Nachlese - XVII. Österr. Fachkonferenz für FußgängerInnen 2023

Schüler:innen auf der Bühne„Gut zu Fuß in mittelgroßen Gemeinden und Städten - Strategien und Verhalten"

11. und 12. Oktober 2023 | Kunsthaus Weiz, Steiermark

Vorträge | Präsentationen | Workshops | Projektkurzvorstellung "Speed-Dating" | Good-Practice |
Vernetzung | "Walk-Shops" (Rundgänge) und regionale Exkursionen

 

Wir danken allen Teilnehmenden, Kooperationspartner:innen und Inputgeber:innen
für die stimmungsvolle Fachkonferenz in Weiz. 

Erste Fotos und Beiträge zu den zwei interessanten Tagen siehe: facebook twitter

 

 

 

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Informationen zu allen Beiträgen inkl. Teilnehmer:innen-Liste stehen zur Nachlese in der » Abstractmappe zur Verfügung.

 

Mehr als 150 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit sich in den schönen Räumlichkeiten im Kunsthaus Weiz auszutauschen und inspirierende Beiträge zu verfolgen. Das Programm unter dem Motto “Gut zu Fuß in mittelgroßen Gemeinden und Städten - Strategien und Verhalten“ umfasste insgesamt 8 interessante Plenarbeiträge, 2 Round Table Diskussionen, 6 Workshops bzw. Sessions mit insgesamt mehr als 30 Impulsbeiträgen und 29 "Speed-Dating" Projektvorstellungen sowie 3 "Walk-Shops" - Workshops in gehender Form und 2 regionale Exkursionen im Vorfeld der Konferenz. 

 

Das waren die Konferenzthemen: 

  • Masterplan Gehen und klimafitte kommunale Strategien:
    Bundesebene, Land Steiermark, Kommunen
  • Mobilität der Zukunft: Innovationen für die Transformation öffentlicher Mobilitätsräume
  • Gruppenfoto auf der Bühne im Kunsthaus Weiz10 Jahre Begegnungszonen in Österreich & gestaltete Straßenräume
  • Schulstraßen, neue StVO
  • Querungshilfen (Überwege, Zebrastreifen)
  • Bewusstsein, Image, Leitsysteme
  • Bewegung & Gesundheit: bewusst zu Fuß 

 

 

 Rückschau auf den 1. Konferenztag, Mittwoch, 11. Oktober 2023 - klimaaktiv mobil Tag

 

Die 17. Österr. Fachkonferenz zum Thema Fußverkehr eröffneten feierlich Landeshauptmann Stv. Anton Lang (Land Steiermark), Bürgermeister Erwin Eggenreich (Stadt Weiz) und DIin Dr.in Wiebke Unbehaun (BMK) gemeinsam mit DI Dieter Schwab (Obmann Walk-space.at). Zudem begrüßte Frau BMin Leonore Gewessler (BMK) via Telemessage alle Anwesenden zum klimaaktiv mobil Tag.

Im Rahmen der Eröffnung wurde betont, dass mit einer Attraktivierung des Fußverkehrs wichtige Schritte in Richtung klimaneutrale Mobilität gesetzt werden können. Hierfür braucht es nicht nur Zu-Fuß-Geh-Begeisterte, sondern auch qualitätsvolle Infrastrukturen, umfassende Konzepte, partizipative Planungen sowie personelle und finanzielle Ressourcen.

Die Stadt Weiz geht dazu mit gutem Beispiel voran und präsentierte in den verschiedensten Konferenzformaten wie Plenum, Workshop, „Speed-Dating“ und „Walk-Shop“ bislang Umgesetztes und weitere Vorhaben. 

Im Rahmen des Eröffnungspanels zeigten Schülerinnen und Schüler der Volksschule Weiz und der Allgemeinen Sonderschule Weiz (Klasse 4a und 2 Mehrstufenklassen) ihre kreativen Zeichnungen und Ideen zur Neugestaltung des Weizer Hauptplatzes. Diese inspirierenden Beiträge verdeutlichten, wie wichtig die Einbeziehung und Beteiligung der der jüngeren Generation ist.

Mit der Unterzeichnung der "Charta für das Gehen" hat sich die Stadt Weiz und das Land Steiermark u.a. zur verbesserten Integration von Wegenetzen, zur Steigerung einer Mobilität, die alle einbezieht, und für die Schaffung von gesunden, für den Fußverkehr leistungsfähigen und nachhaltigen öffentlichen Räumen, ausgesprochen.
Diese Initiative bekräftigt das gemeinsame Engagement für eine zukunftsfähige, fußgängerfreundliche Stadtentwicklung. 

 

Die zweitägige Fachkonferenz stellte in Weiz vielfältige Schritte vor, wie mittelgroße Gemeinden und Städten das Angebot an Fußverkehrsinfrastruktur verbessern können. DI Dieter Schwab (Obmann Walk-space.at) betonte dazu im Rahmen des „Runden Tisches“, dass die Atmosphäre einer Stadt viel ausmacht, wie lebendig ein Straßenraum wirkt. Schließlich halten sich Menschen gerne dort auf, wo der öffentliche Raum zum Verweilen einlädt. Wenn mehr Menschen zu Fuß unterwegs sind, stärkt das nicht nur die persönliche Gesundheit, sondern hilft auch der lokalen Wirtschaft und erhöht die Lebensqualität.


 

Plenum: Masterplan Gehen / Strategien Fußverkehr & Good-Practice

 

Im ersten Plenarblock am klimaaktiv mobil Tag betonten DIin Dr.in Wiebke Unbehaun (BMK) und DIin Alessandra Angelini, (Umweltbundesamt), dass die Förderung des Fußverkehrs einen wichtigen Baustein für ein klimafreundliches Gesamtverkehrssystem darstellt. Neben dem Klima und der Gesundheit wird damit auch die Lebensqualität und Aufenthaltsqualität gefördert, die lokale Wirtschaft und ein inklusives barrierefreies Mobilitätssystem für Alle. Der Masterplan Gehen 2030 sieht die Förderung des Gehens auf allen Ebenen vor. Mit zehn Handlungsfeldern und 50 Maßnahmen ist er ein umfassendes strategisches Instrument zur integrierten und koordinierten Förderung des Fußverkehrs in Österreich. 

Mit dem in 2021 neu eingerichteten Förderschwerpunkt Fußverkehr unterstützt der Bund den Ausbau von Fußverkehrsinfrastruktur im Rahmen der klimaaktiv mobil Förderoffensive. In der aktuellen Förderperiode steht dem Schwerpunkt Aktive Mobilität ein Fördervolumen von 67 Mio. € zur Verfügung. Das Aktionsprogramm klimaaktiv mobil ist somit eine gute Möglichkeit Investitionen in den Fußverkehr anzukurbeln, die zu einer fußverkehrsfreundlichen Gestaltung von Gemeinden und Städten beitragen.
Doch dafür braucht es auch interessierte Gemeinden und Städte, die ganzheitliche Konzepte zum Gehen erstellen möchten.

Mit der neuen "Fußverkehrsstrategie Steiermark 2030+" unter dem Titel "Nur einen Spaziergang entfernt" setzte das Land Steiermark einen zusätzlichen Anreiz. DI Dr. Peter Sturm (Land Steiermark, Fußverkehrskoordination) hob hervor, dass in einer ersten Phase das Land Steiermark die ersten steirischen Städte und Gemeinden dabei unterstützen wird, lokale Masterpläne bzw. örtliche Fußverkehrskonzepte auf Bundesebene erfolgreich zur Förderung einzureichen und deren Umsetzung voranzutreiben. 
Mit der "Fußverkehrsstrategie Steiermark 2030+" werden Maßnahmen zur Steigerung des Fußverkehrs-Anteils seitens des Landes unterstützt. Damit soll auch für eine noch höhere Lebensqualität im öffentlichen Raum gesorgt werden und der Wert des Zufußgehens für die Belebung der Ortskerne unterstrichen werden.

Besonders interessant war der soziologisch-historischer Rückblick auf die Entwicklungen im Bereich Fußverkehr und öffentlicher Raum der letzten vier Jahrzehnte. Daniel Sauter (Urban Mobility Research, Zürich) kam in seinem Plenarbeitrag auf fünf wiederkehrende Themen, die in jeder Zeit andere Ausprägungen und andere Behandlung erfahren haben. Sämtliche Beiträge sind in der » Abstractzusammenstellung nachzulesen. 

  

Workshop A: Masterplan Gehen und klimafitte kommunale Strategien

Was tut sich aktuell beim Masterplan Gehen in Österreich? Wie läuft es bei der Umsetzung? Welche Erfahrungen gibt es? Was sind die Erfahrungen seitens Bundesebene – wie sieht es auf Länderebene aus? Was hat die Steiermark vor? Wie sehen die Wünsche seitens der Kommunen aus? Was braucht es, um viele Kommunen zu Fuß „abzuholen“? Wie sieht der Ausblick aus?

Das Förderprogramm klimaaktiv mobil ist seit 2021 ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Fußverkehrsinfrastruktur in Städten und Gemeinden. Es hat zur Entstehung von lokalen Fußverkehrsmasterplänen und ersten Verbesserung der Infrastruktur geführt. Um diesen Trend fortzusetzen, sind weitere Gemeinden gefragt, die sich dem Fußverkehr widmen. Das "Handbuch Gehen" bietet praktische Unterstützung bei der Erstellung dieser Konzepte, die eine Voraussetzung für die klimaaktiv-mobil-Förderung sind. Mag.a Eva Mastny (BMK) teilte wertvolle Erfahrungen aus bisherigen Strategien.

Die TU Graz präsentierte ausführlich die neue "Fußverkehrsstrategie Steiermark 2030+". Teilnehmende hatten die Möglichkeit, Einblicke in den Entwicklungsprozess und die nächsten Schritte zu gewinnen und gedruckte Exemplare mitzunehmen. Gleichzeitig arbeitet die Stadt Graz an einem "Masterplan Gehen", um das Gehen in Graz attraktiver, komfortabler und sicherer zu gestalten. In diesem Kontext wurden praktische Umsetzungen aus Wien und Mödling vorgestellt.

Der Austausch in diesem Workshop zeigte jedenfalls, dass ganzheitliche Konzepte überzeugender und politisch tragfähiger sind als Einzelmaßnahmen zur Fußverkehrsinfrastruktur.

  

 

Workshop B: Schulstraßen und neue StVO

Was sind die bisherigen Erfahrungen in den Bundesländern? Wie kann man Schulumgebungen attraktiv machen? Welche Maßnahmen braucht es um Schulkindern einen abwechslungsreicheren/ sicheren Schulweg zu ermöglichen? Von der Planung bis zur Realisierung von Schulstraßen? An welche „Good Practice“ Beispielen kann man sich anlehnen? Gleisdorf, Graz, Wien, Mödling, Gerasdorf, Salzburg,…

Interessanter Input aus dem Symposium Schulstraßen BMK vom 20. September 2023: » Präsentation Walk-space.at, Schwab

Seit 2022 ist die Schulstraße in Österreich in der Straßenverkehrsordnung (StVO) verankert. Diese Maßnahme ermöglicht es den Städten und Gemeinden, das Verkehrschaos vor Schulen zu reduzieren. Eine Schulstraße fordert außerdem dazu auf, das Mobilitätsverhalten auf dem Weg zur Volksschule zu überdenken und somit den jüngsten Verkehrsteilnehmern einen aktiven und sicheren Schulweg zu gewährleisten. Dr.in Anna Maria Maul vom Klimabündnis Steiermark präsentierte einen neuen Leitfaden für Schulstraßen in Österreich, der praktische Anleitungen zur Umsetzung sowie Erfahrungsberichte aus bereits etablierten Schulstraßen bietet.

In diesem Zusammenhang wurden auch Beispiele für die Umsetzung von Schulstraßen aus Graz, Bregenz und Salzburg vorgestellt. Der Workshop ermutigte zum Austausch von Erfahrungen bei der Gestaltung attraktiver Schul- und Kindergartenumgebungen. Zusätzlich gaben DIin Veronika Zuser (KFV) und Mag. Joachim Rauch (AUVA) interessante Einblicke in die Mobilität und Sicherheit von Kindern, Jugendlichen und Studierenden auf Schul-, Ausbildungs- und Freizeitwegen.

   

 

Workshop C: Innovationen, Transformationen, Mobilitätsräume - Nudging und neue Prozesse

Nudging, analoge Leitsysteme, Transformationen: für wen, wo, wie? Warum sind Zählmaschinen für FußgängerInnen so bedeutsam? Prozesse mit BürgerInnen und Motivation – Lido – Erfahrungen? Routing als Unterstützung für FußgängerInnen? Gute Beispiel in NÖ, Wien, Stmk, …? Wie sieht es in Europa aus?

Die Stadt Weiz hat in den letzten Jahren verschiedene Projekte zur Förderung des Fußverkehrs umgesetzt. Dies umfasst die Installation der ersten Fuß- und Radzählmaschine mit Display, ein ansprechendes Leitsystem und die Umsetzung von Mobility Hubs. Mag. Robert Keglevic präsentierte konkrete Kampagnen und Projekte, die das Engagement der Stadt Weiz für aktive Mobilität verdeutlichen.

Solche Erfolgsgeschichten verdeutlichen nicht nur den Wert von Investitionen in diesen Bereich, sondern inspirieren auch andere Gemeinden. DIin Viktoria King (Radland Niederösterreich) zeigte daher anhand von Projekten in Niederösterreich, wie Gemeinden das Bewusstsein für aktive Mobilität stärken können – insbesondere durch eine „Gehkarte“.

Die Beeinflussung des Mobilitätsverhaltens durch technische Hilfsmittel, wie nutzungsstreifengenaues Routing für Fußgänger:innen, wurde von Andras Huschke, MA (ITS Vienna Region), vorgestellt. Dieses System berücksichtigt Faktoren wie die Wahl der Straßenseite, die Art der Straßenquerung und die Verfügbarkeit von Fuß- und Radinfrastruktur. Zudem wurde seitens tbw research erläutert, wie Mobilfunkdaten zur Gewinnung objektiver Informationen zur Infrastrukturnutzung und Routenwahl verwendet werden können, um die Auswirkungen von Maßnahmen zu simulieren. Dieses neue Verfahren wird auf der nächsten Fachkonferenz für Fußgänger:innen am 4. und 5. Juni 2024 in Wien näher erörtert: Lido geht.

Abschließend beleuchtete Dr.in Janina Welsch (ILS Research Deutschland) die Fußgängerfreundlichkeit dreier europäischer Städte – ein wirkliches Highlight in diesem Workshop.

  

 

Plenum: Good-Practice und Überreichung der Ehrenmitgliedschaft an DI Robert Thaler 

Warum eine Fußgänger:innen-Idealstadt eine grundlegend andere Konzeption braucht, beleuchtete Andreas Kleboth (Kleboth und Dollnig ZT GmbH) sehr anschaulich im Plenum nach den Workshops. Er gab zu bedenken, dass sich in den letzten knapp hundert Jahren der gebaute Raum stark verändert hat.

Es müsse wieder ein Weg in Richtung kompakte Strukturen gefunden werden, damit Ziele wieder selbstverständlich ‚am Weg‘ zu finden sind. „Auf kurzen Wegen möglichst viel zu erledigen und gleichzeitig möglichst viel zu erleben, macht das Gehen durch die Stadt attraktiv“ betonte Andreas Kleboth. Dies erfordert eine (klein-)maßstäbliche, vertikale Stadt mit hoher Nutzer:innendichte, vielfältigen Angeboten und kompaktem öffentlichen Raum, also so ziemlich das Gegenteil unserer heutigen Stadtentwicklungsprojekte.

Am Ende des klimaaktiv mobil Tags wurde der Arbeit von DI Robert Thaler im Zusammenhang mit „dem Gehen in Österreich“ feierlich gedankt. Er erhielt die Walk-space Ehrenmitgliedschaft, einen Blumenstrauß, Dankesworte von Mag.a Eva Mastny und tosenden Applaus.

   

 

Historische Stadtführung & Möglichkeit zur Abendvernetzung

Abschließend gab die historische Stadtführung von Tourismusbüro Weiz eine interessante Reise in die Vergangenheit und Gegenwart – es wurden interessante Örtlichkeiten besucht mit bewegender Geschichte von Weiz. Im Zuge der Abendvernetzung hatten die Teilnehmer:innen noch Gelegenheit zur Vernetzung mit Livemusik von „The cream of Eric Clapton“.

  
 

„Speed-Dating“ – Projektvorstellung, Austausch und Dialog

An beiden Konferenztagen wurden knapp 30 Projekte im Rahmen des „Speed-Datings“ vorgestellt. Passend zu den Konferenzschwerpunkten wurde auf diese Weise weitere Beispiele von Örtlichen Fußverkehrskonzepten (wie Althofen und Lienz) bzw. Masterplänen zum Gehen (wie Wien), Schulumfeldgestaltungen, neue Vorhaben zu Begegnungszonen, Forschungsergebnisse zu gesundheitlichen Aspekten und Initiativen zur Bewusstseinsbildung präsentiert.

Gleichzeitig konnten Informationen zum Masterplan Gehen auch beim Informationsstand von klimaaktiv mobil eingeholt werden. 

   

"Walk-Shops" - Workshops in gehender Form

Drei „Walk-Shops“ – von ExpertInnen geführte Rundgänge durch die Stadt Weiz und zwei regionale Exkursion im Vorfeld der Fachkonferenz gaben Einblicke in aktuelle Transformationsprozesse der Stadt Graz und die Veränderung der Zinzendorfgasse in eine Begegnungszone. 

  
Fotos: Renate Platzer, Stadt Graz

Weitere Themen waren das Fußgänger-Leitsystem, die Zählmaschine für Fuß und Rad, infrastrukturelle Verbesserungen im Zentrum und der Prozess zur Neugestaltung des Hauptplatzes in Weiz.

 

Im Anschluss an die Vorexkursionen fand ein stimmungsvolles "Welcome" im Rathaus Weiz statt. Danke an dieser Stelle an die Stadt Weiz, insbesondere an Bgm. Erwin Eggenreich und seinem engagierten Team. 

  
 

 

Informationen zu allen Beiträgen inkl. Teilnehmer:innen-Liste stehen zur Nachlese in der » Abstractmappe zur Verfügung.

 

 

 Rückschau auf den 2. Konferenztag, Donnerstag, 12. Oktober 2023

Am zweiten Konferenztag standen nach einer Vielzahl an guten Beispielen beim "Speed-dating" (Details siehe » Abstractmappe) vor allem Bewegungs- & Gesundheitsaspekte des Fußverkehrs, sowie  10 Jahre Begegnungszonen - gestaltete Straßenräume und das Thema  Querungsstellen: Bedarf und Ausführung und fußgängerfreundliche Gestaltungen im Mittelpunkt.  

Gleichzeitig konnten Informationen zum Masterplan Gehen auch beim Informationsstand von klimaaktiv mobil eingeholt werden. 

   

 

Zudem eröffneten Impulse für innovative Veränderungsprozesse und aktuelle Infos zu Gesundheitsthematik Lösungsperspektiven zur Transformation öffentlicher Mobilitätsräume. Dazu gab es Hinweise beim Eröffnungsplenum Tag 2 durch Dr.in Verena Zeuschner (FGÖ): was sich tut und was vorgesehen ist sowie

Daniel Sauter (CH) – der fünf Kurzthesen zu "Gehen und Gesundheit" postulierte:

These 1: Wir wissen es eigentlich sehr gut: Nicht das Individuum allein, sondern ebenso seine sozialen Umstände und Umgebungsfaktoren sind für die Gesundheit und das Verhalten entscheidend. So sind z.B. der Bildungsstand oder der Wohnort mindestens so wichtig für die Gesundheit wie individuelle Voraussetzungen und genetische Faktoren. Wer sozial weniger privilegiert ist, wohnt häufiger an lärmigen und gefährlichen Straßen und hat weniger Zugangsmöglichkeiten zu guten und attraktiven (Grün-) Räumen. Verhaltensappelle zu Gesundheitsthemen müssen sich dieser sozialen Faktoren bewusst sein, sonst werden Menschen für ihr gesundheitliches Schicksal verantwortlich gemacht, das sie gar nicht groß beeinflussen können.
These 2: Verwandt damit ist die zweite These: Es wird zwar überall körperliche Bewegung gefordert, strukturell gefördert wird aber oft noch immer das Gegenteil. So sind viele Ziele des täglichen Bedarfs immer noch wesentlich besser mit dem Auto erreichbar als zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe des Wohn- und Zielorts zur Verfügung während man als Fußgängerin oder Fußgänger Umwege geht, eine Ewigkeit an der Ampel steht oder an der Haltestelle auf den öV wartet. Wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, wird von den Steuerbehörden belohnt. Wer hingegen die Umwelt schont und zu Fuß geht, geht wortwörtlich leer aus. Erst wenn die Politik den Fußverkehr mindestens gleichberechtigt wie andere Verkehrsmittel behandelt und seine Vorteile würdigt, helfen Appelle auch das gewünschte Verhalten zu erzeugen.
These 3: Die neoliberale Denkweise , insbesondere von Seiten der Wirtschaft verlangt häufig ein gegensätzliches bzw. widersprüchliches Verhalten der Menschen. Auf der einen Seite sollen wir auf gesundes Essen und auf ausgiebige Bewegung achten. Zugleich verführen uns Werbung und Medien ständig zur Masslosigkeit. Es wimmelt nur so von Angeboten an grossen Mengen von ungesunden Snacks, Süssigkeiten und Triple Burgern. Wenn sich dann die Folgen davon in einem Mehr an Gewicht oder weggeworfenem Essen zeigen, werden die Menschen gleich wieder an den Pranger gestellt. Ebenso widersprüchlich sind auf der anderen Seite die medial als Vorbilder dargestellten Menschen, die unglaublich diszipliniert körperliche Höchstleistungen vollbringen. Es sind jene, die siebentägige Ultramarathons rennen oder in wenigen Tagen quer durch Amerika radeln. Sie werden uns immer als nachahmenswerte Beispiel verkauft. Auch hier zeigt sich eine Art Maßlosigkeit – wie beim Konsum –, die für die meisten nicht gesund sein dürfte. Wir oszillieren ständig zwischen den beiden Extremen von verlangter Selbstdisziplin und verlangter Maßlosigkeit. Immer wieder müssen wir das für uns richtige Maß zwischen diesen widersprüchlichen Anforderungen finden. Das überfordert viele und lässt uns zuweilen alleine und frustriert zurück.
These 4: Der Staat und seine Agenturen sind nur glaubwürdig mit ihren Aufrufen zu mehr körperlicher Bewegung, insbesondere zum Gehen, wenn sie auch eine adäquate öffentliche Infrastruktur zur Verfügung stellen. Das heißt:
- die Kinder sollten vor dem Haus, auf der Straße in ihrer Nachbarschaft spielen können,
- die Wege in den Städten und Dörfern müssen sicher begehbar, attraktiv geführt, mit Bäumen und Sitzgelegenheiten ausgestattet sein, und
- die wesentlichen Zielorte der Zufußgehenden wie z.B. jene zum Einkaufen müssen in Gehdistanz erreichbar sein.
Sie alle kennen diese Anforderungen bestens. Es kann nicht sein, dass z.B. Schulen immer weiter dezentralisiert werden, die Kinder über stark befahrene Straßen gehen müssen und man sich zugleich darüber beklagt, dass die Kleinen nicht mehr zu Fuß zur Schule gehen. Eine gute Infrastruktur ist zwingende Voraussetzung für eine glaubwürdige Gesundheitspolitik in Bezug auf den Fußverkehr.
These 5: In vielen Dokumenten von Gesundheitsministerien sind sowohl verhältnisändernde wie auch verhaltensändernde Maßnahmen definiert. Das ist sehr positiv. Allerdings besteht häufig ein Defizit bei den Umsetzungsmöglichkeiten. So liegen z.B. die Kompetenzen zur Verbesserung der Infrastruktur meist im Verkehrs- und nicht im Gesundheitsministerium. Letzteres kann dann je nachdem infrastrukturell oder im Straßenverkehrsrecht wenig ausrichten. Zudem stehen den Verbesserungen für Zufußgehende auf der lokalen Ebene oft nationale, noch immer autofreundliche Regelungen im Weg. Diese fünfte These also lautet: Neben den guten Zielsetzungen braucht es auch immer eine entsprechende Kompetenzverteilung, Sensibilisierung und Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg.

 

und DI Dieter Schwab, der v.a. auf Verkehrsberuhigungen in Schulumfeldern, Wohngebieten, Zentren und auf die neuen Superblocks und Supergrätzeln (Wien) hinwies – Schwerpunkte, die auch bei der nächsten Konferenz in Wien 2024 eine Rolle spielen werden. 

Bei der Gedenkminute an Ole Thorson, Ex-President International Federation of Pedestrians wurde auf dessen Leistungen, welche von Daniel Sauter «THINK PEDESTRIAN» vorgestellt wurden, und seine Pioniertätigkeit als Lobbyist für den Fußverkehr auf internationalem Parkett hingewiesen – und stellvertretend für viele Verluste von engagierten im aktiv-mobil Bereich auch in Österreich gedacht.

Der Plenarvortrag: Begegnungszone und Shared-Space im Nordwesten Europas – aktueller Überblick Dipl. Geogr. Jörg Thiemann-Linden, büro thiemann-linden stadt & mobilität
brachte eine breite Diskussion zum Thema shared space und Begegnungszonen, welche in der Session 1 Fortsetzung fand.

  

Beim Sicherheitsthema konnte durch das KFV die Herausforderungen für die Planung einer sicheren und attraktiven Fußgängerinfrastruktur durch Hatun Atasayar, BSc, KFV vorgestellt werden. Das Thema konnten dann in Session 1 und 2 fortgesetzt werden.

 

 

SESSION 1: 10 Jahre Begegnungszonen - gestaltete Straßenräume

10 Jahre Begenungszonen – was sind die Erfahrungen - was bewährt sich bei Begegnungszonen? Wie läuft es bei der Umsetzung? Welche Erfahrungen gibt es? Good- Practice Beispiele? Wo gibt es ganz neue Begenungszonen? Graz, Eisenstadt, Wien,…
Vor Schulen, Bahnhofen, Pltäze und Straßen – für wen gut geeignet? Typologien?

Anhand dieser Leitfragen wurde die Session gemeinsam mit den Inpulsgeber:innen umfassend gute Beispiele und was sich bewährt hat, diskutiert: 

Begegnungsstraße – Schulzone: Lösungsansätze für autogene Schulstandorte   
Christoph Vodeb, MSc, DI Jakob Seidler, verkehrplus GmbH 

Begegnungszonen und Fußverkehrslösungen in Eisenstadt – Erfahrungen und weitere Vorhaben  
DI Werner Fleischhacker, Baudirektor Eisenstadt; DI Christian Grubits, PanMobile Planungsbüro

Begegnungszone Zinzendorfgasse 
DI Wolfgang Feigl, Stadt Graz

Verkehrsfluss-Simulation von Begegnungszonen
DI Konstantin Mizera, DI Dr. Kurt Fallast, PLANUM Fallast & Partner GmbH

Begegnungszone: was hat sich bewährt - Beispiele für neue Typologien

Arch.DI Mag. Thomas Pilz, aaps 

Zusammenfassend zeigt sich, dass v.a. die Erfolgskriterien zu erkunden wichtig ist: Bürger:innenbeteiligung, eine Minimalfrequenz, die Abstimmung mit politischen Stakeholdern, die Wechselwirkung Gestaltung und Verhalten, kooperarive Landesstraßenverwaltungen und den Vorrang wegnehmen. Forschungen zum Thema und Vorher-Nachher Untersuchungen wären besonders bedeutsam.  

   

 

 

SESSION 2: Querungsstellen: Bedarf und Ausführung

Anhand der Leitfragen: Warum sind Querungsstellen so wichtig für das FG - Netz? Querungsstellen und Sicherheit – wie weiter gut verbessern? Empfehlungen bei Neuplanungen und was ist besonders wichtig? Was sind die Herausforderungen für gute Lösungen? Querungsstellen und Kinder – was braucht es? Wartezeiten – Grünzeiten – Wünsche und Praxis?  wurde die Session gemeinsam mit den Inpulsgeber:innen umfassend gute Beispiele und was notwendig ist, diskutiert: 

Einleitende Worte
DI Dr. Peter Sturm, Land Steiermark, Gesamtverkehr, Abt. 16, Fußverkehrskoordination     

Querungsstellen: Wunsch & Realität
DI Georg Huber, Triagonal GmbH, Verkehr & Umwelt 

Ergebnis der Masterarbeit „Evaluierung der Richtlinien zu Querungsstellen des Fußgängerverkehrs“ - Schwachstellen, Erkenntnisse und Empfehlungen
Peter Angerer BSc. / Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Fellendorf, TU Graz

Der lange Weg zu gesicherten Querungshilfen aus Sicht einer Gemeinde

Ing. Jürgen Konrad, Bürgermeister der Gemeinde St. Oswald bei Plankenwarth  

Verkehrskompetenzen von Kindern in Abhängigkeit von der Infrastruktur
Mag.a Dr.in Bettina Schützhofer, sicher unterwegs – Verkehrspsychologische Untersuchungen GmbH 

  

 

 

SESSION 3: Bewegung & Gesundheit bewusst zu Fuß

Argumente Gesundheitsaspekte: Warum zu Fuß gehen? Wie schaut die aktive Mobilität bei SchülerInnen, MaturantInnen, Studierenden, bei Erwachsenen mittleren Alters, bei älteren Menschen aus? Warum besonders die aktive Mobilität bei Kindern und Jugendlichen fördern?
Was sind die Herausforderungen, um Erfolge zu erzielen? Wie sehen die nächsten Ziele und Schritte aus, um die Umsetzung zu verbessern?

Anhand dieser Leitfragen wurde die Session gemeinsam mit den Impulsgeber:innen umfassend gute Beispiele und was zukünftig notwendig sein wird, diskutiert.

Begrüßung
Dr.in Verena Zeuschner, Fonds Gesundes Österreich

Bewegung: das Medikament des 21. Jahrhunderts - gut für uns, gut für unseren Planeten
Dr. Bernd Haditsch, Österreichische Gesundheitskasse, Gesundheitszentrum für Vorsorgeuntersuchungen Graz / Verein Zukunft: Gesundheitskompetenz

Aktive Mobilität bei Studierenden (speziell im ländlichen Raum) an der FH JOANNEUM
Dr.in Mag.a Gerlinde Grasser, MScPH, Gesundheits- und Tourismusmanagement, FHJ

Die positiven Wirkungen aktiver Mobilität auf die Gesundheit
mit dem Fokus auf die Kinder- und Jugendmobilität
DIin Natasa Hodzic-Srndic, Julia Kammer, BSc, AustriaTech, Mobility Ecosystems

Zufußgehen: eine coole Sache? – Mobilitätsbezogene Einstellungen von Kindern
DIin Dr.in Sandra Wegener, BOKU-Wien, Institut für Verkehrswesen

Der Gesundheitsroutenplaner
Kathrin Chiu, MSc, Österr. Energieagentur

 

 

Plenum: Good-Practice

In der Mittagspause wurden einige Spots wie „move your future“ der Stadt Weiz; Begegnungszonen in der Schweiz von Fussverkehr Schweiz sowie „SUPERILLA“ in Barcelona und die neuen FGÖ-Erklärvideos zu den Österreichischen Bewegungsempfehlungen gezeigt.

Der Tag 2 wurde inhaltlich mit dem Plenarvortrag Projekt „Transformator:in“ - Leitprojekt zur Pilotierung übertragbarer Ansätze zur integrierten Transformation öffentlicher Mobilitätsräume durch DI Jonathan Fetka, TU Wien, MOVE (Forschungsbereich Verkehrssystemplanung) abgeschlossen – mitmachen als Pilotgemeinde ab Jänner 2024 möglich.

Das Abschließende Resümee durch DI Dieter Schwab viel in Summe sehr vielfältig aus:
Die neue Landesstrategie Steiermark mit Pionierkommunen und € 5 Mio. Budget und der Masterplan Gehen des BMK mit dem klimaaktiv mobil-Programm kommen sehr gut an – örtliche Fußverkehrskonzepte nach dem Vorbild von Lienz sind inzwischen auf der Agenda, Gesundheit ist speziell für die Bürger:innen ein gutes Argument, um mehr zu Gehen, Nudging wird das Zukunftsthema werden, Schulstraßen & StVO wird ein wichtiges Thema bleiben, das Thema Querungen ist Basis für ein gutes Fußgängernetz. Die Stadt Weiz hat mit dem neuen Hauptplatzprojekt und ev. einem örtlichen Fußverkehrskonzept gute Karten für eine weiter gute Entwicklung in der Zukunft – ähnliches gilt z.B. für Leibnitz etc.

Handover Fachkonferenz 2024


Das Handover für die Fachkonferenz 2024 in Wien: 4. und 5. Juni 2024 an den LAbg. GR Mag. Stephan Auer-Stüger führten Dr. Peter Sturm (Land Steiermark), Mag.a Eva Mastny (BMK), Bgm. Erwin Eggenreich (Stadt Weiz) und DI Dieter Schwab (walk-space.at) durch.

Wir freuen uns auf die Seestadt Aspern und ein vielfältiges Programm in Wien! 

Handover für die Konferenz in Wien 2024 Dr. Sturm spricht zum Handover LAbg., GR, Mag. Stephan Auer-Stüger bedankt sich für die Geschenke zum Handover  

 

"Walk-Shops" - Workshops in gehender Form

Im Rahmen der "WALKSHOPS" – den Workshops in gehender Form – wurden Fachrundgänge am Konferenzort und in der Region durchgeführt.
Fußwegenetze, klimafitte öffentliche Räume, Schnittstelle ÖV, MobilityHub, FG-Zählmaschine, Gestaltungsaspekte, Begegnungszonen waren unter anderem Themen der Rundgänge und Exkursionen. Gehen Sie beim nächsten Mal mit! Save the date: Fachkonferenz in Wien 4./5. Juni 2024

A | Zukunft Innenstadt - neuer Hauptplatz Weiz
Architekt Heimo Staller, os-architektur.at

B | Good-Practice Weiz
Mag. Robert Keglevic, Stadt Weiz, Büro für Umwelt und Mobilität

C | Stadt Weiz in seiner Entwicklung
DI Johann Rauer, Ingenieurbüro Rauer 

 

Zentrum in Weiz  Blick auf Kunsthaus in Weiz  Bunte Radabstellanlagen  Blick auf Rathaus  Rückseite der Save-the-date Konferenzkarte

 

 

Diese, mittlerweile zum 17. Mal stattfindende Fachkonferenz des Österr. Vereins für FußgängerInnen - Walk-space.at - wurde in Kooperation mit dem Land Steiermark, der Stadtgemeinde Weiz und BMK, Aktive Mobilität, klimaaktiv mobil sowie dem Österreichischen Städtebund und FGÖ durchgeführt.

Mit Dank an alle Unterstützer:innen und Fördergeber:innen sowie den Kooperationspartner:innen!

 

Material / Links für Medien & Presse

 

Ziele der Fachkonferenz
  • LageplanAustausch, Wissensvermittlung und Vernetzung zum Thema Gehen
  • Fußverkehr nachhaltig, aktivmobil, klimaschonend, Personenmobilität in Forschung & Innovation
  • Bewusstseinsbildung in der (Fach-)Öffentlichkeit, in den Zielgruppen
  • Vernetzung der Akteur:innen in Österreich und international
  • Vorgangsweisen, Strategien, Kampagnen
  • Austausch Good-Practice, bewährte Praxisbeispiele
  • Begegnungszonen: Österreich / international

 

Zielgruppen

Die Veranstaltung richtete sich u.a. an Städte und Gemeinden in Österreich und international, an die interessierte Fachöffentlichkeit sowie an:

  • Kommunale Multiplikator:innen & Entscheidungsträger:innen, Politik
  • Verwaltungen, Dienststellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene (Kantone)
  • Multiplikator:innen / Expert:innen / Akteur:innen in den Bereichen:
    Verkehrs-, Stadt- und Raumplanung
    Gut zu Fuß zur SchuleArchitektur
    Forschung & Mobilität
    Technologie & Innovation
    Bildung
    Gesundheit, Prävention, Sport
  • Privatwirtschaft und NGOs 
  • Vertretungen von Fachverbänden
  • Mobilitätszentralen, klimaaktiv mobil, andere intermediäre Einrichtungen
  • internationale Gäste & interessierte Bürger:innen

 

Konferenzformate der zweitägigen Fachveranstaltung

begrünte Schienen 

  • Vorträge & Präsentationen
  • Workshops | Diskussionen | Sessions
  • Projektkurzvorstellung "Speed-Dating" 
  • Good-Practice | Austausch |  Vernetzung
  • "WALKSHOPS" (Rundgänge) & regionale Exkursionen 

 

"Speed-Dating" Session - was ist das

"Speed-Dating"Beim "Speed-Dating" wurden an mehreren Tischen unterschiedliche "Speed-Dating" - Projekte / Initiativen / Strategien / Themen, etc. für ein paar Minuten (ca. 10 min) in mehreren Runden (ca. 6) vorgestellt.

Den "Speed-Dating" - Referent:innen stand ein Stehtisch zur Verfügung, auf dem gegebenenfalls Projektmaterialien / Handouts, etc. für Interessent:innen bereit gelegt werden konnten. Während der gesamten Session blieben die Inputgeber:innen an Ihrem Tisch. Die Gruppe an Interessent:innen hatte in jeder Runde die Möglichkeit sich im Dialog zu informieren. Wenn das Signal zum Wechseln ertönte, wechselte die Gruppe an Interessent:innen an einen anderen Tisch und es gibt erneut Gelegenheit sich auszutauschen.

Eine gute Möglichkeit in kurzer Zeit mehreren Interessent:innen Projektinformationen zu geben und sich zu vernetzen.

Die vorgestellten Projekte wurden mit Namen und Institution auf der Homepage und im Tagungsband veröffentlicht.

 

 

"green event"

Die Fachkonferenz wurde unter dem Zeichen der Umwelt und Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Der Veranstaltungsort war zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar – es wurde eine umweltfreundliche Anreise empfohlen.

In Bezug auf Ankündigung und Ausrichtung der Veranstaltung wurde auf Schonung der Ressourcen geachtet. Der Programmfolder stand auf Recyclingpapier zur Verfügung.

 

Das war der Tagungsort 2023

Kunsthaus Weiz

Rathausgasse 3
8160 Weiz

(Kartengrafik: openstreetmap)

 

 

Infos zur Konferenz

organisatorische Leitung:
DIin Martina Strasser | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

inhaltliche Leitung:
DI Dieter Schwab, Obmann Verein walk-space.at 

 

 

Mit Dank an die Kooperationspartner:innen und Unterstützer:innen:

     Logo Land Steiermark      Logo der Stadt Weiz        

 

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Fussverkehr Schweiz und Fuss e.V., SRL (D)