Newsletter

„Sicherheit bei steigenden Geschwindigkeiten des Radverkehrs“
Fachexkursion Breda in NL, best practice für ganz Europa, Uwe Petry, varplus.de

Die Niederlade ist bekannt für gute Radverkehrsinfrastruktur und getrennte Führungen „exklusiv“ für den Radverkehr. Der Arbeitskreisleiter „Pedelectaugliche Infrastruktur“ der FGSV, Uwe Petry von VAR+ wollte es in Bezug auf die Nutzung von Pedelecs und S-Pedelecs genauer wissen und hat Radexperten aus Deutschland, Schweiz, Österreich und den Niederlanden zu einer zweitägigen Exkursion in die Universitätsstadt Breda (NL) eingeladen.

 

 

  • NL3_26_Breda_11
  • NL3_26_Breda_12
  • NL3_26_Breda_13
  • NL3_26_Breda_14
  • NL3_26_Breda_15
  • NL3_26_Breda_16
  • NL3_26_Breda_17
  • NL3_26_Breda_18
  • NL3_26_Breda_19
  • NL3_26_Breda_20
  • NL3_26_Breda_21
  • NL3_26_Breda_22
  • NL3_26_Breda_23
  • NL3_26_Breda_24
  • NL3_26_Breda_25

Text / Fotos:  Uwe Petry, varplus.de

 

 

 

#RingneuzuFuß – fußgängerInnenfreundlich
derzeit wird die Ringstraße in Wien umgestaltet – in Etappen

Der Fachverband für FußgängerInnen Walk-space.at geht der aktuellen Frage nach, welche Wünsche und neuralgischen Punkte der Wiener Ring aus Sicht der FußgängerInnen aufweist. #RingneuzuFuß
walk-space.at - Der Österreichische Verein für FußgängerInnen
Der 1. Abschnitt von Schottenring bis Schottentor wird im Herbst gebaut.
Für den Abschnitt Schottentor bis Schwarzenbergplatz (innen) und Schwarzenbergplatz bis Urania (außen) können Sie uns Anregungen zukommen lassen.
Um Mitzumachen können Sie eine kurze Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben.

 

  • NL3_26_Ring_28
  • NL3_26_Ring_29
  • NL3_26_Ring_30
  • NL3_26_Ring_31
  • NL3_26_Ring_32
  • NL3_26_Ring_33
  • NL3_26_Ring_34
  • NL3_26_Ring_35
  • NL3_26_Ring_36
  • NL3_26_Ring_37
  • NL3_26_Ring_38
  • NL3_26_Ring_39
  • NL3_26_Ring_40
  • NL3_26_Ring_41
  • NL3_26_Ring_42
  • NL3_26_Ring_43
  • NL3_26_Ring_44
  • NL3_26_Ring_45

 

Am 25.06.2026 hatte Fussverkehr Schweiz zu seiner jährlichen Fachtagung nach Sion/Sitten eingeladen, die dieses Mal den Titel "Gehen in Zeiten des Klimawandels" trug.

Am Vorabend gab es einen ersten gemeinsamen Spaziergang mit Apero zur Vernetzung. Am Haupttag eröffnete die Präsidentin von Fussverkehr Schweiz (und Nationalrätin) Marionna Schlatter, der Direktor des Bundesamtes für Straßen Jürg Röthilsberger und Philippe Varon von der Stadt Sion die Konferenz. Die Vorträge waren - dem Thema geschuldet - von vielen LandschaftarchitektInnen geprägt. Mit Manuel Pröll war auch die Stadt Wien vertreten. Die hohen Temperaturen unterstrichen die Relevanz des Themas insbesondere im Rahmen der Spaziergänge am Nachmittag. Die Stadt Sion konnte glücklicherweise das Auto aus dem Stadtzentrum erfolgreich zurückdrängen und für eine Begrünung sorgen. In der Industriestraße hinter dem Bahnhof gibt es eine spannende Begegnungszone.

  • NL3_26_Sion11
  • NL3_26_Sion12
  • NL3_26_Sion13
  • NL3_26_Sion14
  • NL3_26_Sion15
  • NL3_26_Sion16
  • NL3_26_Sion17
  • NL3_26_Sion18
  • NL3_26_Sion19
  • NL3_26_Sion20
  • NL3_26_Sion21

 Text / Fotos: Paul Bickelbacher

Ruanda, das Land der 1.000 Hügel im Osten Afrikas, war vom 16. bis 19. Oktober 2023 als erstes afrikanisches Land Ausrichterin der WALK21, der weltweit größten Konferenz für Fußverkehr. 500 Teilnehmende aus 40 Ländern waren vor Ort, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Rund um die Konferenz bot es sich bei dieser Gelegenheit natürlich an, auch privat Ruanda (und auch Uganda) zu erkunden.

Mit 26.000 km² ist Ruanda zweimal so groß wie Tirol und beheimatet knapp über 13.3 Mio. Menschen. In Kigali, der Hauptstadt Ruandas mit aktuell geschätzten 1,7 Mio. Einwohner:innen, sind 52 Prozent der Menschen nicht-motorisiert unterwegs, davon ein Großteil zu Fuß, 17 Prozent nutzen den ÖPNV und 31 Prozent ein eigenes motorisiertes Fahrzeug. Bis 2050 wird erwartet, dass die Bevölkerung in der Hauptstadt um bis zu 400 Prozent wächst, gleichzeitig der Anteil der aktiv zurückgelegten Wege auf knapp 20 Prozent sinkt, während die zurückgelegten Wege mit Auto oder Motorrad auf 60 Prozent ansteigen – mit entsprechenden Auswirkungen auf Luftreinheit, Lärmentwicklung, Stau und den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen (vgl. Global Green Growth Institute (GGGI), 2020).

Um diesem Trend entgegenzuwirken, fördert die Stadt gezielt den Fuß- und Radverkehr und führt immer wieder auch Kampagnen zur Verkehrssicherheit durch. Innerhalb der letzten Jahre wurden nicht nur Fuß- und Radwege angelegt, sondern auch mit dem Imbuga City Walk die erste Autofreie (Fußgänger)Zone Ruandas errichtet und in Biryogo, einer der ältesten und lebendigsten Nachbarschaften der Stadt, eine autofreie Zone mit bunt gestalteten Straßen, Gastronomie, kleinen Geschäften und Platz für Kinder geschaffen. Mit dem Car Free Day, der jeden ersten und dritten Sonntag im Monat stattfindet, soll die Stadt nachhaltiger und gesünder werden. Ein 10 km langer Straßenzug ist hierfür drei Stunden, von 7 bis 10 Uhr morgens, für den motorisierten Verkehr gesperrt. Viele Menschen nutzen die Zeit, um Sport zu machen und spazieren zu gehen.

Wie fühlt es sich an, in Kigali zu Fuß unterwegs zu sein?
Wenn man eher die unbewegte Topografie bei uns gewohnt ist, sind die Hügel in Kigali eine kleine Herausforderung, und die Temperaturen und Luftfeuchtigkeit tun ihr übriges. Aufgrund der geschlossenen Bebauung und der fehlenden Durchlässigkeit sind die Wege zu Fuß lang - eine Abkürzung oder ein Schleichweg war mehr als einmal wünschenswert. Nicht selten haben auch Taxis und Motos angehalten bzgl. Mitfahrgelegenheit.

Dennoch ist Kigali eine grüne und lebendige Stadt, die sich auch zu Fuß gut erkunden lässt. Insbesondere im Bereich der Innenstadt finden sich an den Hauptstraßen gut ausgebaute Geh- und Radwege, in den Wohnstraßen geht es zu Fuß meist auf der Straße weiter. In der Regel sind diese Straßen breit genug und wenig befahren, so dass man von Autos und Motos mit genügend Abstand überholt werden kann.

Doch auch bei den vorhandenen Gehwegen sind Hindernisse wie Laternen, Schachtdeckel, Verengungen bis auf wenige Zentimeter oder ein abruptes Ende eher Standard als die Ausnahme. Oft bestehen die Gehwege aus unterschiedlichen Materialien, die Borde sind unterschiedlich hoch und abgesenkte Stellen sind selten zu finden. Auffallend sind die Betonelemente, die gleichzeitig Abdeckung für Regenwasserkanäle und Gehweg sind. Dabei kommt es immer wieder vor, dass die Betonteile korrodiert oder eingebrochen sind, so dass Gehwege zum Parcours werden. Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen sind die Wege zu Fuß eine Herausforderung und stellenweise nicht zu bewältigen.

Ein weiteres Hindernis sind die vielen offenen und tiefen Kanäle an den Straßenrändern und neben Gehwegen. Sie sind notwendig, um die großen Mengen an Regenwasser aufnehmen zu können, die in Ruanda insbesondere in den Regenzeiten fallen. Gleichzeitig sind sie aber auch ein Hindernis, wenn sie vor Zugängen nicht abgedeckt sind.

In den neueren Wohngebieten stehen bereits die meisten Häuser, obwohl die Straßen noch nicht ausgebaut sind. Hier geht es über Schotterstraßen mit Schlaglöchern weiter, die, je nach Steigung, auch ein geländegängiges Fahrzeug vor Herausforderungen stellen und sich zu Fuß ein wenig wie eine innerstädtische Bergwanderung anfühlen.

Alles Zebra, oder was?
Was in Ruanda auffällt, sind die vielen Fußgängerüberwege. In Städten sind sie fast überall an großen Kreuzungen und Hauptstraßen zu finden, aber auch im ländlichen Raum tauchen sie an Stellen auf, an denen man nicht mit ihnen rechnet – mitten auf freier Strecke, ohne Seitenräume für den Fußverkehr davor und danach und gerne auch im Kurvenbereich sind sie einfach da.
Anders als in Europa sind Fußgängerüberwege nicht beschildert und sollten Gehwege vorhanden sein, sind die Borde meist nicht abgesenkt.

Nicht immer halten die Autos und Motos an den Fußgängerüberwegen an, so dass in den Städten häufig Polizist:innen die Einhaltung der Regeln überwachen. Bei unseren Touren durch Kigali fiel uns ein Schulweg über eine der großen Hauptstraßen auf, der zusätzlich noch mit Schwellen vor und hinter dem Zebrastreifen versehen ist, und zu Schulbeginn und Schulschluss auch durch eine:n Polizist:in bewacht wird.

Was auch auffällt sind die vielen „Blitzer“. Die Geschwindigkeitsmessgeräte, meist Blitzersäulen, stehen überall im Land und sorgen dafür, dass die Geschwindigkeiten tatsächlich eingehalten werden. In Uganda dagegen findet man anstatt Blitzern kleine, eng aneinander liegende Schwellen, die motorisierte Fahrzeuge zum Abbremsen zwingen und die einen im Fahrzeug auch bei langsamer Fahrt ordentlich durchschütteln.

Zu Fuß im ländlichen Raum
Für die meisten Menschen im ländlichen Raum ist zu Fuß Gehen die hauptsächliche Fortbewegungsart. Sie ist Voraussetzung dafür, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen zu erreichen und Produkte auf den Märkten ein- oder verkaufen zu können. Traditionell leben die Menschen im ländlichen Raum in Streusiedlungsweise auf Einzelgehöften, die durch ein Netz an Fußwegen und Schotterpisten miteinander verbunden sind. Für den Aufbau von Infrastruktur und die Versorgung mit Wasser und Strom ist diese Siedlungsweise herausfordernd und sorgt gleichzeitig für lange Wege.

Für Menschen mit Einschränkungen bedeutet dies, dass medizinische Einrichtungen, Schulen und Märkte nur schwer oder gar nicht erreichbar sind, mit direkten Auswirkungen auf Versorgung und Gesundheit.
Die Versorgung von Kindern mit Behinderungen ist ein Projekt des Vereins 1000 Hügel e. V., mit dem wir durch Ruanda und Uganda gereist sind. Hier haben wir ein mobiles Team, bestehend aus einem Physiotherapeuten, Orthopädietechniker, Arzt, einer Psychologin und einem Projektmanager begleitet. Zu Fuß ging es auf schmalen unbefestigten Wegen zu den Familien, um vor Ort die Kinder zu behandeln. Das Ziel ist es, eine größtmögliche Mobilität herzustellen und somit den Kindern auch die Teilhabe an Bildung und später dem Erwerbsleben zu ermöglichen.

Eine weitere Herausforderung liegt in der Topografie des Landes. Die Wege zu den Gesundheits- und Bildungseinrichtungen sowie den Märkten sind lang, treten in den Regenzeiten die Flüsse über die Ufer, können die Ziele nur mit langen Umwegen erreicht werden. Auf den Touren durch Ruanda sind uns einfache Hängebrücken aufgefallen. Diese werden durch die Organisation Bridges to Prosperity errichtet und ermöglichen den Menschen einfacheren, sicheren und zuverlässigen Zugang zu den Gesundheits- und Bildungseinrichtungen sowie zu den Märkten und stärken die Chancengleichheit für Mädchen und Frauen.

Noch ein kleiner Fun-Fact zum Schluss: Treppen sind offensichtlich nicht genormt. Bei vielen Gebäuden, aber auch bei Treppen im öffentlichen Raum, variiert die Höhe der Stufen, und das auch gerne innerhalb ein und derselben Treppe. Das hat zur Folge, dass man sich als Nutzende immer ein bisschen fühlt – und es wahrscheinlich von außen auch so aussieht – als hätte man gerade erst das Treppensteigen erlernt. Genormte Treppenstufen sind daher etwas, was ich nun sehr zu schätzen weiß.

Ein Beitrag von Sandra Reinert, Stadt Bremen
Fotoquellen: S.Reinert, W. Weltring, J. Frönd

 

  • 001_NL5_2023_walk21_Eingang_Imbuga
  • 002_NL5_2023_walk21_Schutzweg_Kigali
  • 003_NL5_2023_walk21_Einkaufsstr_Gisenyi_Ruanda
  • 004_NL5_2023_walk21_LSA_Kigali
  • 005_NL5_2023_walk21_Mittelinsel_Kigali
  • 006_NL5_2023_walk21_Car_free_Day
  • 007_NL5_2023_walk21_Schulquerung
  • 008_NL5_2023_walk21_Betonelemente-Weg
  • 009_NL5_2023_walk21_Ruhengeri
  • 010_NL5_2023_walk21_ImbugaCity
  • 011_NL5_2023_Walk21_Markt_Ruanda
  • 012_NL5_2023_walk21_Uganda_Linksverkehr
  • 013_NL5_2023_walk21_laendlicherRaum
  • 014_NL5_2023_walk21_Herausforderung
  • 015_NL5_2023_walk21_Gehweg_Kigali
  • 016_NL5_2023_walk21_Fuss-Radweg_Kigali
  • 017_NL5_2023_Walk21_Wohngebiet
  • 018_NL5_2023_walk21_MobilesTeam

 

Quellen:

Arroyo-Arroyo, F. & Frame, G., 2021. Traffic Management in African cities: The way forward, Washington: SSATP

Global Green Growth Institute (GGGI), 2020. Global Green Growth Institute (GGGI): GGGI Rwanda Co-Organizes African Mobility Month. [Online]
Available at: https://gggi.org/gggi-rwanda-co-organizes-african-mobility-month/
[Zugriff am 06 11 2023]

Ngari, L., 2022. Living in Kigali: Kigali Car Free Day. [Online]
Available at: https://livinginkigali.com/transport-in-kigali/
[Zugriff am 06 11 2023]

Urbanet, 2022. https://www.urbanet.info/car-free-urban-spaces-kigali/. [Online]
Available at: https://www.urbanet.info/car-free-urban-spaces-kigali/
[Zugriff am 06 11 2023]

 

Weiterlesen: Infomails 2023 

„SUPERILLA“ in Barcelona

Die Sommer werden heißer und die Städte vergrößern sich, vielerorts meiden Menschen die Stadt und verbringen ihre Freizeit irgendwo im Kühlen und möglichst weit weg von Ballungsräumen. Nicht so in Barcelona: dank der „Superillas“ (katalanisch) bzw. der sogenannten „Superblocks“ (deutsch). Sie sind das Herzstück eines Konzepts für nachhaltige Mobilität, das auf einem Stadtplanungskonzept aus den 1990er Jahren beruht. 

Bei diesem Konzept will man die Menschen in die Mitte des Geschehens bringen und die Autos an den Rad schaffen. Hierbei werden neun Häuserblocks zu einer „Superilla“ zusammengefasst. Innerhalb dieses Blocks haben Fußgänger: innen und Radfahrer: innen Vorrang. Der Zugang im PKW ist nur für Lieferpersonal bzw. Anrainer: innen erlaubt, die auf den verbleibenden Einbahnen des Viertels mit einem Tempolimit von maximal 10km/h verkehren dürfen. 

Mit ihren Superblocks hat sich Barcelona zu einer Vorzeigestadt im Kampf gegen die heißen Sommer entwickelt. Unzählige Städte weltweit wollen sich nun ein Beispiel daran nehmen. Die Superblocks versprechen eine hohe Lebensqualität für jung und alt durch geringe Abgase und wenig Lärmverschmutzung durch PKW’s sowie zahlreiche Aufenthaltsorte zum Verweilen und spielen. Walk-space.at war vor Ort und hat diese Viertel genauer unter die Lupe genommen.

An einem heißen Augusttag bei 37 Grad und 45% Luftfeuchtigkeit geht es durch die Altstadt Barcelonas in Richtung des ersten Superblock, der im Jahr 2017 im Stadtviertel Poble Nou errichtet wurde. Der Fußweg dahin ist unerträglich, zu heiß und zu schwül. Wir durchqueren ein Viertel an dem sich ein Geschäft an das Nächste reiht, die angebotenen Waren und Speisen werden auf der Straße präsentiert und das Treiben ist lebendig. Zudem ist die Zahl der vorbeifahrenden Autos hoch. Am Ende dieses Treibens erreicht man eine große Straße und schon ist man im Superblock Poble Nou. Der Beginn des Viertels wirkt anfangs wie eine kaum befahrene Einbahnstraße, allerdings sind die vielen Bäumen, die rechts und links die Straße säumen und Schatten spenden sehr bemerkenswert. Durch den Schatten fühlt man sich augenblicklich wohler. Spaziert man weiter vorbei an bepflanzten Hochbeeten und Blumenkübeln erreicht man eine Kreuzung, auf der Pflanzen und Blumenbeete angelegt wurden. Überall stehen Holzbänke als Sitzmöglichkeit. Das Treiben der Menschen nimmt hier zu, viele Senior:innen sind mit ihren Gehhilfen unterwegs, Kinder hüpfen und spielen, vereinzelt liest jemand ein Buch und überall sind Menschen im sozialen Austausch miteinander. 

Auch die umliegenden Bars sind gut besucht und erwecken den Eindruck einer Piazza in der Altstadt. Um das Treiben genauer zu beobachten setzen wir uns inmitten eines der Hochbeete auf eine Bank. Es ist sehr angenehm, weil von der extremen Hitze kaum mehr was zu spüren ist. Es weht ein angenehmer Wind und ehe wir es bemerken sind 1,5 Stunden vergangen. Wir spazieren weiter, da es hier im Superblock echt Spaß macht. Bisher haben wir vielleicht zwei bis drei fahrende Autos gesehen, unzählige Fahrräder und Fußgänger:innen. Für diese Gruppe ist es wie im Paradies, da man eigentlich konstant im Schatten dahin schlendern kann und genügend Möglichkeiten findet, um sich auszuruhen. 

Diese Superblocks wurden 2016 von der Stadtverwaltung in Barcelona konzipiert und in Auftrag gegeben. Anfangs hatten die Bewohner:innen Bedenken geäußert: der Verkehr werde nicht eliminiert, sondern lediglich an einen anderen Ort verlagert oder das Geschäftssterben würde dadurch gefördert. 

Nun, da die Superblocks bereits seit einigen Jahren bestehen, hat sich gezeigt, dass die Sorgen umsonst waren. Ganz im Gegenteil: das Geschäftstreiben hat bis zu 30% zugenommen und eine Gesundheitsstudie hat gezeigt, dass durch die Reduktion des Verkehrs von 1,19 Millionen Fahrten pro Woche auf 230.000 Fahrten pro Woche der Wert von Stickstoffdioxiden in der Luft unter den Richtwert der WHO fällt. Zudem zeigt die Studie, dass die Lebenserwartung der Bewohner:innen steigt und die jährlichen Todesfälle reduziert werden konnten. 

Bisher wurden in Barcelona drei Superillas realisiert. Insgesamt will man allerdings 503 Blocks errichten und die bisher 60% autobefahrenen Straßen für andere Zwecke frei machen. Mit so einem genialen Konzept ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Barcelona zum Vorreiter für viele andere Städte weltweit im Bereich der nachhaltigen Mobilität entwickelt hat. 

Wir von Walk-space können nur sagen, Superblock mit super Konzept!!

Weiterlesen: Barcelona.de

Einige Impressionen:

  • Barcelona_001
  • Barcelona_002
  • Barcelona_004
  • Barcelona_006
  • Barcelona_007
  • Barcelona_008
  • Barcelona_009
  • Barcelona_010
  • Barcelona_011
  • Barcelona_012
  • Barcelona_013
  • Barcelona_014
  • Barcelona_015

Beitrag von Devi Ruffini, Walk-space.at, Aug. 2023 

 

Weiterlesen: 

Zu Fuss Info 4/2023

Infomails 2023

E-Scooter: IFP - Positionspapier zu den Auswirkungen
auf die Qualität und Sicherheit des Fußverkehrs

Vom 13. bis 17. März 2023 fand das UNECE Global Forum of Road Traffic Safety statt.
IFP – die International Federation of Pedestrians – bei der auch Walk-space mitwirkt, hat eine Stellungnahme in Bezug auf die Risiken und Herausforderungen von E-Scootern für die Sicherheit von Fußgänger:innen verfasst.

Es braucht jedenfalls mehr Forschungsarbeit hinsichtlich Potentiale und Risiken von E-Scootern - auch in Bezug auf die CO2-Bilanz und Nachhaltigkeit. Aktuelle Studien zeigen nämlich, dass die Substitutionsraten für Autofahrten in den USA viel höher sind als in Europa. E-Scooter Leihsysteme in Europa, die die Autofahrten ersetzen, machen nur etwa 6 - 12 % der E-Scooter-Fahrten aus. Zudem wurde festgestellt, dass größtenteils Fußwege (und in geringerem Maße öffentliche Verkehrsmittel) ersetzt werden.

 

Seitens IFP wird u.a. eine klare international gültige Klassifizierung und Unterscheidung der persönlichen Mobilitätsgeräte wie E-Scooter (private E-Scooter, Free-Floating Systeme, etc.), motorisierte Hoverboards, Segways und Monowheels sowie „Service“-Roboter wie z.B. für Lieferungen etc. gefordert.

Das Positionspapier hält zudem fest, dass Gehwege weder zum Fahren noch zum Abstellen von E-Scootern herangezogen werden sollten. Viele Städte und Länder haben inzwischen damit begonnen, gesetzliche Rahmenbedingungen für den Betrieb von E-Scootern umzusetzen. Einige Regeln wie Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten für E-Scooter im Allgemeinen, andere Regeln (Parken, Geofencing) zielen eher auf Free-Floating-Systeme ab. Offen ist in den meisten Fällen aber noch, wie die Vorschriften ordnungsgemäß durchgesetzt werden können.

Walk-space.at hat zu diesem Thema schon 2019 eine Kampagne #GehsteigistkeinFahrsteig durchgeführt.

» IFP Positionspapier (PDF in engl. Fassung)

Weiterlesen: Infomails 2023

 

 

Walk-space.at nützte die Gelegenheit eine interessante Fortbildungsveranstaltung des DIFU Berlin aufzusuchen - einerseits um aufzuzeigen was sich in Österreich alles so tut im Fußverkehr, Stichwort Förderprogramme, Stichwort Fachkonferenz in Korneuburg.

Natürlich wurde auch einiges an neuer Infrastruktur besichtigt. Die Friedrichstraße wird nach einem Pilotversuch Fußgängerzone. Es wird laut der Stadträtin aus Berlin Mitte auch einige Superkieze geben. Verkehrsberuhigung durch Verkehrsfilter. Auch in der Bergmannstraße laufen einige funktionale Neugestaltungsversuche.

Wie es dort fußgängerfreundlich gut weiter geht, ist noch nicht entschieden - siehe dazu auch die anschauliche Fotogalerie, extra für Mitglieder angelegt.

Und natürlich erfreuen sich die baulich jetzt fix ausgestalten ehemaligen Pop-up Bikelanes großer Beliebtheit bei allen RadlerInnen - das Netz hat sich gut verbessert.

 

  • 101_Berlin_Wegweiser
  • 102_Berlin_difu
  • 103_Berlin_difu_seminar
  • 104_Berlin_difu_seminar2
  • 105_Berlin_Ampelmann
  • 106_Berlin_Friedrichstrasse1
  • 107_Berlin_Friedrichstrasse2
  • 108_Berlin_Friedrichstrasse3
  • 109_Berlin_Friedrichstrasse4
  • 110_Berlin_Friedrichstrasse6
  • 111_Berlin_GehsteigistkeinFahrsteig
  • 112_Berlin_Neue_Zaha-Hadid-Bruecke_BerlinMitte
  • 114_Berlin_BergmannStrasse1
  • 115_Berlin_BergmannStrasse1a
  • 116_Berlin_BergmannStrasse2
  • 117_Berlin_BergmannStrasse3
  • 118_Berlin_BergmannStrasse4
  • 119_Berlin_BergmannStrasse5
  • 120_Berlin_BergmannStrasse6
  • 122_Berlin_Neue_Radwege1
  • 123_Berlin_Neue_Radwege2
  • 125_Berlin_Neue_Radwege5
  • 127_Berlin_Fahrradstrasse_neu1
  • 128_Berlin_Fahrradstrasse_neu2
  • 129_Berlin_Fahrradstrasse_neu3
  • 131_Berlin_Fairspace
  • 132_Berlin_Scooter_Strafzettel_fuer_Falschparken
  • 133_Berlin

 

Finnland ist eines der schönsten Länder, mit einem herrlich kalten Winter. Doch trotz Temperaturen bis -30° trotzen die Finnen und Finninnen der Kälte mit Lebensfreude und sind einfach immer, egal bei welchem Wetter, draußen und genießen die Natur. Sei es zu Fuß, mit Langlaufschi, mit Schneeschuhen oder mit Eislaufschuhen, die Finnen und Finninnen sind einfach immer draußen und zeigen sich sportbegeistert.

In der Stadt Kuopio gibt es kilometerlange Wanderwege, Langlaufstrecken, einen riesigen Eislaufplatz, Eishockeyfelder und noch viele andere Möglichkeiten, die man gratis in Anspruch nehmen kann, um sich draußen frei zu bewegen. Denn wie die Finnen gerne sagen: „es ist niemals zu kalt, um draußen zu sein, viele sind einfach nur nicht warm genug angezogen“. Vielleicht eine Mentalität, die man zurück nach Österreich mitnehmen kann, denn Bewegung macht doch so viel Freude, vor allem im Winter!

Beitrag von Alexandra Menz, Walk-space.at

 

  • NL2_2021_Finnland_001
  • NL2_2021_Finnland_002
  • NL2_2021_Finnland_003
  • NL2_2021_Finnland_004
  • NL2_2021_Finnland_005
  • NL2_2021_Finnland_006
  • NL2_2021_Finnland_007
  • NL2_2021_Finnland_008
  • NL2_2021_Finnland_009
  • NL2_2021_Finnland_010
  • NL2_2021_Finnland_011
  • NL2_2021_Finnland_012

» Infomails 2021

 

 

 

Der Iran ist sehr bekannt für die Automobil- und Ölindustrie. Bei einer Reise durch das Land kann man jedoch auch immer wieder gute Infrastrukur für FußgängerInnen entdecken.

So werden an etlichen Straßen, welche zum Eingang großer Moscheen führen, parkende Autos verbannt und das Areal verkehrsberuhigt, so zum Beispiel in Bushehr. Weitere atemberaubend schöne und fußgängerInnenfreundliche Plätze waren in Teheran, im Ab-o-Atash Park, welche durch die preisgekrönte Tabiat Brücke  mit dem Taleghani Park verbunden wird. Dort wird besonderer Wert auf qualitätsvolle Landschaftsarchitektur und ansprechende Platzgestaltung gelegt. 

Weiter südlich in Isfahan lässt sich eine beeindruckende Fußgängerzone bewundern. Dort verbindet die Chahar Bagh e Abbasi Straße als zentrale Achse die Flusspromenade mit dem Zentrum. Autos und Lieferverkehr ist gänzlich verbannt. Breite Fußgängerwege, gesäumt mit einer Baumallee, einer belebten Erdgeschoßzone sowie Marktständen und Cafétrucks laden zum Flanieren und Verweilen ein. In der Mitte der Straße wird ein breiter Fahrradweg errichtet, welcher sich jedoch derzeit noch im Bau befindet.

Während sich dies nach einem kleinen FußgängerInnen-Paradies anhört, kann das Gehen in Teheran auch schnell anstrengend werden. Hohe Gehsteigkanten, fehlende Querungsmöglichkeiten, ein schmaler Gehsteig, offene Kanäle  sowie Poller am Gehsteig stellen große Barrieren da. Und wenn Poller aufgestellt werden, dann stehen sie sehr dicht nebeneinander, mit einem engen Durchlass für Rollstuhl oder Kinderwagen. Auf den Straßen werden Bodenmarkierungen und Ampeln nur selten beachtet, wodurch auch das Überqueren der Straße ohne Schutzweg bzw. bei dichtem Verkehr eine Herausforderung für Zufußgehende darstellt. Hier heißt die Devise: einfach die Straße queren und darauf vertrauen, dass die LenkerInnen anhalten. Überraschenderweise ist man selbst in den Bazaren vom motorisierten Individualverkehr umgeben. MotorradlenkerInnen umfahren einfach die Poller an den Eingängen.

Doch in Hashtgerd New Town, einer geplanten Vorstadt von Teheran, sieht man auf den Straßen hin und wieder einen Akt des „Wiederstandes“. Kinder einer Siedlung haben versucht mit Steinen auf der Straße eine Blockade zu errichten, um so den Straßenraum zum Spielen zurückzugewinnen.

Ein Beitrag von Valentin Promberger, BSc, Walk-space.at
Fotos: Valentin Promberger, Thomas Staub, Joshua Lorenz

Die folgenden Bilder sollen die gesammelten Eindrücke untermalen: 

  • NL3_19_Iran1
  • NL3_19_Iran10
  • NL3_19_Iran11
  • NL3_19_Iran12
  • NL3_19_Iran13
  • NL3_19_Iran14
  • NL3_19_Iran15
  • NL3_19_Iran16
  • NL3_19_Iran2
  • NL3_19_Iran3
  • NL3_19_Iran4
  • NL3_19_Iran5
  • NL3_19_Iran6
  • NL3_19_Iran7
  • NL3_19_Iran8
  • NL3_19_Iran9

 

 

 

 

  • Portugal2018_10101
  • Portugal2018_10102
  • Portugal2018_10103
  • Portugal2018_10104
  • Portugal2018_10105
  • Portugal2018_10106
  • Portugal2018_10107
  • Portugal2018_10108
  • Portugal2018_10109
  • Portugal2018_10110
  • Portugal2018_10111
  • Portugal2018_10112
  • Portugal2018_10113
  • Portugal2018_10114
  • Portugal2018_10115
  • Portugal2018_10116
  • Portugal2018_10117
  • Portugal2018_10118
  • Portugal2018_10119
  • Portugal2018_10120
  • Portugal2018_10121
  • Portugal2018_10122
  • Portugal2018_10123
  • Portugal2018_10124
  • Portugal2018_10125
  • Portugal2018_10126
  • Portugal2018_10127
  • Portugal2018_10128
  • Portugal2018_10129
  • Portugal2018_10130
  • Portugal2018_10131
  • Portugal2018_10132
  • Portugal2018_10133
  • Portugal2018_10134
  • Portugal2018_10135
  • Portugal2018_10136
  • Portugal2018_10137
  • Portugal2018_10138
  • Portugal2018_10139
  • Portugal2018_10140
  • Portugal2018_10141
  • Portugal2018_10142
  • Portugal2018_10143
  • Portugal2018_10144
  • Portugal2018_10145
  • Portugal2018_10146
  • Portugal2018_10147

Am 4. Mai fand im niederösterreichischen Ober-Grafendorf der alljährliche "Tag der Sonne" statt, bei dem walk-space.at wieder mit der Aktion "Fairspace" beteiligt war. Im Rahmen des Fests wurde die Schulstraße gesperrt und so konnte der Straßenrum für einige Stunden den Fußgängerinnen und Fußgängern gewidmet werden. 

Um zu zeigen, welche Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten für Straßenräume bestehen, hat walk-space.at gemeinsam mit Erwachsenen und Kindern vor Ort die Fahrbahn zu einem Erlebnisort für einen Nachmittag transformiert. Bewusstsein schaffen durch Aktionen wie diese steht im Vordergrund von "StraßenPARK". Durch die temporäre Umgestaltung sollen Fantasie und Visionen für eine Weiterentwicklung des Straßenraumes zu Gunsten der Fußgängerinnen und Fußgänger angeregt werden und zum Umdenken beitragen, denn von einem lebenswerten öffentlichen Straßenraum profitieren alle.

» weitere Fotos und Details siehe auch „Social Media“: #StraßenPARK.


Bei Interesse an einer „StraßenPARK“-Aktion in Ihrer Gemeinde / Stadt schauen Sie auf die Projekt-Homepage oder kontaktieren Sie uns unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • tagdersonne_OG_01
  • tagdersonne_OG_02
  • tagdersonne_OG_03
  • tagdersonne_OG_04
  • tagdersonne_OG_05
  • tagdersonne_OG_06
  • tagdersonne_OG_07
  • tagdersonne_OG_08
  • tagdersonne_OG_09
  • tagdersonne_OG_10
  • tagdersonne_OG_10_1
  • tagdersonne_OG_11
  • tagdersonne_OG_12
  • tagdersonne_OG_13
  • tagdersonne_OG_14
  • tagdersonne_OG_15

Freiraum für Ideen, Austausch und neue Mobilität gab es am 18. Juni 2017 im Kölner Stadtteil Deutz. 30 Straßenzüge standen einen Tag lang den Bewohnerinnen und Bewohnern für ihre kreative Ideen zur Verfügung. Dort, wo sonst die Autos den Straßenraum dominieren, trafen sich die Menschen, um ihre Umgebung mit Leben zu erfüllen. Bei sommerlichen Temperaturen lud Straßenmusik zum Tanz ein, Kinder konnten spielend den Straßenraum erobern und Nachbarn hatten Gelegenheit sich kennenzulernen. Neben Lesungen und Straßenmusik gab es die Gelegenheit Lastenräder zu testen und über eine zukunftsfähige Entwicklung des Viertels zu diskutieren.

Der "Tag des guten Lebens" wurde bereits zum viertem Mal von der Bürgerinitiative Agora Köln organisiert. Er soll Veränderung anstoßen und einen Wandel zur klimagerechten Stadt fördern und zeigt deutlich auf: "nur gemeinschaftlich lässt sich Zukunft gestalten".

» Weiterlesen: Projektseite

Eine schöne Aktion, die in ähnlicher Form auch im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche in Österreich 2018 stattfinden könnte. 
Weitere Ideen und Anregungen finden Sie auf www.walk-space.at.

 

Einige Impressionen von Walk-space.at:
  • 20170618_152833
  • 20170618_154450
  • 20170618_154654
  • 20170618_175632
  • 20170618_175837
  • 20170618_180125
  • 20170618_180414
  • 20170618_180634
  • 20170618_180637
  • 20170618_180934
  • 20170618_181023
  • 20170618_181124
  • 20170618_181506
  • 20170618_181510
  • 20170618_181602
  • 20170618_181723
  • 20170618_181924
  • 20170618_182146
  • 20170618_182244
  • 20170618_182429
  • 20170618_182433
  • 20170618_182545
  • 20170618_183420
  • 20170618_183538
  • 20170618_183608
  • 20170618_183754
  • 20170618_184111
  • 20170618_184331
  • 20170618_184421
  • 20170618_184500
  • 20170618_184525
  • 20170618_184717
  • 20170618_184753
  • 20170618_184819
  • 20170618_185000
  • 20170618_185043
  • 20170618_185046
  • 20170618_185052
  • 20170618_185707
  • 20170618_190219
  • 20170618_190503
  • 20170618_191127
  • 20170618_191653
  • 20170618_191930
  • 20170618_192134
  • 20170618_192154
  • 20170618_193004
  • 20170618_202846
  • 20170618_203048

 

Bereits zum dritten Mal fand im Grazer Joanneumsviertel der "Umweltzirkus" statt, der heuer unter dem Motto "Abgefahren! Ohne Auto durch die Stadt" abgehalten wurde. Zahlreiche Aussteller boten Workshops und Interaktionen, bei denen die Neugier der Besucherinnen und Besucher an nachhaltiger Mobilität geweckt werden konnte. Walk-space.at war dabei und informierte über die Fachkonferenz in Klagenfurt am Wörthersee, bei der auch DI Karl Reiter aus Graz (FGM) zum Thema „Transformation des öffentlichen Raumes, Qualitätsverbesserung von Nachbarschaften (Kinder und Familien) - EU Projekt" berichten wird.

Fotos: FGM und Isaak Granzer, Walk-space.at 

  • umweltzirkus_1
  • umweltzirkus_10
  • umweltzirkus_12
  • umweltzirkus_14
  • umweltzirkus_16
  • umweltzirkus_18
  • umweltzirkus_2
  • umweltzirkus_3
  • umweltzirkus_30
  • umweltzirkus_34
  • umweltzirkus_4
  • umweltzirkus_5
  • umweltzirkus_6
  • umweltzirkus_7
  • umweltzirkus_8
  • umweltzirkus_9

Walk-space Projekte & Aktivitäten, Vorhaben 2026

Webinar Fußverkehr: Walking Akademie

Wissensplattform zum Thema Fußverkehr mit unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten

Blick von oben auf eine "grüne" Haltestelle

 

Walk-space Projekte & Aktivitäten, Vorhaben 2025

Aktion #mitallensinnen zu Fuß

33. StVO Novelle beschlossen

Verkehrszeichen: durchlässige Sackgasse

Um die aktive Mobilität zu verbessern, wurde eine Vielzahl von Forderungen für eine StVO-Novelle eingebracht.

Unsere Forderungen für eine fußgängerfreundliche StVO:

  • "durchlässige Sackgasse"
  • "Schulstraße"
  • Adaptierungen zum Verhalten der Fußgänger
  • Absoluter Vorrang für Gehende gegenüber gehsteigquerenden Fahrzeugen & Verhalten auf Gehsteigen

Wir freuen uns sehr, dass eine Vielzahl der Walk-space.at Vorschläge übernommen worden sind (Schulstraße, Sackgasse mit Durchgehmöglichkeit,...)

  

Bis 1. Juli gab es die Möglichkeit Stellung zu beziehen:
» Gesetzesvorschlag

 

Das war die Fachexkursion Fußverkehr Graz

Gehsteig ≠ Fahrsteig

Der Gehsteig ist kein Fahrsteig - Sujetbild

» Facebook:
#GehsteigistkeinFahrsteig

 

Walk-space.at gewinnt den Congress Award Graz

Social Media

facebook twitter

... jetzt Walk-Space.at folgen!

Walkshop (Fachrundgänge)

 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Walk-space.at bietet geführte Fachrundgänge zu den Themen Mobilität, Fußverkehr, qualitätsvolles Fußwegenetz, Begegnungszonen sowie Gestaltung öffentlicher Räume in Städten und Gemeinden an.

Kontaktieren Sie uns:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Datenschutzerklärung