Projekte

dresden1Seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden die Rahmenbedingungen für das zu Fuß gehen drastisch verändert. Über Jahrtausende hinweg waren der Fußgeher und das menschliche Maß Voraussetzung für lebensfähige Siedlungsstrukturen und angepassten Verkehrswegebau. Durch den Fußgeher und an seinem menschlichen Maßstab orientierten möglichen Geschwindigkeiten wurden Städte und Dörfer zusammengehalten - räumlich und sozial, welches zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung führte.

Zu Fuß gehen ist immer noch die entscheidende Fortbewegungsart beim Zurücklegen unserer alltäglichen Wege, denn auch die Haltestelle oder der Parkplatz außerhalb des Hauses müssen zu Fuß erreicht werden. Bei Erhebungen zur Verkehrsmittelwahl wird der Anteil der Fußwege an der Wegekette jedoch nicht ausreichend berücksichtigt und damit kategorisch unterbewertet. Ein für den Fußgeher attraktives Umfeld steigert entscheidend die Akzeptanz für zu Fuß zurückgelegte Wege. Ziel ist es daher Projekte zu realisieren, die, gemäß den Vereinszielen, gute Ansätze für das "zu Fuß gehen" promoten. Sowohl der Öffentlichkeit als auch der Fachwelt sollen Anreize gegeben werden das "zu Fuß gehen" attraktiver zu gestalten.

Im Jahr 2008 hat der Verein vor allem durch:

dazu beigetragen, gute Lösungen für FußgängerInnen in Österreich zum Thema zu machen, das Fußgängerthema mit seiner umfassenden Bedeutung für die Umwelt, die Verkehrssicherheit und das „Everyday-Walking" zu promoten