GrazMuseum: ÖV-Stationen in Graz - Installation

Dir. Otto Hochreiter, MA / Vizedir. Mag.a Sibylle Dienesch, GrazMuseum

zeigten ausgewählte Exponate der Ausstellung: "Schau Graz! 426 Standpunkte zur Situation der Stadt",
die bis 10.09.2018 im GrazMuseum, Sackstraße 18, A-8010 Graz zu sehen war.

 

 

   18.30   l   Führung durch das Rathaus der Stadt Graz

Helmut Wagner, Stadt Graz, Graz Guides

 

   19.00   l   Abendempfang im Grazer Rathaus, die Stadt Graz lud registrierte KonferenzteilnehmerInnen ein

Gemeinderätin Univ.-Prof. Dr. Daisy Kopera i.V. Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, Stadt Graz

 

 

DOKU-CD erhältlich:

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien etc. sind kompakt auf ein CD dokumentiert.
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Freitag, 5. Oktober 2018

 

   ab 8.00   l   Check-In

 

   08.30   l   Speed-Dating - Kurzvorstellung

Beim Speed-Dating wurden an Stehtischen verschiedenste Projekte / Initiativen / Strategien / Themen vorgestellt. Die TeilnehmerInnen hatten ca. alle 10 Min. die Möglichkeit zu einem anderen Tisch zu wechseln. Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.

 

   09.45   l   Plenum: "Mobilität der Zukunft zu Fuß" & "Gehen als aktive Mobilität"

Begrüßung: DI Walter Wasner, bmvit; Dr.in Verena Zeuschner, FGÖ

Models of good practice für Aktive Mobilität in Schule, Betrieb und Gemeinde    
Dr.in Sandra Wegener, BOKU Wien, Institut für Verkehrswesen

Qualität von öffentlichen Räumen - Methoden in der Schweiz
Dominik Bucheli, Fussverkehr Schweiz (CH)

 

   10.45   l   Parallel-Sessions - Impulsvorträge und Diskussion (zur Auswahl)

 Impulsbeiträge ca. 10 Min.
ca. 5 Beiträge je Session, Diskussion nach den Leitfragen
Kaffee während der Sessions

SESSION 1: Mobilität der Zukunft aktiv mobil - "work in progress"    http://www.walk-space.at/images/stories/projekte/seminare/Konf.2018_Graz_nahmobil_oev_graz_web.jpg

Moderation: DI Stefan Müllehner, Walk-space.at 

Leitfragen:

Welche Erfahrungen und Neuerungen gibt es zur flächengerechten Gestaltung und (Re-) Organisation von öffentlichen Räumen für eine aktive Mobilität zu Fuß?
Wie kann der Fußverkehr mittels neuen Technologien und smarten Lösungen (Smart Street Design) forciert werden?
Welchen Beitrag können Technologien und innovative Prozesse für das Image leisten, und für den Fußverkehr eine attraktive räumliche Umgebung zu schaffen?
Welche intelligente Technologien und Prozessinnovationen braucht es, um Transformationsprozesse in Richtung einer nachhaltig ausgerichteten, zukunftsfähigen Stadt – mit fußgängerfreundlichem Umfeld - in Gang zu setzen?
Wie kann Walkability gemessen werden?

 

Moble - Smartes mobiles Sitzmobiliar
Mag.a Irene Steinacher, Herry Consult

Walk Your City - Forcierung des Fußgängerverkehrs
DI Mag. Mario Platzer, yverkehrsplanung

FAIRSPACE - Aktiv-mobile Flächennutzung in urbanen Räumen
DI Dr. Harald Frey, TU-Wien, IVV

Walk&Feel - Messmethoden zur Erfassung der Walkability
Proj.Ass.in DIin Linda Dörrzapf, TU Wien

Kommunikation zwischen autonomen Fahrzeugen und FußgängerInnen
Mag.a Susanne Kaiser, KFV

SicherMobil - Attraktivitätssteigerung nachhaltiger Mobilitätsformen
FH-Prof. DI Dr. B. Rüger, FH St. Pölten

 

SESSION 2: Begegnungszonen – lebenswerte Straßenräume innerorts,  Smart Street Designhttp://www.walk-space.at/images/stories/projekte/seminare/Konf.2018_Graz_nahmobil_oev_graz_web.jpg
Good practice, Vorhaben – regionale Projekte – (inter)nationaler & regionaler Austausch    

Moderation: DI Dieter Schwab, Walk-space.at

Leitfragen:

Welche Erfahrungen gibt es bezüglich Evaluierung, Einsatz von Begegnungszonen in Österreich – international?
Vorstellung und Diskussion von Good-Practice in Österreich und international - Erfolgsfaktoren
Leitfäden / Umsetzungshilfen zur Projektrealisierung
Erwartungshaltungen, Ziele und Erfüllungsgrad
Sicherheitsfragen – auch für FußgängerInnen, RadfahrerInnen, AnrainerInnen
Ausblick und sinnvolle nächste Schritte

Vorstellung der Projektdokumentation: www.begegnungszonen.or.at

 

Begegnungszonen in Luxemburg
Claude Schuman, Kommunal planung, Ministerium des Innern Luxemburg; Jean-Luc Weidert, Büro Schroeder, Luxemburg (LU)

Evaluierung von Begegnungszonen in Österreich - 12 Standorte - Expertenstudie
DI Florian Schneider, KFV

Flächiges Queren in Ortszentren -Erfahrungen aus der Schweiz
Jakob Leitner, verkehrsteiner AG (CH)

Das Instrument „Begegnungszone“ - Vorstellung des neuen Leitfadens des Amtes der NÖ Landesregierung 
DIin Waltraud Wagner, NÖ.Regional

Aktuelle steirische Beispiele
MMag. Fritz Bernhard, MA, Land Steiermark; Arch.DI Mag. Thomas Pilz, aaps



 

SESSION 3: Gehen als aktive Mobilität (Gestaltung - Voraussetzungen für Alltagsbewegung)    http://www.walk-space.at/images/stories/projekte/seminare/Konf.2018_Graz_nahmobil_oev_graz_web.jpg

Moderation: DIin Martina Strasser, Walk-space.at

Leitfragen:

Wie können Präventionsansätze für das „Gehen als aktive Mobilität“ speziell in Gemeinden aber auch in der Schule / Bildungseinrichtungen aussehen?
Welche Bestrebungen / Aktionspläne gibt es dazu national, international, europaweit?
Wie können konkrete Gesundheitsförderungsaktivitäten für das Gehen als aktive Mobilität in den Gemeinden und Regionen (als Präventionsmaßnahme) vorangetrieben werden?
Inwiefern unterstützen (temporäre) Transformation öffentlicher Räume und lebenswerte Straßen die regelmäßige Bewegung – insbesondere das Gehen – bei der Gesundheitsprävention? Worauf ist bei der Gestaltung / Umsetzung zu achten?
Wie können die Bewegungsbedürfnisse verschiedener Bevölkerungsgruppen (z.B. Kinder) auf der Basis vom Bewegungsmonitoring berücksichtigt werden?
Schulweg als Einstieg!

Argumentarium Aktive Mobilität in allen Politikbereichen   
DIin Irene Bittner, BOKU, Institut für Landschaftsplanung

Aktiv-Gesund zu Kindergarten und Schule   
DIin Mailin Gaupp-Berghausen, BOKU, Institut für Verkehrswesen

Aktuelle Ergebnisse zum Bewegungs- / Mobilitätsverhalten (Bewegungsmonitoring)    
Thomas Stickler, BSc MBA, Bundesministeriums für Öffentlichen Dienst und Sport, Abteilung II/4

Wer geht gewinnt - Schulkinder spielerisch zur Mobilität motivieren    
Anna Haberl, Mobilitätsagentur Wien

Pendelmobilität und Gesundheitsförderung - Projekt GISMO    
Dr. Martin Loidl, Uni Sbg, GI Mobility Lab

EU-Aktionsplan "Themenpartnerschaft für städtische Mobilität" und globaler Aktionsplan der WHO    
MinRin Veronika Bayer-Balint, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit u. Konsumentenschutz

 

   12.45   l   Round Table:  Aktiv mobil - Lebenswerte Straßenräume & Fußverkehrsstrategien

Dr.in Verena Zeuschner, FGÖ

DI Peter Kostka, Stadt Graz, Verkehrsplanung

DI Wolfgang Feigl, Land Steiermark

Alena Büttner, MSc, Umweltbundesamt (D)

DI Dieter Schwab, walk-space.at

 

13.10 Konferenzschlussworte & Ausblick 2019 

 

   13.20   l   Mittagspause / Stehlunch (Filmloop)

Filmloop:
"Selbstständig zur Schule"; Land Vorarlberg, Stadt Bregenz 
"Schulstraße Bozen"; Walk-space.at
"Unsere Kinder klimaaktiv mobil unterwegs", Klimabündnis Österreich, klimaaktiv mobil
"klimaaktiv mobil - erfolgreich ohne CO2", Klimabündnis Österreich, klimaaktiv mobil
"Wirkungsanalyse Bahnhofstraße in Laufen - Vorher-Nachher Vergleich"; verkehrsteiner (CH) 

 

   14.15   l   Walk-Shops in Graz http://www.walk-space.at/images/stories/projekte/seminare/Konf.2018_Graz_nahmobil_oev_graz_web.jpg

WALKSHOP 1: Geh-Ralley Graz, Jakomini
Natascha Mauerhofer, MA MA, SMZ Liebenau

WALKSHOP 2: Stadt der kurzen Wege Graz
DIin Renate Mußbacher, Stadt Graz, Abteilung für Verkehrsplanung

WALKSHOP 3: Begegnungszone Sonnenfelsplatz
DIin Heike Falk, Stadt Graz; DI Helmut Koch, komobile

WALKSHOP 4: Methamorphosis - das Parkraumwunder Graz
DI Karl Reiter, FGM; DIin Anna Resch / Manuel Schöndorfer, Lendwirbel, angefragt

WALKSHOP 5: Mobility Lab - Stadtregion Graz bewegt: optimized urban space – walk & bike - Innovationszone Schmiedgasse 
DI Georg Huber, PLANUM

WALKSHOP 6: Freiraum‐ und Parkgestaltung Südgürtel Graz
DIin Laura Lorenzo‐Brito, DIin Brigitte Griesser, freiland Umweltconsulting

 

Tagungsort

 

         Minoritensäle
         Mariahilferplatz 3
         8020 Graz

 

Sie sind an den Konferenzergebnissen interessiert?

die Präsentationen zu den Beiträgen im Plenum, in den Workshops und Sessions inkl. aller Flipchartprotokolle, sowie den "Speed-Dating" - Projektvorstellungen, der Abstractmappe, zusätzlichen Informationsmaterialien etc. sind kompakt auf ein CD dokumentiert.
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XII. Österreichische Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018

"Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen”

4. und 5. Oktober 2018 | Graz

Vorträge | Präsentationen | Workshops | Speed-Dating | Good-Practice |
Vernetzung | BürgerInnendialog | "Walk-Shops" (Rundgänge) und regionale Exkursionen


Am 4. und 5. Oktober 2018 stehen in Graz Fußgängerinnen und Fußgänger im Mittelpunkt.

Unter dem Motto "Zu Fuß aktiv mobil: Transformation öffentlicher Räume und sichere lebenswerte Straßen" gehen nationale und internationale Expertinnen und Experten, interessierte Menschen der Frage nach, welche Veränderungsprozesse eine aktiv mobile Zukunft zu Fuß unterstützen.

Über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland können den aktuellen Stand aus Forschung, Technologie, Politik und Planungspraxis erfahren.

Wir freuen uns das abwechslungsreiche Programm 2018 vorstellen zu dürfen:

ANMELDUNG
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl - bitte rechtzeitig anmelden! Hier geht's zur: ANMELDEMASKE

Konferenzschwerpunkte:

  • Menschen im Straßenraum beim UmweltzirkusWege in eine aktiv mobile Zukunft - (neue) Entwicklungsgebiete
  • Mobilität der Zukunft aktiv mobil
  • Nahmobilität: Fuß / ÖV / Rad - Strategien & Mikro ÖV
  • Motivation zum Gehen - Sicherheit - Schulumfelder - Ethik
  • Begegnungszonen – lebenswerte Straßenräume innerorts,  Smart Street Design 
  • Gehen als aktive Mobilität - Voraussetzungen für Alltagsbewegung

 

Konferenzformate der zweitägigen Fachveranstaltung
  • Vorträge & Präsentationen
  • Workshops | Diskussion | Sessions
  • Speed-Dating 
  • Good-Practice | Austausch |  Vernetzung
  • BürgerInnendialog
  • "Walk-Shops" (Rundgänge) & regionale Exkursionen 

 

Zielgruppen

Die Veranstaltung richtet sich u.a. an Städte und Gemeinden in Österreich und international, an die interessierte Fachöffentlichkeit sowie an:

  • Kommunale MultiplikatorInnen & EntscheidungsträgerInnen, Politik
  • Verwaltungen, Dienststellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene (Kantone)
  • MultiplikatorInnen / ExpertInnen / AkteurInnen in den Bereichen:
    Verkehrs-, Stadt- und Raumplanung
    Menschen im Straßenraum beim UmweltzirkusArchitektur
    Forschung & Mobilität
    Technologie & Innovation
    Bildung
    Gesundheit, Prävention, Sport
  • Privatwirtschaft und NGOs 
  • Vertretungen von Fachverbänden
  • Mobilitätszentralen, klimaaktiv, andere intermediäre Einrichtungen
  • internationale Gäste & interessierte BürgerInnen

 

Ziele der Fachkonferenz
  • Austausch, Wissensvermittlung und Vernetzung zum Thema Fußverkehr nachhaltig, aktivmobil, Personenmobilität 
  • Bewusstseinsbildung in der (Fach-)Öffentlichkeit, in den Zielgruppen
  • Vernetzung der AkteurInnen in Österreich und international
  • Vorgangsweisen, Strategien, Kampagnen
  • Austausch Good-Practice, bewährte Praxisbeispiele
  • Begegnungszonen: Österreich / international

  

"Speed-Dating" Session - was ist das

Beim "Speed-Dating" werden an mehreren Tischen unterschiedliche "Speed-Dating" - Projekte / Initiativen / Strategien / Themen, etc. für ein paar Minuten (ca. 10 min) in mehreren Runden (ca. 6) vorgestellt.

Den "Speed-Dating" - ReferentInnen steht ein Stehtisch zur Verfügung, auf dem gegebenenfalls Projektmaterialien / Handouts, etc. für InteressentInnen bereit gelegt werden können. Während der gesamten Session bleiben die InputgeberInner an Ihrem Tisch. Die Gruppe an InteressentInnen hat in jeder Runde die Möglichkeit sich im Dialog zu informieren. Wenn das Signal zum Wechseln ertönt, wechselt die Gruppe an InteressentInnen an einen anderen Tisch und es gibt erneut Gelegenheit sich auszutauschen.

Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren InteressentInnen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.

Die übermittelten Projekte werden mit Namen und Institution auf der Homepage und im Tagungsband veröffentlicht.

 

Workshops in gehender Form - Erfahrungsaustausch beim Gehen

Im Rahmen der "Walk-Shops" – den Workshops in gehender Form – sind Fachrundgänge am Konferenzort und in der Region geplant.
Neue Stadtentwicklungsgebiete, Fußwegenetze, Gestaltungsaspekte, Straßendesign und Begegnungszonen sind Themen der Rundgänge und Exkursionen. 

Gehen Sie mit!

       

Tagungsteilnahme "latest bird" ab 20. Sept. 2018

Konferenzteilnahme:  für 1 Tag oder 2 Tage möglich

Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl - bitte rechtzeitig anmelden!

  bis 20.9.2018 ab 21.9.2018
Normalpreis: € 370,- (1 Tag: € 330,-) € 390,- (1 Tag: € 350,-)
Ermäßigt*: € 270,- (1 Tag: € 230,-)  € 290,- (1 Tag: € 250,-)

inkludiert Kaffee/Tee, Getränke während der Tagung (Softdrinks), Stehlunch, Walk-Shop-Teilnahme,
Abstracts in digitaler Form und ÖV-Ticket für Graz an den Konferenztagen.

beinhaltet keine USt., da der Verein keine USt. verrechnet.

Ermäßigung für:

*Vortragende; InputgeberInnen; Walk-space.at Vereinsmitglieder; Studierende; SeniorInnen;
Mitglieder Fussverkehr Schweiz, Fuss e.V., SRL, VCD, VCÖ; sonstige UnterstützerInnen; 'NGOs'

*VertreterInnen steirischer Kommunen, Institutionen (Mobilitätsbereich), Stadt Graz, Land Steiermark, akkreditierte JournalistInnen: 50 % Ermäßigung auf Normalpreis 

ANMELDUNG
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl - noch wenige Restplätze verfügbar! Hier geht's zur: ANMELDEMASKE oder direkt vor Ort.

Die Anmeldung zur Konferenz ist formal durch die Zahlung der Tagungsgebühr auf untenstehendes Konto abgeschlossen.

Überweisungen bitte (spesenfrei für Empfänger) auf das Walk-space.at - Vereinskonto:
BAWAG P.S.K. | BLZ: 14000
IBAN AT971400010810000070
BIC/SWIFTCODE: BAWAATWW
Zahlungszweck: „Fachkonferenz 2018“

 

Allgemeine Bedingungen/Stornierungen
Eine Stornierung der Konferenzteilnahme ist bis 28.06.2018 mit Stornierungsgebühren von 50% der Konferenzgebühr möglich. Bei Stornierungen nach diesem Termin sind die vollen Gebühren zu entrichten. Bitte beachten Sie, dass Stornierungen schriftlich an: konferenz(at)walk-space.at erfolgen müssen.

"green event"

Die Fachkonferenz wird unter dem Zeichen der Umwelt und Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Der Veranstaltungsort ist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar – es wird eine umweltfreundliche Anreise empfohlen.

In Bezug auf Ankündigung und Ausrichtung der Veranstaltung wird auf Schonung der Ressourcen geachtet. Der Programmfolder steht auf Recyclingpapier zur Verfügung.

Bitte berücksichtigen auch Sie die Grundsätze - Dankeschön.

 

Infos & Öffentlichkeitsarbeit zur Konferenz

siehe auch social media: #WSP18Graz @walkspaceAT

organisatorische Leitung:
DIin Martina Strasser | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

inhaltliche Leitung:
DI Dieter Schwab, Obmann Verein walk-space.at 

 

 

Tagungsort

 Minoritensäle
 Mariahilferplatz 3
 8020 Graz

 Mit Dank für die Tickets im Öffentlichen Verkehr:   

 

Anreise:

ÖBB Fahrplanauskunft

anachb.at

Verkehrsmittel übergreifende Verkehrsauskunft Österreich (VAO)

QANDO Graz im App-Store
QANDO Graz im Google Play Store
   

Unterkunftsmöglichkeiten:

https://www.graztourismus.at/de/hotels-appartements

 

 

 

Bewegte Eindrücke

Video-Tipp: The Right to Walk

 

Mit Dank an die KooperationspartnerInnen und UnterstützerInnen:

                                               

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Fussverkehr Schweiz und Fuss e.V. (D)

Mit Dank an sonstige UnterstützerInnen:  

Fotogalerie XI. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2017 in Klagenfurt am Wörthersee

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Walk-space Vorhaben, Projekte & Aktivitäten

Aktion #mitallensinnen zu Fuß

StVO: fußgängerfreundlich

Verkehrszeichen: durchlässige Sackgasse

Wir sammeln Vorschläge für eine fußgängerfeundliche StVO - Anregungen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Laut Regierungsprogramm soll der Fußgängerverkehr bei der Gestaltung rechtlicher Rahmenbedingungen der Verkehrsorganisation
wie der StVO und bei der Gestaltung des Straßenraums stärker berücksichtigt werden.

 

FußgängerInnen-Check

Platz für Wien

Unterschreiben!

Mehr Platz zum Gehen, zum Radfahren, für Bäume und zum Aufenthalt?

Jetzt Forderungen von "Platz für Wien"

Gehsteig ≠ Fahrsteig

Der Gehsteig ist kein Fahrsteig - Sujetbild

» Facebook:
#GehsteigistkeinFahrsteig

 

Walk-space.at gewinnt den Congress Award Graz

Fußverkehrsstrategie:

Aktuell erschienen:
Handlungsleitfaden „Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie“

Cover der Broschüre zum Handlungsleitfaden

Öffentliche Räume gestalten, Fußwege vernetzen, Gehwege aufwerten, angenehme Plätze schaffen, Querungsanlagen sichern, Öffentliche Verkehrsmittel einbinden,... sind einige der zahlreichen Strategien, wie Fußverkehr gefördert werden kann.

Der Handlungsleitfaden, herausgegeben vom FUSS e.V. Deutschland, wird bei der XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 vorgestellt.

 » Weiterlesen: Infos & Downloads

Begegnungszonen Studie:

12 Standorte in Österreich im Vergleich

Cover der Begegnungszonen-Studie

Im Rahmen der Studie wurden 12 Begegnungszonen in Österreich - u.a. nach fußgängerfreundlichen Aspekten - evaluiert. 

Diese wurde bei der XII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2018 vorgestellt.

» Weiterlesen

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Walk-space.at bietet geführte Fachrundgänge zu den Themen Mobilität, Fußverkehr, qualitätsvolles Fußwegenetz, Begegnungszonen sowie Gestaltung öffentlicher Räume in Städten und Gemeinden an.

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